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Huhu,

vor ca. 6 Wochen hatte ich massive Schmerzen in der Schienbeingegend und bin nach viel googeln davon überzeugt, dass es so eine Art Schienbeinkantensyndrom gewesen sein muss (bzw. noch ist).

Das ganze kam ziemlich sicher durch zu viel ungewohnte Benutzung von Spikes auf Aschebahn (Training und Sportabzeichenabnahme 100m Sprint und Weitsprung). Richtig los ging es nicht direkt nach der Belastung, sondern am nächsten Tag, als ich "ganz normal" meine Runde drehen wollte; nach 2-3 km bekam ich derartige Schmerzen, dass an Laufen nicht mehr zu denken war...
Das akute Stadium war dank Kältebehandlung und "stillhalten" relativ schnell rum.

Nach guten drei Wochen Pause habe ich mal einen winzigen Testlauf gewagt. Aber am nächsten Tag habe ich doch gemerkt, dass das der Sache nicht gut tat...

Nun sind wieder 3 Wochen rum, aber ich merke schon auch so, dass es immer noch nicht völlig ausgeheilt ist. Nicht wirkliche Schmerzen, aber "irgendwas" ist da noch am Schienbein, was nicht so sein sollte (und ich bin mir sicher, dass es durch Laufen nicht besser wird)

Langsam frage ich mich: Wie lange geht denn so ein Mist? Was - außer stillhalten - kann man denn noch tun? Hatte von Euch jemand mal sowas?

lese mal

der Weg ist das Ziel, gib nie auf
you`ve got a mail.

Hallo..

...also du solltest erst einmal warten, bis die Sache komplett ausgeheilt ist, wenn du zu früh wieder anfängst, stehst du mit der Heilung wieder am Anfang. Wie du schon selber bemerkt hast, spürst du ganz genau wie "weit" du wieder bist.Du kannst das auch testen, wenn du mit den Fingerknöcheln mit ein wenig schmackes drüber gehst. Ist die Knochenhaut noch entzündet, spürst du das sofort.
Erst wenn du wieder volles Vertrauen hast, solltest du wieder laufen.(ich war meistens zu ungeduldig und habe das immer bereut)
Ach ja, checke auch deine Laufschuhe, wenn diese mehr als Tausend KM runter haben, schmeisse sie weg !!

Wünsche dir gute Besserung !!

Danke...

...für die Antwort :) Meine *Lauf*schuhe sind eher nicht das Problem, da habe ich sogar Einlagen für. Aber die doofen Spikes, die habe ich glaube nicht vertragen. Spikes und dann noch Springen - das war wohl des guten zu viel für meine armen, alten Knochen *ggg*
Nach nunmehr sechs Wochen nicht-mehr-Laufen wird meine Geduld nur langsam echt dünn. Aber du hast bestimmt recht, dass man es durch zu frühes Wiederanfangen nur schlimmer macht. !!SEUFZ!!

Therapie

Hi siruli,

so von fern ist es schwer zu sagen, was es letzten Endes wirklich ist (Knochenhaut, Sehnenscheiden, Muskulatur...). Ich empfehle Dir, einen toleranten Arzt und eine/n guten Physiotherapeuten/in zu suchen und mal Profis an die Sache ran zu lassen. Meist kann man mit Ultraschall und Triggerpunktbehandlung, Manueller Therapie oder ähnlichem was erreichen. Hängt davon ab was es genau nun ist. Eine wunderbare Möglichkeit (echt effektiv) ist das Kinesio- oder Meditape (flexibles Tape, dass die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und unterstützt- sieht man aktuell bei vielen Spitzensportlern jeder Sportart. Ich denke, Du brauchst länger, um wieder auf die Piste zu kommen, wenn Du nach 6 Wochen weiter selber "rumdoktorst"

Liebe Grüße aus Dresden
Dana

shin-plint syndrom

Hallo ich hatte das gleiche problem in meiner vorbereitung für den Düsseldorf Marathon.Es gab viele tips um den shin-plint in den griff zu kriegen viele haben zu pausieren geraten hat aber nichts gebracht. Habe viel gegoogelt und bin dan bei einen läufer geraten der mir geraten hat einfach weiter zu laufen,tat zwar beim laufen immer weh aber besser laufen mit schmerzen als garnichts tuhen und gott vertrauen .So bin ich dan den düsseldorf Marathon trotz
Schienbeinschmerzen gelaufen zwar nur in 3:48,aber danach waren die schmerzen einfach weg.Und schon beim nächstel lauf nicht mehr da.
nun hast du die wahl Pausie oder einfach weiter zu laufen.

Hmmm....

....also ehrlich gesagt: Einfach weiterlaufen - das traue ich mich nicht. Ich will nie wieder solche schmerzen wie vor 6 Wochen haben... Damals hätte ich auch unmöglich noch weiter laufen können, das war einfach zu arg. Im Moment tendiere ich doch eher dazu, doch mal einen Arzt zu fragen... Trotzdem Danke für Dein Posting!
Uli

Danke für Dein Posting :)

Das Problem mit den "toleranten Ärzten" und "guten Physiotherapeuten" ist, dass diese nur sehr selten vertreten sind *g* Inzwischen denke ich aber schon, dass ein Arztbesuch doch langsam mal an der Zeit wäre...
LG, Uli

In den USA wird als Therapie

In den USA wird als Therapie für "Shinsplints" mit Bandagen gearbeitet. Die kann man auch hier in Deutschland als Unterschenkelbandagen erhalten.
Mir hat richtig gutes Aufwärmen vor dem Lauf (Fußübungen und Massagen) und kühlen nach dem Lauf geholfen.

Ich wünsche Dir gute Besserung auf dass Du schnell wieder loslegen kannst!

Salzbäder

habe in einem anderen Forum zum selben Thema den Rat zu Salzbädern gelesen:

Also bei shin splints gibt's GAR NIX zu rütteln, billigsalz in großen eimer, wasser rein (kalt oder warm egal bzw. nicht heiss, eher kalt aber noch so daß es gemütlich ist) und dann eine halbe stunde vor die glotze (nicht nur den eimer, das bein sollte schon rein) oder mit einem guten buch auf die couch ...alter tip eines exkollegen zehnkämpfer.
...
und schon zigfach selbst bzw. durch läufer / trias aus dem bekanntenkreis erprobt und immer wieder überrascht bestätigt !... nicht laufen ein paar tage gehört natürlich dazu,...

Vielleicht hilfts ja.

Das werde ich mal auspobieren :)

Danke für den Tipp!

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