Die Wege durch die Weinberge sind noch sehr Schlamm verdreckt, aber das hinderte mich nicht, meine 10km Geländestrecke zu laufen. Auf den Weg zu achten, damit ich nicht unversehen auf so einer glitschigen Stelle ausrutsche, bin ich mittlerer Weile gewöhnt. Doch jetzt muss ich wohl auch noch das Gelände gut beobachten, den es sind nicht nur zweibeinige Läufer unterwegs. In Gedanken versunken dahin laufend kreuzten plötzlich zwei Rehe in gestrecktem Galopp meinen Weg. Sofort war ich hellwach, denn es hätten ja noch weitere Tiere folgen können und es sah nicht danach aus, dass sie vor der Wegüberquerung mal nach rechts und links schauen, geschweige irgendwelche Vorfahrtsregeln beachten würden.
Alles in allem lief es sich ganz gut. Ich kann die Strecke nun gut durchlaufen, bin aber froh, wenn ich dann endlich wieder zuhause bin.
Erkenntnis des Tages: Je einsamer die Gegend, desto mehr Beine haben die "Mitläufer".


...und es läuft und läuft und läuft ...

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Kann ich nur bestätigen,

hatte mal zwei Bachen mit einem ganzen Rudel kleiner Ferkel hinter mir herlaufen. Die hatten mich offensichtlich als Rudelführerin auserkoren. Ich muss zugeben, es war nicht der entspannteste Lauf.....
Gruß
Ulrike

habe vor ca. 2 jahren

auch ein erlebniss mit einem rehbock gehabt. ich lief meine streke durch den wald und es war dunkel. plötzlich, ich war in gedanken, sprang ein rehbock aus dem gebüsch. ich stand auf der stelle still, das herz in der hose, total auf den falschen fuss erwischt.
nach der begegnung war ich hellwach und ob ich wollte oder nicht, ich habe mich dabei erwischt nach hinten zu sehen.

lache heute selber über mich, aber wenn man gedanken versunken daher läuft und plötzlich springt einem nur ca. drei meter vor der nase ein tier auf den weg, ist der schrecken sehr groß.

Mein Name ist Hase...

Als ich mal in der Heide (Lüneburger) lief, fühlte ich mich trotz der sehr einsamen Strecke, morgens gegen 7 Uhr (am Wochenende) verfolgt.
Ein riesiger Hase begleitete mich, sprang mal vor mir über den Weg, guckte dann zwischen den Bäumen hervor oder lief eine Weile vor mir her.
Hab mich gefragt, ob der wohl neugierig ist, bis ich mitbekam, dass der gesamte Wald und die Heide voller Häschen ist.
Ausgetrickst wurde ich, dabei wäre es doch die Aufgabe des Igels den Hasen auszutricksen... war wohl kein Igel da.

"Einszweidrei, im Sauseschritt // läuft die Zeit, wir laufen mit." Wilhelm Busch

Auf meiner Lieblingsstrecke

Auf meiner Lieblingsstrecke habe ich dieses Jahr schon mehrfach einen Fuchs gesehen. Da ist mir auch immer mulmig zumute, liest man doch öfters über Tollwut.
Aber ich glaube die Vierbeiner haben mehr Angst vor uns Läufern als umgekehrt:)

Laufende Grüße von Tame

Ich in da erwas vorgeschädigt....

..., denn vor zwei Jahren ist mir ein Reh in der Dunkelheit vor's Auto gelaufen. Das hat gut gerummst und die Front war ziemlich lädiert. Da hat mich der Gedanke, so ein Reh könnte mich über den Haufen rennen, doch erschreckt.


...und es läuft und läuft und läuft ...

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