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Bei meinem Lauf am Sonntag fiel mir auf, dass sich seit meinem Wiedereinstieg einiges verändert hat. Und damit meine ich nicht, dass meine Kondition gelitten hat, die Strecken wieder kürzer geworden sind und meine Pace Werte wie ganz zu Anfang angenommen hat. Dies alles sind zwar nicht bestreitbare Tatsachen, die eigentliche Veränderung jedoch liegt weitaus tiefer:

Früher kreisten meine Gedanken oft um meine Geschwindigkeit, ums schneller werden, oder was andere Leute, die mich so dahinschleichen sehen, wohl von mir denken. Ich hab mir zwar auch damals gesagt, dass es wichtig ist, langsam zu laufen, aber mein eigentliches Ziel lag darin, irgendwann schneller und weiter zu laufen…

Nach meiner Pause bin ich so unendlich dankbar, überhaupt wieder laufen zu können, dass ich jeden einzelnen Schritt genieße. Die Pace oder die Gedanken meiner Mitmenschen sind sowas von nebensächlich geworden. Ich laufe, weil es mir Spaß macht, weil es mir guttut, und zwar so langsam, dass ich mich wirklich rundum wohlfühle dabei.

Und das allerschönste daran ist die Gewissheit: selbst wenn die Strecken so kurz und so langsam bleiben müssten, weil meine Bandscheiben mehr nicht mitmachen würden (was ich natürlich trotzdem nicht hoffe), könnte ich damit leben und hätte dennoch (oder gerade deshalb) Spaß am Laufen…

Tja, und dies ist wohl wieder der Beweis: beim Laufen gehen einem die abstrusesten Gedanken durch den Kopf und man kommt auf die besten Ideen ;-)

In diesem Sinne wünsch ich Euch allen noch viel Spaß beim Laufen!

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Dem bleibt ...

... nichts mehr so wirklich hinzuzufügen. Gerade das ist das Schöne am Laufen, laufen um des Laufens willen.

Hoffe für Dich, das es weiter bergauf geht.

Grüße
Troedelliese (auch Genußläuferin mit kleinen Ambitionen)

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