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Hurra.
Samstag ist es nun soweit. Ich werde meinen ersten gezeiteten 10 Kilometer Lauf bestreiten. Etwas aufgeregt bin ich schon, obwohl ich die Strecke 2 mal schon gelaufen bin. Jedesmal über 60 Minuten. Ich muss dabei sagen, das mir die Zeit im Prinzip egal ist. Hauptsache ich komme an.
Nun meine frage(n)! Wie gehe ich es am besten an. Soll ich noch einmal leicht Trainieren, wo starte ich am besten. Also am besten alle Tipps die es so gibt für einen Neuling.
Schon jetzt einmal vielen Dank von euch.

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Hi Tombri,

nach vielen Jahren Laufabstinenz bin ich letzten Sonntag den ersten offiziellen 10 km gelaufen. Allerdings hatte ich schon den Ehrgeiz unter einer Stunde zu laufen. Bei Deinem Lauf ist es wichtig, ob der Veranstalter für die Zeitmessung die elektronische Messung einsetzt (Chip) oder nicht. Da die Läufer die ersten Startreihen belegen sollten und wir Jogger weiter hinten starten, ist es schön mit Chip zu laufen. Allerdings kann man sich auch nicht immer darauf verlassen, wie ich diesmal festgestellt habe, weil Davengo am Sonntag die Technik nur für den Zieleinlauf eingesetzt hat.
Bei allen Läufen wirst Du selbst von den Profis hören, dass es wichtig ist, am Anfang nicht zu schnell zu laufen. Versuche Deinen eigenen Tritt zu finden und orientiere Dich nicht an den Mitläufern. Eine konstante Geschwindigkeit verspricht das beste Ergebnis. Und wenn Du ein/zwei Kilometer vor dem Ziel merkst es geht noch schneller, legst Du eine Sohle zu.
Da bei uns weder die Schnelligkeit, noch die Ausdauer besonders ausgeprägt ist, solltest Du am Vortag keinesfalls eine längere Strecke laufen. Und ob Du der Meinung bist, Du solltest Dich noch warmlaufen vor dem Rennen, musst Du selbst wissen. Bei mir ist der Bewegungsdrang unmittelbar vor dem Start reine Nervosität. Bei einer 6 Minutenzeit auf den km ist die Verletzungsgefahr durch kalte Überbelastung am Anfang gering. Ich zwinge mich dann möglichst das bisschen Power für den Lauf aufzuheben.
Bei beiden Läufen dieses Jahr habe ich jedoch eines festgestellt. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Obwohl ich es mir immer und immer wieder verinnerlicht habe, bin ich den ersten Lauf zu schnell angegangen. Beim zweiten wollte ich von Anfang an genau auf die km-Zeit achten. Dazu bin ich aber nicht gekommen, weil ich mich fast den ganzen Lauf mit einer jungen Frau unterhalten habe. Irgendwie hatten wir den gleichen Schritt und der Lauf verging wie im Fluge. Für die beabsichtigte Zeit hat es auch noch gereicht, Läuferherz, was war ich glücklich.
Was ich mit meinem langen Gefasel eigentlich nur sagen will: Geniess den Lauf in vollen Zügen und mach Dich vorher nicht verrückt. Viele Faktoren, wie Tagesform, Strecke oder Läuferfeld bestimmen Deinen Lauf. Mit Deiner Einstellung ohne Zeitvorstellung an den Start zu gehen, hast Du schon gewonnen. Ich wünsche Dir viel Spaß.

Schau Dir

doch mal die Zielzeiten vom letzten Jahr an.
Vergleiche Sie mit Deiner Wunschzeit, dann hast du so quer über den Daumen einen Anhaltspunkt, ob du Dich in den ersten 2 Reihen aufstellen solltest. Bei meinem ersten Lauf habe ich mich ganz hinten angestellt und mich dann geärgert, daß ich Probleme mit dem überholen hatte. (Schnell war ich aber nicht ;-) )
Wenn Du Samstag Wettkampf hast, da würde ich heute noch ein kleines Ründchen laufen, evtl. mit ein paar kleinen Steigerungen aber nichts so intensives und dann bis Samstag nicht mehr.
Und dann läust Du unter 60 min !!!!
Viel Glück!
Adieda
Spindoc
Der mit dem Hund läuft!

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