Hallo an alle!

Ich wollte mal einen Beitrag schreiben, um all jenen Mut zu machen, die an Arthrose bzw. Knopelschaden leiden.
Ich habe vor rd. 2 Jahren innerhalb Jahresfrist 2 Knie-OPs am gleichen Knie gehabt. Der erste Arzt, ein angeblicher "Sport-Mediziner" und selbsternannter "Knie-Pabst" namens Dr. Holder in Königstein (warum eigentlich nicht namentlich erwähnen?) sagte nach der 1. OP kopfschüttelnd: alles vorbei, nur noch Schwimmen und Radfahren angesagt, sonst wäre nach wenigen Jahren Knie-Prothese angesagt. Nach einer weiteren Untersuchung an der Uni-Klinik wurde aufgrund des OP-Berichtes eine 2. OP empfohlen, zum Zweck, damit doch Sport wieder möglich wäre.
Aber es stellte sich heraus, dass der 1. OP-Bericht fehlerhaft war, zudem wurde nach der 1.OP keine hinreichende Reha betrieben (statt dessen wollte er spritzen, was ich nicht zuließ.
Der Knorpelschaden war unzweifelhaft erheblich aber dem "Alter entsprechend" (ich war zu dieser Zeit 42 J.)
Im Zuge EAP lernte ich im Reha-Dome wie auch später im mediduc (Frankfurt) Top-Leute kennen, im letzteren trainiere(!) ich heute noch.

Ergebnis: ich kann wieder alles machen, Joggen (außer Marathon), MTB, selbst Alpin-Skifahren geht wieder, Dank guter Aufbauarbeit, jedoch die mit aller Konsequenz und aus eigener Tasche gezahlt.
Leute, sucht Euch gute Reha-Trainer. Solche "Schmidtlein"-Trainer geben nicht nur Hoffnung, sie führen Euch trotz massiven Knorpelschäden zurück zu Eurem Laufsport, frei nach dem Motto, "es muss ja nicht unbedingt mehr Marathon sein und es muss ja auch nicht unbedingt jede Buckelpiste sein..."
Wer mehr wissen will, mailt mich an: wbritze@atremis.de
Grüße
Werner Britze

gleiche Erfahrung

Habe am 01.10. eine Triple-Osteotomie vor mir. Werde also min wenn nicht noch länger nicht kaufen können.
Aber Herr Prof hat mir Mut gemacht, wenn alles gut verheilt werde ich wieder (nach entsprechendem Aufbau) Laufen können. Vielleicht eben kein Marathon, aber eben auf alle Fälle Wieder durch Wald und Wiesen...
Ich denke, dass es auch ganz viel Eigeninitiative benötigt. Da hocken ganz andere Schweinehunde, mit denen man zu kämpfen hat. Aber wenn man etwas erreichen will, was einem wirklich viel bedeutet, dann ist alles zu schaffen.
Wünsche Dir weiterhin viel Freude am Laufen!!!
Liebe Grüße

Knorpelschaden

Hallo,
ich hatte vor ca. drei Jahren auch einen schlimmen Knorpelschaden, allerdings im Sprungelenk. Gottseidank bin ich an einen wirklich fähigen Chirurgen geraten: Dr.Tesch im St.Marienkrkhs(Berlin). Mann entnahm mir in einer ersten OP ein wenig Knorpel, züchtete diesen in sechs Wochen groß und anschliessend bekam ich ihn wieder reingesetzt-das war jedoch sehr schmerzhaft!
Worauf es mir aber ankommt: Nach einem dreiviertel Jahr begann ich wieder mit dem laufen und habe seitdem geschätzte 2000 Km zurückgelegt und bis auf meine schmerzenden Schienbeine(die hatte ich immer schon) keine Probleme mehr!
Ein dreifach hoch auf die Chirurgie !!

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