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Mittwoch, 22.10.2008, 19:00 Uhr
So! Die letzte Trainingseinheit ist absolviert. Noch mal lockere 8 km bei moderatem Tempo abgerissen und schon mal ein wenig in Stimmung gebracht für den 27. Dresdner Kleinwort Frankfurt Marathon (wie er nun mal offiziell heißt).

Freitag, 24.10.2008, 15:30 Uhr
Ein relativ unspektakulärer Arbeitstag neigt sich dem Ende. Meine Familie holt mich im Büro ab und wir machen uns auf die Reise nach Frankfurt.

17:30 Uhr
Ankunft am Frankfurter Messegelände und Abholen der Startnummer. Bin bereits beeindruckt von der Organisation und den örtlichen Gegebenheiten: Startbereich, die Festhalle mit dem Zieleinlauf und die Messehalle mit der notwendigen Infrastruktur (Kleiderbeutelabgabe, Umkleide, Duschen, Nachzielverpflegung, …) befinden sich sehr nah beisammen, was uns fußfaulen Marathonläufern ja nur entgegen kommt.

18:30 Uhr
Wir beziehen Quartier im Hotel Adam in Mühlheim am Main

Samstag. 25.10.2008, 12:00 Uhr
Wir nehmen aktiv Einfluss auf eine positive Entwicklung der Frankfurter Handelsbilanz und begeben uns in die City zum Shoppen.

Sonntag. 26.10.2008, 06:00 Uhr
Na, endlich! Der große Tag ist da! Aufstehen, Frau wecken, ins Bad gehen, Frau wecken (Es wird Zeit, Schatz!), Laufklamotten anziehen, Frau wecken (Na, los jetzt!), Sachen zusammenpacken, Frau wecken (Raus aus der Poofe, Du faule Bazille!),

06:45 Uhr
Frühstück und im Anschluss S-Bahn-Transfer nach Frankfurt (Frau, Kind und Freunde folgen eine Stunde später und werden sich an strategisch sorgfältig ausgesuchten Streckenpunkten postieren.

08:25 Uhr
Ankunft an der Frankfurter Messe. Mache mich so langsam für den Lauf bereit: Brustwarzen abkleben, Vaseline dorthin wo’s richtig weh tut, MP3-Player verkabeln, etc. Nicht zuletzt muss ich mich nun für die richtige Laufkleidung entscheiden: kurze oder mittellange Hose? Langarmshirt oder Armlinge? Auch wenn es noch arschkalt draußen ist, entscheide ich mich für die kurze Hose und für die Armlinge (das sind so Dinger die verblüffende Ähnlichkeit mit halterlosen Strümpfen haben, nur eben für die Arme und bei weitem nicht so sexy). Mit meiner Frau habe ich verabredet, dass ich ihr die Armlinge je nach Außentemperatur und Wohlbefinden bei Kilometer 3, 6 oder 9 zuwerfe und dann nur im Kurzarmshirt weiterlaufe.

09:15 Uhr
Es ist soweit! Ich betrete geheiligten Boden und begebe mich in meine mir zugewiesene Startbox. Um mich vor der Kälte so gut es geht zu schützen (es sind mal gerade 6° C und ich stehe hier immerhin in kurzer Hose rum), habe ich mir eine alte Jacke von zu Hause mitgebracht, die ich beim Start entsorgen werde und mich zusätzlich in eine äußerst kleidsame Plastikfolie eingetütet. Nach und nach wird es auch ein wenig wärmer, was nicht etwa einem Ansteigen der Außentemperatur sondern der Tatsache geschuldet ist, dass sich die Startboxen langsam füllen und die ganze Läufermeute nun dicht gedrängt zusammensteht.

10:00 Uhr
Der Start! Während man sich beim Köln Marathon damit abfinden muss, dass man die Läufer dort immer unter Anwendung akustischer Gewalt mit „Viva Colonia“ auf die Strecke prügelt (übrigens nach einer Umfrage von Achim Achilles von der Marathongemeinde als einer der schlechtesten Startsongs gewählt), wird man in Frankfurt mit vernünftiger Musik auf die Strecke geschickt. Im Übrigen werde ich im weiteren Verlauf des Rennens noch feststellen, dass Frankfurt nach Berlin mein zweiter Marathon ist, der gänzlich ohne Karnevalsmusik auskommt. Ein Traum!

KM 1 – Mainzer Landstraße / Taunusanlage
Am Anfang tut man sich besonders schwer wenn es darum geht, das richtige Tempo zu finden. Mit meiner Zielzeit von 3:59:59 muss ich lt. Marschtabelle 5:41 Minuten auf den Kilometer laufen. Bin jedoch gut 20 Sekunden zu schnell und versuche, mein Tempo anzupassen. Fällt mir aber in dem dichten Läuferfeld und bei der jubelnden Menschenmenge doch ziemlich schwer.
Schon am ersten Kilometer steht mein Fanclub. Damit ich sie auch in der Masse ausmachen kann, haben sie sich mit der Fahne bewaffnet, die schon letztes Jahr beim Berlin Marathon zum Einsatz kam.

KM 3 – Mainzer Landstraße / Taunusanlage
Der Frankfurter Kurs zeichnet sich dadurch aus, dass man auf den ersten 12 Kilometern in mehreren Schleifen durch die Innenstadt kurvt und verschiedenen Stellen innerhalb kurzer Zeit mehrmals vorbeikommt. So auch hier an der Mainzer Landstraße / Ecke Taunusanlage. Mein Fanclub brauchte hier nur die Straßenseite zu wechseln und ca. 10 Minuten zu warten. Und schon kam ich wieder vorbei geflogen.

KM 4 – Friedrich-Ebert-Anlage
Das gibt’s doch nicht! Gerade mal etwas über 20 Minuten unterwegs und schon muss ich pinkeln? Na gut, ist nix zu wollen! Blinker gesetzt, rechts ran an die Büsche, rausgeholt und abgeschüttet. Zeit genug ist dafür, denn ich bin auf den ersten Kilometern viel zu schnell unterwegs und liege ca. 1:15 Minuten unter meiner Marschtabelle.
Kaum habe ich mich an den Busch gestellt, da gesellt sich ein anderer Läufer zu mir, dem ebenfalls die Blase kneift. So weit kein Problem, nur dass der Typ im rosafarbenen Ballettkleid gewandet ist und wer möchte schon in der Öffentlichkeit neben so einem Typen beim Pinkeln gesehen werden. Als nix wie zurück auf die Strecke!

KM 5 – Bockenheimer Landstraße
Plötzlich ruft mir einer aus den Reihen der Zuschauer zu: „Mensch, Szossi! Was machst Du denn hier?“ und ich erblicke zu meiner großen Überraschung und Freude einen unseren früheren Trainer Johannes, der bis vor 2 Jahren bei uns in Köln Sport studiert und uns trainiert hat und danach in seine Heimatstadt Frankfurt zurückgekehrt ist. Hatte aus verständlichen Gründen keine Zeit mit ihm zu plauschen.

KM 6 – Bockenheimer Landstraße / Opernplatz
Langsam wird’s mir warm. Ich entledige mich der Armlinge und bereite mich darauf vor, sie loszuwerden, denn beim 6. KM steht erneut mein Fanclub, bereit die Dinger in Empfang zu nehmen, was auch tadellos funktioniert.
Ich bin immer noch zu schnell. Ich weiß nicht, warum ich mir für ein Schweinegeld eine Laufuhr mit Geschwindigkeitsanzeige gekauft habe, wenn ich da doch nicht drauf gucke. Habe mittlerweile einen Vorsprung von 1:40 Minuten auf meine Marschtabelle.

KM 9 – Alte Oper
Einer der Höhepunkte der Strecke bisher. Der Opernplatz ist gerammelt voll, die Laufstrecke führt durch eine enge Gasse von Menschen und die Stimmung ist prächtig. Ich stelle fest, dass die Zuschauerbeteiligung und die Stimmung in Frankfurt (zumindest was die Innenstadt betrifft) es durchaus mit Köln aufnehmen können. In der Masse der Leute konnte ich so gerade noch meinen Fanclub finden, die sich nach meinem Durchlauf dort in die (wohlverdiente?) Mittagspause begeben und dann die Reise zum Treffpunkt beim KM 28 antreten.
Ein weiteres Highlight: parallel zum Marathon findet ein Bandcontest statt und die teilnehmenden Bands sind auf diversen Bühnen entlang der Laufstrecke verteilt. Die haben sich richtig Mühe gegeben, denn für die ging es immerhin um Plattenverträge. Die waren stellenweise derartig gut, dass ich am liebsten stehen geblieben und zugehört hätte (aber das gehörte irgendwie nicht zum Ziel meiner Mission in Frankfurt).

KM 10 – Junghofstraße
Habe mir für dieses Jahr eine andere Verpflegungsstrategie zurecht gelegt und werde im Verlauf des Marathons fünf Kohlehydrate-Gels zu mir nehmen. Jetzt ist es Zeit für das erste Gel und ich ziehe es mir kurz vor Erreichen der nächsten Verpflegungsstation rein, an der ich es mir mit ausreichend Wasser runterspüle. Wirklich lecker sind die Dinger nicht und ich bekomme auf einmal Sehnsucht nach `ner Currywurst.
Ich habe insgesamt vier Gels am Mann. Zwei weitere werden mir dann in der zweiten Streckenhälfte gereicht, eins behalte ich dann in Reserve für schlechte Zeiten.

KM 12 – Kurt-Schumacher-Straße
So langsam geht’s raus aus der City und man überquert den Main in Richtung Stadtteil Sachsenhausen.

KM 13 – Sachsenhausen Schaumainkai
Ich erinnere mich an die Worte meines Kollegen Rolf, der vergangenes Jahr in Frankfurt gelaufen ist und in Anspielung auf die mangelnde Zuschauerbeteiligung außerhalb der Frankfurter Innenstadt sagte: „Wenn Du in Frankfurt läufst, nimm Dir was zu lesen mit!“. Ganz so schlimm ist es hier noch nicht, jedoch ist die Publikumsbeteiligung hier deutlich geringer als in der City. Ich nehme nun meinen MP3-Player in Betrieb um eventuell aufkommender Langeweile vorzubeugen.
Zwischenzeitlich taucht noch mal Johannes am Straßenrand auf, der offensichtlich in Begleitung einiger (mir unbekannter) Kumpels ist und diese wohl dazu dienstverpflichtet hat, mir in angemessen überschwänglicher Weise zuzujubeln.

KM 14 – Sachsenhausen Kennedyallee bis KM 20 – Goldstein Zur Frankenfurt
Ja, lieber Rolf, jetzt weiß ich was Du meinst! Hätte mir wirklich was zu lesen einstecken sollen. Tote Hose soweit die Füße tragen. Mein MP3-Player hält mich mit Bon Jovi und Guns ´n´ Roses bei Laune.
Wenigstens kann ich mich jetzt besser auf mein Tempo konzentrieren und laufe nun eine Pace, die nur wenige Sekunden unter meiner Marschtabelle liegt.
Zwischendurch nehme ich noch mal ein Gel zu mir.
In den eher dörflichen Stadteilen Frankfurts findet sich wenigstens ab und zu mal eine Stimmungsoase, z. B. wenn sich mal eine Handvoll Leute vor einer Dorfkneipe versammelt. Ansonsten hätte man genauso an einem Wüstenmarathon teilnehmen können.

KM 21,1 – Schwanheim Rheinlandstraße
Halbzeit! Ich überlaufe die Halbmarathonmarke mit 1:57:11 und bin damit knapp 3 Minuten unter meiner Marschtabelle. Ich hoffe nun, dass ich mein Soll-Tempo einigermaßen halten kann (war bei den letzten Kilometern leicht drüber), dann dürfte die Zielsetzung unter 4 Stunden zu laufen erreichbar sein. Aber es sollte anders kommen.
Ziehe mir nun mein drittes Gel rein.

KM 23 – Schwanheimer Brücke
Herr im Hemd! Was zum Geier ist das denn? Wir überqueren den Main über eine Art Autobahnbrücke. Das heißt man läuft die Auffahrt derselben in einer langen Schleife hinauf, läuft über die Brücke und auf der anderen Seite erneut eine lang gezogene Schleife, eben die Abfahrt von der Brücke. Und das natürlich unter Bewältigung einer Steigung, die Brücken schon mal so mit sich bringen. Hier kacke ich voll ab und breche im Tempo gewaltig ein und verliere kostbare Zeit.

KM 25 – Höchst/Niederrad Bolongarostraße
Na, bitte! Klappt doch wieder mit den Zuschauern. Wenngleich hier nicht annähernd so viel los ist, wie in der City, so kommt doch wenigstens etwas Stimmung auf. Und man kann’s jetzt auch wirklich gut gebrauchen. Seit der Schwanheimer Brücke hat sich mein Tempo deutlich verlangsamt, ist aber mit Blick auf den Vorsprung, den ich in der ersten Hälfte rausgelaufen habe durchaus noch im grünen Bereich. Hoffe aber auf ein Comeback und dass ich das Tempo noch mal forcieren kann.

KM 28 – S-Bahnhof Nied / Oeserstraße
Man stelle sich folgende Szenerie vor: man läuft eine lang gezogene Straße entlang, an der keine Sau steht. Dann läuft man auf eine S-Bahn-Station zu und plötzlich stehen gefühlte 5.000 Zuschauer am Straßenrand. Man läuft an der Station vorbei und niemand steht mehr an der Straße. Genau das passiert jetzt gerade. Offensichtlich bietet sich der S-Bahnhof Nied für die Angehörigen der Marathonis an, die bereits in der City an der Strecke standen und sich nun per S-Bahn auf die Socken zum äußeren Streckenabschnitt machen. So natürlich auch mein Fanblock und auch Johannes und seine Kumpels. Das vierte Gel wird mir verabredungsgemäß gereicht, das ich mir auch direkt einverleibe.
Im weiteren Verlauf beginnt nun ein weiterer krönender Streckenabschnitt: 7 km stur geradeaus auf vierspuriger Straße mit handverlesenem Publikum. Drehe nun meinen MP3-Player etwas lauter (bin mittlerweile bei Deep Purple, Metallica und den Scorpions angekommen).

KM 30 – Mainzer Landstraße
Ein alte Weisheit besagt: der Marathon fängt erst ab dem 30. Kilometer an. Klugscheißerei! Ich halte überhaupt nichts von Binsenweisheiten und Kalendersprüchen. Bin immerhin noch in meinem Zeitfenster und kann das Ding nach wie vor in unter 4 Stunden beenden.

KM 30,5 – Mainzer Landstraße
OK, ist ja schon gut! Der Marathon beginnt erst ab dem 30. Kilometer, Ihr habt mich überzeugt. Obwohl ich mich gut fühle, keine Schmerzen und keine Krämpfe habe, kriege ich einfach den Tacho nicht mehr hoch. Es geht einfach nicht mehr schneller! Warum, das weiß der Geiselnehmer! Überlege mir, dass ich vielleicht in ca. 4:07 oder 4:08 reinkommen werde, was immer noch eine Superzeit wäre, wenn man meine bisherige persönliche Bestzeit von 4:40:07 aus dem Jahr 2007 bedenkt.

KM 35 – Mainzer Landstraße / Platz der Republik
Endlich wieder in der City! Mein Fanclub ist nun am letzen verabredeten Treffpunkt zu finden und wird sich nach meinem Durchlauf in die Festhalle in Erwartung meines Zieleinlaufs begeben. Ich bekomme das letzte Gel gereicht (quasi die Henkersmahlzeit auf der letzen Wegstrecke). Mein Tempo hat sich nun doch erheblich reduziert und langsam tut’s auch an der einen oder anderen Körperstelle weh.

KM 36 – Mainzer Landstraße / Taunusanlage
Oh, Scheiße! Was ist das denn? Auf einmal fühle ich einen stechenden Schmerz im rechten Knie und im Schienbein, der mich laut aufjaulen lässt, dass die anderen Läufer um mich herum verschreckt zusammenzucken. Kann nur noch humpelnd laufen und mein Tempo reduziert sich auf indiskutable Walkinggeschwindigkeit. Hätte meine Stöcke mitnehmen sollen. Bin fest entschlossen nicht stehen zu bleiben, zu gehen oder gar auszusteigen. Nach einer Weile legt sich der Schmerz wieder, habe aber gewaltig an Tempo eingebüßt. Ich antizipiere nun eine Zielzeit von unter 4:15 Stunden.

KM 40 – Hochstraße
Na, wenigstens die 40-KM-Marke schaffe ich in unter 4 Stunden (genau gesagt in 3:59:55). Habe auf dem Rest der Wegstrecke wenigstens noch einigermaßen einen Rhythmus gefunden (wenngleich mit geringem Tempo).
Der Bandcontest ist nach wie vor im vollen Gange und die spielen sich teilweise die Finger wund. Das peitscht einen noch mal richtig nach vorne und gibt Kraft für die letzen Meter.

KM 42 – Messeturm
Es ist soweit! Die Festhalle liegt vor mir. Der absolute Höhepunkt des Frankfurt Marathons. Nicht nur weil man es dann endlich hinter sich hat sondern weil die Läufer auf einem roten Teppich in die mit 10.000 Zuschauer gefüllte Festhalle geführt werden und somit dem Zieleinlauf ein beeindruckender Rahmen verliehen wird.

KM 42,195 – Festhalle Zieleinlauf
Es ist kaum zu beschreiben, wie sich der Einlauf in der Festhalle anfühlt. Man wird mit einer furiosen Licht- und Lasershow, mit lauter Musik und von einem begeisterten Publikum begrüßt – das Ziel vor Augen. Wer Glück hat, kann sich selbst auf einer der Viedo-Großbildwänden ausmachen. Ich tue meine Begeisterung und meine Zufriedenheit über mein Laufergebnis kund, indem ich schreiend wie Tarzan über die Ziellinie laufe. Laufzeit: 4:14:32. Gewünschte Zeit zwar verfehlt aber immerhin die alte Bestzeit mit über 25 Minuten geradezu pulverisiert. Na, bitte!

Die Stunden danach
Der Rest ist schnell erzählt: völlig erschöpft aber zufrieden unter die Dusche, was gegessen, Heimreise angetreten, im Stau gestanden, ins Bett gefallen, am nächsten Morgen Muskelkater bis der Arzt kommt.

Fazit
Ein sehr schöner Marathon mit Höhen und Tiefen auf der Strecke. Sehr gut organisiert mit teilnehmerfreundlicher Infrastruktur (kurze Wege). Außergewöhnlicher Zieleinlauf in der Festhalle, der es sogar mit dem Berlin Marathon aufnehmen kann.
Zu meinem persönlichen Ergebnis: auch wenn ich meine Wunschzeit nicht geschafft habe, so habe ich meine anderen Zielsetzungen erreicht:
1.) Im Ziel angekommen und somit weiterhin 100% Finisherquote (in 4 Marathons 4 mal angekommen)
2.) Durchlaufen ohne Gehpause
3.) Deutliche Verbesserung der persönlichen Bestzeit
Da ich nun mal den Hals nicht voll kriegen kann, werde ich mir im kommenden Jahr zwei Marathons gönnen: am 03.05.09 in Düsseldorf, am 04.10.09 in Köln. Trainingsauftakt für Düsseldorf erfolgt bald nach einer kurzen Regenerationsphase.

In diesem Sinne: „keep on running“ oder „Lauf, Du Sau!“
Der Szossi

3.333335
Gesamtwertung: 3.3 (3 Wertungen)

Herzlichsten!

Hi Szossi, herzlichsten Glückwunsch.
Auch wenn die sub4-Marke diesmal noch nicht reif war, so hast Du Dich doch schon mit riesigen Schritten angenähert.
Und falls Du noch nicht in Düsseldorf angemeldet bist, würde ich Dir HH09 ans Herz legen: Du brauchst absolut nix zu Lesen mitnehmen, garantiert komplett ohne Karnevalslieder, nächstes Jahr großes Jogmap-Treffen, Strecke fürs Knacken der 4H bestens geeignet und ich werde persönlich für interessierte JogmapperInnen eine 3:59-Gruppe hasieren:-).
Einmaliges Angebot:-)
Gruß, Marco
You´ll never knackdiemarke alone

HH geht leider nicht

Hallo Laufastra,

vielen Dank für das Angebot. Ich hatte auch ursprünglich den HH-Marathon ins Auge gefasst, kann an dem Wochenende leider nicht, da dann meine Tochter zur Kommunion geht. Daher habe ich mich für Düsseldorf entschieden. Ist auch kein schlechter Marathon, bin da schon zwei mal in der Staffel mitgelaufen.

Gruß
Szossi

Düssledorf

wird überschätzt ;) Laufastra hat recht.

Werde mich der von ihm hasierten Schar munter anschließen und die 3:59 in Angriff nehmen. Höchst empfehlenswert!

Helge

Beim nächsten Mal wackelt's nicht nur,...

... sondern da lässt du es so richtig krachen, nachdem du solche Verbesserungen hingelegt hast! Auch von mir meinen Herzlichsten zu deinem Marathon!

laufend fit und gut drauf!

Ganz großes Tennis..

Ganz großes Tennis.. Herr Läufer...
Ein herrlicher Bericht zum Schmunzeln, Lachen, Wegschmeißen und mitfühlen...

So macht das (verfickt anstrengende) Hobby Spass.

Danke und Gruß
Jan.

Glückwunsch

Habe Deinen Bericht verfolgt und fand ihn klasse. War auch dabei und da es mein erster Marathon war ohne richtige Zielzeit. Habe mich mit einer Freundin aber ganz frech bei 3:59:59 aufgestellt. Da wir im Maritim übernachtet hatten, war der Weg zum Start nicht so weit. Habe die Strecke etwa so erlebt wie Du. Bis km 30 war ich absolut auf Kurs. Ab da ging das Tempo stetig bergab. Bin dann bei 4.14:35 im Ziel angekommen, also eigentlich Zeitgleich. Aber leider konnte ich den Lauf in die Festhalle nicht so sehr genießen, da ich echt fertig war, wollte nur noch meine Ruhe. Beim nächsten Mal wird alles Besser. Ich bin so froh es geschafft zu haben. Bis an die Grenzen und darüber hinaus. Mittlerweile kann ich wieder ohne Schmerzen gehen. Es war bestimmt nich der letzte Marathon.
Michaela

Glückwunsch

und danke für den netten Bericht. Ich musste an vielen Stellen schmunzeln, denn ich war auch in Frankfurt dabei. (4:14:41) Viel Erfolg für deine nächsten Ziele
Baduh

Frankfurt

auch von mir herzlichsten Glückwunsch.
Und Danke für diesen herrlichen Wettkampfbericht.
VG.
Rennobst

Jane an Tarzan...

Gut gebrüllt, Löwe... äh... oder so ähnlich. 25 min schneller als bislang? Also, wer will da meckern?! Super Ergebnis, also freu' dich!!! Und überleg' dir das nochmal mit HH, das wird bestimmt ein Heidenspaß mit Laufastra als Hase für 3:59!

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