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Ärzte
Läufer befinden sich in ständigem Dialog mit ihrem Körper. Bei jedem Lauf wird praktisch ständig ein Ist- und ein Soll-Abgleich gemacht. Ist das Tempo das richtige für das was ich mir heute vorgenommen habe? Kann ich etwas draufpacken oder breche ich danach ein? Ist das Wetter vielleicht so, dass ich meine Ziele für heute revidieren muss? All solche Fragen stell sich der ambitionierte Läufer ständig, der „wohlfühlläufer“ gelegentlich. Unangenehmer als diese normalen Fragen sind aber die, die den eigenen Körper und mögliche Fehlfunktionen betreffen.
Ist das leichte Ziehen in der Wade harmlos, oder ein erstes Anzeichen für einen Muskelfaserriss? Sind die Atmungsabhängigen Beschwerden im Brustkorb Vorboten des Herzinfarktes oder gibt es eine harmlose Erklärung dafür?- Muss ich als Laufanfänger etwas anders machen, wenn ich nach meinen ersten Läufen Schmerzen an der Schienbeinkante habe?- Ist der tiefsitzende Schmerz in der tiefen Lendenregion, der einem dass Laufen bei jedem Auftritt zur Qual macht ein Bandscheibenvorfall?- Ist der morgendliche Fersenschmerz einen normale Alterserscheinung oder Morbus Bechterew (die Krankheit, bei der die meisten die sie kennen tiefgebückt schleichende Männer vor Augen haben)?
Je nach persönlicher Einschätzung, hypochondrischer Veranlagung und angelesenem oder gehörten Halbwissen ist der nächste Schritt, den der Läufer dann tut der verhängnisvollste. Nämlich der zu einem Arzt.
Vertreter dieses Berufsstand, früher bekannt als „Herr Doktor“, genossen in vergangen Jahren und unberechtigterweise heutzutage immer noch einen großen Vertrauensvorschuss seitens der Patienten. Die Zeiten, als man noch ehrliche Antworten oder gar Anteilnahme erwarten durfte sind jedoch vorbei. Wer heutzutage das durchgestylte Wartezimmer eines Orthopäden (eine besonders tief gesunkene Spezies unter der Ärzteschaft) betritt, auf den warten mannigfaltige Angebote, die unter dem Vorwand der Heilung des Leidenden vor allem dazu dienen sollen, neben der Einrichtung der Praxis auch das Eigenheim und das SUV (diese absurd unnützen und monströsen geländewagen) des Chefs zu finanzieren.
So öffnet der Vertreter individueller Gesundheitsleistungen (besser bekannt als IGEL Angebote) schon vor dem ersten Gespräch sein Köfferchen um für jeden das passende Produkt zu finden. Im Eingangsbereich finden sich Werbeplakate für Therapieangebote von PST bis Hyaleronsäure neben den selbstgeschriebenen Bewegungsratgebern, die der Patient käuflich erwerben soll und sich damit die nächsten drei Stunden verkürzen kann, bis er der Heiligkeit angesichtig werden kann.
Derart vorbereitet und ob der immer länger werdende Wartezeit in Erregung versetzt, ist der Käufer zwar genervt, aber auch kaufbereit. Dieses Prinzip ist das gleiche wie das, was die nicht minder schlechteren Verkäufer bei Kaffeefahrten anwenden.
Kurz lässt der Arzt dann dass Gejammer („Anamnese“) des Patienten über sich ergehen. Der Unterschied zwischen einem guten und schlechten Orthopäden macht für den Patienten vor allem folgendes aus: Wie gut schafft es der Arzt (bei geschätzten 200 Jammereien am Tag) dem Patienten das Gefühl zu vermitteln, Ernst genommen zu werden? Wirkungsvolle Stilmittel sind dabei salbungsvolle Gesten, angestrengte Gesichtsausdrücke und gezielte Nachfragen. Nach einer kurzen Bewegungsprüfung (Inspektion) und Provokation der betroffenen Strukturen mittels Fingerdruck (Palpation), bei der der Arzt die Patienten damit beeindruckt, dass er sofort die schmerzenden Stellen findet (was in 95% der Fälle echt nicht schwierig ist) beginnt das eigentlich interessante für den Vertreter. Nicht die Diagnose sondern vielmehr die Art der Versicherung ist wichtig. Außerdem muss er die private zahlungsbereitschaft herausfinden, und dann auf dem schmalen Grat zwischen aufdringlichem Verkaufen und vertrauensvollem Arzt-Patienten Gespräch wandeln.
Glücklich schätzen können sich ab jetzt die Patienten mit schmalem Geldbeutel und gesetzlicher Versicherung. Der Arzt wittert keine Verkaufschance und versucht dieses schwache Klientel schnell wieder los zu werden in der Hoffnung, dass es innerhalb desselben Quartals (es kann nur ein Besuch abgerechnet werden, der nächste geht zu Lasten des Arztes)nicht mehr den Fuß in die Praxis setzt. Logischerweise wird er hier versuchen, möglichst wirkungsvoll zu therapieren. Oder aber, wenn das nicht möglich ist, dem Patienten durch schonungsloses Enthüllen der Wahrheit die Sinnlosigkeit von Heilbemühungen deutlich machen, weil es entweder aufgrund der Diagnose keine Heilung gibt, oder weil fast alle orthopädischen Beschwerden nach einigen Wochen sowieso wieder verschwunden sind. Also auch oder gerade wegen keiner Behandlung. Im Normalfall bekommt dieser Patient ein Schmerzmittel (mit zusätzlich entzündungshemmender Wirkung als Feigenblättchen) oder eine Spritze. Diese Medikamente helfen ihm über die nächsten Tage, meistens haben sich die Beschwerden danach erledigt, so dass der Arzt sich eine Heilung ans Revers heften darf.
Abhängig von den Möglichkeiten des Arztes und denen der Krankenkasse kann diese „Heilung“ noch begleitet werden von Akkupunktur und Elektrotherapie (wenn der Arzt den selber ein Gerät besitzt und auch die Berechtigung zur Abrechnung). Besonders hartnäckige Patienten bekommen eine Verordnung für Krankengymnastik- das belastet zwar das Budget des Arztes, aber entfernt diese Patienten für einige Zeit aus der Arztpraxis.
Sollte der Patient (sogar Ärztefachblätter sprechen inzwischen von (Gesundheits-)Kunden) aber trotz einer gesetzlichen Krankenversicherung solvent und kaufbereit erscheinen, so eröffnen sich dem Vertreter neue Möglichkeiten. Ein Sportmediziner verkauft per se Schuheinlagen. Er verdient an der Zusammenarbeit mit dem Orthopädieschuhmachermeister, wenn er sie nicht direkt selbst verkauft. Schuheinlagen geben dem Arzt den Ruf, ganzheitlich zu arbeiten und für Alternativen zur klassischen Schulmedizin offen zu sein. Wenn man mit diesem Image noch zusätzlich Geld verdienen lässt, umso besser.
Hat der Arzt eine Beteiligung an einer Physiotherapie Praxis, so könnte er Kinesio-Tapes empfehlen. Aufgrund ihrer auffallenden Farbgebung (die Farbe hat übrigens rein gar nichts mit der Festigkeit des Bandes zu tun) sieht man sie immer eindrucksvoll bei Spitzensportlern. Diese Werbung macht sie über Zweifel erhaben. Das Tape ist sauteuer (in irgendeiner Kammer sitzt der Erfinder und lacht sich zusammen mit seinen Marketingstrategen ins Fäustchen), der Physio glaubt in der Regel fest daran, da er in Fortbildungen entsprechend gebrieft worden ist und man muss nur ignorieren, dass es beim Tragen schnell ungemütlich wird (auch dass kann natürlich als Beweis für die Wirksamkeit herhalten).
Ein Kniespezialist wird einem eine Operation empfehlen, natürlich nach einiger Bedenkzeit, denn „wer operiert schon gerne?“ (Blöde Frage, natürlich der Spezialist, der lebt ja davon…). Es gibt übrigens eine Untersuchung darüber, dass sich keine Berufsgruppe so wenig arthroskopieren lässt wie Ärzte selber…
Ganzheitlich orientierte Orthopäden, die sich gerne weltoffen zeigen, haben ein Zertifikat für Traditionelle Chinesische Medizin an der Wand hängen, was sie als Fachleute für Akkupunktur ausweist. Außerdem haben sie eine Puppe mit lustigen Linien und Punkten in dem Untersuchungsraum stehen. Die Akkupunktur führen sie jedoch in den Kabinen mit Vorhängen durch, wo sie im Schnelldurchlauf einen Patienten nach dem anderen mit Nadeln stechen und sie dann sich selbst überlassen. Wenn der Patient Glück hat, werden ihm nach zwanzig Minuten die wahllos gesteckten Nadeln von der Helferin entfernt und man kann gestärkt in den Tag gehen.
Die wahren Goldesel der Orthopäden sind jedoch die Privatpatienten. Zwar gibt es auch hier einigen kritische Geister, die nicht jede Untersuchung und Therapie über sich ergehen lassen wollen, aber mit etwas Geschick findet der Arzt für jeden die richtige Antwort. Am besten geeignet sind ältere Lehrerinnen und Arztehefrauen mit diagnostizierter Osteoporose (reine Definitionsfrage, wann diese beginnt!), sowie golfspielende Männer mit viel Geld und Arthrose in den Kniegelenken (hier kann man besser Spritzen als beispielsweise in die Hüfte).
Überhaupt Arthrose, dieses segensreiche Krankheitsbild schafft wahrscheinlich mehr Arbeitsplätze als die Automobilindustrie. Wegen ihr kann man fast alles verkaufen. Schuhe mit absurden Sohlenkonstuktionen, deren Erfinder uns in ihren Werbebotschaften fast alles bis auf den Weltfrieden versprechen, wenn man denn nach Massai-Art (wissen die eigentlich davon und bekommen die irgendetwas dafür, dass ihr Name missbraucht wird?) durch U-Bahnhöfe und Großraumbüros eiert. Gelee kapseln, die nach ihrer Aufnahme im Magen einen Wirkstoff freisetzen, der vielleicht im Darm resorbiert wird und dann in den Blutkreislauf gelangt um dann durch die Gelenkkapsel in den schlecht durchbluteten Knorpel zu gelangen und ihm dann noch bei der Regeneration (die es eigentlich nicht gibt) zu helfen !? Dass Magnete in Matratzen unseriös sind, davon sind die meisten Menschen leicht zu übererzeugen. Dass aber Stoßwellentherapie, Vibrationsplattentraining, Hyaleronsäurespritzen, Bandagen und knorpelglättende Kniearthroskopien wirksamer sein sollen ist schlicht lächerlich. Der Unterschied besteht nur darin, dass die Verkäufer etwas seriöser daher schauen. Wenn man Glück hat, verschwinden die Beschwerden nach einer dieser Behandlungen für einige Zeit (was wahrscheinlich ohnehin passiert wäre), und so wird dann die Mär von wundervollen Therapien von einem zum anderen getragen.
Dass der größte Risikofaktor für das Entstehen einer Arthrose das Altern ist, wird eigentlich nie erwähnt. Im Jahrtausende währenden Evolutionsprozess des Menschen war Gelenkverschleiss nie wirklich ein Thema, sind doch die meisten Menschen vor dessen Beginn längst verstorben. Will man denn vermeiden, dass der Knorpel sich abreibt, so sollte man einfach darauf verzichten ein hohes Alter zu erreichen. Will man trotzdem Alt werden, so sollte man einfach den Gelenkverschleiss in Kauf nehmen und sein Geld anstatt in unsinnige Heilversprechen lieber in spaßbringende Luxusgüter investieren.

Nachwort: Natürlich weiß ich, dass ich einige Ärzte und Therapieformen damit ungerecht beurteile. Deshalb steht auch Satire drüber!
Erst recht möchte ich euch nicht davon abhalten zum Arzt zu gehen, wenn ihr der Meinung seid, dass es nötig ist.
Allerdings nerven mich viele Entwicklungen in der modernen Medizin ganz gewaltig! Deshalb möchte ich nur jeden dazu auffordern, seinen gesunden Menschenverstand nicht an der Designereingangstür des Hausorthopäden abzugeben. Wenn ihr wollt, dann nutzt dieses Thema einfach mal um eure eigenen Erfahrungen mit der modernen Medizin hier zu äußern.

super artikel...!!! "treffen

super artikel...!!!

"treffen sich zwei alte frauen seit jahren und immer montags beim arzt. nun kam aber die eine an einem montag nicht, so dass die andere sorgenvoll am darauffolgenden montag fragte: "sie waren letzten montag gar nicht hier beim arzt, waren sie etwa krank...???"

man muss nicht wegen jedem quatsch zum arzt rennen...

echt super geschrieben! da

echt super geschrieben!
da wird wohl jeder von uns so seine eigenen erfahrungen gemacht haben. (mein kardiologe (oberarzt!) auf meine frage, ob ich irgendwann einmal marathon laufen könnte: "marathon? da dürfen sie mich nicht fragen! alles verrückte! 42 km laufen ...*kopfschüttel* " ist doch 'ne echt wissenschaftlich fundierte medizinisch wertvolle antwort, oder? seine antwort bei meinen bedenken wegen einer EKG-abweichung: "ich solle mir keine sorgen machen. ich bin super in schuß. besser als er, denn er rauche noch.").
man kann sich nur mit wachsamkeit und eigenverantwortung schützen.
einen schönen gesunden abend - christiane

Hm...wenn jeder Typ der 10km

Hm...wenn jeder Typ der 10km -oder mehr - am Stück laufen kann, meint, bei jedem Zipperlein zum Arzt rennen zu müssen, dann hat er/sie es auch nicht anders verdient.

Von selber mal zurückschalten und in eine regenerierende Phase eintreten, können letztendlich sehr wenige, weil sie selber von Ehrgeiz gepackt sind.
Man selber kennt doch den eigenen Körper am besten - und sollte sich dementsprechend verhalten...Wenn der Kühler vom Auto kocht, stoppt man doch auch, oder ?

Wieso nicht einfach mal selber realisieren, : Nein, ich kann momentan nicht !!!

Stattdessen wird die Wunderheilung beim Arzt gesucht.

Sorry, diese Ärzte-Verteufelung finde ich zum kotzen -
das sind keine Götter und es werden auch nie welche sein...

Und wenn sich eben jmd. auf Einlagen einlässt oder auf eine Knieoperation usw... - dann ist es doch noch immer die Entscheidung des Patienten selber, oder...?
Es gibt immer noch den Satz : 'NEIN , mach ich nicht mit.'

Tja, aber wenn man natürlich Wunderheilung über den eigenen Verstand stellt - dann sollte man sich letztendlich auch nicht empören wenn jmd. Kapital daraus schlägt...

By the way - ich bin kein Arzt...

Köstlich! :-)))))

Früher noch als "Halbgötter in Weiß" vereehrt, haben sich die Ärzte heutzutage nun zu Unternehmern gewandelt. Es gibt ja diese IGEL-Leistungen - irgendwie geldeinbringende Leistungen!

Ich gehöre aus Ärztesicht zu den weniger rentablen Patienten: ich bin gesetzlich versichert und ich igele nicht! Ich nehme zwar immer alle Vorsorgeuntersuchungen wahr, weil ich die für wichtig halte, aber in vieler Hinsicht wird auch mit der Angst der Patienten gespielt, um die Arztpraxis am Leben zu erhalten. Denn: eine Praxis lebt von den Gesunden, während für die wirklich Kranken dem Arzt ein Aufwand entsteht!

Es ist immer wieder bezeichnend, wie mich die charmanten Damen (bis auf eine Ausnahme) an der Empfangstheke meines Frauenarztes schier mit Blicken töten, wenn ich mich nur für die sogenannte "Kleine Vorsorgeuntersuchung" entscheide, die auch von der Krankenkasse bezahlt wird. Da der Arzt selber sehr gut und voll o.k. ist (es ist eine große Gemeinschaftspraxis mit 4 oder 5 Frauenärzten), nehme ich eben die doofen Tanten in Kauf, bin jedoch so frei, an der passenden Stelle meinen Senf hinzuzugeben. Speziell wenn es ums "igeln" geht, denke ich immer an "Oma's Zeiten", als es noch kein Ultraschall und kein ärztliches "Rundum-sorglos-Paket" gab! Was soll ich sagen - meine beiden Omas leben immer noch, wobei eine davon das Zeug hat die 100 zu erreichen!

Ich könnte hier noch viele Beispiele bringen. Mittlerweile informiere ich mich im Internet, wenn ich ein "Problem" habe, was mir schon so manchen Arztbesuch erspart hat! Mit Grausen erinnere ich mich, als ich vor Jahren nachts extreme Schulterschmerzen hatte - und das über mehrere Monate. Ich pilgerte zum Doc und wurde an Reizstrom angeschlossen. Das zog sich Woche für Woche hin. Als das nichts nutzte, bekam ich Voltaren Schmerztabletten. Nach zwei Wochen legte ich mein Veto ein. Sollte ich etwa das Zeug nun ein Leben lang nehmen?!?! Eines Tages wieß mich eine Aerobic-Leiterin darauf hin, dass ich einen Halswirbel ausgerenkt haben könnte, ich solle unbedingt zum Orthopäden. Ich habe auch sofort einen Termin ausgemacht, doch der Kerl wollte mich nachdem er mich "o. B." (ohne Befund) geröngt hatte, gleich abwimmeln, so nach dem Motto, "da stellt sich wieder eine an". Dummerweise machte ich keine Anstalten zu gehen und beharrte auf meine Schmerzen. Er ließ sich herab, mich auf eine Liege zu geleiten. Noch ein kurzer Handgriff und ein darauf lautem Knacken in meinem "Gebälk", und der ganze Schmerz war für ein und alle mal weg! Der damaligen Aerobic-Leiterin bin ich heute noch dankbar!

Ich gebe auch meinem Vorredner recht, jeder ist für sich selbst verantwortlich und hat damit die Möglichkeit, eine Behandlung abzulehnen. Ich renne auch nicht bei jedem Wehwehchen zum Doc, schon allein deshalb nicht, weil ich keine Lust habe, die Praxis erst in gesundem Zustand zu betreten, um nach 2-stündiger Warterei, krank wieder herauszukommen! Am besten fährt man eben, wenn man in sich hineinhorcht und sich im Internet informiert. Dann ist man wenigstens vorbereitet, so dass man sich nicht mehr so leicht von irgendwelcher igelei überumpeln lassen kann, sollte ein Arztbesuch doch mal unumgänglich sein.

wow

Dr. med.M.O.Bruker würde Dir kräftig auf die Schulter klopfen für diese Wahrhaftigkeiten. In seinen Büchern wird Ähnliches geschrieben. Spricht man mit manchen(!) Ärzten mal im "priv. Kämmerlein", so offenbaren sie, daß man mit Krankheitsursachenbehandlung nicht wirklich Geld verdienen kann. Symtombehandlung bedeutet noch immer wiederkehrende Einnahmen.
Auf der anderen Seite muß man die Ärzte auch in Schutz nehmen, denn die Ausbildung dieser ist oft unzureichend. Speziell das Wissen um die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit.

Bissi lang - aber geil!!! :-)

Hi Kaiserwetter,

kenn ich, kenn ich, kenn ich... Super beschrieben!!! :-)

Gehöre selbst zu den Lieblingskunden des Doc, da privat versichert. Und kann mich schon seit Jahren nicht des Eindrucks erwehren, dass gerne aller möglicher Quatsch verordnet wird. Mit durchwachsenen Ergebnissen!

Von MBT bis Einlagen, Massage bis Spritzen - alles dabei. Bedingt natürlich auch durch entsprechende Schmerzen bzw. Probleme vorher.
Vor dem Laufen hatte ich es oft im Rücken. Inzwischen sind eben die Füße dran. Von Achilles bis Plantaris, rechts, links, irgendwas ist immer.

Inzwischen gebe ich nicht mehr auf jeden Therapievorschlag etwas, sondern gehe eher kritisch an die Vorschläge ran. Ich kann der Philosophie, dass sich viele Wehwehchen auch von alleine oder mit Hausmitteln heilen, inzwischen viel abgewinnen.

Man muss als Läufer wirklich aufpassen, dass es nicht so kommt, wie Marquardt in seiner Laufbibel schreibt: Vom Internisten zum Orthopäden.

Dir viel Spaß weiterhin beim Laufen und Schreiben.

L.

born@jogmap

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