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So, frisch geduscht will ich erst mal einen Blog loswerden, bevor ich mir gleich Spagetti koche. Letzte Woche wurde mir mein 33 km Lauf zum Ende sehr schwer. Auf den letzten 8 km habe ich mich nur noch von Punkt zu Punkt gehangelt, wobei die Entfernung nachher bei 300-Meter-Schritten lag (Bis zum ersten Haus, bis zur Landstraße, noch die Südstraße, ah, noch der Stadtpark). Schwer vorstellbar, dass ich noch 10 km dranhängen könnte. Ich erhielt den Tipp, mir einfach vorzustellen, nochmal bis nach Olpe zurückzulaufen. Leichter gesagt als getan - dachte ich!
Heute nun 35 km. Zum ersten Mal auch eine halbe Banane mitgenommen. Auch essen soll geübt werden. Meine Strecke sollte mich auch auf eine neue Schleife bringen. Prompt habe ich einen falschen Abzweig erwischt, fand mich auf einer Halbinsel am Biggesee wieder, musste gut 4 Minuten wieder retour. Hm... jetzt könnte die neue Route etwas lang geraten. Die nächsten km habe ich dann gerechnet, wo ich wieder etwas einsparen könnte. Bis ich zu dem Schluss gelangt bin: ich laufe wie geplant und höre bei 3:45 h auf und gehe halt nach Hause. Mein Gott - mit was für Gedanken man sich auf so einem langen Lauf beschäftigt.
Und dann kam ich auf die besagten letzten 8 km - ein Radweg, den ich fast immer benutze. Wie war das noch? Ich will hier auch wieder zurück - und muss schon über alle Backen grinsen. Der nächste Gedanke: Das sind nicht die letzten km, ich laufe einfach nur spazieren. Und ich gucke nicht zu dem Ende des Weges. Ich will nur locker laufen und träume davon, wie es beim 1. Marathon in Frankfurt sein wird.
Und was soll ich sagen - es funktioniert!! Vielleicht lag es an der Banane, vielleicht am vielen Grinsen - ich bin recht locker mit einer Pace von 6:18 (für mich super gut) bis zum Ende gelaufen. 36 km in 3:46h
Und wie gesagt - ich schwebe heute auf Wolke sieben.

So long!

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