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Montag, 13. 10.
Ich verlasse München nach einem sehr guten Frühstück. Wie gestern ist das Wetter wunderbar, die Sonne lacht den "Versager" aus.
Sonntag, 12. 10.
23.30 Uhr: Ich gehe schlafen. Habe "Der Da Vinci Code" mit Tom Hanks angeschaut. Mittlerweile habe ich die Zimmerbar von fast allen alkoholfreien Getränken entlastet. Auch das bestellte Sandwiche hat gemundet.
gegen 20.00 Uhr: Die Übelkeit hat sich gelegt, ich fange an zu trinken.
gegen 19.00 Uhr: Bekomme SMS von "miriquidirunner". Er gratuliert mir zur neuen Bestzeit und signalisiert mir, dass ich nach Hause kommen kann, auch wenn ich die Zielzeit verpasst habe.
gegen 18.30 Uhr: Setze SMS an "miriquidirunner" ab und schreibe, dass ich versagt habe und frage, ob ich trotzdem wieder nach Hause darf oder ich für immer in München bleiben muss.
gegen 16.30 Uhr: Endlich im Hotel, mir ist immer noch so schlecht! Ich dusche heiß und lang, dann ein Telefonat, ich lege mich hin.
gegen 15.45 Uhr: Habe den "Englichen Garten" verlassen und suche nun mein Hotel. Ich frage zweimal Passanten nach der Richtung. Sie meinen, ich sei auf dem richtigen Weg.
gegen 14.45 Uhr: Irre im sehr belebten "Englischen Garten" umher. Ab und zu muss ich mich setzen ...
gegen 14.15 Uhr: Ich verlasse unter Mühen das Olympiastadion, weil ich glaube, mich übergeben zu müssen und suche die nächste Toilette auf ...
gegen 13.40 Uhr: Mir geht es ganz gut. Ich habe Durst und Hunger. Trinke eine Schokomilch und ein Hefeweizen, esse eine Brezel. Plötzlich wird mir schlecht.
gegen 13.30 Uhr: Ich laufe ins Stadion ein, euphorisch, weil ich es geschafft habe, aber auch enttäuscht, weil ich meine Zielzeit um reichlich eine Minute verfehlt habe. Ich Versager ...
gegen 13.20 Uhr: Woher kommt plötzlich der Mann mit den blauen Luftballons (3:30)? Was habe ich die letzten Minuten eigentlich gemacht? Keine Kraft mehr, dem Mann zu folgen und lasse ihn schweren Herzens ziehn. Irgendwie habe ich aber immer noch die Hoffnung, dass ich es schaffen kann, unter 3:30 ins Ziel zu kommen.
gegen 13:10 Uhr: Ich sehe den Mann mit den blauen Ballons in einer Parallelstraße. Ok, der Pacemaker ist noch weit weg. Ich werde von vielen Läufern überholt, aber auch ich überhole einige. Die Zahl der Gehpausen-Läufer hat stark zugenommen.
gegen 12:45 Uhr: München ist wirklich eine schöne Stadt, viel freundliches Publikum auf der Strecke. War schon ein paar Mal hier, habe aber immer nur Messe- und Kongresshallen sowie Hotelzimmer sehen können. Ich fange an zu kämpfen, und ich werde langsamer. Ein erster kleiner Zweifel, ob ich es schaffen kann. Aber noch liege ich gut in der Zeit.
gegen 12:15 Uhr: Es wird jetzt etwas anstrengender, meine Garmin zeigt mir aber, dass ich nicht langsamer geworden bin. Die Durchschnittspace beträgt immer noch wie ins Display fest einzementiert 4:43 min/km.
gegen 11:30 Uhr: Wieder und wieder muss ich etwas Geschwindigkeit aus meinem Lauf nehmen. Das Ziel ist schließlich noch weit.
gegen 10:45 Uhr: Mein Gott, bin ich gut drauf heute. Ich beschließe bei den 4:43 zu bleiben. Trotzdem laufe ich gebremst. Weder keuche ich, noch plagen mich Seitenstechen. Da geht was heute ...
gegen 10:00 Uhr: Habe mich am Start in der Nähe des Mannes mit den blauen Ballons (3:30) platziert, gut präpariert mit Magnesium-Traubenzucker, Gelchips und ein bisschen Salz. Nur den Ingwer gegen Übelkeit hab ich vergessen. Aber vielleicht brauche ich den ja heute mal zur Abwechslung nicht. Pünktlicher Start 10 Uhr. Herrlichstes Wetter, die Sonne scheint. Kein Läuferstau. Ich finde sofort meinen Rhythmus und fühle mich großartig! Die Marathon-Vorbereitung lief nicht ganz optimal, doch heute bin ich nicht zu schlagen, ich werde Bestzeit laufen, und ich werde unter 3:30 laufen. Da bin ich mir ganz sicher!
jog on ra1

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:))

sicher ist
dass nicht sicher ist :))

oder wie meine mutter sagt :
erstens kommt es anders
und zweitens als man denkt

geile zeit , trotzdem !!
glückwunsch !!

c.

Satrke Zeit

auch wenn es nicht ganz zur Wunschzeit gereicht hat und auch trotz der nicht so schönen Begleitumstände.
Wenn wir beide in ein oder zwei Jahren (Du sicherlich zuerst) unsere sub3:30 haben, lachen wir herzlich drüber und fragen uns , warum wir da eigentlich so ein Aufhebens drum gemacht haben:-)
Wird schon.
Gruß, Marco
You´ll never München alone
PS: Ich hab den München-Marathon auch schon mit ohne viel freundliches Publikum erlebt.

Neue PB...

...muss jetzt mal reichen. Soll ja noch was für die Zukunft übrig bleiben. Und mit besser laufender Vorbereitung und vielleicht noch netterem Kurs ist die 3:30 dann fällig - das ist sicher... ;))

Glückwunsch.

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de nihilo nihil

Die Mischung macht's

Nach Schokotrunk und Hefeweizen wäre mir auch schlecht geworden.

Was ist schon eine Minute. Die holst Du beim nächsten Lauf. Meinen Glückwunsch zu der guten Zeit, auch wenn Du dies derzeit anders siehst.

cherry65

Jeder, der vor mir läuft, hat es sich verdient

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