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Mein Schweinehundalarm hat heute schon das zweite mal gemailt und diesmal gab's schon die gelbe Karte. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich die komplette letzte Woche mit einer echt fiesen Erkältung mit Nasennebenhölenentzündung zu kämpfen hatte und deswegen Laufen echt nicht drin war. Seit Anfang der Woche hatte ich durch die Entzündung auch noch den ganzen Tag über tierische Kopfschmerzen, ohne KS-tabletten nicht auszuhalten. Die Erkältung ist jetzt weg, lediglich das Schlachtfeld muss noch beräumt werden - sprich dicke Nase und leichter Husten. Sehr erschreckend und zugleich Auslöser für meinen heutigen Lauf war nach dieser Krankmachwoche auch der erbärmliche Anblick meiner ziemlich geschrumpften Wadenmuskulatur - oder kommt mir das nur so vor?

Als heute früh die Kopfschmerzen lange vor dem Wecker klingelten war mir alles egal: Laufklamotten + Schuhe an, Trinkflasche gefüllt und ab zum Stadion. Dort angekommen war es dunkel wie im Sack und auch recht kühl und die KS wummerten bereits nach der ersten Runde so vor sich hin. Meine Nase hat wohl ebenfalls einen Schweinehund, jedenfalls war sie der Meinung auch laufen zu müssen. Als vorbildlicher Schnupfenpatient ist man aber vorbereitet und gut ausgerüstet.
Die Ernüchterung kam nach km 4. Sonst laufe ich die immer mit einer Pace von ca 4:30, diesmal war schon nach 4 Runden Schluss. Habe dann die 12km mit Ach und Krach mit 5:00 zu Ende gebracht, aber schön war das nicht. Nun mache ich mir keine großen Hoffnungen mehr auf eine 1:45 beim Dresden-HM am Sonntag aber dabei ist bekanntlich alles.
Die Kopfschmerzen waren übrigens nach meinem erbärmlichen Lauf weg. Dafür ziehts etwas in den Waden ;)

Nun, genug der Winselei, aber ich habe mal noch 2-3 Fragen: Wie startet Ihr zu neuen Höchstformen nach längerem Trainingsausfall? Lauft Ihr erst nach kompletter Genesung inkl. Nasefrei oder schon eher? Gibt es Einwände gegen Laufen in meinem aktuellen Zustand?

PS: ein kleiner Schock kam noch als ich dann 06:03 meinen Lauf eintragen wollte: Kein Jogmap da, statt dessen irgendeine Drupal-Seite mit Installationshinweisen. "Techniker sei Dank" ist jetzt wieder alles heile ;)

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Gute Besserung! Der Dresden

Gute Besserung!

Der Dresden Marathon läuft sich ja gut :)

Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

also, lasssen wir das mit

also, lasssen wir das mit den Höchstleistungen mal beiseite, nach einer krankheitsbedingen Zwangspause steige ich mit einem eher kurzen und von vornherein deutlich langsameren Lauf wieder ein. Körper wieder dran erinnern, dass da mal was mit Laufen war, mal höflich anfragen, ob er denn schon wieder bereit ist...das übliche Tempo zu probieren und dann zurückfahren zu müssen halte ich für den weniger guten Ansatz, denn erstens läufst Du dann Gefahr, erneut krank zu werden wegen verfrühter Grenzbelastung und zweitens bringt es eher Frust ein. Ich bin damit immer gut gefahren und war nach spätestens einer Woche wieder auf dem alten level.

HM in 1:45

Hallo marathoni,

nach einem krankheitsbedingten Ausfall solltest du langsam dein training wieder aufnehmen. Klar kann man auch mit Schnupfennase laufen, aber dann sind die Klamotten und das Nach dem Laufen extrem wichtig.
Zu deinem Plan 1:45 Std HM zu laufen kann ich dir nur sagen.
Ich denke du bist im Training zu schnell. Ich laufe z.B.
im Training ganz selten schneller als 5:30 - meistens sogar noch langsamer (ausgenommen die wöchentlichen Tempowechselläufe) und laufe immerhin 1:47 Std im HM
Wünsch dir aber viel Erfolg und drücke dir die Daumen

Grüße aus Rodgau
Clabi

Langsam!

Mach' langsam im Training!!! Dein Wettkampf-Tempo brauchst du max. 1x/Woche z.B. beim Intervalltraining zu laufen - bei Tempoläufen langsamer als das WK-Tempo! Der größere Teil des Trainings (GA1) sollte DEUTLICH langsamer sein. Vor allem nach einer Erkältung solltest du erst mal mit 70% HF max. unterwegs sein. Wer langsamer trainiert, kann im Wettkampf schneller laufen!

Und es geht doch...

Mag sein daß ich im Training zu schnell bin, aber ich habs schon mit langsam laufen probiert. Da fühle ich mich unwohl und werde automatisch wieder schneller. Meine Geschwindigkeit richtet sich auch primär nach meiner Atmung und mit dem aktuellen Tempo lebe ich eigentlich ganz gut. Ich war lediglich verwundert wie mich 1 Woche ohne (oder 2 Wochen mit 1x) Training zurückwirft. Die Trainingsrunde war übrigens mein Indikator ob es überhaupt Sinn macht am Dresden-marathon teilzunehmen. Ich bin meinem Immunsystem aber sehr dankbar, denn es hat pünktlich zum 19.10 alles gekillt was mich da so an Viren & Co befallen hatte. Die Kopfschmerzen waren auch das erste Mal heute früh weg was dann auch noch für eine 1:48:38 gereicht hat. Immerhin eine Verbesserung um 11:08 min zum letzten HM, aber der war ja auch im Sommer.

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