Benutzerbild von rue59

Gestern Mittag nach der Arbeit eine Leberknödelsuppe gegessen- hat super geschmeckt, war aber sonst nichts in der Suppe als die Knödel. Abends dann 20km gelaufen, war noch ok, dann 2 Scheiben Brot gegessen. und schlafen gegangen. heute 3 Scheiben Brot und 2 Tassen Kaffee, danach 15km mit dem Rad, umgezogen und meinen 37km Lauf gestartet. Als Wegzehrung hatte ich 1 Karotte dabei und 1 Gel. Sonst nur Wasser.
Die ersten 10km waren noch ok, trotz des Nebels, dann dachte ich, ich täte mich schwer, weil es ein geplanter 2 Runden Kurs war. ( Mein nächster Lauf in Zeil sind 2 Runden, das fühlt sich anders an, als eine große Runde, und ich versuche mein Training immer ähnlich dem Wettkampf zu gestalten)
Ich spürte, wie ich immer langsamer wurde, manchmal ins Gehen verfiel. So zog ich die erste Runde durch. Bevor ich die 2. anfing, aß ich noch einen Apfel um meinen, wie ich immer noch glaubte, inneren Schweinehund zu bezwingen. Der Nebel wollte gar nicht weichen, aber, da ich mir die Strecke vorgenommen hatte, wollte ich sie auch durchziehen. Auf dem Ziehweg fiel es mir schon schwer, im Rhythmus zu bleiben, die langgezogene Steigung konnte ich zwar noch hochlaufen, dann aber legte ich selbst auf Gefällstrecken Gehpausen ein. Immer wieder kam mir der Gedanke, jetzt einfach hinlegen und schlafen, dabei hatte ich in der Nacht zuvor 9 Stunden geschlafen.
Ich war nur noch fertig und erst kurz vor meiner Haustür überschlug ich mal meine Nahrungsaufnahme. Ich hatte ja schon mal im Training einen Einbruch, weil ich zwischen 2 Läufen nichts gegessen hatte, hätte aber nicht gedacht, daß das gestern und heute immer noch zu wenig ist. Selbst die Äpfel halfen nicht wirklich.
Ohne Frühstück laufe ich maximal 2 Stunden.
Ich bin immer nur froh, daß mir das schon mal im Training passiert, im Wettkampf wäre es schlecht. Und dann habe ich mir angewöhnt, die geplante Einheit auch so duchzuziehen (höchstens mal die Strecke verlängern) -erst kürzlich las ich von einem ehemaligen Marathonläufer, der aus Null-Bock-Laune heraus seine Läufe abbrach und bald keinen Marathon mehr finishte und kurze Zeit darauaf ganz mit dem Laufen aufhörte.
Wenn ich mir allerdings den Fuß bräche oder mein Kreislauf nicht mal mehr das Gehen zuließe, sähe die Sache anders aus.
Astrid

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Nüchtern Laufen

ich weiß nicht, wie oft Du das schon gemacht hast - könnte mir vorstellen, dass Du das "nüchtern" Laufen langsam hochfahren solltest. Ich habe selbst in einigen M-Vorbereitungen alle lange Läufe (vor allem im Sommer Sonntags) Früh nüchtern absolviert. Bei km20 gabs dann ne Banane und Wasser. Bin allerdings keine M-Vorbereitung weiter, als 30km gelaufen. Meinen letzten M in Berlin habe ich gerade mal eine Banane gegessen und nicht all zu viel getrunken. Ich glaube die Banane ist mehr, damit der Magen nicht knurrt. Bis die Energie im Blut ist, das dauert.
Gerade bei den langen Kanten gehts ja um das Umschalten auf Fettverbrennung und es klingt so, dass Du gerade da ein Problem hast. Ob man das üben kann, keine Ahnung. Ich habs immer mit 20ern angefangen und dann kontinuierlich gesteigert. Gehen gehts. Üb mal weiter. Gruß Schalk

Essen was ist das

Ich esse schon seit langem nichts mehr festes auf den langen Läufen. Mal ein Gel, aber schon das ist eine Ausnahme.Einbrüche kenne ich auch, aber ist ja nur Training. Wichtig finde ich die Aufladung dnach, das sollte schnell gehen. Maximal 30min später. Also alles rein was Zucker enthält. 300ml Cola, dann Müsli und ein etwas kurzkettiges schnelles /Riegel oder so)- Im Wettkampf nur Gel. Bananen und festes wird eh nicht verstoffwedhselt. Also probier mal alle 5km oder 30- 40min ein Gel und wirst sehen was da geht.

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