Hallo,

ich trainiere seit januar ernsthaft für einen marathon am 6.september. persönlich sehe ich deutliche fortschritte in meiner kondition und ich habe auch abgenommen. Insgesamt bin ich aber sehr unsicher, ob es schon für den marathon reicht. um sicherheit zu bekommen bin ich am wochenende dann mal auf ein längere strecke gegangen. raus kamen knappe 24 km in 2h 45 min. die ersten 1,5 - 2 h ging gut, danach habe ich abgebaut. vor allem die beine wollten nicht mehr. danach war ich ziemlich platt und habe heute auch sehr schwere beine und leichte muskelschmerzen. jetzt hatte ich natürlich die woche vorher keine regeneration, sondern war 2mal laufen (2x etwa 1h 15 min. je ca 12 km).
jedenfalls bin ich immer noch kein bißchen klüger. bin ich fit für den marathon, oder brauche ich einfach noch zeit?

bin für jede anregung dankbar.

Wenn das Dein erster

Wenn das Dein erster längere Lauf war und Du da nach 24 km platt warst ist es mir ein Rätsel, wie Du glauben kannst in 14 Tagen einen Marathon durchzustehen - wobei der Darmstadt Marathon nicht grade flach ist.

Zitat: Streckenbeschreibung:
Die Strecke ist vom Höhenprofil anspruchsvoll und führt durch sehr reizvolles Wald- und Wiesengelände. Naturböden und Asphaltbeläge stehen in einem ausgewogenen Verhältnis.

noch mehr Trainieren und später M Laufen

ich würde Dir auch empfehlen ruhig noch ein wenig weiter zu Laufen. Suche Dir einen Trainignsplan. Dort wirst Du sicherlich finden, dass man Steigerungen in der Streckenlänge vornimmt (z.B. 20, 22, 25, 28 und dann mindestens 2 Läufe a 30km). Erst dann sollte man einem Marathon angehen, um ihn mit Spaß durchlaufen zu können. Wenn Du Dich ab km 21 quälst ist das sicherlich auch nicht der Bringer.
Viel Spaß beim Training Schalk

einen trainingsplan hatte

es war nicht der erste längere lauf. aber der erste, der deutlich über 2 stunden ging. vorher war ich höchstens 2h 15 min unterwegs und hatte auch weniger probleme danach. einen trainingsplan hatte ich. hatte aber auch die ganze zeit das gefühl, das es ein bißchen wenig ist. dieser plan hat sich auch immer nach zeiten, nie nach strecken gerichtet.

ich kenne die strecke vom darmstadtmarathon, da ich sie am sonntag gelaufen bin. wirklich schön =)

aber wahrscheinlich habt ihr recht, und ich brauche noch zeit.
wollte das nur nochmal von anderen hören,

vielen dank für die antworten.

Einwand

Also ich bin vor meinem ersten Marathon (Köln 2007) auch nicht länger als 25km gelaufen; in drei Stunden! Das sah mein - für mich persönlich aufgestellter - Trainingsplan auch so vor! Angekommen bin ich trotzdem in der anvisierten Zeilzeit von unter 5 Stunden (4:44), und zwar relativ locker und mit breitem Siegergrinsen!
Credo meiner laufenden Hausärztin: Was man in einer Woche zusammenläuft, schafft man auch am Stück!

Wenn du keine Zeitvorgabe hast: trau dich! (sonst lauf Köln vier Wochen später ;-)
ich wünsche dir viel Erfolg!

Du schaffst das schon....

Du schaffst das schon.... und dann trinken wir hinterher was zusammen. Bin auch in Darmstadt dabei und versuche meinen 2. Marathon in unter 3:30 zu laufen.

LG

Markus

ich rate ab

Steffny sagt, dass man für einen Marathon zwei voraussetzungen erfüllen sollte, 10 km in einer Stunde und 1 Jahr Lauferfahrung. Mit einem Lauf über 24 km würde ich keinen Marathon laufen. Der Marathon fängt erst jenseits der 35 km an. Alles andere ist spaßig gesagt Kindergeburtstag. Ich würde mir einen anderen Termin suchen und mich geziehlt mit einem Plan über mindestens 12 Wochen darauf vorbereiten. Hier ist es wichtig, die langen Läufe wöchentlich auf ca. 33 bis 35 km zu steigern. Mindestens drei, besser 4 Trainingseinheiten mit wöchentlich 40 bis 50 km sollten es auch sein. Der erste Marathon soll doch das Ereignis für einen Läufer sein. Ein Abbruch oder quälen über die gesamte Distanz kann sehr demotivierend wirken.
Wolfgang
www.laufpark-stechlin.de

Ich bin zwar selbst noch

Ich bin zwar selbst noch keinen Marathon gelaufen, würde mich mit 24 Km aber nicht an einen ran trauen.

Das ist grade mal etwas mehr als die Hälfte von der Marathondistanz und selbst mit der Strecke hattest Du gegen Schluss schon Probleme ;-)

Wenn Du es wirklich darauf anlegst denke ich dass Du es ins Ziel schaffen könntest aber sicher nicht ohne Dir massiv schaden zuzufügen und dich extrem zu quälen.

Ich würd einfach noch etwas weitertrainieren und dann im nächsten Frühjahr oder sogar erst im nächsten Herbst einen Marathon laufen. Gibts bei "deinem" Event einen Halbmarathon? Dann würd ich im Moment einfach mal den laufen. Denn dafür ist den Trainingsstand auch optimal geeignet.

Marathondebüt

Hallo

ich werde am 6. September in Darmstadt auch mein Marathondebüt haben, insofern kann ich Dir nur von meinen Vorbereitungserfahrungen berichten, nicht jedoch von einem tatsächlichen Lauf.

Ich bin wirklich kein Laufcrack und habe selbst mit einem eher geringen Umfang trainiert. Durchschnittlicher Wochenumfang incl Regenerationswochen liegt bei 43km (3,5 Läufe pro Woche), maximaler Wochenumfang lag bei 72km. ohne die Regenerationswochen liegt der Wochenumfang bei 49km.Insgesamt habe ich 8 Läufe über 20km gemacht, hiervon 2 30er. Hiermit fühle ich mich am unteren Mindestlevel für eine Marathonvorbereitung.

Für mich klingt das was Du schreibst nach ein klein wenig Fehlplanung im Training.
24km als Maximum in der Vorbereitung ist wohl ein bischen wenig. Auch wenn Du schreibst dass Deine Woche mit zwei Läufen a 12 km keine Regeneration war, klingt für mich etwas seltsam. In der heißen Phase der Marathonvorbereitung hören sich 2 Läufe und nur 24km (2x12) Wochenumfang sehr nach einer Regenerationswoche an.

ich hätte zwei Vorschläge für Dich:
1) diese Woche nochmal trainieren aber ausschließlich langsame Läufe 12km 8km 10km 20km und nächste Woche regeneration: 2 langsame Läufe 5km und 3km; den Marathon sehr langsam anfangen und insgesamt langsameres Tempo als ursprünglich geplant und einfach nur finishen:Zeit egal
oder
2)einfach ummelden auf ´nen Halbmarathon, den dürftest Du mit Sicherheit packen; Ummeldung kostet 25 EUR dafür sparst Du aber 7 EUR, da die Halbmarathonteilnahmegebür billiger ist

Grüße

und gutes Gelingen

Volker

Hallo?

Auf die Gefahr hier für dumm verkauft zu werden: Ich BIN mit 25km in der Vorbereitung den Marathon gelaufen, mein Wochenpensum lag etwa bei 40km und ich bin völlig problemlos durchgelaufen: keine Verletzungen, keine Qual, ab km 35 konnte ich mir ein Dauergrinsen nicht verkneifen. Bin seitdem noch drei weitere Marathons gelaufen, zwei waren schlechter, einer besser. Die schlechteren übrigens mit der von euch so gepriesenen Vorbereitung: 30km Läufe und so! Für Mainz bin ich dann reuig wieder zu meinem alten Plan zurückgekehrt, und siehe, es lief prächtig.
Psychologisch mag es gut sein, schon im Training 35 km gelaufen zu sein. Orthopädisch halte nicht nur ich es für fragwürdig, jedenfalls für Anfänger: der Lauf - dann ja schon im 3,5-4 Stunden Bereich - greift mehr an als er hilft; da muss man sich vom Training regenerieren!
Vorbehalt: Kommt immer auf die Zielzeit an. Ich will nur ankommen! Dafür reichte die Vorbereitung!

Also ich glaube auch das

Also ich glaube auch das Deine Vorbereitung eigentlich reicht.
Allerdings solltest Du Dir nicht zuviel vornehmen (Zielzeit und so) und es laaaaaaangsam angehen. Am besten ganz gemütlich los traben denn die Strecke wird ja lang genug. :-)
Auch ist es kein Problem ab der Hälfte jede Getränkeausgabe mitzunehmen und ein Stück zu gehen.

Zwei Sachen können es Dir aber erleichtern:
1.Ernährung:
- Pasta ist immer gut! :-)
- nicht zu große Mahlzeiten
- Magnesium für die Beine (gegen die nächtlichen Beschwerden!)
- KEIN Alkohol mehr vor dem Lauf!!!

2.Innere Einstellung:
- ICH schaff das!
- das haben schon ganz andere Luschen geschafft! ;-)
... und natürlich der unwiederbringliche HELDEN Status!

Habe genauso wie Du letztes Jahr angefangen.
Die ganzen "Laufbiebeln" und "Plus- oder Hirninnen-Druckmesser" halte ich (Sorry) echt für Schrot!
Hör in Dich hinein und spüre "Dein Körper". Er sagt Dir schon ganz genau ob Du zu schnell bist. Dafür braucht es kein Messgerät wie auf der Intensivstation.
Kann aber "Achilles Verse" empfehlen.

PS: Laufe aber seit diesem Jahr 3x 18km pro Woche + alle 2 Wochen 52km und habe mein ersten 24h Ultramarathon mit 101,4km absolviert. Ganze ohne große Quälerei oder Blasen.

...denn ich Laufe weil es mir SPASS macht. :-)

Gruß Frank

DANKE FÜR ALLE TIPS UND

DANKE FÜR ALLE TIPS UND ANTWORTEN: ich bin heute meinen ersten marathon gelaufen.
als fazit: recht hatten wohl alle. mehr training wäre besser gewesen, aber geschafft habe ich es!

mfg

Marathonvorbereitung

Für meinen ersten Marathonlauf jetzt in Berlin habe ich mich innerhalb eines Jahres mit 4 Halbmarathonwettbewerben und laut meinem Trainingsplan (12 Wochen vor Marathon) mit Läufen mehrmals 21 km, mehrmals 25, 2 x 27 und bis jetzt einmal 30 km (morgen laufe ich dann das zweite und letzte Mal vor dem Marathon eine lange Strecke über 30 km, auf eine Zeit 4:40 vorbereitet. Die nächsten zwei Wochen werde ich dann langsam auf 10-12 km reduzieren. Bisherige Anzahl
der Trainingsläufe in der Woche:3-4 mal (Zusammengefasst: Ich kam auch ein Wochenpensum ca. 40-50 km.

Außerdem habe ich in den letzten 12 Wochen meine Ernährung umgestellt: Viel Obst, Gemüse, Nudeln, keine
Süßigkeiten, kein Alkohol. Ausgleichende sportliche Bewegung zusätzlich zum Laufen, wie Wandern, Fahrradfahren.

Ich hoffe, dass mein erster Marathon ein einschneidendes Erlebnis für mich wird.

Wie siehst Du das?

Sportliche Grüße von einer jetzt bereits etwas aufgeregten
Läuferin ...

Sydneymausi (Roadrunner)

ich denke, du wirst

ich denke, du wirst überhaupt kiene probleme haben, deinen marathon zu laufen und es wird mit sicherheit eiin tolles erlebnis. ich habe weniger trainiert und der darmstädter marathon hatte einige höhenmeter. auch waren nicht besonders viele zuschauer dabei, also wenig anfeuerung und ablenkung vom laufen. der in berlin soll fast komplett flach sein und an zuschauern wirds auch nicht mangeln. also gemütlich loslaufen, jede verpflegungsstation mitnehemn und die sache genießen.

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