Benutzerbild von Bernd2501

Hallo Läufergemeinde,
ich trainiere nach Steffny auf einen Halbmarathon (nächste Woche in Karlsruhe). Laut Trainingsplan soll ich eine Woche vorher einen offiziellen Wettkampf über 10 km machen.
Also habe ich mich für einen 10km - Lauf angemeldet und bin mit einer Pace von 5:00 min / km den kompletten Lauf durchgelaufen.
Normalerweise starte ich nach dem Einlaufen so mit Puls 128 und dann geht der Puls je nach Training kontinuierlich nach oben so wie es auch normal ist.

Gestern habe ich während dem Lauf nach ca. 800m auf meine Pulsuhr (Forerunner 305 /codiertes Signal) geschaut und mein Puls war schon auf 160 - und das bei einem Maximalpuls von 180.
Hm - bin dann weitergelaufen und mein Puls stieg dann "nur" noch auf 172 gegen Ende des Laufs.

Ich fand jetzt auch nicht das ich nervös war und das Signal vom Brusgurt ist ja codiert so das ich mir sicher sein kann das dies auch meine Herzfrequenz war die angezeigt wurde.

Wie würdet ihr euch denn beim HM verhalten wenn nach 2 km der Puls viel zu hoch ist. Wie gesagt bei den ganzen Trainings habe dieses "Problem" nicht.

PS.: Übrigens habe ich bei den 10km eine Punktlandung gemacht und wie von Steffny in seinem Buch vorhergesagt die 50 Minuten gelaufen.
Für mich ein supper Erfolg - hätte ich nicht gedacht!!!
Jetzt bin ich mal gespannt ob ich den HM in den prognostizierten 1:52 laufe...

Erstens....

ist der Puls für den Wettkampf doch o.k. du bist doch schliesslich nicht im Training.....oder bist Du etwa nur mit halber Kraft gelaufen...???
2. die HM Zeit wirst Du schaffen.
3. LAuf doch nicht nach Puls sondern nach Zeitplan...ich habe meinen Forerunner auf Wunschzeit programmiert und bin mit Ihm um die Wette gelaufen....Da ist der Puls zweitrangig. HAuptsache man gewinnt und wenn es nur gegen den Garmin ist.

LG Spindoc
Der mit dem Hund läuft!

Hallo Bernd2501, das ist

Hallo Bernd2501,
das ist eben Wettkampf, da ist die Sache mit dem Puls nicht ganz so einfach. Du hast mehr Adrenalin im Blut und somit einen höheren Grundpuls, außerdem geht man automatisch mehr an seine Grenzen. Meine Beobachtung ist aber, dass mein Puls beim nächsten Wettkampf niedriger wird bei gleicher gelaufenen Zeit. Das wird bei Dir ähnlich sein. Überkompensationen nennt man das wohl. Der Körper muss sich auch an diese neue Belastung anpassen! Deshalb ja auch die Testwettkämpfe.
Viel Glück beim HM
Edzard1965

total egal

Puls ist im Wettkampf komplett egal. Würde die Pulsuhr nicht einmal mitnehmen. Du läuftst Deinen Marschplan einfach runter. Ist doch egal, wie Dein Puls ist.

marcus von der Couch

In den Körper hören und einfach laufen

wie schon geschrieben, der Puls im Wettkampf immer höher, schon aufgrund der "Aufregung" und man läuft ja wohl auch Wettkampf...
Ich trainiere den M fast immer mit Pulsuhr, um nicht zu schnell zu laufen. Beim M lasse ich die Pulsuhr daheim und laufe mit ner ganz normalen Stoppuhr, um die Zeit im Blick zu haben. Auf den ersten km sagt der Kopf welches Tempo das Richtige ist!!! - Nicht zu schnell angehen; das geht ganz schnell und dann auch gern daneben!! Danach sagt Dir Dein Körper wies weitergeht, ob du irgendwann die Handbremse lösen kannst oder halt eher Tempo reduzieren mußt. Viel Spaß und Glück Schalk

Erst mal Glückwunsch zum

Erst mal Glückwunsch zum erreichten Ziel!

Bei einem 10Km-WK halte ich es für völlig normal, mit einem P nahe des maxP zu laufen. Das ist ja das Hässlich-Anstrengende bei diesen kurzen Strecken.

Bei mir stimmt die oft gehörte Behauptung übrigens nicht, dass der P im WK sowieso verrückt spielt. Der ist so wie sonst auch, außer ich powere ihn eben durch schnell Rennen nach oben. Von daher laufe ich WK gerne mit Pulsuhr, mich beruhigt die Kontrolle, ob mein Körpergefühl und P-Frequenz übereinstimmen.

Viel Erfolg beim HM!

Leben ist Bewegung

Wettkampfpuls

Beim 10 km Lauf kann der Puls schon mal eklig hoch gehen. Am besten nicht drauf schauen. Beim HM muss man schon ein bissl mehr aufpassen, dass man nicht überzieht - aber wo da die Grenze ist, muss man einfach herausfinden. Wenn es dein erster HM ist und du das Buch von Steffny hast, wirst du auch gelesen haben, dass er beim HM-Debüt empfiehlt, nicht auf die maximal mögliche Zeit loszulaufen, sondern dass man da einen kleinen Zeitzuschlag einkalkulieren sollte.

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