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Interessante Sache, Nike veranstaltet einen weltweiten 10Km Lauf,
steckt alle Läufer und Läuferinnen in ein Rotes Shirt und
organisiert ein paar Bands und verpackt das alles als Spendenlauf.

Knüpft aber den Teilnehmern ein saftiges Startgeld ab,
und bietet den Bands wahrscheinlich auch nur eine geringe Gage an.

Das und das halbherzig organisierte Event lassen darauf schliessen,
dass Nike mal wieder sein Image aufpollieren wollte.
Und dies auf Kosten der Läufer und Läuferinnen und der Bands.

"Arbeiten für Nike eigentlich Kinder?" (so oder so ähnlich) fragte Peter von den Sportfreunden Stiller wohl auch nur rein Rhetorisch

Soviel zu meinem Eindruck über das Gesamtevent

Die Strecke an sich recht fade, außer dem Siegesbogen bei der Hälfte und dem Zieleinlauf im Olympiastadion gabs nichts zu sehen.
Musikalische Untermalung um von den trostlosen Schwabinger Häuserfassaden abzulenken,
oder um den Läufern (und Läuferinnen) einen Rhythmus zu geben fehlte.
So war es ein recht monotoner Lauf den ich mit meinem Freund absolvierte und
nach knapp einer Stunde beendet hatte.

Fazit,

Ohne das Konzert der Sportfreunde und der Fantas wäre ich nicht dabei gewesen.
Schäme mich aber irgendwie ein Teil dieser Farce gewesen zu sein.

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1 millionen

Als ich das erste mal davon gehört hatte kam das bei mir so rüber als würden da 1 Millionen Leute in München auf die 10Km gehen. Das hat mich dann erstmal stutzig und neugierig gemacht. Erst als ich mich näher informiert hab kam fast wie in einem Nebensatz heraus das in die Millionen Auch die Starter in den Anderen Orten mit eingerechnet werden.
... Nike ist für mich ja auch nicht DER Laufschuhersteller.

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Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt.
Francois Truffaut
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Würde es Nike ernst nehmen

dann würde Nike das Geld direkt Spenden. Und die Werbegelder für den Lauf mit dazu.

Oder ging es gar nicht um Charity - sondern um viel Werbeveranstaltung mit ein kleines bisschen Leuteverarschungscharity?!?

naja, die Menschheit hat es ja gemerkt, so wie der Lauf am Ende veramscht wurde (kostenlose Teilnahme über Münchenmarathon, Leichtathletikvereine), und überhaupt die 13000 Leute zusammenzubringen. Naja ein bisschen Mathematik sagt ja auch 13 Tsd. x 25 = 1 Mio. (ich denke nicht, dass die Läufe anderenorts wesentlich größer waren).

Im Magazin einer

Im Magazin einer Laufladenkette war schon am 26. August ein Interview mit Thomas D NACH dem Lauf zu lesen!

Dein Bericht bestätigt meine Vermutung, daß es sich wohl eher um eine Imagepolitur geht, weniger um eine Charity- Veranstaltung, vor allem, wenn dann noch die Teilnehmer die Spender sind.

Viele Grüße, Klaus

Mein Laufblog im www: run4fun

Auf der Homepage

haben sie geschrieben, dass man an jedem beliebigen Ort teilnehmen kann. Da ich nicht wegen einem 10er nach München (über 350 km) gefahren wäre, habe ich es mir näher angesehen.
Für den Lauf abseits der 25 offiziellen Veranstaltungsorte hätte man allerdings einiges an Nike-Schnickschnack benötigt, den ich mir hätte kaufen müssen. Das wiederum wollte ich nicht.
Dann habe ich meinen 10er eben ohne Teilnahme am Human Race gemacht.

cherry65

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