Benutzerbild von raspberry

Hallo,
letztes Jahr ist mein Schatz gestorben und ich habe mich in meiner Wohnung verkrochen und mich auf über 100 Kilo gemästet. Jetzt habe ich das Laufen wieder entdeckt und hoffe, damit mein Leben und mein Gewicht wieder in Griff zu bekommen. Ich fange vorsichtig an mit Stop&Go und habe mir das Ziel gestellt, im Mai den Halbmarathon zum Rennsteiglauf zu schaffen. Würde mich sehr über Tipps von Euch freuen.

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Ja, Laufen ist wie Therapie

Hallo,
das mit deinem Schatz tut mir sehr leid, aber du hast recht. LAufen ist Therapie
Ich hatte durch die Krankheit meiner Tochter Depressionen und habe dagegegen Antidepressiva genommen. Durch die Medikamente und den Kummer habe ich mir auch ordentlich Kummerspeck angefressen gehabt. Mein Arzt hat mich immer wieder zum Laufen motiviert, bis ich es dann durchzog. Inzwischen bin ich ohne Diät 2 Kleidergrößen schmaler geworden und werde am kommenden Wochenende hoffentlich meinen ersten HM schaffen. Gib deinem Körper Zeit sich an die Belastung zu gewöhnen, dann klappt das auch. Bloß nicht zuviel auf einmal. Die Kondition kommt schnell, aber die Muskeln, Sehnen und Bänder brauchen etwas länger. Diese Erfahrung musste ich leider auch machen. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Laufen
SWaBS

Laufen als Therapie

Hallo,
vielen Dank für Deine lieben Zeilen und Glückwunsch zu Deinem großen Erfolg. Solche Erfahrungen stärken auch meine Motivation, es auch zu schaffen. Ich wünsche Dir viel Erfolg und Spaß bei Deinem ersten Halbmarathon.
raspberry

Ebenfalls

auch mir tut es leid; kann Laufen auch nur als Therapie empfehlen: hatte im letzten Jahr große Probleme mit meiner ältesten Tochter und in diesem Sommer die Trennung von meinem Mann nach 16 Jahren Ehe mit vier Kindern. Ich habe 8kg abgenommen und laufe besser denn je ;-) Würde ich zwar nicht als Trainingsplan empfehlen, aber umgekehrt: Laufen hilft den Kopf oben zu behalten, ist auch meine Erfahrung. Ich kann allerdings nur raten, sich einem Lauftreff oder Gleichgesinnten anzuschließen: Hilft gegen das Übertreiben und Verkriechen gleichermaßen.
Ich wünsche dir alles Gute!

Sport als Therapie (Lauftipps)

Hallo,
als kleinen Tip kann ich Dir von Herbert Steffny "Das Laufbuch" wirklich ans Herz legen. Da findest Du wirklich sinnvolle Lauftipps und auch Trainingspläne.
Ich habe vor einem Jahr das Laufen für mich entdeckt, eher zufällig war ich beim TUI Marathon in Palma de Mallorca. Ich habe gesehen, wie fantastisch es ist, zu laufen und dabei Spaß zu haben. Gleichzeitig tut man noch etwas für die eigene Gesundheit. Mein Ziel war letztes Jahr: im nächsten Jahr machst du das auch und läufst 10km. Ich bin früher nie Langstrecke gelaufen, 2km für das Sportabzeichen waren Horror für mich. Heute muß ich sagen: Laufen ist geil!! Es gibt kaum einen Tag an dem ich nicht unterwegs bin. Ich muß mich manchmal zurücknehmen und mir sagen: die Ruhetage sind auch wichtig. Im September war ich in Köln beim Brückenlauf (15,8 km) Ich bin diese Strecke in einer Zeit von 1 Stunde und 29 Minuten gelaufen, ich war voll zufrieden. Mein Ziel für 2009: Halbmarathon in Köln, aber am 18.10.08 fliege ich erst einmal nach Mallorca.
Liebe Grüße und alles Gute.
Sylke

Laufen als Therapie

Herzlichen Glückwunsch zu deinem Entschluss, gerade das Laufen als Möglichkeit zu sehen, den grossen psychischen Belastungen entgegen zu treten.
Ich kann aus eigener (Alkohol)-Suchterfahrung das umfassende Potential aller positiven Effekte einer regelmäßigen körperlichen Betätigung nur bestätigen.
Es ist nicht allein der Sieg über einen Schweinehund und es ist nicht allein die oft angesprochene Freiheit im Kopf. Laufen bewirkt über ein komplexes Zusammenwirken vieler Reize auf Körper und Geist über längere Sicht eine solide
Stabilität.
Meinen Vor"bloggern" kann ich mich insofern anschliessen, dass du natürlich nicht nur einfach nur vor deinen Sorgen "davonrennst", sondern sorgfältig auf deinen Körper achtest (gute Laufschuhe, Dehnübungen, langsames Heranführen des Körpers an die neue Herausforderung). Ebenso ist das Laufen in Gemeinschaft enorm wichtig. Die neue körperliche Erfahrung will schliesslich reflektiert sein, der Stolz darüber führt zu ganz neuem Selbstbewußtsein, zu neuen Freunden, zu einem ganz neuen Leben.

Martin

Hallo, auch Mir tut Dein

Hallo,

auch Mir tut Dein verlust sehr leid!
Ich habe noch vor 3 1/2 Jahren 210 kilo gewogen und habe in dem ersten jahr ohne viel sport ca 80 Kilo runtergehungert.
Heute liege Ich bei etwa 110 kilo bei 195 cm und laufe meist zwischen 7 und 13km mit durchschnittlich 10km/h .

Ich war vor ein paar Wochen beim Nachtlauf in Hannover, das war genial!Bin die ersten 5 mit ner bekannten in 32 min , und dann allein die 2ten 5 in 26min gemacht, war irre geil... so viel adrenalin!
Kann Dir nur empfehlen , wenn Du mal die 5 schaffst Dich bei dem großen lauf an zu melden, das feeling ist super!,und motiviert ungemein.

Mein ziel ... anfang des Jahres HM in hannover, eventuell noch dieses Jahr 17,5 hier auf dem Lande, muss ich aber mal schauen.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim laufen,überteibe es nicht,kauf Dir gutes Schuhwerk!

Alles gute
Falk

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