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Mit der Startnummer 2071 bin ich am heutigen Sonntag morgen auf der Mönckebergstraße in Hamburgs City an den Start gegangen, um gemeinsam mit rund 6.000 Läuferinnen und Läufern einmal um die Alster zu laufen. 10.000 Meter standen an.

Erstmals habe ich es geschafft, die erste Hälfte des Laufes langsamer und ruhiger anzugehen, als die zweite. Bei Kilometer 5 hatte ich - handgestoppt - 25:11 Minuten auf der Uhr. Für die restlichen fünf Kilometer habe ich dann 23:34 Minuten benötigt, so dass ich insgesamt 48:45 Minuten gebraucht habe.

Dabei ging es mir morgens nach dem Aufstehen noch nicht so gut. Irgendwie plagt mich seit Wochen ein Unwohlsein, welches mal stärker, mal schwächer zum Ausdruck kommt. So habe ich heute Morgen einige Zeit im stillen Kämmerchen zugebracht, ehe ich dann zum Start mit dem Fahrrad gefahren bin. Nach dem Einlaufen und ein paar gymnastische Übungen erklang dann um 10.00 Uhr der Startschuss.

Sowohl von der Mönckebergstraße als auch von der Steinstraße aus gingen die Läufer auf die Strecke. Erst nach gut 1.300 Meter vereinigte sich in Höhe des Hotel Atlantik das Feld. Mal konnte man gut überholen, oftmals musste man geduldig abwarten, ehe etwas langsamere Läufer und Läuferinnen ,,überwunden" wurden.

Die teilweise noch erkennbaren ,,blauen Striche" vom Marathon ließen mich an die Strapazen von Ende April erinnern. Mehr und mehr dehnte sich das Läuferfeld aus, so dass man manchmal richtig problemfrei überholen konnte. Schon nach gut vier Kilometer mussten einige für ihren ,,Sprintstart" zahlen, so dass sie erste Verschnaufpausen brauchten. Mit durchschnittlich fünf Minuten je Kilometer hielt ich mich an meine selbst auferlegte Vorgabe.

Bei Kilometer 5 waren es dann eben etwas mehr als 25 Minuten, so dass ich etwas mehr Tempo machte. Schon bei Kilometer sechs hatte ich die elf Sekunden, die ich oberhalb lag, ausgeglichen. Je näher wir uns dem Ziel näherten, desto schneller wurde ich, übertrieb es aber dabei nicht, so dass ich auch den doch etwas schweren Aufstieg über den Wallringtunnel locker bewältigte. Auf dem Ballindamm dann ein versuchter Spurt, der aber irgendwie missglückte.

Trotzdem bin ich mit der Zeit sehr zufrieden, nahm ,,meine Medaille" in Empfang, ,,schlürpfte" das ein oder andere Getränk und fuhr etwas erschöpft nach Hause, wo eine heiße Dusche auf mich wartete.

Den Veranstaltern ein tolles Kompliment. Aus meiner Sicht eine tolle Veranstaltung, an der ich im nächsten Jahr erneut teilnehmen möchte.

Torsten Heemann
Solskinn

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Alsterläufer grüßt...

...Alsterläufer. Scheint ja prima gelaufen zu sein bei Dir - und das trotz Unwohlsein. Glückwunsch.

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de nihilo nihil

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