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Hallo liebe Community,
als erstes möchte ich mich mal vorstellen.
Ich bin Flo und ich möchte mit dem laufen anfangen.
Bin 20 Jahre alt, 1,80 groß, 72kg schwer und Raucher.

Vor ca. 4 Monaten bin ich täglich ca. 8km gelaufen. Kann sich jeder vorstellen, dass ich danach fast am Sterben war :-).
Also nicht der Richtige weg. Hab das eigentlich nur gemacht da ich mich bei der Bundeswehr verpflichten wollte.
Wie gesagt: Wollte! Das mit dem Laufen hab ich dann so ca. 3 Wochen gemacht, dann wollte ich nicht mehr zur Bundeswehr und hab auch mit dem Laufen aufgehört.
Hab aber richtig Spaß an der Sache und will es nun "richtig" machen.
Hab mir auch schon ne kleine Ausrüstung gekauft.
-Adidas Trainigsanzug, Adidas Vanquish-Schuhe, Beurer PM60-Pulsuhr-

Als heute die Beurer Uhr gekommen ist wollte ich die auch gleich ausprobieren.
In der Gebrauchsanleitung ist eine kleine tabelle.

Anteil der max. Pulsfrequenz: 50-60%
Auswirkung: Stärkung Herz-Kreislaufsystem
Ideal für Anfänger
Regeneratives Training

Faustformel: 220 - 20 = 200!
Davon 50 bis 60% entspricht 100 - 120

Die Uhr zeigte dann einen Ruhepuls von 100 an. War danach bei ein paar Freunden die ein Blutdruckmessgerät haben. Hab das mal ausprobiert.
150 128 80
Echt beunruhigende Werte. Werd da morgen mal zum arzt gehen.
Naja wieder ein indiez warum ich mehr Sport machen und mit dem Rauchen aufhören sollte.
O ich schwenke schon wieder viel zu weit vom Thema ab.

Nun würde mich interessieren wie soll ich anfangen zu laufen?
Distanz? Puls?
Gibts da irgentwie nen Anfänger-Guide? Ach ja, gibts hier ne Bordsuche? Hab nämlich keine gefunden.
Bin auf der Suche nach den "Basic´s".
Wäre echt toll wenn mir einer von den "alten Hasen" ein paar Tipps/Ratschläge geben würde.
Schon mal vielen Dank im Vorraus.
Mfg Flo

langsam...

1. Gute Laufschuhe im Fachgeschäft mit Beratung und Laufbandanalyse kaufen
2. So langsam laufen, dass du dich noch locker unterhalten kannst
3. Nicht übertreiben, den Umfang (Distanz) nur langsam steigern
4. 3x pro Woche Laufen reicht für den Einstieg
5. Gehpausen sind keine Schande
6. Bänder und Sehnen brauchen länger als das Herz-Kreislaufsystem, um sich anzupassen, daher lieber langsamer laufen als es "nach Gefühl" ginge
7. Spaß dabei haben

vielleicht fällt mir später noch was ein...

Aller Anfang ist schwer...

Ja, ist schon erschreckend wenn man erfährt dass der Puls, den man beim Laufen haben sollte, schon fast im Sitzen erreicht wird. Aber tröste dich, das scheint bei vielen so zu sein (bei mir am Anfang auch), aber du bist einer der wenigen, der dass ändern will.

Ich habe leider auch noch nicht viel Lauferfahrung, aber ich rate dir, halte deinen Puls beim laufen bei maximal 140. Dadurch erhältst du erstmal einen akzeptablen Grundpuls, hast Spaß am Laufen und kannst öfter trainieren. Es bringt nämlich nichts, 5 - 10 KM loszurennen und am nächsten Tag total kaputt zu sein. Dann hast du auch keine Lust noch mal zu laufen.
Jetzt denkst du dir bestimmt: "140? Da komm ich ja gar nicht vorwärts!", aber das ist nicht schlimm. Soll dich doch jeder überholen. Du wirst von ganz alleine schneller. Mein Tipp: Nimm dir keine Strecke vor, nimm dir vor eine gewisse Zeit zu laufen. Anfangs bin ich 45 Minuten am Stück gelaufen. Gaaanz langsam, Streckenlänge egal. Später weist du dann schon, was du dir zutrauen kannst :)

Aber wie gesagt, ich bin auch noch Laufanfänger und sollte irgendein erfahrener Läufer Einwände haben, kann er (sie) sich gern äußern. Auch ich lasse mich gern belehren.

langsam Laufen

Es ist das wichtigste.

Distanz vor Geschwindigkeit
Regelmäßigkeit vor Distanz
Freude am Laufen vor allem

Nicht mehr Rauchen!
Ich würde Dir als Raucher vor dem Beginn ins neue gesunde Läuferleben noch einen Gesundheits-Checkup empfehlen. Dann kannst Du gleich Deine relevanten Herzfrequenzdaten erfahren. Damit bist Du auf der sicheren Seite.

Willkommen an Bord

marcus

Regeneration

Hallo,

eigentlich ist alles schon geschrieben worden. Denk aber daran, dass auch ein lauffreier Tag Training bedeutet, dein Körper muss die Trainingsreize verarbeiten, um dann ein höheres Niveau zu erreichen.

Wirklich langsam dein Pensum steigern, max. 10% zur Vorwoche. Nicht gleichzeitig Distanz und Intensität steigern. Das Dehnen ist verdammt wichtig. Lieber 10 min weniger laufen und dafür dehnen. Gerade die erste Phase im Läuferleben ist sehr verletzungsanfällig.

Nun wünsch ich dir viel Spaß und lass dich auch nicht unterkriegen, wenn´s mal nicht so läuft.

Klaus

Mein Laufblog im www: run4fun

Broschüren

Hier findest du einige Broschüren und Basic Infos zum Thema Laufen:

Broschüren auf Ryffel.ch

Viel Spass!

Erstmal danke für die

Erstmal danke für die Antworten.
hab mir jetzt mal die Brochüren runtergeladen. naja ich bin da schon ehrgeizig. lauf auch dann wenn mir alles wehtut. Ist vielleicht irglaube, aber zumindest merkt man das sich was verändert.
Am Wochenende bekomm ich ein langzeit EKG. Mal schaun was dabei rauskommt.
Mit dem Rauchen werd ich wohl nicht aufhören, dafür mach ich es einfach zu gern.
Also dann jede woche 10% zur Distanz. Aber wäre es nicht besser die geschwindigkeit zu erhöhen?
damit ich zumindest mit den anderen mitlaufen kann?
Wie sollte das dehnen so auschauen?
Habt ihr unterm laufen was zu trinken dabei?

Spielverderber

Lehne mich mal ganz weit raus...

Es ist ein Irrglaube, wenn Du läufst bis Dir alles weh tut. Das hat nichts mit Training zu tun.
So lange Du nicht mit dem Rauchen aufhörst, wirst Du immer unter Deinem Potential bleiben. Du machst es Dir halt schwieriger.

NICHT jede Woche 10% mehr. Du willst zu viel zu schnell. Sicherlich werden sich bei Deiner Methodik schnell Verbesserungen bemerkbar machen, aber Du wirst dann auch schneller an eine Leistungsdecke stoßen, durch die dann nicht durchkommst. Das endet meist in Frustration.

Das selbe gilt für zu schnelles Laufen. Wenn Du mit anderen mitlaufen willst, die deutlich schneller laufen (und angenommen: die selbst laufen auch nicht zu schnell für ihren Leistungsstand), dann bist Du nur zu platt. Das jede Woche und Du wirst auch kein besserer Läufer.

Du scheinst richtig vor Motivation zu brennen, eine Leistung abzufeuern. Das ist klasse, hinterlässt aber den Eindruck, dass dabei unüberlegt Aktionismus betrieben wird. Du brauchst mehr Geduld und Systematik.

Wenn ich länger als 2 Stunden laufe, nehme ich auch was zu trinken mit oder kaufe was zwischendurch. Ansonsten nicht.

Also wie mach ich das

Also wie mach ich das dann?
Ich laufe jetzt mal soweit ich komme. Ganz langsam. Eher n lansames Joggen.
Diese Strecke versuch ich dann immer schneller zu laufen.
Bis ich ein normales Lauftempo erreicht habe und dann steigere ich die Distanz!
Ist das so richtig?

Mein Problem momentan ist eher das ich mein Potential sowie so nicht ausreizen kann da meine Lunge nicht mitspielt!
Soviel zum Thema rauchen. Aufhören werde ich sicherlich demnächst nicht, aber gewiss um mindestens 50% reduzieren.

Wann merke ich das sich ein Trainingseffekt einstellt?
hört sich zwar dumm an, ist aber so!
Momentan hab ich eben noch die Möglichkeit das ich viel laufe.
Bund hat gerufen, aber wenn ich da wieder drausen bin, hab ich wieder ne 42-Stunden-Woche und da werd ich bestimmt wieder weniger laufen.
Dachte mir ich bau jetzt mal "schnell" eine gewisse Grundbasis auf und dann langsam steigern.

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