Benutzerbild von werner

Ein Kumpel von mir sagte, dass in der Leber ca. 2500 Kalorien gespeichert sind. Wenn das so ist, dass müsste ich ja
verdammt lange Läufe machen, bis das Fett schwindet.

Ich habe bei mir festgestellt, dass das Abnehmen erst bei Läufen über 12 km einsetzt. Darunter kann ich so viel Laufen wie ich will, auch Tempoläufe, der Körper gleicht es immer wieder aus. Leider nach oben.

Wie sind eure Erfahrungen?

we

Geht auch mit weniger als 12km

Hi Werner,

ich laufe jetzt seit April wieder etwas regelmäßiger - soll heißen 2 mal die Woche, jeweils zwischen 5 und maximal 12,5 km. Im Schnitt sind es so 14 km die Woche; daran sieht man schon, dass die Einheiten >12 km eher seltener vorkommen :o)

Ich habe in der Zeit langsam aber stetig 4 Kilo abgenommen (von 95kg von 91kg bei 187 cm). Das ist zwar nicht der Hit, aber besser als die 2 Kilo, die ich sonst im Laufe eine Jahres immer zugenommen habe ;-). Ich messe aber beim Gewicht auch immer ein Wochenmittel - also nicht nur nach den Läufen. Mein Gewicht schwankt mal locker um ein Kilo in der Woche.

Also geht es auch mit weniger als 12 KM - aber vielleicht ist das Abnehmen in meiner leicht-adipösen Liga einfacher :D
LG Campos

Ich hab bei mir festgestellt

Ich hab bei mir festgestellt dass ich auch erst abgenommen habe als meine längsten Läufe über eine Stunde gedauert haben.
Das könnte einerseits an der Laufdauer liegen, andererseits aber auch am Gesamtumfang der mit der maximalen Laufdauer natürlich auch gestiegen ist.
Grundsätzlich glaube ich aber auch dass es lediglich auf die Gesamt Kalorienbillanz ankommt und bei einem kurzen, intensiven Lauf werden schon recht viele Kalorien verbrannt

Ich würde einfach mal normal weiterlaufen, langsam die Umfänge steigern und immer etwas auf deine Ernährung achten. Dann purzeln die Kilos irgendwann von alleine.

Laufen und Abnehmen

Hallo Werner,
ich habe nun ca. 10 Kilo abgenommen und laufe immer mindestens 1 Stunde (so 9-10km), dabei habe ich aber meine Ernährung umgestellt, d.h. bei uns gibt es fast nur noch Obst und Gemüse, Kohlenhydrate in jeder Form (aber moderat Kartoffeln, Vollkornnudeln und Vollwertreis-macht satter)kaum Fleisch und gaaaanz wenig Fett (nur mal zum Vitaminelösen ein Tröpfchen, bzw. Teelöffel). Ausserdem achte ich am Tag auf meine Kalorienbilanz (maximal 1300, was aber sicher für einen Mann zu wenig ist!)Zur Zeit laufe ich ca. 5 mal in der Woche. Wenn Du immer auch gut auf Deine Ernährung achtest (super wichtig!!!) und nicht so viel Fleisch isst und Pommes, dann werden irgendwann von alleine die Kilos fallen, nur immer dranbleiben und Geduld haben (brauchte und brauch ich auch!)Manchmal sind natürlich auch "Ausnahmetage" dazwischen, wenn man Essen geht oder auf eine Party (Achtung auch Alkohol stoppt die Fettverbrennung), dann ist natürlich Stillstand, bzw. Rückschritt angesagt, aber gönn Dir diese Tage, da kann man auch wieder Kraft schöpfen!Ansonsten noch viel Erfolg, ich denke alleine NUR durchs Laufen wird man nicht automatisch dünner, zumal ersteinmal das Fett in Muskelmasse umgebaut wird, wenn man Laufanfänger ist und sich somit am Gewicht auf der Waage eher überhaupt nichts bewegt (Vielleicht eher nach oben).
Also, viel Erfolg!Immer dranbleiben, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!!!
Netten Gruss

Abnehmen durch Laufen

Grds. ist der Ansatz richtig.
Und Du solltest Dir von allen Kommentaren hier etwas annehmen. Kontinuität ist ganz wichtig. Ernährung umstellen und Läufe von wenigstens ca. 30 min., aber beides konstant und gleichmäßig über einen langen Zeitraum. Kurze Erfolge bei übermotiviertem "Nichtsessen" oder extrem viel und lange Laufen bringen nichts. Ich laufe jetzt seit März wieder reglmäßig zwei/drei mal die Woche. Wochenstrecke so ca. 40km. Aber spürbar und nachhaltig abgenommen habe ich erst ab der sechsten oder siebten Woche. Da hat der Körper sich auch erst umgestellt.
Und seit dem halte ich mein Gewicht (85kg bei 1,82m). Weil ich mir auch mal eine Party oder ein nettes Essen mit meiner Frau gönne, wobei ich nicht "darauf achte".
Also, Geduld, Motivation und Regelmäßigkeit, dann gehts abwärts.

Gruß

CausW

abnehmen

Hallo, es ist eigentlich egal wieviel Du läufst, Hauptsache, Du verbrennst mehr Kalorien, als Du zu Dir nimmst. Vll. ist das bei Dir der Fall, wenn Du eben mehr als 12k läufst, denn wenn Du nur 5 k läufst und danach ißt, als ob Du ein Holzfäller bist, ist klar, daß da nix passiert! so long

Abnehmen durchs Laufen

Hallo Werner,
das ist eine ganz einfache Rechnung. Du musst am Tag mehr Kalorien verbrennen, als du sie zu dir nimmst. Dabei kommt es nicht darauf an, ob du sie mit großer Anstrengung in einer Stunde oder etwas lockerer in zwei Stunden verbrennst. Ich habe vor 6 Jahren bei einem Gewicht von 85 kg!!!!mit dem Laufen begonnen (bin 160 cm klein). Nach zwei Jahren hab ich mein Traumgewicht von 55 kg erreicht und habe - dank Laufen - mein Gewicht nun schon vier Jahre gehalten. Versuche zwar viel Obst und Salat zu essen, aber auch Torte, Eis, Schokolade und all die schönen Dinge werden täglich verspeist:). Man nimmt halt nicht von heut auf morgen ab, gut Ding braucht lange Weile!
Laufende Grüße von Tame

Meine Erfahrung

Nach meiner Erfahrung ist es anders.
Es kommt wohl darauf an, wie LANGE ein Lauf dauert.
Bei mir ist es so, daß zwei Stunden moderat gelaufen (also ca. 15 km) dafür sorgt, daß der Nachbrenneffekt sehr stark einsetzt. So stark, daß er nicht nur ein paar Stunden, sondern sogar noch am nächsten Tag wirkt. Da hab ich dann Hunger wie ein Stier. Denn überliste ich mit viel Salat und Gemüse, damit der Magen voll ist. Aber schon auch Fleisch, KH, und anderes. Denn satt werden muß ich auch.

Bei kurzen Läufen (um die 5-7 km) ist "meine Maschine" erstmal so richtig warm. Höre ich dann auf, hält der Nachbrenneffekt nur ca. 1-2 Stunden an.

Bei langen moderaten Ausdauerläufen (mit ca. 7 km/h) kann ich gradeso zukucken wie meine Fettpolster wegschmelzen !

Klar ist, daß ich dann auch mal kurz gehe zwischendrin, und natürlich Trinken und "Not-proviant" für den Hungerflash-Notfall mitnehmen muß. Außerdem auch Magnesiumtabletten, sonst gibt es Krämpfe.

Bin aber auch grade so ein Läufertyp, der ganz langsam anfängt und es lange, lange aushalten kann. Je länger, desto mehr Spaß macht es.

Ich habe seit letztem Jahr

Ich habe seit letztem Jahr August angefangen regelmäßig zu laufen,aufgrund der Feststellung vom Bundeswehrarzt, dass ich 15kg zu viel hätte.
Erst ahbe ich mit 4km täglich begonnen, am Wochenende eine Pause, dann nach 2 Wochen meine Grenzen mal ausgetestet wie weit ich komme. Dann hab ich mir Strecken ausgesucht um die 8-10km, durch Arbeitsstress konnte ich diese nur alle Tage laufen.
Das wichtigste meiner Meinung nach war aber die Kombination zum Laufen mit eine Ernährungsumstellung auf viele Nudel- und Reisgerichte. Habe mir Rezepte rausgesucht, die ich leicht selbst kochen konnte und viel experimentiert. Die Gemüsepfanne ist zu meinem Lieblingsgericht geworden.
Wovon ich ganz weg bin war, das wochenendliche betrinken, bin viel Auto gefahren! Dann alles was fritiert war weggelassen, jegliches Fast Food vermieden.

Ende letzten Jahres habe ich mir ein Ziel gesetzt einen Halbmarathon zu laufen. Also beim Mittelrheinmarathon angemeldet. Da ich allerdings im Ende Januar schon fit war und ich mich in der Lage sah, einen 21km Kurs zu schaffen. Bin ich den Lohners Vulkanmarathon mit gelaufen. Die Zeit war zwar nicht optimal, aber das wichtigste war, ich bin durchgelaufen und bin ins Ziel gekommen.

Das wichtigste ist dir ein Ziel zusetzen, dann geht es viel leichter, nach 3-4 Wochen entwickelt sich auch die Lust am laufen!
Wenn du eine Stunde durchläufst bringt es dir mehr wie wenn du dich abhetzt und nach einer halben Stunde nicht mehr kannst. Die Geschwindigkeit kann später immer noch gesteigert werden.

Habe nun 13kg abgenommen, bin damit sehr zu frieden. Nun wird an den Feinheiten gearbeitet, Hüftspeck weg.

Meine Erfahrung: Ich habe

Meine Erfahrung:

Ich habe mit dem Laufen eigentlich nur begonnen, um abzunehmen und mittlerweile kann ich nicht mehr aufhören :)

Ich habe 19 kg verloren (97kg auf 78 kg) und in der ganzen Zeit keinen einzigen Lauf über 10,5 km gemacht. Die mehrheit meiner Läufe war sogar vA Anfangs nur zwischen 6 und 8 km. Der Körper kann Kalorien nicht "ausgleichen" woher soll er sie auch nehmen wenn nich von sich selbst. Ob die Leber Kalorien speichert weiß ich nicht, aber woher hat sie diese wenn ja? Und wenn ich welche verbrauche woher nimmt diese dann wieder?
Ich bin 100% überzeugt dass jeder Lauf egal wie lang und weit seinen Beitrag zum abnehmen leistet wobei längere sicher mehr bringen.

Und zum Thema Fleisch: Weniger Fleisch essen ist sehr schlecht. Wenn man nicht Vegetarier ist, ist Fleisch die Hauptquelle für Eiweiß, was für den Muskelaufbau und -erhalt extrem wichtig ist. Wenn man ohne das nötige Eiweiß abnehmen will verschwinden erst mal die Muskeln, weil der Körper das gespeicherte Eiweiß dort entzieht, dann erst das Fett, was fürs laufen sicher nicht gut ist.

Hühnerfleisch zB hat 1-3% Fett und ist sehr Cholesterinarm, Pute/Truthahn sogar noch weniger. Also man sollte keinesfalls auf Fleisch verzichten, aber das richtige essen.

lg

Negative Energiebilanz

Nennt sich glaube ich Negative Energiebilanz.
Wobei hier Negativ Positiv ist, oder so ;-)

Also wenn Du gar nichts ißt und nicht läufst nimmst Du ab.
;-))))

lg
plkkr

Einspruch, Kalorien sind nicht gleich Kalorien!

Kleiner wissenschaftlicher Ausflug, jetzt wirds (nur ein bißchen) kompliziert: Die Leber speichert Energie in Form von Kohlehydraten, nämlich dem Glykogen.

Und das funktioniert so: Die Nahrungs-Kohlehydrate, meist in erster Linie Stärke, werden zu Glukose (Traubenzucker) abgebaut und als solche in die Blutbahn aufgenommen. Blutzucker ist gleich Glukose.

Da der Blutzuckerspiegel aber in engen Grenzen gehalten werden muß (zu hoher Blutzuckerspiegel bedeutet bekanntlich zuckerkrank), müssen die nach üppiger Mahlzeit reichlich anfallenden Kohlehydrate irgendwie gespeichert werden. Um bei Bedarf, nämlich zwischen den Mahlzeiten wenn kein Nachschub reinkommt, abgerufen werden zu können. Das geschieht in Form von Glykogen. Selbiges wird Muskeln und der Leber gespeichert, man spricht von Muskel- oder Leberglykogen.

Die Leber kann sehr viel Glykogen aufnehmen. Trotzdem wird bezogen auf die Gesamtmenge viel mehr Glykogen in der Muskulatur gespeichert, weil die gewichtsmäßig ein Vielfaches des Gewichtes der Leber hat.

Kommt mehr Kohlehydrat rein als der Körper in Form von Glykogen, also wieder Kohlehydrat, speichern kann: dann behilft sich der Körper mit der anderen und noch effizienteren Speicherform von Energie, er wandelt den Blutzucker nämlich dann in FETT um. Die Vorräte die er damit anlegen kann sind praktisch unerschöpflich und werden als überflüssige Pfunde auf der Waage sichtbar :-)

Beim Laufen passiert nun Folgendes: Läufst du langsam, findet vor allem Fettverbrennung statt, die Glykogenvorräte werden geschont. Ich persönlich kann auf nüchternen Magen 3-4 Stunden ohne Nahrungsaufnahme LANGSAM laufen.

Lauf ich schneller, verbraucht der Körper, wie hier mehrfach schon richtig erwähnt, mehr Energie, also mehr Kalorien. Wichtig ist hierbei, daß sich der Körper die Mehr-Kalorien in Form von Kohlehydraten holt, die sind nämlich schneller mobilisierbar. Glykogen wird abgebaut zu Blutzucker und als solcher in den Muskeln "verbrannt". Eine Steigerung der Fettverbrennung findet jedoch nur in unbedeutendem Maß statt.

Konkret bedeutet das: Lauf ich schnell, bau ich schneller mein Glykogen (meine Kohlehydratspeicher) ab, die Fettverbrennung wird nur unwesentlich gesteigert. Nach anderthalb, spätestens zwei Stunden im Marathontempo ohne Kohlehydratnachschub bekomme ich einen Hungerast - weiche Knie, zitternde Beine, Kraftlosigkeit, kann höchstens noch gehen oder traben. Medizinisch ist das eine Unterzuckerung oder Hypoglykämie. Ich habe meine Glykogenspeicher leergelaufen, der Blutzuckerspiegel ist unter einen kritischen Wert gefallen. So selbst erlebt bei meinem ersten Marathon 2001 in Rotterdam :-)

"Weniger Fleisch essen ist sehr schlecht" - Das ist ein totaler Schmarrn!!! Bin selber begeisterter Fleischesser (hier in Mittelfranken gibts aber auch ausgezeichnete Ware!), muß das dann doch aber anhand eines Gegenbeispiels richtigstellen: Marco Olmo, Italiener, Gewinner des Ultra Trail du Montblanc 2006 und 2007 (168 km!!! 8900 !!!!! Höhenmeter), zuletzt im zarten Alter von 59 (!!!!!!!) Jahren mit fast einer Stunde Vorsprung, ist VEGETARIER.

Das mit der Fettarmut von Hühnerfleisch ist auch nur bedingt richtig, nämlich wenn du es in Form von z.B. Brustfilet zu dir nimmst. Ist Haut dabei wie zum Beispiel beim Brat- oder gar Backhähnchen, wirds richtig fett und und eine Cholesterinbombe ists dann auch noch.

Hoffe etwas zur Diskussion beigetragen haben zu können,

Sankara,

Dorfdoktor, Grand-Raid-Träumer

Lange Läufe doch besser?

Danke für die vielen Anregungen. Obwohl die Arithmetik stimmt: "Ist die Gesamtdifferenz der Kalorienzufuhr/-Verbrauch negativ nimmt man ab", glaube ich doch, dass es mit langen Läufen besser klappt, da bei vielen kurzen Läufen, der Körper sich mehr Ausgleichskalorien holt. Nach dem Langen Lauf bin ich so platt, dass ich gar nicht so viel essen kann, wie nach den kurzen Läufen, wo man häufiger dazu tendiert, sich , z.B. mit einem Bierchen zu belohnen.

Das mag individuell unterschiedlich sein, aber bei einigen Freunden, mit denen ich darüber gesprochen habe, ist es ähnlich.

Grüße an alle und jog on
we

Abo...

Also das beste ist, du kündigst dein Abo bei der Brauerei - dann nimmst du am besten ab, ob mit langen oder kurzen Läufen!

Nachtrag

Hab raus gefunden, bzw wurde oft erwähnt in anderen Foren und von Bekannten: Viel viel trinken, irgendwie wird dadurch der Hunger verzögert bzw denke mal, dem Magen wird signalisiert, dass was aufgenommen wurde. Allerdings sind halt nicht viele Nährstoffe enthalten.

Naja bei mir bringt es definitiv etwas, probiers mal aus.

Übrigens viel Obst am Tag verteilt und kleine Portionen statt Mittags den Teller vollzuhauen bringt auch etwas. Da kann man auch 4 kleine Portionen am Tag essen.

Gefährliche Falle Kohlenhydrate

Ich laufe seit 3,5 Jahren regelmäßig und habe dabei auch immer gehofft, ein paar Kilos zu verlieren. Dabei habe ich auch auf meine Ernährung geschaut und möglichst wenig Fett zu mir genommen. Ich habe es jedoch gerade mal geschafft mein Gewicht zu halten. Nicht einmal wenn ich 6 Wochen lang auf alles Süße verzichtet habe, hat sich bei meinem Gewicht was verändert. Dazu sei noch erwähnt, dass ich (fast) keinen Alkohol und kaum zuckerhaltigen Säfte und Limos trinke. Auch der wöchentliche 30km-Lauf hat nichts genutzt.

Bis ich von meinem Hausarzt darauf gebracht wurde - siehe auch den Beitrag von "Sankara" - dass die Zufuhr zu vieler Kohlenhydrate ein Problem sein kann. Landläufig ist ja bekannt, dass ein Ausdauersportler viele Kohlenhydrate essen soll/muss. Neuerdings wurde jedoch erkannt, dass einer der Gründe für die Tendenz zum Übergewicht darin liegt, dass zu viele Kohlenhydrate gegessen werden. Warum? Weil überflüssige Kohlenhydrate eben vom Körper nicht mehr gespeichert werden können und daher in FETT umgewandelt werden.

Ich habe jedenfalls daraufhin meine Ernährung umgestellt und spare vor allem bei Brot und Nudeln. Aber auch Kartoffeln (in jeder Form) und Bananen esse ich weniger als früher. Wenn Kohlenhydrate dann möglichst hochwertige in Form von Vollkornprodukten und Reis. Dafür esse ich jetzt viel mehr Gemüse und Salat. Obst habe ich immer schon viel und gern gegessen. Auch den Anteil an Milchprodukten habe ich gesteigert, achte aber auch da auf den Kohlenhydrat-Anteil (Naturjoghurt statt süßem Vanillejoghurt...)

Und siehe da, in den letzten 6 Monaten habe ich von 73 auf 67 kg abgenommen, bei 172cm Körpergröße. Ohne zu hungern und ohne Verzicht auf so manche ungesunde Süßspeise(natürlich alles auch Kohlenhydrat-Bomben).

Meines Wissens liegt der tägliche Bedarf an Kohlenhydraten bei ca 5 Gramm pro Kg Körpergewicht. Bei mir sind dass also ca 300 bis 400 Gramm. Die sind schnell erreicht, wenn ich Limonade und Fruchtsäfte trinke, viele Nudeln esse und dann noch was Süßes zum Kaffee und zwei Bananen am Tag...

Natürlich habe ich als Langstreckenläufer (Marathon) einen erhöhten Bedarf an Kohlenhydraten, trotzdem habe ich mein Idealgewicht erst erreicht, nachdem ich auf eine Ausgewogene Ernährung geachtet habe.

Mit sportlichem Gruß

abnehemen

hi,
das geht mir ähnlich- erst nach etwas über einer stunde merke ich (am kohldampf)dass die energiespeicher alle sind. und dann fängt der körper erst an, fett in energie zu wandeln. letztens hab' ich's irgendwo so gelesen, dass ich es endlich mal verstanden habe, was es mit dem sagenumwobenen fettverbrennen auf sich hat: die zeit ist wichtig, nicht die kilometer. der körper muss quasi immer mehr/ länger trainiert werden, das fett erst mal zu verbrennen. macht er nicht so gerne, glukose geht viel einfacher und rentabler. aber wenn nix anderes mehr da ist.... bei mir ist nur das problem, erst mal da hinzukommen, regelmäßig über 60/ 70/ 80 etc. minuten zu laufen. (*ächz*.... ;-))
egal, dranbleiben, das wird schon. und: nur dünn ist auch nicht schön, schön durchtrainiert ist doch moppelich auch ganz nett :-)
nette grüße, reena

Kohlehydrate

Aber auch das mit den Kohlehydraten kann schlussendlich wieder auf die Gesamtkalorienbillanz hinauslaufen.

Dadurch dass du weniger Kohlehydrate isst, nimmst du auch automatisch weniger Kalorien auf denn natürlich hat ein Teller Nudeln auch mehr Kalorien als ein Teller Gemüse.

Die Kohlehydrate sind aber auf jeden Fall ein guter Tip wo man noch ansetzen könnte wenn nichts mehr geht. Bei mir gibts zum Nachtessen oft nur ein Stück mageres Fleisch mit Salat oder Gemüse.

für´s Abnehmen ist es aber

für´s Abnehmen ist es aber einfach praktischer, wenn beim Laufen gleich "Fett" verbrannt wird. Von daher zeitlich ausgedehnte Läufe und ne möglichst kohlehydratreduzierte Ernährung. So mach ich´s momentan. Über den Fortschritt bericht ich gern.

Fleisch?

Hallo liebe Leute!

Da muss ich auch gleich nocheinmal melden, vor allem zur Antwort von Sankara.

Zuerst mal: Den Beitrag finde ich ganz wertvoll, es ist für mich immer wahnsinnig interessant was neues zu lernen.

Aber versteh mich nicht falsch mit dem Fleischessen, ich rede ja nicht von Vegetariern, der Kerl den du da beschrieben hast scheint ja immer schon Vegetarier zu sein und außerdem Profisportler, also der weiß in jedem Krümel, den er isst genau was da drin ist. Was ich meinte sind Fleischesser, die aus Gründen der Gewichtsreduktion versuchen weniger Fleisch essen. Und aus vielen Erfahrungsberichten weiß ich da ca 90% aller Fleischliebhaber wenig bis gar keine Ahnung haben, wie sie den Körper richtig mit Eiweiß versorgen ohne dabei etwas falsch zu machen. Also mit Vegetariern kann man das nicht vergleichen.

Natürlich sollte man auch bei weißem Fleisch ausschließlich Filets (Brust) essen und keine Haut. Gut dass du das angemerkt hast, ich hätte gar nicht dran gedacht, dass zu sagen. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle gleich noch sagen, dass Leber, Nieren uä. Innereien auch sehr schlecht ins Thema abnehmen passen. Aber auch Kalbs- oder Schweinslungenbraten (vorsicht, das ist NICHT die Lunge sondern ein Muskel) eigenen sich als fettarmes Fleisch, mit allerdings etwas mehr Cholesterin.

Man sollte auch aufpassen, nicht dem Irrtum zu verfallen, dass Milchprodukte den Körper ausreichend mit Eiweiß versorgen. In Milch ist wenig für uns brauchbares Eiweiß, darüber hinaus effektiv weit mehr Fett als draufsteht und außerdem ist der menschlich Körper im Alter über 4 Jahren nicht mehr in der Lage Lactose gut zu verarbeiten. Bei Milchprodukten gilt, wie schon gesagt wurde, zu schauen was drin ist. Vorsicht: Light-Produkt-Falle.

Was noch niemand angesprochen hat ist beim Lauf-Abnehmen der richtige Pulsbereich. Das läuft zwar genau darauf hinaus, was Sankara gesagt hat mit langsam/schnell laufen, aber ich sage mal eine Pulsuhr kostet nicht die Welt und ist eine gute Hilfe für sich selbst zur Kontrolle. Ich habe von meinem Arzt nach der Untersuchung dafür eine Pulstabelle bekommen, weil Gewicht und Alter natürlich eine Rolle spielt. Für Gewichtsreduktion eignet der untere Pulsbereich (in meinem Fall da ich noch recht jung bin 130-140) wohingegen ein Bereich von eher 140-150 schon mehr unter rein Kardiovaskuläres Training fällt.

Fettverbrennung "startet" erst nach (sagt man so im Allgemeinen) 20 Minuten. Was darüber hinausgeht lohnt also, darunter quasi nicht.

Also als Resume würde ich sagen: Es ist auf jeden Fall ein guter Tip zu einer Gesundenuntersuchung bzw. einem Sportmedizinischen Test zu gehen, wenn man so ein Vorhaben hat. Ich habe daraus gute Informationen erhalten, die genau auf mich ausgelegt sind, weil allgemeine Tips müssen ja nicht immer auf jeden einzelnen zutreffen.

Aber eins zum Schluss gilt für alle. Schau mal was du trinkst. Paketierter Orangensaft nur als Beispiel sieht gut aus, das Böse ist unsichtbar. Wertlose Inhaltsstoffe und Zucker in Massen, Vitamine, Calzium etc in Maßen. und 1l Orangensaft hat fast 500 Kalorien. Ich kenne genug Menschen, die bis zu 2000 Kalorien am Tag trinken(!) und das nicht einmal wissen.

lg, Jörg

PS: Kennt ihr die Ernährungsberater im Fernsehen, die 150kg Menschen von der Currywurst zum Tofu schleifen? Hört bloß nicht auf die.

Und wenn man genau guckt

...dann steigt der Marco Olmo in einer ruhigen unbeobachten Minute vom Fahrrad und nagt gleich heimlich mal eine Rinderhälfte weg...Späßle gmacht :-)

Erstaunlich. Der muß ja Nudel essen ohne Ende.

Hab ich auch so probiert

Dann lag ich da, voll mit Fleisch und Gemüse und Salat, eigentlicfh satt, aber mein Körper fühlte sich "verarscht" und wollte Zucker haben. Zucker hat auch ein psychologische Bedeutung - man fühlt sich ohne Zucker = KH so "unbefriedigt". Da bin ich nciht der einzige dem es so geht.
Bei vielen Menschen spricht man ja auch von einem "Kummer-speck". Viele haben sich da mit Süßigkeiten "getröstet". Nunja, und so ein langer Lauf ist ja auch sehr anstrengend ! Da ist es doch auch klar, daß der Körper eine "Belohnung" (in Form von Zucker) will und auch verdient hat.

Deswegen hab ich alles wieder umgestellt. Jetzt ess ich abends nach dem Laufen bewußt ein paar KH, aber WENIG !!! und keine "schnellen" KH, d.h. welche mit einer niedrigen glykämischen Last. Lieber als Nachtisch (nach einer KH armen Mahlzeit) bewußt 25 Gramm Müsli und ein Apfel gegessen und dann richtig satt und zufrieden (weil das Müsli im Magen ja aufquillt und doppelt satt macht) als später doch noch 1 Tafel Schokolade gegessen.

Ja, damit fahr ich gut. Wenn ich so richtig 15 km jogge und danach nicht wirklich satt im Bett liege abends, dann kann es sein, daß ich nachts plötzlich aufwache, es mir garnicht gut geht, und ich mir dann nachts um zwei (!) eine vierte Mahlzeit reinschieben muß. Klar, denn so einen Salat hat mein Körper ruck-zuck verbrannt, am Fleisch schafft er etwas länger, deswegen ist für mich Müsli echt was feines. Das macht satt, mein Körper kriegt Zucker (das Müsli ist ungezuckert, die KH sehe ich als Zucker) aber schön langsam mit viel Balast-stoffe. Genauso gut ist ein Apfel - süß, und doch sehr wenig Kalorien (20 - 50 kcal (!)

Das ist alles ne

Das ist alles ne unenendliche Geschichte..

Sogar bei Äpfeln gibts beim Kaloriengehalt orbitante Unterschiede. Es gibt sehr zuckerhaltige bzw. weniger zuckerhaltige Sorten.

Die Fettverbrennung beginnnt, nach allem was ich bisher gelesen habe, nach ca. 60 Minuten körperlicher Belastung Von 20 Minuten hab ich noch nie was gehört (schön wenn´s so wäre)

Und da kommts wohl auch drauf an wie die Kohlehydratspeicher vorher geladen wurden.

„Dosis sola venenum facit“ Allein die Dosis macht das Gift :)

Abnehmen durchs Laufen

Hallo an Alle,

nachdem ich eure Kommentare gelesen hatte, fühlte ich mich besser und motivierten. Ich habe vor drei Monate angefangen zu laufen. Ich mache es regelmäßig drei Mal die Woche jeweils 40 Minuten. Leider habe ich kein Kilo abgenommen, im Gegenteil fühlte ich mich schwerer. Ich versuche jetzt vier Kilos abnehmen, ich habe mir eure Ratschläge durchgelesen und ich fand sie super...ich probiere es mal mit Ernährungsumstellung, weniger Rotwein... :( wenige Süßigkeiten... mal schauen..

Danke für eure Beiträge..sehr hilfreich für eine Anfängerin wie ich...

3 x die Woche 40 Minuten =

3 x die Woche 40 Minuten = insgesamt 120 Minuten.
Dabei verbrennst du ca. 1000 - 1500 Kalorien. Entspricht quasi 2 - 3 Tafeln Schokolade.

Ich würd an deiner Stelle langsamer laufen aber dafür länger am Stück (wenns geht). 60 - 90 Minuten am Stück.

so gehts mir auch...

hey lunita,
ich hatte (habe) das gleiche Problem. Ich laufe jetzt seit 2 Monaten und habe mich von o auf ca 24 km die Woche gesteigert. Leider habe trotzdem noch kein Gramm abgenommen. Interessanterweise bin ich trotzdem schmaler geworden (alte Hosen und so... ;) ) also zu eine befreundeten Ärztin gegangen und gefragt was da los ist. Die meinte, bei mir hätte sich jedemenge Fett in Muskelmasse verwandelt, und da Muskeln bei gleicher Masse erheblich schwerer sind gab es auch keine Gewichtsreduktion, im gegenteil, man wird manchmal sogar schwerer. also mach dir keinen Kopf, wenn dich das wirklich so stört, geh mal zum Arzt und lass dir deinen Körperfettanteil berechnen. Und probier mal alte Klamotten an di dir vielleicht wieder passen könnten !
viele grüße !

Hallo zusammen, Ich habe in

Hallo zusammen,

Ich habe in den letzten Monaten (von ca. April bis heute) knapp 18 Kilo abgenommen, war massiv übergewichtig und komme langsam in den gelben Bereich ;-) ; und dies mit Fahrrad fahren, Stepper und Umstellung der Ernährung (Müsli, Reis, viel Wasser, keine Süßigkeiten halt das übliche). Aber ich gönne mir auch Tage, an denen ich mal richtig "zulange".
Habe für mich festgestellt, dass mir die Umstellung der Ernährung auch Spaß macht.

In den letzten Monaten habe ich drei Stepper (Tchibo) verschlissen und mir jetzt sagen lassen, dass eigentlich kein Stepper dafür ausgelegt ist, dass man auf ihm tgl. 45 - 60min trainiert (und das bei meinem Gewicht).

Daher habe ich jetzt mit dem Laufen angefangen. Dies war bis jetzt aufgrund des hohen Gewichts eher nicht ratsam, aber langsam komme ich in den laufkompatiblen Bereich :-)

In den letzten zwei Wochen habe ich immer 5km-Läufe gemacht. Aber ich merke langsam, dass dies die falsche Herangehensweise ist. Ich sollte eher lange Zeiten laufen und dabei den Pulsbereich beachten, als 5km in n-Minuten.

Vielleicht sollte ich noch kurz anmerken, dass ich mir in den Kopf gesetzt habe, den City Man (Triathlon in HH) nächstes Jahr zu bestreiten; und zwar die Sprintdistanz (500m/22km/5km). Das ist für mich ein großes Ziel und eine Belohnung für mein Abnehmen und Trainieren. Daher kommen auch die 5km-Läufe, die ich momentan mache.

Ich werde mich jetzt mal durch die Tipps und Tricks und Beiträge in diesem Forum arbeiten.

nun will ich auch mal meinen

nun will ich auch mal meinen Senf dazugeben :)

der riesige Vorteil, den meines Erachtens die längeren Läufe jenseits von 60min besitzen, ist eigentlich der, dass man aufgrund der vorwiegenden Energiebereitstellung aus der Fettverbrennung anschließend vergleichsweise wenig Hunger hat! Bei den kurzen aber knackigen Tempo-Einheiten dagegen sackt der Blutzuckerspiegel ab und man kommt mit nem Mords-Kohldampf nach Hause. Man neigt dann einfach dazu, dieses gefühlte Energiedefizit durch zuckerhaltige Speisen zügig und geschmackvoll nach dem Lauf auszugleichen...

Wer seinen Schweinehund im Griff hat, dem kann das egal sein. Für alle schweinehundgeplagten Abnehmwilligen ist es jedoch möglicherweise ratsam, die Läufe etwas länger aber dafür sehr langsam zu gestalten. Diese Tipps a la "wer schneller läuft, verbrennt auch mehr" helfen da keinem weiter, der sich nach wie vor auf sein Hungergefühl verlässt.

Grüße,
B.

Trainer = Ein Mann, der sein Brot im Schweiße eines fremden Angesichts verdient. (M. Lauer, dt. Hürdensprinter)

Hallo Werner, ich

Hallo Werner,

ich persönlich glaube nicht, dass es an der Länge der Läufe liegt. Es kommt vielmehr auf die persönlich körperliche Gesamtverfassung an. Ich laufe schon seit gut 4 Jahren mal mehr und mal weniger und habe durch mein Laufen ca. 7 kg abgenommen. Ich verzichte dabei auf nichts, esse sehr gerne gut und gesund. Süssigleiten und auch mal ein Glässchen Wein haben mir bisher figurmässig nicht geschadet.Ein Freund von mir hat 15 kg abgenommen und dass in gut 7 Monaten.

hallo Lunita, Muskeln wiegen

hallo Lunita,

Muskeln wiegen immer mehr als Fett. Stelle dich nicht immer gleich auf die Waage. Du siehst es an deiner Kleidung/Hosengrösse dass du auf Dauer schlanker wirst.Natürlich ist eine Umstellung der Ernährung nicht unwichtig. Alles in Maßen, da ist auch ein Glässchen Rotwein drin.Du brauchst einfach nur Geduld.Nach einer Weile kannst du essen was du möchtest, der Körper legt es nicht mehr gleich an.

Abnehemen durch lange Läufe mit einer Frau !!!

Nachdem ich das Glück hatte eine Frau kennenzulernen, die gerne läuft machen wir zusammen einmal in der Woche einen langen (mindestens 20km) und vor allem einen wirklich langsamen Lauf (Pace=7:00). Wir Männer können ja eigentlich gar nicht langsam laufen. Mit einem anderen Mann als Laufpartner entstand sofort und immer eine Konkurrenzsituation - wer ist der Tollste und Schnellste?
Mit meiner Laufpartnerin ist das völlig anders. Laufen weil es Spaß macht und wir können uns die ganze Zeit unterhalten und das Beste: Seitdem purzeln die Pfunde nur so. Ich habe ohne auf meine Ernährung zu achten seit März ca. 8kg abgenommen.
Mein Tipp: Lange und wirklich langsame Läufe sind das A&O wenn man abnehmen will. Nicht verbissen sein - dann geht das von ganz alleine. Eine Waage halte ich auch nicht für sinnvoll, da man durch das Laufen natürlich Muskelmasse aufbaut und diese wiegt bekanntlich mehr als Fett. Einfach vor den Spiegel stellen !! :-)

zum Thema Fettverbrennung und Laufen

Vielleicht eine Ergänzung zu deinem Beitrag Boarstone: Die Sache mit dem Fettverbrennen beim langsamen Laufen führt etwas in die Irre.

Richtig ist folgendes: beim langsamen Laufen ist der prozentuale Anteil, der Kalorien, die aus dem Fett kommen höher als beim schnellen Laufen. Das bedeutet aber nicht, daß man am besten abnimmt, wenn man langsam läuft. Zum Abnehmen kommt es darauf an Kalorien zu verbrennen, egal ob die aus Kohlehydraten oder Fett stammen (der Körper wandelt das eine in das andere um). Je schneller man läuft, desto mehr kalorien pro Minute verbraucht man. Es geht also darum, die Geschwindigkeit zu finden, bei der man möglichst schnell möglichst lange laufen kann.

Wenn man z. B. nur 3 h pro Woche laufen kann, dann sollte man so schnell wie möglich laufen, dann werden absolut am meisten kalorien verbrannt.

Etwas anderes ist das sogenannte Fettstoffwechseltraining, das z. B. ein Marathonläufer macht. Langsame Läufe von langer Dauer, um einen hohen Anteil der Kalorien aus dem Fett bereitzustellen. Hierbei geht es nicht ums Abnehmen, sondern darum, den Körper auf die (fast) ausschließliche Verbrennung von Fett vorzubereiten, ein Effekt, der nach ca. 32 - 36 km im Marathon eintritt, wenn die Glykogenspeicher leer sind. Auch bekannt als der Mann mit dem Hammer.

Die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt

Na endlich...

...und ich dachte schon, ich hätte nix gelernt.

Ich habe vor ca. 10 Wochen mit dem Laufen (wieder) angefangen - zur Gewichtsreduzierung.

Anfangs habe ich (auch aus konditionellen Gründen ;-p ) in etwa genauso viel Zeit mit der Einholung von Informationen über ein optimales Training verbracht, wie mit dem Laufen selber.

Nach meinem jetzigen Kenntnisstand kann ich micht 0815 nur anschliessen. Diese Theorie erscheint mir auch nur logisch:
Wenn ich 60 min bei einer HF von 150 laufe, verbrauche ich mehr Energie als bei einem 60 min Lauf mit einer HF von 125.

Interessant wird es meiner Meinung nach dahin gehend, was bei einem solchen Training mit dem Körper geschieht. Werden bei einem regelmässigen, intensiven Training eher Muskeln aufgebaut oder mehr Fett verbrannt als bei einer geringeren Belastung? Dieses scheint eher individuell beantwortbar zu sein. Scheinbar geht es bei manchen Menschen nur über die Ausdauerleistung, bzw. vielleicht auch in Abhängigkeit der aktuellen Gewichtsklasse.

Aus meiner eigenen Erfahrung heraus hat es sich bei mir wie folgt dargestellt:
Anfangs niedrige HF, höherer Gewichtsverlust. Später höhere HF, geringer, bis gar kein Gewichtsverlust (bei ähnlicher Laufzeit).
ABER: Trotz allem kontinuierliche Verringerung des Bauchumfanges.

Ich habe in meinem Fall aus zeilichen Gründen die Intensität erhöht. Allerdings verfolge ich meine Ziele auch eher langfristig: Gewichtsverlust bis Juni 2009 soll min. 10 kg (Stand heute), sowie Teilnahme an einem 10 km Lauf mit Laufzeit <50 min.

Zum Thema Ernährung kann ich nicht soviel beitragen - ich würde zumindest nicht alles auf den Kopf stellen, was man vorher gemacht hat. Kleine Anpassungen können schon viel ausmachen. Ich habe z.B. für mich festgelegt, nur noch einmal am Tag warm zu essen, Fruchsäfte und Chips & Co zu meiden, sowie Alkohol nur wenn es sich lohnt ;-)
Ergebnis: -6kg sowie erheblich fitter als vorher.

Also nicht verrückt machen lassen, sonst gehen einem die schönen Dinge und Ziele schnell auf den Zeiger.

Mit sportlichem Gruss

Nachbrenneffekt

Sag mir doch mal woran du merkst wie lange der Nachbrenneffekt andauert ??? Wie kannst du das denn detektieren??

Die Fettverbrennung läuft kontinuierlich!

Das ist so ein Mythos, der sich hartnäckig hält, daß man erst mal 20 Minuten oder gar eine Stunde Bewegung absolvieren muß, bevor mal Fett verbrannt wird.

Die Fettverbrennung läuft kontinuierlich. Selbst im Schlaf. Da sogar besonders gut: Im Schlaf verbrennt der Körper fast ausschließlich Fett. Aber halt nur sehr wenig. Bei steigender körperlicher Belastung entsteht ein fließendes Gleichgewicht. Je höher die Intensität, desto mehr Kohlenhydrate werden eingespeist - die sind einfacher verfügbar als die Energiegewinnung aus Fett.

Für's Abnehmen ist es letzlich egal, woher der Körper es nimmt. Denn auch die reduzierten Kohlenhydratspeicher muß er ja wieder auffüllen. Es läßt sich wirklich auf die ganz schlichte Formel "mehr verbrauchen als aufnehmen" reduzieren.

Im Vergleich zwischen langsamem und schnellem Laufen verbrennt der Körper zwar bei langsamem Tempo prozentual mehr Fett. Bei schnellem Laufen braucht er aber wesentlich mehr Energie. UND obwohl der prozentuale Anteil an der Fettverbrennung niedriger ist, ist der absolute Wert höher.

Wenn man eine feste Laufstrecke hat, macht es für's Abnehmen aber keinen sooo großen Unterschied, ob man sie langsam oder schneller läuft. Eher hilft es, wenn man noch ein paar Kilometerchen dranhängt...

joo

Bei mir muss ich sagen, dass ich nach 1,5 Std langsamen Laufens erstmal so ein großes Glas Wasser trinke, dann duschen gehen (halbe Stunde) und dann ehrlich eigentlich gar keinen Hunger verspüre. "Hab mal gelesen", dass es so ist, wenn man sich geistig auf den Lauf einstellt, der Körper schon vorher "die Maschine hochfährt" und zum Startzeitpunkt sozusagen nur noch angeworfen werden muss, um es mal bildlich auszudrücken, d.h. der Körper hat sich schon auf den Kalorienverbrauch, der kommen wird, eingestellt und hat dann weniger bis keine Probleme, seinen Langzeitspeicher anzuzapfen. Find ich, gut, so ist die Pizza von vorgestern dahin (habe normales Gewicht im unteren Bereich).

:)

kleine Anmerkung zum Cholesterin in einem Deiner Nebensätze:

1. Es ist illusorisch, durch Ernährung den Cholesterinwert nennenswert zu verändern. Das geht nur durch Ausdauersport. Dadurch kann die Relation HDL zu LDL verbessert werden. Das meiste Cholesterin sythetisiert der Körper selber, nur ein sehr klitzekleiner Teil kommt aus der Nahrung.

2. Die Schädlichkeit von Cholesterin ist in keiner einzigen wissenschaftlichen Studie belegt. Die Schädlichkeit von Statinen (Cholesterinsenker) für einige Patientengruppen hingegen schon.

3. Statine gehören zu den Haupteinnahmequellen der Pharmaindustrie.

Also: Lasst es Euch schmecken, aber immer schön Laufen!!!

Tja Leute nur laufen reicht

Tja Leute nur laufen reicht nicht man muss auch seine Ernährung umstellen erst dann klappt´s auch mit dem Abnehmen.

Gruß Saarthunder

Ich habe da vor 2 Jahren mal

Ich habe da vor 2 Jahren mal die erfahrung gemacht, das ich nach 3 Monaten Sport nur ein knappes Kilo abgenommen hatte und die Waage wochenlang wie festgenagelt Stand.
Ich hab dann frustriert ne Zeit aufgehört mit laufen und genau in der Zeit hab ich plötzlich ne Zeit lang stetig abgenommen.
Was war passiert:
Wärend des Sorts habe ich Fett abgebaut und Muskeln aufgebaut, Muskelmasse ist schwerer als Fett. Die Folge war, das dass Fett/Muskelverhäntnis sich verbessert hat, das Gewicht aber gleich geblieben ist.
Nachdem ich keinen Sport mehr gemacht habe, hat sich im Körper die nicht mehr beanspruchte Muskelmasse wieder abgebaut und plötzlich purzelte das Gewicht nach unten.
Damit wußte ich ganz klar das ich mit dem Sport mein Ziel, die Fettpolster loszuwerden, doch erreicht hatte.
Anscheinend hab ich nur zu stark trainiert und zu viele Muskeln aufgebaut.

Seid gut 5 Monaten laufe ich wieder regelmäßig und habe in der Zeit zuerst 2 kilo abgenommen, dann 3KG wieder zu und jetzt ein Kilo wieder abgenommen, bin also immer noch bei meinem Ausgangsgewicht... dafür geht aber 1. der Knopf an meinen Jeanshosen wieder zu ohne das es spannt, 2. paßt das Hemd mittlerweile auch wieder mit rein und 3. Der Gürtel ist trotz das das Hemd nun wieder in der Hose ist und nicht mehr drüber hängt, auch noch 1 Loch enger geworden!

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links