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Inzwischen ist es Mittwoch und ich bin schon seit Montag in Quebec. Am Montagmorgen bin ich früh vor dem Frühstück -kaum zu glauben wo ich doch normalweise ein Abendläufer bin- hinaus in die Kälte, der Herbst ist jetzt wirklich gekommen, und habe zwei Runden um den See gedreht. Das hatte ich mich gestern Abend nicht so recht getraut, aber meine Wirtleute hatten mir die Runde noch ans Herz gelegt und dann sind es eben 2 geworden. Der Lauf um diesen wirklich idyllisch gelegen See in aller Frühe war wirklich mal wieder was anders. Nach dem Frühstück bin ich dann zum 2.Teil der Etappe nach Quebec City aufgebrochen. Die Fahrt ging zuerst noch für eine kurze Zeit am St Johnsriver entlang dann ging es über die nördlichen Ausläufer der Appalachen bis an den St Lawrence Strom und dann noch ca 200km am Strom entlang nach Süden. Durch die unvermeidlichen Fotopausen und sonstigen kleinen Stopps dauerte die Fahrt bis zu meiner Unterkunft etwas nördlich von Qubec City in den Laurentides gelegen bis in den Nachmittag. Da ich morgen schon Laufen war, bin ich dann nich auf eine kleine Wanderung in den Jaques-Cartier-Park aufgebrochen. Ich habe die Rundtour zwar abgebrochen, da es dunkel zu werden drohte und der Weg nicht gerade einfach, konnte aber einen ersten Eindruck vom Park mitnehmen.

Am Dienstag -also gestern- bin ich dann vormittag zuerst nach Quebec City gefahren und habe diese wirklich schöne, so garnicht nordamerikanische Stadt besichtigt. Und nach dem Pflastertreten in der Altstadt ging es dann nachmittags noch in den Park und ich konnte noch einen schönen Trail laufen. Teils wieder richtig anspruchsvoll mit allem was dazugehört über vielleicht 3-4 km und dann noch ca 7-8km auf einen etwas besser ausgebauten Weg am Rivere Jacques Cartier entlang, wo ich dann prompt fast "auf den Bart gelegt" hätte- nur fliegen ist schöner. Aber ich konnte mich gerade noch auffangen und bin mit dem Schrecken davon gekommen. Mit einem Sturz und womöglich einem Bruch oder einem Bänderriss ist nicht zu spaßen, wenn man allein irgendwo in der Freme unterwegs ist. Später bin ich, da es gerade noch hell war etwas weiter in den Park gefahren und dann noch einen Elch beobachten.

Ja und heute bin ich dann morgen nochmal in die City aufgebrochen und habe -nach Vieux Quebec gestern- diesmal den neueren Teil der Stadt besichtigt und bin dann anschliessend noch über die Ile de Orleans gefahren, bevor ich dann nochmal einen Aisflug in den Park gemacht habe. Es gab noch einen weitern Trail, der mich reizte. Und dann ging es also diesmal entlang des Riviere Sautauriski bis ich dann vor lauter Matsch doch nicht mehr weiter gekommen bin und ich dann nach ein "Beinahebad" doch lieber umgedreht bin. Genug hatte ich aber noch nicht, also dann noch einen weiteren Trial, der auf halber Länge bezweigt, in Angriff genommen. Und hier ging es jetzt richtig heftig den Berg hoch, es war zwar nicht mehr matschig dafür aber steinig und für mich Flachlandtiroler verflucht steil. Da ich mir den Trail vorher nicht auf der Karte angeschaut hatte bin ich dann nach ca 2km nur bergauf ziemlich ko umgekehrt. Runter ginmg es aber auch nicht so gut und man musste sehr darufachten wohin man trat. Iregndwann war ich dann auch wieder auf meinen alten Weg angelangt und bin dann recht zufrieden wieder an meinem Parkplatz angekommen. Dort hab ich dann wieder meinen inzwischen schon zur Gewohnheit geworden Striptease diesmal anders herum durchgeführt und habe da es noch recht früh und damit noch hell war noch eine weiter keline Runde diesmal mit der Kamera gedreht. Dann wurde es langsam dunkel und ich habe mich auf den Rückweg gemacht. Auch heute hatte ich wieder Glück und konnte Elche sehen. Insesamt 5 Exemplare waren noch unterwegs.

Morgen geht es dann weiter auf die letzte Etappe der Reise nach Montreal und ich hoffe dort mal wieder einen Internetzugang zu finden

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Traumhaft schön, hört sich

Traumhaft schön, hört sich dein Reise-, Laufbericht an. Und fit scheinst du ja auch zu sein, so wie du da durchs Land tobst!
Genieße deine letzten Tage und scheibe uns noch etwas über Elche (eine andere Welt).
L G
Fairy

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