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Ich weiß nicht, was an meinem Tag mir heute mehr gegen den Strich ging?
Das furchtbar frühe aufstehen, um die Woche laufend einzuläuten oder daß
ich einem tollen Rockkonzert in einem Theatersaal lauschen mußte.
Während ich das erste zunächst ganz gut wegsteckte, verursacht mir das zweite
immer noch Kopfzerbrechen!
Ich hatte mich also tatsächlich weit vor um 6 aus den Federn geschält (in
diesem Jahr immerhin schon das fünfte Mal, zwei erfolgreiche Versuche mehr als 2007),
die letztlich viel zu warmen Klamotten nach bestandenem wachwerden an-
gepellt und bin dann gemütlich durch das Morgengrauen. Entsprechend beschwingt
war mein Tag. Wäre er aber nicht geworden, wenn ich gewußt hätte, welch rhyth-
mische Gymnastik mich am Aben erwartet.
20.00 Uhr Berlin, Schillertheater, Rockkonzert, die großartigen Snow Patrol.
Eine von tausend Karten ist meine - grins.
Hä Theater und Rockkonzert mag man denken, ist doch alles bestuhlt. In der Tat,
alles voller Sitze. Und da sitzen sie, ein illustres Publikum von (das könnte
jetzt von einer Ravensburger Spieleverpackung sein) 8 bis 88. Komische Mischung.
Da sitze ich nun, neben mir der Björnemann und irgendwie ist es schon komisch,
wenn man im Samtsessel sitzt und auf der Bühne E-Gitarren und Schlagzeug stehen.
Wenn nur alle schön sitzen bleiben, kann ich wenigstens genußvoll lauschen.
Aber kaum stehen die Gitarrenjungs auf der Bühne, springen vor uns die ersten
Mädchen auf, und wir natürlich auch, wegen schemenhafter Rückansichten sind wir
ja nicht hier. Ein, zwei Lieder - die Groupies setzen sich wieder, wir uns natür-
lich auch, denn es steht sich halt blöd zwischen Sitzreihen, vom tanzen ganz zu
schweigen.
Da springen fünf Reihen weiter vorn zehn weitere verzückte Girlies hoch, die vor
uns natürlich auch und wir sowieso. Ich will was von der Band sehen!
Die vor uns müssen weichen, haben versehentlich die verkehrten Plätze genommen,
und die rechtmäßigen Inhaber nehmen Platz - juhuu. Nee doch nicht, sie springen
auf, aber gehen nur Bier holen. Derweil läuft aber ein besonders toller Song,
der halbe Laden ist wieder auf den Beinen, wir natürlich auch.
Und so geht es weiter auf und nieder... Plötzlich merke ich meine Waden, sie sind
verzickt ob dieses Gezappels. Morgendliche Läufe stecken sie weg aber das hier
ist zu viel. Gott sei dank spielt die Band laut und richtig gut.
Früh aufstehen ist Mist aber auf Konzerten sitzen ist Scheißdreck. Das nächste
Mal wird alles besser!

Gute Nacht
Scholle ;-)

@glowi: Jetzt sag mir endlich, was in den Getränken war... Dann gibt es auch
jederzeit nen Kommentar auf Deinen Blog!

@tuffi: Freue mich zurück zu sein in der Jogmap-WG, vielen Dank für den Empfang!

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Mein lieber Scholle...

...wie ich es schon in einem anderen Blog ausgeführt habe, werde ich mich mit mehreren Jogmap-Kunden zum Britzer Garten lauf (Halb- und oder Viertelmarathon) am 23.11.08 treffen. Solltest Du es Dir überlegen und könntest Du Deine Knie dazu bewegen mal vorbeizuschauen, lass ich Dich einen tiefen Schluck von meinem Geheimtinktur nehmen. Einen Viertel solltest Du eigentlich auch noch hinbekommen - ich rede vom Laufen, nicht vom Weinsaufen - allerdings, da dadarun48 auch da ist, bleibt nicht ausgeschlossen, dass es danach einen solchen aus Pappbechern gibt. Denk mal drüber nach, ...
bis denne, glowi

He glowi

dass du mich hier in die postcurrale Alkoholikerecke stellst, treibt mir ja die Schamröte in die Waden. Wenn du so weitermachst, kriegst du nicht mal nen leeren Pappbecher ab!!!

Leben ist Bewegung

@Rai...

...also irgendwas von Bier in Pappbechern habe ich doch noch im Hinterkopf (ich weiss, nur zum Essen). Du darfst ja nicht vergessen, dass ich nicht in Deiner Liga laufe. Wenn ich wie Du auch mal einen Ultra so eben schnell vor dem Frühstück laufen könnte, dann würde ich auch Bier nach einem Halbmarathon trinken. Vergiss nicht, ich habe gute Bilder die belegen, dass Du bei Deinem Zieleinlauf in Teltow nicht mal geschwitzt warst. Mein eigener Flüssigkeitsverlust war dem entgegengesetzt, so dass ich selbst bei einem alkoholfreien Bier wahrscheinlich unanständige Lieder gesungen hätte. Vielleicht wäre es soweit gekommen, dass ich am Ende noch nett geworden wäre - Mensch dada, ich habe einen schlechten Ruf zu verlieren.
P.S. postcurral? kommt das von DHL-Curacao?

Du bist halt noch jung...

Hallo Scholle,

"sitzen im Konzert ist iiihh" dachte ich bis vor Kurzem auch. Da war ich alte Schachtel mit meinem noch viel älteren Mann in der Kölnarena beim Nickelback-Konzert. Stehplatz. Damit es richtig rockt (dachten wir).
Am Tag danach war Schmerz mein zweiter Vorname und die Ohren sausten. Das nächste Mal gibts für uns definitiv Sitzplätze.

Schönen Gruß
WWConny

Nie wieder im Sitzen rocken

Rockkonzert und Sitzplatz geht echt garnicht. Ich hatte bereits zweimal das zweifelhafte Vergnügen (davon einmal Die toten Hosen in der LTU-Arena). Nie wieder!!
Erstens: Stehen zwischen den Stuhlreihen ist unbequem und richtig Tanzen/Abzappeln ist nahzu unmöglich.
Zweiten: Ich hatte jedesmal einen Sitzplatz seitlich der Bühne - das führt zwangsläufig zu Nackenverspannungen.

PS: Für Nickelback (damals kannte die in Deutschland kaum Einer) habe ich mich auf dem Bizarre-Festival nachts um drei extra wieder aus dem Schlafsack gepellt.

Arbeite als würdest du das Geld nicht brauchen
Liebe als wärest du nie betrogen worden
Tanze als sähe niemand zu

na guuuuut

..vielleicht hatte ich auch nur die falschen Schuhe an.
Die Toten Hosen im Sitzen - kann ich mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen.

rockige Grüße
WWConny

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