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Hallo Jogmaper(innen)

Man sagt es gibt "Tage da verlierst du und es gibt Tage da gewinnen die Anderen" und dann gibt es Tage wie gestern so ein eigentlich völlig unbedeutenen
7.September. Was diesen Tag aber letzten endes so besonders macht ist die Tatsache
das wir den Halbmarathon unter 2h gelaufen sind . Und das wir wissen das es ohne Wolfgang(Laufpark Stechlin) welcher ganz uneigennützig den Pacemaker gemacht hat und dafür gesorgt hat das wir beide (Dennis und Ich) letztlich unter 2h blieben ,wohl nicht geklappt hätte.
Dafür meinen Ausdrücklichen DANK an Wolfgang. Auch meinen ganzen Respekt für Daniel(Smarti)welcher durch Verletzungen und wehwechen nicht trainieren konnte und mit 02:06:46 ne richtig gute Zeil lief.

Nun aber zu Meinen Eindrücken .Es sollte ein ganz normaler Trainingslauf zur Vorbereitung auf den Berlinmarathon werden mit einem 6er schnitt. Noch dazu eigentlich ohne Dennis und dehalb hatte ich Wolfgang um Hilfe gebeten nicht das ich den halben nicht allein hätte laufen können sonder eigentlich wollte ich die unglückliche Schmach vom Airport-Run begradigen. Doch Wolfgang meinte das im Zuge der Marathonvorbereitung ein Lauf unter 2h gefährlich sein könnte und wir eher mit 2:06 ins Ziel trudel sollten. Nun hatten sich einige Dinge geändert .Dennis hat sich doch noch entschlossen mitzulaufen und Wolfgang meinte dann ob wir es nicht doch versuchen sollten mit unter 2h. Also ging es los im gleichmäßigen
Laufschritt . Wie ein Schweizer Uhrwerk arbeiteten meine Beine und blieben entweder neben Wolfgang oder kurz dahinter. Bei KM 4 fand sich noch ein weiterer Läufer bei uns ein und stellte so allerlei Fragen an Wolle welche er in Seelenruhe beantwortete und im nebenbei so ein paar Dinge erklärte . Nach 10 km watren wir voll im Plan und obwohl ich schon leichte Ermüdungen spürte ging es mir noch gut.Bei Km 14 merkte ich schon ganz schön gewaltig die Anstrengungen und der dazu gestoßene Läufer schnaubte schon gewaltig (hätt mehr laufen und weniger reden sollen).Bei der Schnecke(Brücke) die einzige Steigung konnte auch ich Ihn abhängen und hechelte Dennis und Wolfgang hinterher welche mittlerweile ca 10m vor mir waren. Auch unter größter Anstrengung konnte ich die Lücke nicht mehr füllen . Also versuchte ich den Abstand zu halten in der Hoffnung das wir so viel vorsprung hatten das es auch für mich reichen könnte wenn ich nicht vollends einbreche. Die letzten Reserve-Dößchen in anspruch nehmend und mit mir selbst redend da die Sauerstoffreserven doch bitte in die Beine geleitet werden damit sie weiter Ihren Dienst verrichten würden lief ich hinterher und der Abstand wuchs langsam. Bei km 19 waren es gut 50m . Ich mittlerweile mit einer 80Jährigen Dampflok vergleichbar schnaufte in Volldampf vor mir hin.Storisch und Stur bewegten sich die Beine immer mit dem Gedanken nur noch 2km. Bei km 20 stand auf einmal Wolfgang neben mir und meinte das es noch 9min sind und ich beißen solle. Eher auf Meiner Gebissfelge beißend lief ich im anfixzierent hinterher.(Auf die Zähne hatte ich schon vorher gebissen) Noch 400 Meter noch bis zum Ziel ermahnte mich Wolfgang und meinte das es eine 1:57 Zeit wird und ich dann die Letzten 100m genießen könne.
Was soll ich sagen Ich bin die letzten 100m ruhig und recht langsam gelaufen und habe es einfach nur genossen ins Ziel zu kommen in 01:57:21 . Fazit hartes Training macht sich bezahlt denn obwohl ich platt war war es doch der erste Wettkampf wo ich die Zielankunft so richtig genießen konnteund es war herlich.
In 3 Wochen ist der Berlinmarathon und ich bin sehr zuversichtlich zumal Wolfgang auch gesagt hat das wir es schaffen werden. Auch mein Dank an Dennis heute mußte er nicht den Ausbilder Schmitt markieren aber es ist immer schön mit seinem besten Freund gemeisamme Erlebnisse zu haben.
In diesem Sinne. Es lohnt sich auch über die eigenen Grenzen zu gehen.
Gegrüßt alle von Loni

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hallo loni!

herzlichen glückwunsch zu der superzeit. da hüpft doch das läuferherz, stimmts?! na, und alles gute für die marathonpremiere!
LG christiane

Deschawü

Hallo Loni,

ich habe gestern fast was ähnliches erlebt. Warst Du auch beim Mercedes-Benz HM?

Ich denke, dass wir für Heile Gebreselassi nicht unbedingt eine Gefahr sein werden auch den diesjährigen Berlin-Marathon zu gewinnen, aber wir sind auf einem guten Weg den Marathon zu überleben und nicht den rest unseres Lebens von lebenserhaltenden Maschine abhängig sein werden.

Zumal, in Deinem Alter sollte man solche Anstrengungen wie Marathon eh meiden.

Ich bin eigentlich mit meiner Leistung nie wirklich zufrieden, gestern war ich es, seit dem ich laufe, also 9 Monaten, dass aller-aller-allererste Mal überhaupt.

Ich habe jetzt richtig Lust auf den 28.09.08.

Gruß Dennis

Stolpern darfst Du, doch wenn Du liegen bleibst, dann bist Du bereits tot.

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