Benutzerbild von fettiz

an diesem WK-Overkill-WoE bin ich natürlich auch was gelaufen. Den kleinsten aller möglichen Läufe. 8 Teilnehmer! für 9,8km, dafür zuhause. War aber gut- da jeder seinen passenden Partner hatte. Und das schöne bei so kleinen Läufen ist, dass die Taktik wichtiger ist als Bestzeit. Nix Endbeschleunigung, sondern Kampf Mann gegen Mann, Spielchen etc. Bei den großen Läufer läuft ja jeder für sich - durch die Bruttozeiten, weiss man ehh nicht, ob man gerade Gegner sein könnte.

Außerdem bin ich froh, dass ich nicht Gröbenzell ausgesucht habe - auch nur 94 Tn dafür Nebel und warme 8 Grad. Bei uns Sonne, 14 Grad aber windig.

Zuerst waren die Kinderläufe fällig. Meine Jungs haben Ihre AK's abgeräumt. Zudem 2-ter beim 700er und 1-ster beim 1300er. Passt. Wobei beim Großen die Konkurrenz gefehlt etwas schwächlich war...

Das dachte ich bei mir auch bis kurz vor Start. Dann kann ich ja langsamer tun und morgen in Gröbenzell auch laufen. war aber nichts - kurz vorher kam noch einer im Rennsteig T-Shirt. Ich dachte - dass muss doch nicht sein - Angebershirt und harte Arbeit am Samstag.
Und wie der andere loslegte - flott, flott. Nach 500m bin ich einfach im Tempo weitergelaufen - und hatte ihn plöztlich hinter mir - und ich die Führungsarbeit - die anderen waren schnell weg. Was die nächsten 5km nicht wirklich angenehm war. Was war'n das für'n gelutsche. Konnte er nicht, oder wollte er nicht? Aber dafür immer schön an der Amper lang. Teilweise mit ärgerlichem Gegenwind. Führung und Gegenwind ist ne fiese Nummer... In den Ecken immer mal einen schnellen Schritt dazwischen, dass der hinter mir auch reagieren musste. Agieren ist leichter als reagieren, und ärgert doch etwas.
In der 2. Runde nach dem Minianstieg auf den Damm waren plötzlich 4-5 m zwischen uns. Jetzt wusste ich, warum er so passiv war - es ging nicht mehr. Gleich etwas für die nächsten 500m angezogen. Und das Thema war durch. Ganz alleine lief ich die letzten 4km. Einmal war es noch etwas brenzlig - da hat der Streckenposten nicht aufgepasst - und mehr aufgemuntert. Auf einer engen Brücke stand eine Frau mit Fahrrad und eine Familie kam mit Fahrrädern entgegen. Ich schnell noch durchgehuscht, den Anschiss des Vaters habe ich kaum gehört. Glücklicherweise nix passiert. Aber hätte ich gewartet, wäre ich aus dem Tritt gewesen und der Vorsprung wieder futsch gewesen.
Der Gegenwind hat natürlich genervt, und da wurde ich sicher auch etwas langsamer. Kurz vor dem Ziel habe ich dann gesehen, dass ich bereits ne gute Minute Vorsprung habe... 39:45 waren dann OK (letztes mal 30s bei Windstille schneller). 2. Sieg in einem (Kreisklasse-)Lauf.
Bis zur Siegerehrung in der Sonne gesessen und dann die Urkunde abgeholt:-) Bis in einem halben Jahr zum nächsten Amperlauf - hoffentlich mit etwas größerer Konkurrenz.

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und wieder einer mehr...

glückwunsch ;)

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