Benutzerbild von dadarun48

Am Donnerstag Tempo-DL, Freitag piekt das Knie etwas, dieser verd... Sehnenansatz. Heilung durch Laufen, denk ich, wie alle hier, also 15 regenerative Km, ganz laaaangsam, außer 1 Steigerung. Samstag früh bring ich meine Freundin zur Bahn - auaaaahh, ich kann im Haus kaum die Treppe zum 1. Stock hoch steigen. Hiiilfe, nächste Woche ist München-Marathon :-((. Ich will nicht wie 2004 in Bonn 600 km anreisen, um dann nicht zu starten.

Ich bin ganz brav. Ich laufe Samstag nicht. Ich kühle viele Stunden. Sonntagfrüh, das Knie sagt nichts. Ich bin weiter unfassbar brav, streiche den abschließenden 36-Km-Lauf, kühle viele Stunden. Nachmittags schwing ich mich aufs Rad, 44 km im Regen. 1:48 - ganz schön flott, vielleicht sollte ich doch mal einen Duathlon anvisieren. Schließlich war ich zwischen meinem 1. und 2. Läuferleben Alltags- und Langstreckenradler. Ich kann nicht mehr unterscheiden, ob ich von außen oder von innen nasser bin. Die Welt wie ausgestorben; kein einziger Radfahrer, kein Läufer, nichts, nur Regentropfen, sehr sehr viele. Das macht nichts, ich gehöre der Gruppe der "Regenfetischisten" an. Zuhause komm ich an wie in Trance. Nur Sirren der Reifen, Spiegelbilder auf dem nassen Asphalt, mein Atem, die dicken Oberschenkel nach den Steigungen. Es ist ein Wahnsinnsgefühl, die Kraft aus dem Oberkörper auf die Pedale zu bringen. Vielleicht doch mal ein Rad-Marathon. Lange Distanzen, worin auch immer, sind eine Droge, meditatives Versinken im Körpermantra.

Das Knie schweigt. Ich kühle weiter.

Ich hab zwar frech herausposaunt, die Bestzeit wär mir egal. Aber gar nicht? Nein, das geht nicht. ICH WILL INS OLYMPIASTADION EINLAUFEN!

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Ich glaub an Dich... LG

Ich glaub an Dich...
LG Astrid

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