Benutzerbild von marcuskrueger

huch, durch den mehr als berechtigten Fokus auf die Blog-Berichte aus und über diesen einen kleinen Lauftreff in Berlin, habe ich doch glatt vergessen hier was neues reinzuschreiben. Für die Leute aus der "Laufen in Leipzig"-Gruppe: Ich habe mir Copy 'n' Paste erlaubt.

Das Rennen: 13. Oberholzer Volkslauf am 28.09.2008
Teilnehmer: 384
Meine Daten: 42:13, das macht 13. Platz in der AK20 und insgesamt den 57. Platz

angeregt von Bagamojo begab ich mich in früher Kälte aus der schlafenden Innenstadt in den Südraum von Leipzig. Hatte eine grobe Vorstellung wo es war, aber trotzdem noch eine Karte eingesteckt. Erst mit Straßenbahn bis Endhaltestelle, dann mit Fahrrad weiter. So war ich wenigstens schon mal warm.

Durch irgendwelche "Aufschüttungen" auf der eigentlichen Strecke musste eine Alternativstrecke gelaufen werden. Und so entstand ein Leipziger Laufmysterium: Wie lang ist die Strecke? Der Moderator kündigte 9,7 km an, Bagamojo trug später 9,8 km bei Jogmap ein und ein Leipziger Läufer und Blogger hatte 9,92 km als zurückgelegte Distanz angegeben. Das erinnert ein bisschen an Angler - wahrscheinlich war es sogar deutlich länger als 10 km...

Mir ist das im Grunde egal, da ich denn Wettkampf eh nur als schnelle Trainingseinheit und als Test für eine neue Renntaktik nutzen wollte.

Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl wurden die Starts der verschiedenen Distanzen entzerrt/getrennt. Dadurch verschob sich unser Start um 30 Minuten. Also nochmal ab in den Wald und warm bleiben. War aber auch schön den Bambini-Lauf und Schüler-Lauf zu sehen.

Stellte mich bewusst am Start etwas nach hinten, um mich nicht von den 35-Minuten-Läufern irritieren zu lassen. Die ersten Meter war es arg eng und ich konnte zum Glück gar nicht zu schnell angehen. Ich fand den ersten Kilometer sehr angenehm und fing dann an mir Läufer in meiner Geschwindigkeitsklasse auszugucken. Das schöne an den Stadtranglistenläufen ist, das viele bekannte Gesichter mitlaufen, von denen man die Zeiten kennt und so viel es mir leichter mich an jemanden ranzuhängen, vorbeizulaufen oder ihn ziehen zu lassen.
Mit großer Freude sah ich, dass Distanzschilder aufgestellt waren. Bei 2,5 km hatte ich 10:30 runter. Das war leider immer noch sehr schnell für den Anfang, aber viel defensiver als eine Woche vorher beim Stadtlauf. Zwischen 2,5 und 8 lief es richtig gut. Ich hatte ein die passenden Laufpartner gefunden und so konnten wir die Strecken durch den Wald gut meistern. 5 km passierten wir bei 21:13. Bei 7,5 gab es leider kein Schild.
Die letzen 2 km zog dann mein Mitläufer noch mal an, versuchte dranzubleiben, aber das wäre nur mit großer Mühe gegangen und so habe ich ihn ziehen lassen. Allein noch ein paar Leute eingefangen und so lief ich bei 42:13 ins Ziel ein.

Ein Teil der Renntaktik ging gut auf: Defensiver Start, von anderen Läufern nach vorne führen lassen.
Andere Teile gingen nicht auf: Die erste Hälfte war wieder deutlich schneller als die zweite. Der letzte Kilometer ist immer noch der langsamste.

Danke an alle HelferInnen, MitläuferInnen und dem LFV Oberholz für diesen schönen Sonntag-Morgen-Lauf.

marcus

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Hört sich aber doch schon

Hört sich aber doch schon mal ganz gut an. Ist das nicht jetzt eine neue Bestzeit?

Folgender Satz hat mich aber etwas nachdenklich gemacht: "versuchte dranzubleiben, aber das wäre nur mit großer Mühe gegangen". Also im Wettkampf geb ich mir immer große Mühe ;) Du musst es nur wollen! Ist zwar anstrengend, aber das wäre doch eh zu einfach oder nicht? Der Anfang ist jetzt gemacht, ein lockerer Start, jetzt musst du nur noch gegen Ende die Zähne zusammenbeißen, dann knackst du auch die 42min!
Wie waren denn die Pulswerte in der zweiten Hälfte?

gruß, Jo!

Es gebt Wettkämpfe und wettKÄMPFE

Dies war nur ein Wettkampf...

im Prinzip stimme ich mit Dir überein. Wenn da jemand mit einer Stoppuhr steht, laufe ich schon mal bis ins Schwarze.
Folgendes hat mich davon allerdings abgehalten:
Es ist halt kein neuer 10K-Rekord, wenn es nur 9,8 km sind.
Es war eine spontane Teilnahme, die mir nicht das Training mit den langen Läufe zerhageln sollte.

Es ging primär um die Schönheit der Auseinandersetzung und das Ausprobieren einer neuen Renntaktik.

Habe keine Pulsuhr o.ä. Es war aber noch Luft nach oben.

bis denn

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