Benutzerbild von köln42195

Die letzten Trainingswochen sind gut gelaufen, das Feeling heute war gut. Da könnte man meinen, es kann nix schiefgehen.

Auf dem Programm stand ein 10000m Bahnlauf.
Pünktlich Feierabend, früh genug da um noch ein bisschen abschalten zu können. Umziehen und ab zum Einlaufen. Das ging noch gut, irgendwie fand ich die Luft aber ein wenig drückend.
18:00 der Start - Zeitlauf 39 bis 43min. Mein Zielzeit war 39:59min. Nach 200m ca. 10sec im Plus, danach fast genau 4min/ km gelaufen. Alles noch im grünen Bereich. Doch von Anfang an lief es im Kopf nicht richtig zusammen.
Und dann das: KM7 war etwas langsamer, ca. 4:10min, Durchgangszeit nach 7km 27:54min. Genau im Plan. ABER der Kopf wollte nicht mehr, plötzlich ging nix mehr, keine vernüftige Atmung mehr und der Ausstieg!!
Zum ersten mal bin ich bei einem Lauf ausgestiegen, bei einem Wald-/ Straßenlauf wäre ich vielleicht dringeblieben. Aber auf der Bahn bin ich einfach raus.... Lauf abgebrochen.
Was ein sch...

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Hoffe, ein Einzelfall

He, köln42195,
solange dieses Desaster ein Einzelfall war, ist und bleibt, abhaken und nach vorne blicken,
ich glaub es ist müßig zu spekulieren woran es lag, vor allem so aus der Ferne, deswegen: Mund abputzen, vergessen und wenn Du Dich eigentlich gut fühlst, nicht beirren lassen.
Gruß, Marco
You´ll never ausnahmederregel alone

Irgendwann ...

... ist immer das erste Mal. Tröste Dich damit, dass es "nur" ein 1o-km-Wettbewerb war. Wäre doch viel blöder bei einem HM oder M aussteigen zu müssen. Also abhaken und Kopf hoch. Ich hatte diese Woche auch einen für mich enttäuschenden Wettbewerb, was die Zeit betrifft. Schöne flache, durchweg asphaltierte Strecke, tolles Wetter, hab mich fit gefühlt und hatte entsprechend hohe Erwartungen, und dann lauf ich eine Zeit, die schlechter als der letzte ziemlich anspruchsvolle Berglauf war. Kann mir bis jetzt nicht recht erklären, warum*. Vielleicht tröstet Dich das ja ein bisschen.
jog on ra1

PS:*Ich vermute stärkere Erdanziehung oder zuviel Ozon in der Luft!;-)

Nimms nicht tragisch

... aussteigen tun nur die Supercracks, der normale Wald- und Wiesenläufer kann sich sowas gar nicht leisten.

Leben ist Bewegung

Hört, hört...

...schön formuliert.

Wenn ich groß bin, darf ich dann auch mal aussteigen?

Nee, im Ernst: Lieber köln42195, Du zählst jetzt quasi zu meinen sportlichen Vorbildern, so habe ich das beim kmspiel definiert. "Jeder, der aussteigt, wenn er merkt, das weitermachen nicht gut für ihn ist".

Du schreibst zwar, dass es vom Kopf nicht gepasst hat, aber da steckt ja was dahinter. Ich glaube nicht an einen Lauf-Blackout, sondern etwas, was Dich genau das richtige zur richtigen Zeit hat machen lassen.

Fühlt sich bestimmt echt schade an, aber hatte auch bestimmt seinen Sinn. Und neue Erfahrungen sind eh durch nichts zu ersetzen...

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de nihilo nihil

Respekt!

Also ich finde es voll ok, einen Lauf abzubrechen, wenn man merkt, dass es nicht mehr geht. Und 10000 m auf der Bahn, puh, da hast du sowieso meine volle Bewunderung. Ich bekomme ja schon nach 2000 m einen Drehwurm und das bei deutlich langsamerem Tempo...
Kurz: Sch*** drauf - der nächste Lauf kommt bestimmt und sei froh, dass du auf deinen Körper/Kopf hörst!

Danke...

.. für die Aufmunterungen.
Habe mich heute Morgen als Erstes für einen Halb-Marathon angemeldet. Da wird es wieder besser laufen.
Wobei ich den nicht volle Pulle laufen werde, eher Richtung Marathon-Tempo (allein wegen den 380 Höhenmeter)

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keep on running :-)

Monte Sophia ? ISt zwar

Monte Sophia ?

ISt zwar länger 28,5 km, aber die Höhenmeter stimmen.
Versuche ich auch nach meinem bisherigen Seuchenjahr.

Gruß aus Köln

olly

Schneller, schneller, das Essen wird kalt!

Nöö,

geplant ist der HM in Much => www.tsv-much-la.de

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keep on running :-)

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