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Am Sonntag war ich beim Weinstraßenlauf über 10,4 km auf recht profilierter Strecke dabei. Der Lauf gehört zum Programm des Erlebnistages Deutsche Weinstraße. Er führte von der Mairie in Wissembourg zum Rathaus (Schloss) in Bad Bergzabern. Nächstes Jahr verläuft er auf gleicher Strecke von Deutschland nach Frankreich.

Nach dem Bustransfer nach Wissembourg war massenhaft Zeit, um die Startnummer zu holen, die Jacke abzugeben (es wurde schnell wärmer) und sich etwas einzulaufen. Um 10 Uhr ging es los, zuerst ein Stück gerade durch die Innenstadt von Wissembourg, einige Zuschauer standen am Straßenrand und an den Fenstern. Dort schwamm ich mehr oder weniger im Läuferfeld mit. Nach einer Linkskurve liefen wir direkt auf die Grenze zu, die dank EU eigentlich nur noch am Schild mit dem Sternenkranz zu erkennen ist. Dort waren schon auf der Steigung zum Deutschen Weintor in Schweigen-Rechtenbach. Um das Weintor war die Strecke mit Zuschauern dicht gesäumt, die nicht mit Applaus und Anfeuerungsrufen sparten. Kurz dahinter noch die Beschallung von einer Ausschankstelle für Erlebnistagsbesucher, dann wurde es wieder ruhiger. Es ging in eine Senke beim Ortsteil Rechtenbach und danach natürlich wieder nach oben.

Bei Kilometer 3 stellte ich fest, dass ich bis dahin mit einer Pace von 5:15 min unterwegs war. Ich hätte eigentlich damit gerechnet, etwas schneller zu sein. Bis dahin kam ich mit den Steigungen gut zurecht - in meinem regulären Trainingsrevier gibt es einfach so gut wie keine Höhenunterschiede, deshalb war ich mir nicht sicher, ob mit die Steigungen zusetzen. Ich legte dann eine Schippe auf.

In Oberotterbach, das auch in einer Senke liegt, gönnte ich mir einen Becher Wasser von den freundlichen Helfern. Die anschließende Steigung führte zum höchsten Punkt der Strecke. Wieder Erwarten schaffte ich mich im Läuferfeld selbst an den Steigungen noch langsam aber stetig nach vorne. Nach ein paar weiteren langgezogenen Hügeln kam ab dem Stadtrand ein langes Gefälle zur Innenstadt von Bad Bergzabern. Auf dem flachen Stück durch die Fußgängerzone konnte ich sogar noch Kräfte für einen kleinen Spurt mobilisieren.

Mit einer Gesamtzeit von 49 Minuten drückte ich die Pace noch auf 4:44 Minuten. Für diese profilierte Strecke bin ich mit der Zeit sehr zufrieden, wenn ich auch im Nachhinein denke, ich hätte etwas schneller Starten können.
Im Ziel bekam jeder Läufer eine Flasche Wein und ein Schoppenglas mit Erlebnistag-Aufdruck (bei gerade mal 7 Euro Startgeld!).

Mit diesem schönen Lauf habe ich mir wieder eine Rosine in meiner Region herausgepickt. Es hat Spaß gemacht und die Sonne brannte während dem Lauf noch nicht zu gnadenlos.
Die anschließende Dusche in einer Schulturnhalle war recht erfrischend. Als ich fast fertig war, stellte ich fest, dass ich die einzige Kalte erwischt hatte. Klasse.
Vor der Heimfahrt stärkten wir uns vor dem Schloss bei allerbestem Spätsommerwetter.

Im Laufe des Nachtdienstes am Sonntag stellte sich ein leichter Muskelkater ein. Der war aber am Montag beim Lauftreff schon wieder Vergangenheit und ich ließ mich zu einer Endbeschleunigung hinreißen.

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Diesen Lauf muss man sich merken!

Da bekommt man gleich Lust, selbst mitzulaufen! Vielen Dank für den schönen Bericht und herzlichen Glückwunsch zu der super Zeit!

Wenn man die Strecke nicht kennt und somit nicht weiß, was auf einem zukommt, dann lieber etwas vorsichtiger angehen! Dann lieber lächelnd statt hechelnd ins Ziel und im nächsten Jahr kann man auf der gleichen Strecke schon mehr riskieren!

Grüße

MC

laufend fit und gut drauf!

Einen Bericht

über den Weinstraßenlauf mit ein paar Bildern garniert hat auch Laufreport.de ins Netz gestellt.

http://www.laufreport.de/archiv/0808/bergzabern/bergzabern.htm

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