
Etwa 3 Wochen vor dem Hannover-Marathon hatte ich mir eine Sehnenscheidenentzündung der Peroneussehne am rechten Fuß zugezogen. Das bedeutete weitgehender Trainingsstopp, nur noch Alternativsportarten waren möglich. Schon im Vorfeld der Verletzung konnte ich einige Tempoeinheiten meines Marathon-Trainingsplans nicht umsetzen, da ich mir eine Bronchitis und Halsentzündung zugezogen hatte. Somit war mein Plan, am 8. Mai 2011 in Hannover meinen ersten Marathon zu laufen, eigentlich vorzeitig gestorben.
Nun tat die Sehne bei einem 5km-Schnupperläufchen eine Woche vor dem großen Tag allerdings nicht mehr weh. So setzte ich die Behandlung auch in der folgenden Woche fort und fasste folgenden Entschluss: ich würde den Hannover-Marathon für mich nutzen, einen langen langsamen Lauf mit Rundumverpflegung durch Hannover zu machen. Ich würde soweit laufen, wie mich meine Füße tragen. Und ganz ein Bisschen im Hinterkopf keimte die Hoffnung auf, dass ich es vielleicht doch schaffen würde, 42,195km zu absolvieren. Tempo war dabei sekundär, ich konnte mir eine Pace um 6:30 bis 6:45 min/km vorstellen. Das würde eine Zielzeit zwischen 4 ½ und 5 Stunden bedeuten.
Der große Tag rückte näher. Ich wurde hibbelig. Ich konnte für mich überhaupt nicht beurteilen, ob die Sehne eine so umfangreiche Strecke ohne erneute Funktionseinschränkung und Schmerzen mitmachen würde. Trotzdem hibbelte ich, als würde mein erster Marathon bevorstehen. Es sollte bei strahlendem Sonnenschein sehr warm werden, also kaufte ich mir noch eine weiße Funktionskappe auf der Marathonmesse und Sportler-Sonnencreme, die beim Schwitzen nicht verlaufen soll, um gewappnet zu sein. Eine große Hilfe gegen das Hibbeln war die Jogmap-Pasta-Party. Dort sah ich viele bekannte Gesichter und die anregenden Gespräche rund ums Laufen wirkten befreiend, denn letztendlich waren irgendwie alle aufgeregt, die einen mehr, die anderen weniger, gut zu wissen.
Die Nacht vor dem Marathon schlief ich erstaunlich gut. Ich wurde nur zweimal wach und konnte schnell wieder einschlafen. Der Wecker sollte um 6 Uhr klingeln, doch bereits um 5:45 Uhr war ich putzmunter und stand auf. In der Nacht hatte ich von meinem Zieleinlauf geträumt, ein sehr gutes Omen.
Nach einem leichten Frühstück machten mein Mann und ich uns auf den Weg in die City. Auch er wollte heute seinen allerersten Marathon laufen, wirkte aber viel ruhiger als ich. Dank meiner Freundin Pimboli konnten wir eine Bürotoilette im Neuen Rathaus privat für uns nutzen und mussten nicht lange an Dixi-Klos anstehen. Pimboli konnte erkältungsbedingt bei ihrem ersten Halbmarathon leider nicht starten. Ich wünsche dir von hier aus gute Besserung, Pimboli, der nächste HM kommt bestimmt, vielleicht zusammen mit xylophon?
Auf der Wiese vor dem Messezelt traf ich alle Jogmapper wieder: ZüperOli (vor seinem Marathondebüt gar nicht aufgeregt?) und seine gefühlten 10 Hasen (alle in bester Stimmung und albern), Tame und GPeuser auf Bestzeitenkurs. SWaBS, laufnad (auch Debütantin), Jaren (am Vorabend spontan zu ihrem 2. Marathon 3 Wochen nach ihrem ersten in Wien bequatscht) und ich wollten mit den 4:45h-Pacemakern starten. Ich wollte bis zur ersten Getränkestation nach 4 km mit ihnen zusammen laufen und dann entscheiden, wie ich weitermache.
Kurz nach 9 Uhr fiel der Startschuss. Gänsehautstimmung mit Musik von den Skorpions.
Die Pacemaker liefen viel zu schnell los, zum Glück hatten wir alle unsere eigene Pace „am Handgelenk“, liefen bewusst langsamer und ließen sie ziehen. Nach einem Kilometer waren bereits Henry und Marathon-Jan zum Fotoshooting zurückgeblieben. Henry lief seinen Spaßmarathon mit Lederhose, weißem Hemd und Filzhut, witzig anzuschauen. Dann machten die beiden sich wieder auf den Weg, um den ZüperOli zu hasieren.
Und schon waren wir am Maschsee angekommen. Es war windig und die kleinen Wellen glitzerten in der Sonne, das Ganze umrahmt von den vielen Grünnuancen der Büsche und Bäume, ich drückte Daumen und Zeigefinger zusammen (so wie klada es empfohlen hatte) und sog die Bilder in mich hinein, vielleicht würde ich die Erinnerung später noch brauchen. Da war schon Pier 51, das nette Restaurant direkt am Maschsee, wo ich im Winter nach einer Laufrunde so nett mit WWConny und bimi geklönt und gegessen hatte.
Hinter uns hörten wir nun Kettenrasseln. Das war die Spaßtruppe von 50 Leuten, die an eine 40kg schwere Eisenkette gekettet den Marathon zusammen bewältigen und damit ins Guinessbuch der Rekorde kommen wollten. Und dann waren nach gut 27 Minuten die ersten 4 km vorbei und die erste Getränkestation kam. Ich trank einen Becher Wasser und entschied, von nun an, mein eigenes Tempo zu laufen. Ich hatte Lust, einen Ticken schneller zu laufen, meinen ganz eigenen Rhythmus zu laufen. Tschüß, Ihr drei, ihr habt mir geholfen, nicht zu schnell loszulaufen, das war ein super Start!
Das Südufer des Maschsees war schnell erreicht. Eine Sambaband und klatschende Zuschauer verbreiteten gut Laune. Ich spürte in meinen rechten Fuß, zog da irgendwas? Ich versuchte es mit Autosuggestion: Gesundheit und Energie mit bestem Gruß zu meinem Fuß. Das wiederholte ich immer wieder, bis der Fuß wieder ruhig war. Es funktionierte super. Und immer, wenn ich das Gefühl hatte, der Fuß würde aufmucken, murmelte ich den Spruch vor mich hin: Gesundheit und Energie mit bestem Gruß zu meinem Fuß. Irgendwann später nach km 17 meldete der Fuß sich gar nicht mehr. Ich lief nun durch eine ländliche hannoversche Gegend, wo ich noch nie vorher war, wunderschön. Ein Werbeschild für Spargelverkauf war am oberen rechten Rand mit einem Sonnenblumenbild geschmückt. Eine Sonnenblume für die Sonnenblume, wieder ein gutes Omen. Nach circa 55 Minuten hatte ich die 4:45h-Pacemaker erreicht und zog Meter für Meter an ihnen vorbei. Der südlichste Zipfel der Strecke an der Hildesheimer Straße war erreicht und es ging zurück Richtung Innenstadt. Die ersten 10km hatte ich nach 1:05:40 geschafft, womit ich sehr zufrieden war.
In der Südstadt standen immer wieder gut gelaunte, klatschende oder Ratschen drehende Menschen am Straßenrand. Das Laufen machte hier einfach nur Spaß. Ich lief durchschnittlich mit 6:30er Pace und winkte allen Leuten zurück, die mich anfeuerten und lächelte sie an. Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf! Das war genau das richtige Motto für diese Situation. Gute Laune und Spaß am Laufen pur. Es war sonnig und warm, hatte bestimmt schon über 20°C, aber es war auch sehr windig. Somit lief so gut wie gar kein Schweiß, weil der Wind den immer sofort trocknete. Als Ergebnis war die Haut irgendwann mit einem ganz dünnen Salzfilm überzogen. Dadurch entwickelte ich aber auch gar kein Gefühl dafür, wie viel Flüssigkeit ich ausschwitzte. Also ging ich pragmatisch ans Trinken ran. Bei jeder Versorgungsstation, die in etwa alle 4 km kam, trank ich ein bis zwei Becher Wasser. Zudem hatte ich meinen Trinkgurt mit 2 Fläschchen dabei und füllte das eine Fläschchen bei jeder Station wieder auf. Somit hatte ich jederzeit einen Schluck frischen Wassers bereit und das war goldrichtig für mich. Denn gleichzeitig hatte ich noch folgenden Verpflegungsplan für mich: alle 5 km ein PowerShot-„Gummibärchen“ zur Energieversorgung, alle 10 km 2 Salzkapseln gegen den Elektrolytverlust. Die Squeezy-Energy-Gels, die der Veranstalter an den Versorgungsstationen anbot, fielen für mich leider aus, da sie Fruktose enthalten, was ich nicht so gut vertrage. Es wurde auch Apfelschorle und Cola angeboten und ebenso Banane und Melone, aber all das hatte ich noch nie vorher beim Laufen ausprobiert und würde es frühestens ab km 35 nutzen wollen.
Und dann war ich am Ende der langen Hildesheimer Straße angekommen, am Aegi. Doch was war hier los? Letztes Jahr, bei meinem ersten Halbmarathon, hatten hier Menschenmassen gestanden und es war eine Riesenpartystimmung, jetzt fast gähnende Leere. Da hörte ich jemanden meinen Namen rufen. Es war H.-J. von meinem Sportverein. Verletzungsbedingt kann er dieses Jahr nicht hier laufen. Darum steht er an der Strecke und feuert uns Teamkollegen an, großartig, danke! Weiter geht es Richtung Kröpke, durch die Georgstraße, quasi das Herz der Innenstadt, weiterhin gähnende Leere. Null Stimmung. Egal, ich laufe und freue mich, dass ich hier soviel Platz habe. Unter der Woche ist es hier immer so voll, dass man sich nur durchs Gedränge schieben kann. Am Bahnhof kaum Leute zu sehen, es geht durch den Tunnel unterm Bahnhof durch, hier verliert der Garmin seinen Satelliten. Die Berliner Allee ist menschenleer. Einbiegen auf die Celler Straße. Hier wurde letztes Jahr beim Halbmarathon von einem Balkon die Straße mit Musik beschallt und die Bewohner des Balkons machten eine La-Ola-Welle nach der anderen für die Läufer. Nichts in diesem Jahr, aber vereinzelt klatschende Leute am Straßenrand. Egal, gleich geht es in die List, da ist bestimmt Bambule. Und so war es auch. Um den nächsten Verpflegungstand herum war ein Straßenfest in Gange. Jung und Alt feierten ausgelassen. Hier klatschte ich mit breiten Lachen im Gesicht die ersten Kinderhände ab. Eine Sambaband gab ihr Bestes, Gänsehaut pur. Ich blinzelte eine Träne der Rührung weg. Dann wurde die Laufstrecke wieder ruhiger. Und wieder hörte ich meinen Namen. Meine Gymnastikfreundin H. stand am Streckenrand und feuerte mich an. Ich freute mich riesig und winkte zurück. Nun ging es wieder durch einen Teil Hannovers, den ich nicht kannte. Toll waren zwei Männer, die ihre Freude daran hatten, mit Holzstöcken auf einer großen grünen Mülltonne zu trommeln. Auch ich hatte meinen Spaß dran und winkte ihnen zu. Ich kam kurz mit einer Läuferin ins Gespräch, die den Hannover-Marathon nur als langen Lauf für die Biel-Vorbereitung nutzt. Und dann war die Halbmarathondistanz geschafft, 2:17:56 sagte die Uhr, das war großartig.
Was ich nicht erwartet hatte, war, dass jetzt schon meine Oberschenkel anfangen würden zu schmerzen. Ich wollte noch mal so viel laufen, da brauch ich das doch jetzt noch nicht. Nun ja, da musste ich den fast 3 Wochen Laufpause Tribut zollen. Aber bislang war es nur ein leichter Schmerz. Und mir wurde das erste Mal klar, dass ich heute meinen ersten Marathon laufen würde. Das gab Kraft und Energie für die nächsten Kilometer. Es ging eine Brücke über den Mittellandkanal hoch und wieder runter, eine Zeit lang am anderen Ufer entlang und dann wieder eine Brücke über den Mittellandkanal zurück. Hier waren immer wieder anfeuernde und klatschende Zuschauer das Salz für meine Läuferseele. Jaren überholte mich und fragte, wie es mir geht. Bis auf die schmerzenden Oberschenkel gut, der Fuß hält. Und wie geht es SWaBS und laufnad weiter hinten? Auch gut. Na, dann lauf mal dein Tempo weiter, sagte ich, und leichtfüßig lief sie von dannen. Unglaublich, dass sie vor 3 Wochen erst ihren ersten Marathon gelaufen war und jetzt mit irgendwelchen alten Laufschuhen ohne Einlagen und mit geliehenem Shirt hier so fast schwerelos vorbeilief.
An den Versorgungsstationen ging ich immer ein paar Schritte, um in Ruhe zu trinken und mein Fläschchen zu füllen. Dann fiel ich immer wieder ins Laufen, das klappte so ganz gut. Aber jetzt spürte ich so langsam eine latente Übelkeit in mir. Hatte ich zu viel getrunken oder zu wenig? Hatte ich zu viele Salztabletten genommen oder zu wenig? Hatte ich zu wenig Kohlenhydrate zu mir genommen oder war es einfach zu warm? Egal, ich lief weiter, wieder in die List rein, wo H. noch mal stand und mich anfeuerte und ich zurückwinkte. Dort vereinigte sich dann für einen kurzen Wegabschnitt die Marathonstrecke mit der Halbmarathonstrecke. Es war gegen 12 Uhr. Die Halbmarathonis waren hier an Kilometer 13 und hatten dafür eine Stunde gebraucht, rechnete ich kurz nach. Was waren die flott! Und wirkten so ausgeruht. Ich war nun schon 3 Stunden auf der Strecke und fühlte mich weit weniger fit. Doch schon nach kurzer Strecke durften die Halbmarathonis geradeaus weiterlaufen und auf uns Marathonläufer wartete die Schleife durch Vahrenwald. Es ging die breite Vahrenwalder Straße hoch, die Sonne stand jetzt fast senkrecht am Himmel. Es gab kaum Schatten. Und es war auch nahezu menschenleer am Straßenrand. Ein etwas trostloser Wegabschnitt und ich freute mich schon gedanklich auf den grünen Georgengarten. Ich laufe gerade Marathon, ging es mir durch den Kopf und mein Fuß und mein Körper machen super mit. Heute werde ich Marathoni!? Und immer weiter ging es. Kurz vorm Mittellandkanal ging es links rein und bald kam wieder eine Versorgungsstation. Hier war eine tolle Stimmung, ich registrierte dankbar die Anfeuerungsrufe und winkte zurück. Die 30 km-Klingel-Matte überlief ich nach 3:18:08. Nach einem weiteren Wegabschnitt vereinigte sich die Marathon- mit der Halbmarathonstrecke erneut und dies ging bis zum Georgengarten so weiter. Es war schön, nicht mehr so allein auf der Straße zu sein. Der Strom Halbmarathonis riss mich mental förmlich mit. Und einige von denen liefen nicht viel schneller als ich, ich konnte sogar ein paar „einsammeln“.
Dann waren wir in der Nordstadt. Hier war Volksfest. Kinder hatten mit Kreide viele lustige und Mut machende Sprüche auf die Straße geschrieben. Die Leute klatschten und trommelten und waren guter Dinge, ich klatschte Kinderhände ab. Die Versorgungsstation tat auch gut. Wir bogen in die Straße ein, die parallel zur Straßenbahn und zum Georgengarten verläuft und hier feierte eine Studenten-WG den Marathontag. Sie hatten große Boxen aufgestellt und beschallten die Straße mit Musik. Das war gut, es lenkte von den Schmerzen in den Oberschenkeln ab. Ich lief jetzt jenseits der 32 km, also länger als ich je zuvor gelaufen war. Neuland für mich. Weiterhin verspürte ich diese leichte Übelkeit. Daher griff ich am nächsten Versorgungsstand erstmals zu Banane, ließ die im Mund zergehen, schluckte sie runter und trank Wasser dazu. Ich konnte den Geschmack der Power-Shot-Gummibärchen nicht mehr ertragen, er widerte mich an. Die Banane tat gut.
Am Eingang zum Georgengarten etwa bei km35 überholten mich die 4:45h-Pacemaker, ich versuchte dran zu bleiben, merkte dann aber, dass ich nicht so schnell wollte, ich wollte mich nicht unnötig quälen. Es wurde ohnehin langsam extrem anstrengend. Während die Halbmarathonis nach links abbiegen durften und nur noch 4km vor sich hatten, durften wir Marathonläufer nach rechts abbiegen und eine Extraschleife durch den Georgengarten laufen. Zunächst die Allee entlang bis hoch zum Eingang in den Großen Garten. Die erschien endlos. Aber darauf hatte ich mich am Morgen mental vorbereitet. Wenn ich es mit meinem Fuß bis zur Allee schaffen sollte, dann würde ich den Marathon zu Ende bringen, notfalls gehend. Als wir früher noch in Hannover gewohnt haben, war ich oft im Georgengarten laufen, aber die schnurgerade Allee hatte ich immer gemieden, habe lieber die verschlungenen Sandwege genutzt. Erst als meine Töchter Inliner laufen lernten, waren wir auf der Allee unterwegs. Ich schaffe die Allee! Immer mehr Läufer waren gehend unterwegs. Ich lief. Ab km 35 läuft man nur noch mit dem Kopf, hatte ich irgendwo gelesen. Nur derjenige schafft die Strecke, der sich am besten selbst motivieren kann. Auch hierfür hatte ich gedanklich im Vorfeld vorgesorgt.
Und so widmete ich die letzten Kilometer gedanklich meiner Familie.
Den km 37 lief ich für meinen Mann. Er hatte die 3 Monate mit mir mittrainiert, wir hatten viele Läufe gemeinsam absolviert: lange Läufe am Wochenende, Intervalle im Dunklen am Kanal, den Springe-Deister-Halbmarathon und uns immer gegenseitig motiviert. Bis Freitag hatte er noch gezögert gehabt mit seiner Anmeldung, sich dann aber doch zum Marathon angemeldet. Ich war jetzt 4h und 3 min unterwegs, vielleicht war er jetzt schon Ziel? Meine Gedanken voller Liebe waren bei ihm. Dieser km 37 ist für dich, mein Schatz!
Den km 38 lief ich für meine große Tochter. Sie ist jetzt 14 Jahre alt. Ich dachte an ihre Geburt. Also wenn man die Schmerzen bei einer Geburt mit Stärke 10 beurteilt, als stärkste Schmerzen, die man sich vorstellen kann, dann habe ich jetzt gerade mal Ermüdungsschmerzen der Stufe 7 bis 8 in den Oberschenkeln. Das werde ich durchstehen! Und ich lief weiter. Ich sah meine Große vor meinem inneren Auge und dachte an die Meilensteine ihrer Entwicklung: Kindergarten, Einschulung, der erste Leichtathletikwettkampf usw. Sie ist jetzt schon so groß und selbstständig und braucht mich bald nicht mehr. Dieser km 38 ist für dich, meine Große!
Irgendwo dazwischen war ein Verpflegungstand, an dem ich Cola trank, schnelle Energie für den Rest der Strecke. Dann war die Schleife durch den Georgengarten auch zu Ende und es ging auf den letzten Streckenabschnitt. Nur noch etwa 4km lagen vor mir.
Den km 39 lief ich für meine kleine Tochter. Sie ist jetzt 11 Jahre alt. Auch hier dachte ich an ihre Geburt und an viele einzelne Szenen aus ihrem Leben. Das gab den Beinen vom Kopf her Kraft. Dieser km 39 ist für dich, meine Kleine!
Den km 40 lief ich für meinen Vater, dem ich so Vieles zu verdanken habe. Ich rief mir sein Bild vor Augen und dachte an schöne gemeinsame Erlebnisse. Vati, du standest gedanklich wirklich an der Strecke, das habe ich deutlich gespürt, diesen km 40 habe ich nur für dich gelaufen!
Den km 41 lief ich für meine Mutter. Als sie so alt war wie ich jetzt, kämpfte sie bereits das zweite Mal gegen den Krebs. 10 Jahre zuvor hatte sie ihn bereits mit großer Stärke bekämpft gehabt. Er schien besiegt, kehrte aber zurück. Sie starb kurz nach ihrem 41.Geburtstag. Ich habe gefühlt mindestens noch die Hälfte des Lebens vor mir, unvorstellbar in so jungen Jahren zu sterben. Du warst mir fast 15 Jahre lang eine gute und liebevolle Mutter. Mutti, diesen 41. km lief ich nur für dich!
Nun ging es auf den allerletzten Streckenabschnitt. Ein Läufer vor mir schimpft noch: Verdammt, muss dieser Sch…-Wind eigentlich immer von vorn kommen, die ganze Zeit? Ja, es war warm, ja, es war windig, aber nun würde ich gleich im Ziel sein.
Den letzten km laufe ich ganz allein für mich. Meine Familie hat einen großen Teil dazu beigetragen, wer und was ich heute bin. Das Hobby Laufen habe ich mir ganz allein gesucht. Und das würde gleich vom Zieleinlauf meines ersten Marathons gekrönt werden.
In der Kurve bei Sportsscheck schallt laute Musik aus den Boxen, hier stehen jetzt wieder viele jubelnde Menschen nach einem sehr ruhigen Streckenabschnitt. Dann sehe ich hinten einen breiten Läuferstrom von links nach rechts vorbeiziehen. Das sind die 10km-Läufer, die gerade auf der Zielstrecke sind. Da vorn muss ich nur noch rechtsherum. Und dann kann ich es genießen: die Zieleinlaufstrecke vor dem Neuen Rathaus. Links und rechts jubelnde, klatschende, kreischende, trommelnde, Ratschen drehende Leute. Sie klatschen auch mir zu. Und ich bekomme eine Gänsehaut und meine Augen werden ganz feucht. Nein, jetzt noch nicht weinen, ich will doch noch ein lachendes Zieleinlauffoto haben. Ich höre meinen Namen, da ist wieder H.-J., der mir zujubelt, ich winke zurück. Ich genieße den Jubel. IST DAS SCHÖN. Ich laufe über die Ziellinie, die Matte klingelt. 4:47:22 ist meine Zielzeit. Ich habe es geschafft. Ich bin meinen ersten Marathon gelaufen. Ich bin Marathoni! Nun überwältigen mich die Emotionen aber doch, ich schluchze, habe Tränen in den Augen. Vor Freude? Vor Erschöpfung? Es ist wohl beides, aber die riesengroße Freude überwiegt.
Stolz nehme ich meine Medaille in Empfang: ein Goldene mit rotem Band. Halbmarathonis und 10km-Läufer bekommen eine Silberne mit gelbem Band. Ich schlängle mich durch die Zielgasse. Trinke und esse hier und dort noch etwas. Nehme ein Bier für meinen Schatz mit, denn ich mag kein Bier. Hinter dem Rathaus sind alle Jogmapper versammelt und dort wartet auch mein Mann. Auch er ist jetzt Marathoni. Wir umarmen uns. Wir haben es gemeinsam geschafft!
Unsere Töchter hatten unterdessen zu Hause zum Muttertag Kuchen gebacken. Und so konnten wir diesen grandiosen Tag gemütlich auf der sonnigen Terrasse feiern.
Ich hatte es irgendwann schon einmal in einem früheren Blog geschrieben: ich habe das schönste Hobby der Welt! Und ich bin froh, Jogmap gefunden zu haben, denn sonst wäre ich wohl nie auf die Idee gekommen, Marathon zu laufen. Danke!
Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!
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Jetzt habe ich Pipi in den
Jetzt habe ich Pipi in den Augen.
Welch ein toller Lauf nach all Deiner Enttäuschung, vermutlich nicht starten zu können. Ich freue mich aus ganzem Herzen für Dich mit. Lasst euch den Kuchen schmecken (falls denn noch etwas übrig sein solltet) - ihr beide habt ihn auf jeden Fall verdient.
Freude und schnief;-)
Puh, da hast Du mich aber eingefangen, in Deinen Blog. Jetzt muss ICH mir eine Träne wegzwinkern! Ein super schöner Blog, der total unter die Haut geht.
Zu Deinem ersten und ganz toll gelaufenen Marathon gratuliere ich Dir ganz herzlich!!! Der erste ist wirklich der aller schönste und wird es auch immer bleiben!!! Genieße Deinen Erfolg!!! Jetzt bist Du ein echter Marathoni, trotz der vielen Hindernisse, BRAVO!!!
LG Tame
PS: einen ganz dicken Glückwunsch auch an Herrn Sonnenblume;-)
Ich auch.
Ich habe auch Traenen in den Augen.
Liebe Sonnenblume, was fuer ein schoener Bericht! Danke! Insgeheim hab ich das ganze Wochenende lang gewusst dass Du am Abend des 8. Mai als Marathonlaeuferin einschlafen wuerdest. Jetzt ist auch die letzte Gewissheit da.
Eine wunderschoene Geschichte von einem wunderbaren Lauf hast Du erzaehlt. Und das Beste ist, dass sie auch noch wahr ist!! Jedes Laecheln dass Du den Leuten am Strassenrand geschenkt hast hat sie gluecklich gemacht, genauso wie jedes Abklatschen von Kinderhaenden doppelt Freude macht. Soviel Freude in einem Lauf!!!!
Ich wuensche Dir eine gute Regeneration. Die hast Du Dir verdient fuer Deine Leistung.
Und ja, ohne Jogmap waere auch ICH niemals Marathon gelaufen. Tolle Sache, das!!!
cour-i-euse
Oh man, was ein toller und emotionaler Bericht!
Vielen Dank dafür - ja, so stelle ich mir Marathonfeeling vor. Und die Idee mit den km am Ende für die Familie: einfach Spitze!
Gratulation zu dem super-Erfolg nach den Hindernissen der letzten Zeit.
Gute Regeneration.
Ja, Laufen ist ein schönes Hobby - wie schön, wenn man es mit so vielen teilen kann! Macht einfach Spaß!
Einfach unglaublich! Ich
Einfach unglaublich!
Ich muss auch die Tränen wegzwinkern - danke, dass du diese Erinnerungen und Gefühle mit uns allen teilst! :-)
... der Wahnsinn... Toll, Glückwunsch und weiterhin so viel Spaß!
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Big changes start small :)
Wow!
Ganz gr0ßes Kino, ein toller Bericht und ein suuuuuuper Lauf! Glückwunsch, das hast Du Dir redlich verdient!
Viele Grüße,

Anja
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Ich will - ich kann - ich werde es schaffen... solange es Spaß macht!!!
Gratuliere du Marathoni :-)
Gratuliere du Marathoni :-) Willkommen im Club:-) Es ist immer wieder erstaunlich was so ein Lauf bei einem alles Auslösen kann. Mein Fazit nach meinem Ersten war: Man muß nur warten können und drann bleiben.
Helden für Lucas
Halte den Bericht bitte ganz fest
ich jedenfalls werde ihn nie vergessen, danke dafür!
Du bist wahnsinnig gut gelaufen, dass du die letzten Kilometer jeweils einem Familienmitglied gewidmet hast, kann ich dir soooo gut nachfühlen, so habe ich es in Leipzig im letzten Sommer auch gemacht! Und jetzt bist du eine Marathoni, das Glücksgefühl beim "Erstling" kann dir niemand mehr nehmen, du hast es geschafft!!!
Bitte ruhig weinen, du hast es dir ehrlich verdient! Nimm bitte meine allerherzlichsten Glückwünsche aus der Ferne entgegen und eine ganz dicke virtuelle Umarmung (die reelle holen wir beim nächsten Wiedersehen nach ;-)!
Saarvoir courir - laufen wie bekloppt im Saarland
Super!
Einfach gut gelaufen...schön, dass du auch an deine Familie gedacht hast. So ähnlich mache ich das nämlich auch immer. Wenn ich nicht mehr kann, dann sage ich mir immer das selbst meine kleine 7J.Tochter das schon laufen kann,...Herzlichen Glückwunsch zu deinem Debut. Gesundheitstechnisch würd eich mal sagen: Punktlandung!(und das Squeezy Zeugs Cola+Koffein hat keine Fructose-ist auch das Einzige, was ich nehmen kann)
Das passiert sonst nie,
aber dein Bericht hat mir die Tränen in die Augen getrieben.
Glückwunsch zu der Leistung und vielen Dank für deinen Bericht (insbesondere den Teil ab km38).
Viele Grüße
Marcel
Herzlichen Glückwunsch und
Herzlichen Glückwunsch und das bei dem heißen Wetter!
Viele Grüße
GVollmers
musste mehr als ein Tränchen wegdrücken
Einen großartigen Bericht hast Du da abgeliefert. Und einen grandiosen Lauf sowieso. Sei stolz und halte dieses Gefühl fest.
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!
Ich habe...
...natürlich kein Tränchen in den Augen, ich schwitze nur ein wenig(Augen), weil es heute so heiß ist ;0)...
Super Leistung, super motiviert, genialer Bericht...
Hey, du bist jetzt ein echter Marathoni, das merkt man direkt ;0)...
Genieße es noch eine lange Weile...
LG, kaw.
Hey wie geil....
herzlichen Glückwunsch natürlich auch von mir! Auch noch eine Träne von mir...
ein wirklich toller Blog! und der Oberhammer...ich habe auch einzelne km für meine Liebsten gelaufen, bis auf meine Mutter - die bekam ungefragt den 42.- durften sich die Liebsten einen aussuchen...ich dacht` nur so was macht außer mir keiner, deshalb hab ich s mal besser nicht in meinen Blog geschrieben...
jau, ohne Jogmap hätte ich mich sicherlich auch nicht an die Volldistanz gewagt!
und wenn ich keine Ohren hätte, würde ich auch jetzt noch einen Kreis grinsen...es ist echt herrlich, auch das lauter schreiende Muskelkätzchen trübt das nicht ein!
Genieße & regeneriere....
sonnig-sportliche Grüße
Ich konnte zeitweise nicht weiter lesen
aber das muss wohl an den neuen Linsen liegen ;-)
Einfach nur grandios gelaufen und der blog ist der emotionale Oberhammer
Gratuliere ganz herzlich der Marathoni
Glückwunsch....
...ich heule beim Lesen und verstehe dich so gut!
Bin auch schon Strecken oder Abschnitte für meine verstorbenen Eltern gelaufen....gestern in Düsseldorf habe ich in der Hitze gekämpft für einen gesunden Zieleinlauf und für die Gesundung meiner besten Freundin in ihrem Kampf gegen mehr als ein paar Straßenkilometer!! Auf der Luegallee hatte ich wieder Unterstützung vom Glockengeläut der Kirche und wie jedesmal gabs ein Stoßgebet nach ganz oben!!!
Marathon hat schon was Andächtiges und Ehrfurchtsvolles!
Die 4:28:36 in der W60 waren jede Anstrengung wert.
Du wirst noch lange an deinen Muttertag ganz besonderer Art denken!
lanne
Schluck..
.. ich umarme Dich einfach mal durch die Luft und sage sonst gar nichts!

großes Kino
ich sitze hier, habe Tränen in den Augen und lese voll Begeisterung deine Bericht.
Das hast du großartig gemacht, uns auf gefühl- und eindrucksvolle Art mit dran teilhaben lassen und mal so eben das Training in einen Marathon verwandelt.
Herzlichen Glückwunsch liebe Sonnenblume2
Wir sind BORN - Verstand ist zwecklos
ich reihe mich ein...
...in die karawane der heulenden, liebe sonnenblume!
mehr kann ich jetzt nicht schreiben...mir fehlen die worte...irgendwie...
____________________
laufend ... : happy
Gratulation...
...zum 1.Marathon :-))) es ist ein sehr schöner,emotionaler Bericht und es werden hoffentlich von "beiden" noch viele folgen...vielleicht sieht man sich ja mal in Berlin!
Geniesse den Erfolg !!!
LG
Power-Maus
Bist Du eigentlich völlig...
... Banane??
So einen Blog zu verfassen? DAS ist unfair!! Ich sitze hier, genieße einen wahrhaft großartigen Rotwein und heule Rotz und Wasser!!
Vielen Dank für die Einsicht in Dein Seelenleben während des Laufes.
Ich bin wirklich froh, dabei gewesen zu sein! Herzlichen Glückwunsch zu diesem Lauf, der Dir immer im Gedächtnis haften bleiben wird.
Wie dieser Blog vielen von uns!!
ZüperOli
"Alter ist irrelevant, es sei denn, du bist eine Flasche Wein."
Kloß im Hals
Ich freu mich für Dich, und ich kann es Dir so gut nachfühlen - das Kopfkino, diese emotionale Welle die am Ziel über einen hereinbricht. Umwerfend!
Und - wann kam der Gedanke an dennächsten M.?
Viele Grüße und nochmals herzlichen Glückwunsch!
Conny
wow
Klasse geschrieben und klasse gelaufen.
Gruss Knut
Jogmap Ruhr
Liebe Sonnenblume
Liebe Sonnenblume,
du hast deinem Namen wieder alle Ehre gemacht und viel gestrahlt!
Auch, wenn es uns die Tränen in die Augen getrieben hat.
Tolle Leistung, wahnsinnig bewegender Bericht.
Danke für's mentale Mitnehmen auf die langen 42,195km.
Wenn ich deinen Blog lese, werde ich vielleicht doch noch irgendwann mal schwach mich für einen M anzumelden, wenn ich irgendwann mal groß bin.
Die Zeit zum Quatschen nach dem Lauf war wieder viel zu kurz, also lass dich nochmals aus der Ferne umarmen.
Ich freu mich schon auf den 24h-Lauf. Da klappt es dann bei entspannter pace hoffentlich auch mit Klönen.
Ach so, auf keinen Fall das Regenerieren vergessen!
bimi-66
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!
Liebe Sonneblume
D A N K E für Deine geschriebenen Gedanken.
Wunderbar!
Sprachlos bin ich und heulen tue ich auch mit.
Kein Wunder bei Deiner Geschichte!
Glückwunsch und liebe Grüße von der
KS
Super, Super, Super!
Liebe Sonnenblume,
noch einmal auf diesem Wege "HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zu deinem ERSTEN MARATHON", durch deinen tollen Bericht konnte ich mir die Strecke richtig gut vorstellen.
Genieß die Zeit danach und freu dich auf deinen nächsten M.
Ganz liebe Grüße
von Pimboli
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!
Auch ich habe.....
...nen fetten Kloß im Hals.
Ein toller Lauf ohne großen Druck und mit viel Gefühl und Emotionen.
Ich bin überwältigt!
Und noch eine Marathoni....riesen Gratulation dazu!!!
Toll geschrieben und ich habe alles mitgefühlt.
So wünsch ich es mir auch irgendwann mal.
Lieben Gruß Carla
Gulp.
Ein toller Bericht. Ein Wahnsinnsdebut! Ich bin total gerührt und beeindruckt.
Wow.
Wir sind BORN. Wozu braucht man eine Signatur?
Na hat doch super geklappt
Jeder Lauf ist eine Erfahrung und ich freue mich daß es noch geklappt hat. Ein Marathon lässt sich eben nicht übers Knie brechen. Umso mehr muss man es würdigen, wenn er sich beugt.
:-)
die Sonne schien
für die Sonnenblume.
Ganz großes Kino.
Ich freu mich riesig für dich, ich hab ja meistens parallel zu dir meine Trainingsblogs gepostet und war ganz traurig, als du deine Sehnenentzündung gemeldet hast.
Umso mehr habe ich mich gefreut, dass du Samstag bei der Pasta Party dabeiwarst und auch mitlaufen wolltest - ohne druck so 'schrecklich' vernünftig..
Willkommen im Club.
Es war schön, dich kennengelernt zu haben.
Bis bald mal.
Gerald
Beeindruckt
von deiner Art zu schreiben. So emotional und voller Bilder.
Bilder, die mich an einen Tag im letzten Jahr erinnern. Neues Rathaus, Jogmaper vor dem Start, Strecke, noch mehr Strecke und eine strahlende Sonnenblume im Ziel.
Ich gratuliere dir von Herzen zu deinem ersten Marathon!
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LG Inumi
Wer immer alles eng sieht,
sollte mal das Weite suchen.
Glückwunsch
Du bist Marathoni, Dein Bericht ist Ultra. Danke dafür und Glückwunsch.
cherry65
Jeder, der vor mir läuft, hat es sich verdient

BORN to run
Ich hab mich schon so über die Nachricht gefreut, ...
... dass du doch "zu mindest" einfach loslaufen willst. So viel Disziplin im Vorfeld hätte ich glaube ich nicht gehabt. Insgeheim hab ich gehofft, dass das dabei rauskommt.

Sehr schön! Der Lauf, Dein Bericht, einfach herrlich. Genieß es!
;-)
Auch von mir zu deinem
Auch von mir zu deinem Debüt die besten Glückwünsche. Gratulation zu so viel Durchhaltevermögen bei diesem Wetter. Und deine Einlaufbeschreibung löst Gänsehaut bei mir aus.
Liebe Grüße
Sascha
Die Gruppe zum TUIfly Marathon Hannover am 8. Mai 2011
Das...
...ist einer der schönsten Wettkampfberichte, die ich hier je gelesen habe. :-)
Danke
für deinen tollen Bericht. Und natürlich gratuliere ich dir auch zu deinem ersten, DEM unvergesslichen Marathon!
Das war (d)eine große Leistung.
Gruß supergrobi
Ich danke Euch von ganzem Herzen!
Ich bin berührt von Euren Rückmeldungen. Und jedesmal, wenn ich an Sonntag zurückdenke, überkommt mich eine riesengroße Freude und irgendwie auch eine große innere Zufriedenheit.
Der Muskelkater in den Oberschenkeln am Montag war der schlimmste, den ich jemals hatte. Jetzt habe ich auch den vorher oft gelesenen Tipp verstanden, die Treppe rückwärts runterzugehen ;-) Ich hatte mir schon im Vorfeld einen Tag Urlaub genommen. Und das war genau richtig, ich hätte nicht arbeiten gehen können. Mein Post-Marathon-Regenerationsplan sah für Montag einen 30minütigen langsamen Supersauerstofflauf vor. Dieser würde die 4wöchige Regenerationsphase starten und beschleunigen. An Laufen, wie langsam auch immer, war aber überhaupt nicht zu denken. So versuchte ich wenigstens ein flottes Walken. Aua, es war eher ein Schleichwalk. Aber es hat gut getan, denn bereits am Dienstag ging es mir deutlich besser und am Mittwoch konnte ich wieder freihändig vom Stuhl aufstehen und Treppensteigen. Jetzt freue ich mich schon auf meinen morgigen ersten Lauf nach dem Marathon.
@Schokorose: Danke fürs Mitfreuen. Ich drück dir ganz doll die Daumen für den 22. Mai!!! Und werde bis dahin (in Gedanken an dich) noch ganz viel Schoki essen ;-)
@Tame: Vielen Dank für deine lieben Glückwünsche, auch von Herrn Sonnenblume! Ich hoffe, wir werden uns dieses Jahr noch öfter über den Weg laufen :-)
@cour-i-euse: Über die verschenkte Freude hatte ich noch gar nicht nachgedacht. Danke für deine Gedanken dazu! Ich drücke dir die Daumen für dein/e großes/n Laufvorhaben!
@fazerBS: Geteilte Freude ist doppelte Freude, da hast du vollkommen Recht. Ich wünsch dir viel Spaß und Erfolg am Rennsteig!
@dolores: Dankeschön! Mir gefällt dein Motto sehr: Big changes start small :) Übertragen heißt das wohl: jeder Marathon beginnt mit dem ersten Schritt.
@ANJA: Vielen Dank für die Glückwünsche! Auch du willst-du kannst-du wirst es schaffen: was immer du dir vornimmst, habe viel Spaß dabei!
@Linzgaurunner: Danke! Stimmt ja, jetzt bin ich im Club :-)
@strider: Vielen, vielen Dank, liebe Strider! Wahrscheinlich habe ich die Idee, die letzten Kilometer für die Familie zu laufen, sogar von dir übernommen. Denn den Bericht von deinen 100km in Leipzig hatte ich ja, komplett beeindruckt, gelesen. Und genau darüber war diese großartige Idee sicher in meinem Hinterkopf gelandet. Danke dafür :-))
@mainrenner: Danke für deine Glückwünsche! Dann werde ich das Sqeezy Cola wohl demnächst mal testen, hier beim Lauf gab es nur Lemon (mit Fructose). Danke für den Tipp!
@dober-run: Danke für deine Glückwünsche! Ich wünsch dir viel Spaß beim Weiterlaufen!
@gvollmers: Danke!
@xylophon: Danke! Ich drück dir schon jetzt ganz doll die Daumen für dein Halbmarathondebüt!
@Kawitzi: Hallo du Augenschwitzer ;-) Ich danke dir nochmal im Nachhinein für dein zwischenzeitliches Mutmachen! Ich hoffe, diese Weile ist wirklich ganz lang, und keinesfalls Langeweile
@Freibürgerin: Wir sind Marathonis, wir sind Marathonis... Kreisgrinsen ist genau die richtige Antwort auf diesen Fakt :-). Auch dir eine gute Regeneration!
@stachel: Vielen Dank für die Glückwünsche! Und dir wünsche ich viel Spaß und viel Erfolg für deine weiteren Laufvorhaben!
@Ianne: Danke für deine Geschichte! Und auch dir einen Riesenglückwünsch zu so einem tollen Ergebnis! Ich wünsche mir, noch genauso fit zu sein, wenn ich in der W60 angekommen bin. Alles Gute und viel Kraft für deine Freundin!!!
@Ricamara: Danke, die Umarmung ist angekommen und tat sehr gut!
@SWaBS: Vielen Dank, liebe SWaBS! Und auch danke für so einige wichtige Tipps, die ich im Vorfeld von dir bekommen habe!
@happy: Du sprachlos? Ich glaube, dass habe ich noch nie gelesen. Das berührt mich.
@Power-Maus: Danke! In Berlin würde ich sehr gern mal Marathon laufen. Wer weiß: 2012, 2013? In diesem Jahr ist er ja schon komplett ausgebucht.
@ZüperOli: Unterschiedlich hätten unsere Debüts wirklich nicht verlaufen können. Das ist wie Yin und Yang, Licht und Schatten, Himmel und Erde... Aber genau das macht den Mythos Marathon wohl aus. Und was zählt ist: wir sind jetzt Marathonis, wir sind stolz :-). Und wir achten jetzt auf eine ausreichende Regeneration, stimmts?
@WWConny: Vielen Dank für deine Glückwünsche! Ich habe tatsächlich noch keine Pläne für einen nächsten Marathon. Aber irgendwann werde ich sicher wieder einen laufen, wohl eher im nächsten Jahr. Aber da ich meist ganz gern nach Plan trainiere, habe ich jetzt einen 4wöchigen Marathon-Nachbereitsplan (mal wieder von Laufcampus).
@kurti5: Danke!
@bimi: Den Plan zum M hast du ja schon. Fehlt jetzt nur noch der richtige Lebensabschnitt. Alles hat seine Zeit. Dieses Jahr ist es Genuss statt Muss, das machst du genau richtig. Ich umarme dich zurück!
@kniescheibe: Danke! Ich wünsche dir ganz schnell und nachhaltig gute Besserung fürs Knie!
@Pimboli: Danke für die Glückwünsche, danke für den Schlüssel, danke fürs Einladen hierher nach Jogmap!
@Carla-Santana: Danke! Möge auch dein erster Marathon etwas ganz Besonderes für dich werden!
@crema-catalana: Vielen Dank für deine Rückmeldung!
@Henry: Ja, er hat sich gebeugt, das hast du treffend formuliert, du Lederhosenman.
@gpeuser: Die Freude über das persönliche Kennenlernen ist ganz meinerseits. Hast du schon einen neuen M im Auge?
@Inumi: Vielen Dank, liebe Inumi! Ja, an meinen ersten Halbmarathon vor einem Jahr denke ich auch gern zurück. Und es war schön, dass wir uns da persönlich kennengelernt haben.
@cherry65: Ein großes Dankeschön! Mein Bericht ist "Ultra" - das geht runter wie Öl :-)
@Schalk: Danke fürs Mutmachen unterwegs auf dem Weg zum M! Ja, ich genieße ich...
@Hannoveraner: Lieber Gruppenchef! Danke für die großartige Idee zur Hannover-Marathon-Gruppe und fürs Organisieren der Pastaparty. Herr Sonnenblume hat erzählt, du warst ein großartiger Pacemaker und hast ein super gleichmäßiges Tempo vorgegeben. Danke für deine Glückwünsche!
@Salia: Vielen Dank für deine Rückmeldung!
@supergrobi: Vielen Dank für deine Glückwünsche!
Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!