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Das Schlimmste am Marathon oder am Lauftraining ist für mich bekanntlich die Regeneration. Ein/zwei Tage gerne, aber eine gute Woche vor und 1-2 Wochen nach dem Marathon ist schon ein bisschen viel verlangt. Gut, es kamen auch noch andere Dinge dazu, die mich in letzter Zeit öfters mal am Laufen hinderten, zumal es nun auch wieder früher dunkel wird.

Ich hatte mir den heutigen freien Vormittag fest für ein Läufchen eingeplant. Während wir ausgedehnt frühstückten, goss es draußen aus Kübeln. Mein Mann war froh, dass er als Computer-Doc einen Hausbesuch bei Freunden machen durfte, und er somit vom Laufen befreit war! ;-) Für mich war die Sache klar, denn ich litt unter Entzugserscheinungen und außerdem: die Mitgliedschaft bei den Regenfetischisten verpflichet! Als Morgenmuffel brauche ich jedoch meine Zeit, um in die Gänge zu kommen, wobei ich mir dies an freien Tagen auch bewusst zugestehe, denn unter der Woche habe ich ja genug Möglichkeiten, mich zu beeilen! Um überhaupt erst mal Zurechnungsfähigkeit zu erlangen, muss erstmal ein Kaffee her und zwar ohne großes Palaver! ;-)) Mein Kreislauf ist so was von am Boden, dass ich die Distanz Bett - Bad - Esstisch nur langsam und wankend bewältigen kann! Klar, irgendwann muss ich auch was essen, bzw. mich - in diesem Fall - für's Laufen fertig machen. Diese Prozedur geht morgens bei weitem nicht so fluffig wie nach Feierabend.

Bis ich soweit war, hatte der Regen aufgehört, was mir natürlich auch nicht ganz unrecht war! Manchmal muss man eben lang genug warten und die Probleme lösen sich von allein! ;-)) Es war ein tolles Gefühl, nach Tagen der Abstinenz wieder laufen zu dürfen! Ich steuerte meine Regen- und Biergartenstrecke an, die durchgehend asphaltiert sind. Unterwegs kamen mir zwei Radfahrer entgegen und wollten wissen, ob das da hinten mein Porsche sei! Nein, meinte ich, ich bin zu Fuß da! Zum Glück sind diese Zeiten vorbei, als ich noch mein Auto zum Laufen brauchte! Ich kannte mich früher nur in einem Wäldchen aus, das etwa 5 km von daheim entfernt war, d. h. hin und zurück machte 10 km extra, was für mich damals einfach zu viel war! Amüsiert lief ich weiter und traf unterwegs einen Lauffreund, mit dem man herrlich palavern kann! Es folgte ein halbstündiges Gesichtsmuskeltraining, so dass ich den Biergartenteil doch knicken musste, weil ich noch am Nachmittag Besuch erwartete. Statt 16 waren es dann eben 10 km.

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Gruß vom Morgenmuffel II, bzw. Regenfetischist VIII

Da geht es mir wie Dir. Morgens bekomme ich die Beine nicht hoch. Mehr als 80 Prozent meiner Läufe spielen sich nach 15:00 Uhr ab. Mein Biorhythmus scheint sich nicht an allgemeingültige Vorgaben zu halten.
P.S.: Der gehoffte Regenlauf gestern viel ins Wasser - es schien nämlich die Sonne. Gruß, Glowi (alter Laufsack)

Ohne Regen...

taugt so'n Regenfetischist doch gar nichts... hab ich am Donnerstag selbst erprobt: mit Regenkutte los...und kein Regen weit und breit! *grmpf* Also nur unter den Klamotten nass...
Dafür hab ich jede Matschpfütze mitgenommen...da kam das Kleinkind durch... und waren auch nur 10 km... mehr kann ich nämlich tatsächlich nicht. *hmpf*

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...gar nicht verrückt, ist auch nicht normal...

Nur ein wenig genörgelt?

Wird das mal ein Ironman? ;-))

Grüße

MC

laufend fit und gut drauf!

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