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Nächstes Wochenende ist Halbmarathon – mein Erster. Allerdings kann ich wegen einer PD (persönlichen Dummheit) seit einigen Wochen nicht so trainieren wie ich wollte. Inzwischen plagt mich eine Muskelentzündung, deshalb wurden es oft keine 10km Training in der Woche.

Ich frage mich jetzt ernsthaft, ob ich nicht doch absagen soll, aber

...einiges spricht für einen Start:

  • die Distanz ist bei langsamen Laufen wahrscheinlich zu bewältigen
  • das Ambiente genießen
  • Wettkampferfahrung sammeln
  • es gibt einen spannenden Zweikampf mit dem Besenwagen
  • einer muss ja letzter werden
  • ich bin doch keine Lusche :)

...einiges spricht jedoch dagegen:

  • es ist wahrscheinlich nicht motivierend, beim ersten HM letzter zu werden
  • vielleicht muss ich doch nach 75% aussteigen

Ich bin ziemlich hin- und hergerissen.

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Probier es

Ich würde es probieren! Ob du wirklich letzter wird, bleibt abzuwarten! Ich hatte letztes Jahr auch einen HM, wo ich bei km 1 gefragt wurde, ob ich wirklich weiterlaufen wollte - die Nachhut des Feldes war etwa 100m vor mir entschwunden. Ich bin mein Tempo weitergelaufen und bei weitem nicht letzte geworden!! Lass dich da nicht irre machen.
Und selbst mit Besenwagen: hatte ich auch schon, kann man auch überleben. Alles eine Frage des Selbstbewusstseins; man muss auch über sich lachen können.
Hör auf deinen Körper: wenn er sagt aussteigen, dann steig aus und definier es als (mehr oder weniger langen) Trainingslauf. Ist keine Schande und besser als im Krankenhaus zu landen.
Was hast du zu verlieren???

Spaß!

Also, viele Leute laufen einen HM als Trainingslauf - verpflegtes und betreutes Laufen eben. Mach' dir keinen Kopf, laufe ganz langsam dein Tempo. Ich finde, den ersten großen Wettkampf kann man ruhig auf "überleben" laufen und nicht auf Tempo. Habe ich mit meinem ersten 10er so gemacht - ich wollte die Distanz packen! Und bin drittletzte geworden. Und es war TOTAL motivierend - nicht die Platzierung, sondern das ganze Ambiente, dass ich die Strecke geschafft hatte (so weit war ich vorher noch nie gelaufen), die Bratwurst danach, ... Also: mach' mit, aber versuche keine Temporekorde. Durchkommen ist schon Leistung genug!

Tut mir leid aber manche verstehe ich hier nicht...

Hier sprechen Dir alle Mut zu den HM mitzumachen. Sorry, aber das sehe ich etwas anders und halte es sogar für unverantwortlich. Die Frage darf nicht sein LAufen und Letzter werden...
1. Man läuft einen HAlbmarathon nicht "um zu überleben"
2. Auch wenn viele Leute einen HM als Trainingslauf machen sind sie immer noch besser in Form und trainierter als Du das kann man gar nicht miteinander vergleichen

Du schreibst , daß Du wenig trainieren konntest (weniger als 10km die Woche) und jetzt noch eine Muskelentzündung hast.
Dann kann sich doch nicht Frage stellen was Du machen sollst.
Lass es sein...
Such Dir einen anderen HM aus, den Du dann bestreitest,
wenn Deine körperlichen Voraussetzungen dafür auch erfüllt sind.
Hier geht es doch nicht darum um sich irgendetwas zu beweisen oder für die Bratwurst danach ...es macht nur dann Spaß wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind und die sind Gesundtheit und eine passende Fitness
und wenn man dann letzter wird ist es keine Schande....
Alles andere halte ich für Schwachsinn
LG
Spindoc
Der mit dem Hund läuft!

schon wer es versucht, wird

schon wer es versucht, wird nie letzter sein !

zu hause auf der chouch vor dem fernseher mit ner tüte chips in der hand....wird nie gewinnen.

also lauf, so wie du es kannst, ok ne muskelentzündung ist aber auch nicht zu verschweigen.

wenn dein doc dir das ok gibt, dann mach es. egal in welchem tempo.
ansonsten gibt es noch genügend andere HM in der nächsten zeit.

also für mich wäre mein doc jetzt der entscheidungsfaktor.

viel glück und gute besserung

efjot

Absagen ist sinnvoller

1. hast du definitiv zu wenig trainiert, das Mindeste sollte sein, daß man die 21 km /Woche läuft und zwar ca. 6 Wochen lang (mindestens)
2. verletzt in einen "Wettkampf" gehen ist ein großer Fehler, denn dadurch werden Verletzungen erst richtig "schlimm"
3. Wettkampferfahrung sammeln? In deinem Zustand? Das kann leider höchstens eine Überlebenserfahrung werden.
4. da ist kein Ambiente zu genießen, wenn man am Ende des Feldes über die leeren Becher der Läufer walkt und vielleicht nicht mal einen gefüllten Becher erwischt.
5. gscheit trainieren und dann nochmal ran

Naja...

Ich finde, man kann den HM auch auf "überleben" - sprich "ankommen" laufen ganz ohne Zeitziel. Es muss nicht immer "sub xyz" sein. Auch einfach ankommen und die Distanz schaffen kann motivierend sein.

Was ich überlesen hatte, war die Entzündung. Ganz klar: krank/verletzt sollte man KEINESFALLS laufen!

Schon mal danke

Schon mal danke für die Anregungen.
Die Muskelentzündung habe ich nicht vom Laufen. Auch der Arzt meint, ich könne den Sport betreiben, aber eben langsamer und momentan weniger.
Deshalb nur die 10 langsamen Kilometer pro Woche. März bis Juli waren es ca. 35-60 Wochenkilometer.

Vielleicht mache ich am Wochenende mal einen langen Testlauf und werde dann sehen, wie ich mich fühle.

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