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Nach über einem Jahr regelmässigem Lauftraining, diversen mehrfach gelesenen Laufbüchern und Laufzeitschriften und Laufblogs... habe ich letzte Woche zum ersten Mal begriffen, wie wichtig ein gleichmässiges Tempo ist. Bisher bin ich bei Wettkämpfen einfach schnell los und wurde dann langsamer und vorm Ziel nochmal zu sprinten. Am Donnerstag meinte meine Frau, dass ich eigentlich keine Zeit mehr zum Laufen hätte. Irgendwie hatte sie ja Recht. Aber dann genehmigte sie mir doch noch 10 km zu laufen und ich lief flott los. Vom Gefühl meinte ich, einen 4.30 m Schnitt zu laufen. Nach dem 1. km zeigte mir meine Garmin dann 4.19. Ich dachte: Versuch einfach noch 1 km dies Tempo zu halten. Garmin zeigte mir 4:21. Na gut, noch 1 km... kurz: ich habe das erste Mal ziemlich konstant ein pace von 4:20 gelaufen. Die letzten beiden km wurde ich dann noch etwas schneller. Zwei Tag später erlebte ich es ähnlich - der 1. km in 4:07. Ich lief flott, aber nicht WK Tempo und konnte einen Durchschnitt von 4:10 über 8 km halten. Nun bin ich gespannt, wie mein 10 KM WK morgen läuft. Ich werde drauf achten, nicht zu schnell loszulaufen. Vor 3 Wochen beim 5 KM WK lief ich den 1. KM in 3:30. Das war viel zu schnell. Mittlerweile hab ich etwas wichtiges gelernt - was mir hoffentlich für meinen ersten Marathon Ende Oktober eine Hilfe ist.

Gruss, Volki

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