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Nach BERLIN (42km) und BISPINGEN (62km) habe ich in der vergangenen Woche natürlich nur 3* leicht, locker und kurz trainiert.(26km)
Da ich aber gerne Wettkämpfe bestreite bot sich zum Wochenende der Allessa-Mainuferlauf in OFFENBACH an.
Wenn verschiedene Streckenlängen angeboten werden wähle ich normalerweise die Längste aus. In diesem Fall den Halbmarathon.
6:30 aufstehen, 7:40 losfahren um unsere Tochter abzuholen, 8:10 vor Ort, Startnummern abholen, 9:00 START.
Das, wie immer sehr grosse Starterfeld (603 Finisher), setzte sich in Bewegung.
Das Gedränge war auf dem 1. Kilometer wie beim Berlin Marathon.
Temperatur ~10° etwas neblig und feuchte Luft, die den Brillenträgern die Sicht stark einschränkte. (Hat jemand Tipps gegen das Beschlagen von Brillengläsern?)
Bei diesem Lauf handelt es sich um eine Pendelstrecke; nach 10,5km Wendepunkt und den gleichen Weg zurück.
Diese Art der Streckenführung finde ich bei kurzen Strecken recht schön, da die Beobachtung der Entgegenkommenden sehr aufschlussreich ist.
Man kann sein eigenes "Leiden" in den Gesichtern der anderen ablesen.
Ausserdem konnte ich in etwa ausrechnen wie lange ich im Ziel auf Frau und Tochter warten durfte...
Der Rückweg war natürlich länger als der Hinweg, nicht nur gefühlt, sondern auch von der Zeit belegt...
Nach 1:46:33 war für mich der Lauf beendet.
2 Becher warmer Tee, und schon kam die Tochter und nach 2 weiteren Bechern meine Frau ins Ziel.
Nachmittags beim TRIATHLONGUCKEN schwitzten die Cracks auf Hawaii; welch eine Leistung aller Athleten. Was ist da schon ein Lauf über 21100m?...

Schöne Läufe wünscht
Uwe

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