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Gestern habe ich beim Baden-Marathon meinen ersten HM absolviert. Hatte in den letzten Wochen und Monaten gut trainiert und war eigentlich ganz optimistisch. Hatte mir vorgenommen, die zwei Stunden Marke zu knacken.

Bis Kilometer 17 sah auch alles gut aus, aber dann ging es doch rapide abwärts :-( Akku leer. Am Ende kam darum "nur" eine 02:05:22 bei raus.

Jetzt bin ich hin und her gerissen: Einerseits freue ich mich riesig, dass ich das überhaupt geschafft habe (bin noch nie im Leben mehr als 16 Kilometer am Stück gelaufen). Andererseits ärgere ich mich total über den Einbruch, den man vermutlich hätte verhindern bzw. weiter nach hinten verschieben können.

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Erstmal Glückwunsch zur

Erstmal Glückwunsch zur Leistung.

Und wenn es Dich gar so arg ärgert mit dem Einbruch......da gibts nur eins.......Nochmal ran ;-)))

LG Sandra

Vielen Dank :-) Und auch

Vielen Dank :-)

Und auch wenn meine ersten Worte direkt nach dem Lauf waren: "!!NIE WIEDER!!" bin ich inzwischen doch schon ganz heiß auf den nächsten Versuch *g*

Herzliche Gratulation. Mir

Herzliche Gratulation.

Mir ging es dieses WE ganz ähnlich bei meinem ersten HM und das obwohl ich im Training schon etwa 5 x 20 Km oder mehr gelaufen bin und das im schnellsten Fall nur ein paar Minuten langsamer als im Wettkampf.

Schon als ich losgelaufen bin, hab ich mich nicht so fit gefühlt wie sonst im Training, ich konnte meinen Fahrplan mit viel Mühe aber noch bis Km 16 einhalten. Die letzten Kilometer bin ich dann durch die Hölle gegangen um mein Ziel von 1:50 wenigstens nur um ein paar Minuten zu verfehlen und mein "Rückfallziel" von 1:55 noch einzuhalten

Mir ging es gestern genau so....

Hey Siruli,

bei mir war gestern das gleiche Phänomen beim Baden-Marathon in Karlsruhe ab Kilometer 17 war Schicht im Schacht und das obwohl ich vorbildlich (nach Steffny Trainingsplan) trainiert habe....

Also bist nicht alleine mit dieser Erfahrung. War übrigens auch mein erster Halbmarathon und ich bin masslos enttäuscht von mir und kann das gar nicht verstehen.

Anvisiert hatte ich eine Zeit von 01:52. Erreicht habe ich auch nur 02:02...

Also dann teilen wir uns dieses Leid denn du weisst ja : Geteiltes Leid ist .....

Grüße Bernd2501

Dankeschön. Dass das

Dankeschön.
Dass das Absolvieren der Distanz im Training nicht davor bewahrt, im Wettkampf trotzdem einzuknicken, ist ja schon eine harte Lektion... Leider kann man den Wettkampf nicht verschieben, wenn man dann am Tag X nicht 100%ig gut drauf ist :-/ Naja, das nächste mal dann :-) Kopf hoch!

Der erste...

erst mal Glückwunsch allen Debutanten! Es ist schon eine tolle Leistung, einen HM zu schaffen!!!
Nicht umsonst stehen in den Büchern (z.B. Steffny) die Hinweise drin, dass man beim ersten HM etwas "Zuschlag" zur errechneten (aus 10 k Wettkampftempo) möglichen Zeit rechnen sollte. Der Körper muss sich erst mal auf solche Strecken einstellen. Und auch dann gilt die "hochgerechnete" Zeit nur für optimale Bedingungen und ähnliches Profil. Also nicht das Glück vom Erreichen einer theoretisch möglichen Zielzeit abhängig machen! Sondern einfach das Beste an diesem Tag geben.
Einen Einbruch kann man am besten verhindern, in dem man sich im Training langsam an die Distanz herantastet (ich bin vor meinem ersten HM 19 km als längste Distanz gelaufen) und dies langsam tut, im niedrigen Pulsbereich. Das Renntempo übt man am besten in Intervallen à 2000 m.

Viel Spaß und Erfolg beim nächsten HM!

Danke für's Teilen des

Danke für's Teilen des Leides - mir geht es schon viel besser :-) Und das nächste mal klappt's dann auch mit der Traumzeit (nehme ich mir jedenfalls ganz feste vor)

Danke für die aufmunternden

Danke für die aufmunternden Worte :-) So langsam komme ich auch drüber weg und im Endeffekt ist mein Ehrgeiz jetzt erst recht geweckt! Werde nun versuchen, den Winter irgendwie zu überstehen und dann den Schwung ins nächste Jahr mitzunehmen!

Erfahrung

Ich denke mit etwas wenig Erfahrung und einem einigermassen ehrgeizigen Zeitziel wird das den meisten früher oder später mal passieren.

Hattest Du vorher bereits andere Wettkämpfe auf kürzeren Strecken?
Ich hab zwar ein paar Mal Tempoläufe als Wettkampfersatz gemacht, die ganze Wettkampfatmosphäre hatte ich bisher aber noch nie erlebt und meine Zielzeit hatte ich nach erfolgreicher Vorbereitung auch schon das vierten Mal nach unten korrigiert
-6 Monate vor WK: Ankommen
-4 Monate vor WK: 2:00
-3 Monat vor WK: 1:55
-1 Monat vor WK: 1:50

Resultat 1:52

Von daher ist es nicht unbedingt verwunderlich dass ich mir vielleicht etwas zu viel vorgenommen hatte :-)

Dass ich dann nicht unbedingt 100%ig fit war schliesse ich in erster Linie auf die mangelnde Wettkampferfahrung.
Nur schon das ganze drumerum empfand ich als ziemlich anstengend: Anfahrt, Parkplatz suchen, Startnummernausgabe suchen, 1 Stunde warten, 2km zum Startbereich gehen, Einlaufen, 2x am Dixiklo anstehen, Nervosität, Unfähigkeit laufend aus Bechern zu trinken...
Das waren so viele Faktoren dich mich verunsichert haben dass es mich wenn ich zurückblicke schon fast verwundert dass ich nicht noch schlechter war :-)

Da mach dir mal keinen Kopf.

Kurz nach km 17 ging es auch ganz leicht aufwärts bis man auf der Brücke war. Fies...
Wenn du für den nächsten noch ein paar längere Vorbereitungsläufe machst, dann kommt der Einbruch erst nach der Ziellinine.

Gruß
Marcus

Bin auch gestern meinen

Bin auch gestern meinen ersten HM gelaufen. Vorher im Training auch schon zwei Stück. Mir ging es auch ähnlich, ab km 16-17 war die Luft raus. Es reichte aber trotzdem noch um die Geschwindigkeit einigermaßen zu halten. Ich habe vorher schon 2 mal die Strecke im Training gelaufen, allerdings wesentlich langsamer wie im Wettkampf, von daher war das schon ok.

Danke, das werden ich auch

Danke, das werden ich auch tun. Und wenn der Einbruch dann nach der Ziellinie kommt, dann darf er auch ruhig kommen :-D

Ich frage mich, ob das ein

Ich frage mich, ob das ein Problem mit dem "Carboloading" ist, sprich: Dass ich mich vorher nicht genug "vollgepumpt" habe. Oder ob es einfach mangelndes Training (zu wenig lange strecken) war...

Also der abgebrühteste

Also der abgebrühteste Wettkampfexperte bin wirklich nicht .-) Habe letztes Jahr beim Team-Marathon die 15 Kilometer gelaufen, das hatte ganz gut geklappt (1:22). Und ausgehend von dieser Zeit und einem Testlauf im Training habe ich mir die Marathonzeit hochrechnen lassen. Demnach wären 2:00 eigentlich drin gewesen... Und die Veranstaltung selbst war mir ganz gut bekannt, auch die Anreise mit der Straba war wirklich entspannend. Klar, eine gewisse Nervosität gehört zum Wettkampf einfach dazu .-)
Naja, kräftig weitertrainieren, an der Ausdauer feilen und einfach nochmal probieren. Klappt's nicht beim ersten mal, klappt's beim zweiten mal. Klappt's nicht beim zweiten mal, klappt's beim dritten mal etc. (ich bin vom Typ "Stehaufmännchen" :-D)

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