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Also ich komm überhaupt nicht mit dem Steffny-Plan zurecht. Heute stand 60min DL mit 6:15 min/km auf dem plan. Dabei sollten 9 km rauskommen. Mir ist das alles viel zu aufwendig. Ich hab festgestellt das ich gar nicht mehr zu laufen komme vor lauter Puls kontrollieren und Kilometerzeiten einhalten.
Heute bin ich einfach 10 km gelaufen und zwar in meinem Bauchgefühl Tempo. Raus gekommen ist dabei eine 5:31. Nach Plan ist das viel zu schnell. aber ich bin weniger gestresst als mit einer 6:15.
In Zukunft werde ich mich nur noch grob an die Steffny Route halten. Das Tempo mache ich nicht mehr an Zeiten oder Pulsfrequenzen fest Fest sondern am Gefühl. Außerdem werde ich eine Zusätzliche Einheit pro Woche laufen. Montag und Freitag reichen mir zur Regeneration. ich kann mir auch nicht vorstellen einen 10 test zu laufen mit einer Zielzeit von 52:30. Da war ich ja bisher im Training teilweise schneller.
Das einzige was ich beibehalten werde ist das 4 Stunden Ziel im Marathon. Ansonsten will ich nichts mehr von Zeiten hören. Alles was ich vom Steffny-Plan einhalten werde sind die km (plus einer 10er Einheit mehr pro Woche) und die Test Wettkämpfe.

Ich werde nur noch nach der Trainingseinheit auf die Uhr Schauen!

Hiermit starte ich die INITIATIVE FÜR MEHR BAUCHGEFÜHL!

0

hehe

...

Applaus

Kann deine Empfindungen gut nachvollziehen und deine Entscheidung finde ich gut.
Du solltest aber schon versuchen, die langen Läufe auch wirklich langsam zu laufen!
___________________
keep on running :-)

Hast eventuell einfach nur

Hast eventuell einfach nur einen Falschen Plan?
Eventuell solltest du einen Schnelleren Plan wählen.

Mann will sich ja verbessern!

Ich habe meinen Plan so gewählt das die Geschwindigkeit am Anfang ein bisschen zu schnell für mich war und ich mich . Ab der Hälfte komme ich jetzt locker mit der Geschwindigkeit klar und wenn ich scheller kann laufe ich auch schneller...

Gute Idee

ich orientiere mich zwar grob nach Steffny, habe aber immer dasselbe Problem: die schnellen Einheiten (Tempoläufe und Intervalle) schaffe ich sowohl von der Zeit als auch vom Puls her völlig easy, die langen langsamen Einheiten sind völlig illusorisch: entweder ist mein Puls zu hoch oder mein Tempo zu langsam. Da meine Testläufe auch nie in den Plan passen, schaue ich auf den Plan und laufe dann mein Ding.

verwirrung

Orientiere dich doch einfach grob an den Pulsvorgaben (Jogging <70, normaler DL 70-80, TempoDL 80-90) und schaue, was für eine pace dann rauskommt - Oder nimm' einfach die km als Grundlage, vergiss' den Puls und laufe nach Gefühl - aber die langen Läufe echt langsam. Dann passt's schon.

Das liegt wohl nicht an Steffny sondern an dir

Mit Verlaub, da hast du definitiv den falschen Plan gewaehlt. Wenn du das Buch gelesen haettest wuesstest anhand welcher Kriterien man sich fuer einen bestimmten Plan entscheidet. Wenn du die 10km im Training schon schneller laeufst dann muss du dir einen dementsprechend schnelleren Plan raussuchen. Das waere durch das 5:30 Temp, welches dir langsam und erholsam vorkommt bestaetigt. Wenn du dich tatsaechlich bei nem 5:30 Temp erholst dann kannst du den Marathon aber mal locker in 3:30 laufen.
Ich hab letztes Jahr mal nach Steffny trainiert und bin grad auch wieder dran. Ich finde die Trainingsplaene sehr gut. Da ich einen Halbmarathon in 1:38 laufen konnte hab ich mich damals fuer den 3:29 Plan entschieden (im Buch steht welche 10km bzw. HM Zeiten zu welchen Marathon Plaenen passen). Den hab ich ziemlich genau befolgt (immer bekommt man das kaum hin und muss man auch gar nicht). Jedenfalls hat das Ergebnis gepasst.
Wenn du schon an Steffny herummotzen moechtest, dann achte erstmal drauf dass du verstanden hast was er meint. Einfach nur den Plan nehmen und stupide folgen war sicher nicht Steffnys Intention. Dass du den Plan an dich anpasst wohl eher.

Hab Spass beim Training,
holfo

Steffny-Plan

Gut so henno,
nach dem Piratencodex von Jack Sparow sind das alles eh nur Richtlinien. Ich halte mich auch nur an die km. Habe mir zwei Pläne zugelegt. Der erste ist von der Seite des Münster Marathon (12 Wochen) und der zweite aus dem Buch von Steffny (10 Wochen). Beide sind auf 4 Stunden ausgelegt. Bei Steffny muss ich viel weniger in der Woche zurücklegen. Also alles nicht so genau nehmen und mehr auf das eigene Bauchgefühl achten.

Weiterhin eine gute Vorbereitung wünscht der

voxirenner

Gaba Gaba Hey And The Kids Are Alright

Warum denn .........

........die langen Läufe langsam? Ist doch längst überholt. Laufe einen langen Lauf die ersten 10km 25 Sekunden langsamer als Marathontempo. Die zweiten 10km 15 Sekunden langsamer als Marathontempo. Die letzten 10 km Marathontempo. Dabei erst gar nicht auf den Puls schauen. Solltet Ihr mal ausprobieren. Bringt Euch richtig nach vorne. Greiff und Röthlin trainieren auch so.

Gruss an Alle

Verschiedene Ansätze

Ja, da gibt es verschiedene Ansätze. Ich denke halt, wenn man sich für ein Prinzip entschieden hat, sollte man es durchziehen (mit entsprechenden individuellen Anpassungen). Mir leuchtet es ein, dass ich als MT-Novize erst mal meinen Fettstoffwechsel trainieren muss und meinen Körper bei langen, langsamen Läufen daran gewöhne, diese Energiequelle zu nutzen.
Abgesehen davon gibt es ja auch Trainingsphilosophien, die so gut wie keine langen Läufe in der MT-Vorbereitung sehen. Da muss jeder für sich das passende raussuchen.

Nee, Du hast schon den

Nee, Du hast schon den Richtigen - die Pläne sind nur so seltsam.

Liegt daran, dass Du (genau wie ich) keine Böcke auf GA1-Training hast. Lang-und-Locker liegt mir garnicht. Das finde ich völlig öde und langweilig.

Aber da werden wir nicht drumrum kommen - Grundlage muss sein wenn man längere Distanzen schaffen will.

Bauchgefühl

ich laufe seit über25 Jaren nur nach dem Bauchgefühl. Als ich anfing gabe es keine Herzfrequenzmesser und seine gelaufenen Kilometer konte man auch nur grob abschätzen. Bin damit gut gefahren bzw. gelaufen und wenn man gelernt hat auf die Signale des Körpers zu achten läuft es auch ohne EKG am Arm sehr gut. Diese ganzen Technikgeräte sind m.E. für den Hobbyläufer überflüssig und nur gut für den Handel und die Industrie. Das Geld sollte viel besser in hochwertige Schuhe investiert werden.

was ist Fortschritt???

Naja, vor 25 Jahren hatten wir auch noch kein Internet und konnten uns nicht online mit anderen (Läufern) austauschen. Will sagen: die Zeit bringt neue Werkzeuge. Was früher Stoppuhr und Klemmbrett auf der Bahn, ist jetzt halt z.B. der Forerunner. Natürlich braucht das kein Mensch wirklich - es lässt sich prima ohne all das nach Gefühl laufen! Und das Gefühl sollte man nie ignorieren, egal was die Anzeige der Pulsuhr erzählt und sich nicht durch ständiges Blicken auf die Uhr von der Technik abhängig machen. Und: ja, du hast Recht, bevor man sich so ein Spielzeug an den Arm hängt, lieber ordentliche Schuhe kaufen! Aber Spaß macht solches Spielzeugs dennoch, weil man seine Fortschritte beobachten und weil es auch bei der Renneinteilung helfen kann. Ich rase nämlich meist hirnlos los (Mantra hin oder her, der Herdentrieb ist da) und da kann mich ein Blick auf den Forerunner schon im ersten km zügeln und vorm überpacen retten.

Widerspruch

... langsam ist durchaus nicht überholt. Ich habe nach Greif-Plänen trainiert und kenn mich da ziemlich gut aus.
1. Heißt langer Lauf bei Greif 35 km - nicht weniger.
2. Wird der 45-75 Sek langsamer als das geplante M-Renntempo gelaufen. Was langsam ist, hängt also direkt von gewählter Zielzeit, daraus folgendem Renntempo und das wiederum von den Ausgangsvoraussetzungen ab. Für den einen sind halt 7:00 langsam, für den anderen 5:15.
3. Die Endbeschleunigung wird bei Greif als Trainingsmittel ab der 7. Woche vor dem WK-Termin (nicht früher!) eingesetzt und steigert sich von 3-15 km, die im Renntempo gelaufen werden sollen. Er sagt selbst, dass man schon gut ist, wenn man auf 5-10 Sek da ran kommt. Und weiter sagt er wörtlich: "Endbeschleunigung kannst du nur anwenden, wenn du schon vor Beginn dieser 8 Wochen 35 km laufen konntest. Ist das nicht der Fall, unterbleibt sie."
Wir haben es also mit einem hochwirksamen Trainingsmittel für sehr gut trainierte Läufer zu tun, die ihre GL-Ausdauer schon haben. Das jedermann und vorher zu empfehlen ist verletzungsfördernder Leichtsinn. Auch wenns euch langweilig ist, die GL-Ausdauer muss man sich erst mal erlaufen, da kommt niemand drum herum.

Leben ist Bewegung

Es gibt Pläne?

Und die sollen helfen? ich hätte gar nicht die Zeit vier oder fünf mal die Woche zu laufen. Daher laufe ich immer nur nach dem was ich an dem Tag gerade für richtig halte. Natürlich ergibt sich auch eine gewisse Regelmäßigkeit, aber wenn ich mal keine Lust habe laufe ich nicht oder wenig, und wenn ich nach 90min noch immer nicht schnaufe, laufe ich auch weiter. Mal schnell mal langsam. Als test bin ich mal nen Halben gelaufen, und mit einer zeit von exakt 120min zufrieden. ich war nicht tot, oder die Beine steif, es hat sogar noch für eine kleine Radtour am Nachmittag gereicht und einen kleinen Spaziergang abends.
Zielzeiten zu haben ist bestimmt super, würde mich aber zu sehr vom Spaß am laufen abhalten. Wenn ich den nächsten Halben unter 115min bin, ist doch super, und auch zu schaffen denke ich. Ohne Plan, ohne große Mühe und mit viel Spaß ;o)

Steffny will verstanden sein

Auf Steffnys Internetseite findest Du eine Reihe Beiträge von Läufern, die ähnliche Probleme haben und Herbert geht sehr ausführlich darauf ein. Seine Pläne ohne die im Großen Laufbuch vermittelten Hintergrundinfos anzuwenden, macht allerdings kaum Sinn. Dein Beitrag vermittelt mir den Eindruck, dass Du zu den (laut Steffny) 70-80 % Läufern gehörst, die einfach zu schnell rennen ("Da war ich im Training teilweise schneller"). Ich habe auch einige Zeit dazu gehört, bis ich mich intensiv mit Steffnys Philosophie der sinnvoll und variabel gesetzten Trainingsreize befasst habe. Es geht eben nicht um schnell rennen. Und genau das Problem, sich bei einer 6:15 gestresst zu fühlen, beschreibt Herbert fast gebetsmühlenartig. Du musst einfach lernen, auch langsam zu laufen um langfristig schneller zu werden. Sei nur geduldig genug.

Steffnys Ratschläge sind für mich wie ein Segen. Ich habe jedenfalls im letzten Jahr damit große Fortschritte gemacht. Als Biologe, Trainer und Ex-Profi versteht der Mann die Zusammenhänge und kann sie auch gut vermitteln. Nichts gegen Bauchgefühl, aber es sollte ein sicheres sein. Und das muss sich erst entwickeln.

Grüße
Klaus

Respekt vorm Marathon

Mein Problem ist einfach das ich nen riesen Respekt vor meinem ersten Marathon hab. Ich bin bisher selten über 30 km gelaufen. Und ich hatte keinen schnelleren Plan gewählt weil's halt mein erster Marathon ist.
Aber ich denke ich kenne mich gut genug um mein Tempo auch Für die langen Läufe selbst zu finden. Ich hoffe das ich beim analysieren meiner Trainingsläufe rausfinde wie schnell ich den Wettkampf angehen soll.
Gestern bin ich die 10 km mit nem 5:31 'er Schnitt bei einem Durchschnittspuls von 140 gelaufen. Das passt sogar in die Pulsvorgabe für den Dauerlauf mit 75%, laut Steffny. Das hab ich die ganze zeit nicht hinbekommen wenn ich versucht hab mich zwanghaft an die Zeitvorgaben und Pulsvorgaben zu halten.
Ich denke ich komm auch mit den langen Einheiten klar und werd' die natürlich gewissenhaft und langsam angehen.
Ich werde die Ganzen Pläne jedenfalls nur noch als Grobe Richtlinien benutzen. (war ja von Steffny offenbar auch so gedacht)

Ich hoffe das ist nicht so rübergekommen das ich jetzt irgendwas gegen Steffny oder irgend einen anderen Laufpapst hab. Die haben sicher alle mehr Ahnung vom Laufen als ich. Aber ich hab denke ich einfach am meisten Ahnung davon wie ich laufe...

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Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt.
Francois Truffaut
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Auch wenn man Steffny versteht...

...können einem seine Trainingspläne auf die Nüsse gehen. Ich find' die langen langsamen *bäääääh*.

Aber: Ich lauf' doch nicht für die gleiche Zielzeit aus Spaß mehr Kilometer, wie das in jedem anderen Trainingsplan, den ich gesehen habe, der Fall wäre. Ist ja schon bescheuert genug, dass ich inzwischen fünf Trainingseinheiten wöchentlich absolviere.

Und warum soll ich 12 Wochen spezifisch nach Plan vorbereiten, wenn es 10 Wochen auch tun? Bleiben nämlich zwei Wochen mehr, die ich nach Bock und Bauchgefühl ohne Pace-, Kilometer- und Pulsvorgabe laufe - das entspannt und macht (noch mehr) Laune.

Nee, nee, das Preis-/Leistungsverhältnis ist schon ziemlich gut bei Steffny. Das coole ist: Herbert ist 'ne faule Socke. Schreibt er selbst von sich. Und deswegen macht er Trainingspläne für faule Socken. Ich bin im Grunde auch eine. Passt also. :))

Würde es mir um einen der vorderen Plätze beim kmspiel gehen, würde ich keine Steffny-Pläne wählen. Geht's mir aber nicht. Ich will schneller laufen können mit verhältnismäßig geringem Aufwand. Das funzt bei Steffny-Plänen bei mir bisher toll.

Da nehme ich dezentes "auf die Nüsse gehen" von irgendeiner bescheidenen drei Stunden lang zu laufenden 6'05" bei 68,5% meiner maxHF in Kauf...

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de nihilo nihil

Hmmm...

...ich bin mir nicht sicher, ob ich nun ein Tabu breche...

Aber ich frage mich, wie Ihr das Trainigspensum neben Beruf, Familie und ggf. anderen Aktivitäten noch unterbringt.
UND warum muss man so strikt trainieren?
Ich schaffe meist nur zweimal am Wochenende und mit Glück einmal im Monat mal unter der Woche (da ich nicht mit vollem Bauch laufen mag, muss ich unter der Woche rechtzeitig aus der Firma kommen, und vor dem Abendessen laufen - wenn man dann optimal trainiert (Stichwort Fettstoffwechsel ...) dann sollte man ja min 1-1,5 Std. nichts essen).
Daher stelle ich es mir sehr schwierig vor nach einem Strikten Plan zu laufen. Ich laufe zwar mit Zeit und Pulsuhr und messe meine Strecken aus; aber ich nutze die Informationen zur Orientierung aber nicht um jedesmal
bei schlechterer Zeit in Panik zu verfallen...

ciao Jochen
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Zeit

Ich bin momentan an meiner Diplomarbeit. Daher kann ich mir meine Zeit selbst einteilen. Die Zeit fürs Training gönn ich mir als ausgleich.
Anfang des Jahres hab ich ein Praktikum gemacht. Inklusive an und abreise war ich Wochentags immerhin 12 Stunden unterwegs. Dabei hab ich festgestellt das mich eine Stunde Training abends nicht etwa müde gemacht hat sondern ich mich am nächsten Tag viel besser gefühlt hab. Aber viel Zeit für Sonstiges bleibt dann nicht mehr.
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Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt.
Francois Truffaut
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Hä?

Um den Fettstoffwechsel zu trainieren soll man im "grünen" Bereich trainieren, also so um 75% HF max. Nach dem Training kann man gerne essen, ist sogar für die schnelle Regeneration gut.
Manche Leute meinen, um fett abzubauen, solle man 1 h nach dem Training nix essen - das hat mit dem Fettstoffwechseltraining aber nix zu tun und ich persönlich halte auch nix davon (völlig unwissenschaftlich und persönlich...).

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