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Donnerstagabend reisen wir an.
Ein verpflichtungsloser Streunertag vorher, eine erholsame Übernachtung danach, ein Miniurlaub betten dieses Unternehmen in einen entspannten Rahmen. In der Pension, die ich nach Lage zum Start ausgesucht habe (5 Min. zu Fuß), hat man uns noch frisch geräucherten Saibling aufgehoben. Am nächsten Tag bummeln wir in Waren herum, entdecken eine bezaubernde Altstadt, nahezu autofrei, sitzen auf der Terrasse in einem Cafe hoch über der Müritz, schlemmen köstliche Baissertorte in Konkurrenz zu Wespen. Nachmittags 1 Stunde Dampferfahrt auf der Binnenmüritz, der kleinen nördlichen Ausbuchtung um Waren. In der Höhe von Klink hat man einen Blick auf den See: weit entfernt im Dunst ein anderes Ufer. Das ist Wahnsinn, soweit kann kein Mensch laufen. Da soll ich rum? Der defätistische Schweinehund wird in den Zwinger zurückgescheucht. Wir finden zum Abendessen einen Sizilianer in der Altstadt mit lauschigem Innenhof, das Essen ist überraschend und richtig gut (Pasta, was sonst). Dann vertreiben uns die ersten Regentropfen. Noch bin ich optimistisch. So etwas Überflüssiges wie Regenjacke habe ich natürlich zuhause gelassen. Es ist Sommer, es ist August...

Samstags um 6 wälze ich mich aus den Federn. Blick nach draußen: Trocken! Nach dem Wolkenbruch gestern Nacht ein Lichtblick für den Optimisten. S. war von den Wassermassen so frustriert, dass ich sie aus allen vermeintlichen Verpflichtungen entließ. Du musst mich nicht begleiten, sagte ich, ich lauf auch allein.
Ich bringe meine üblichen Verdauungsrituale hinter mich. Um halb 7 steht S. auf – und ist erneut frustriert. Sie zeigt nach draußen. Sie hat mein und ich habe auch mein volles Mitgefühl: es gießt in Strömen. Ein schnelles Frühstück um 7:00, Sonderregelung, die übliche Zeit in der Pension ist ab 8. Rad beladen, S. leiht mir eine alte Motorrad-Regenjacke, die sie zufällig dabei hat. Sie gibt dreimal die PIN in ihrem Handy falsch ein. Sinnlose Wut. An mir perlt alles ab.
Wir schlurfen zum Start. Unterwegs treffen wir einen Läufer mit Piratentuch. Ein Biel-Kämpe, wie er erzählt; die Harten übernachten in der Turnhalle im Massenquartier. Ich bin ein Pensions-Weichei. Als wir den Parkplatz queren, sehe ich Jan Prochaska, den Inhaber des Streckenrekords, aus dem Auto steigen. Der wird mindestens 2 Stunden schneller sein als ich. Am Start drängeln sich die Ultras in einem Zelt, betrachten fatalistisch den heftigen Regen. Dann geht’s zum Startband, aufmunternde Sätze über die ganz besonderen Menschen, die sich nun in dies nasse Abenteuer stürzen. Und dann rennt, für mich völlig überraschend, die Meute los, als wäre das ein Halbmarathon. Auch hier zeigt die Analyse der Ergebnisliste: Eine ausgesprochen hochklassig besetzte Veranstaltung, 43 von 87 Läufern blieben unter 8 Stunden Std. Ok, ich bin gaaanz ruhig und trabe in meinem Tempo, S. bald neben mir, es gibt ein nettes Foto der Veranstalter von uns aus dieser Phase (http://picasaweb.google.com/mueritzlauf/WarenMRitz/photo#s5237788021328905026). Nach einer 1/2 Std. hört es auf zu regnen, die Motorrad-Regenjacke landet im Fahrradkorb.
Ich glaube, ich laufe eine gute 6:30er Pace. Ich hab mir ausgerechnet, dass ich mit diesem Tempo in 8:40 ankomme. Wenn ich 7er Pace laufe, bleibe ich knapp unter 9 Std. Wäre fürs Debut auch ok.
Eine Gruppe von Leuten immer wieder auf meiner Höhe. Ich verliere sie, wenn ich ins Gebüsch muss oder sie müssen. Die meisten lasse ich irgendwann hinter mir. Ein junger Mann, der mir an der einzig unklaren Wegstelle hilft, zieht doch irgendwann davon. Ich sehe später in der Ergebnisliste, dass er 35 Min. schneller war, ok., er startete in der M35. Ich werde ansonsten ein einziges Mal überholt, für mich ein Hinweis, dass ich richtig losgelaufen bin. Vor Röbel, da bin ich nun 4,5 Std. unterwegs, die erste volle Härte. Laufen auf der Strasse, ansteigend, mit heftigstem Gegenwind, der auf der Westseite des Sees noch ein paar, viel zu viele, Km ein hartes Hindernis bilden wird. Meine Radbegleiterin kann kaum schneller als ich, selbst wenn sie wollte. Trotzdem gelingt es mir, noch einige Läufer zu überholen. Nach 5 Std., die ich durchgelaufen bin, beschließe ich Gehpausen. Wie es die berühmten US-Ultras empfehlen: 5 Min. laufen, 1 Min. gehen. Man glaubt es kaum, aber das hilft. Es hilft, sich ein wenig zu regenerieren in dieser auch ultra, nämlich ultra-kurzen Gehpause. Dein Körper lechzt nach jeder dieser Minuten. Wenn du eine versäumst, weil irgendwas, z. B. deine getrübte Realitätswahrnehmung, dazwischen kam, leidest du wie ein Hund. Es hilft, eine Struktur und eine Aufgabe zu haben, wenn du nichts weiter wahrzunehmen scheinst als eine deiner schmerzenden Stellen. Du kannst dich auf die Uhr konzentrieren und weißt, was du zu tun hast: 5 laufen, 1 gehen, dieses Mantra bestimmt deine nächsten Stunden und bringt dich ins Ziel.
Sollte ich jemals in der Lage sein, einen Lauf dieser Länge ohne zu bewältigen, verzichte ich gerne darauf; bis dahin ist es Medizin fürs Überleben. In der Zeit zwischen 5,5 und 6,5 Std. denke ich oft an den Satz, den einer in dieser Community als Motto hat: „Geht es Dir während eines ULTRAS gut, mach Dir keine Sorgen - es geht vorbei.“ Soweit bin ich jetzt. Es ist vorbei mit leicht, locker lustig. In Sinuskurven, die im statistischen Mittel immer mehr fallen, schwankt meine Form. Mal heldenhaft und zuversichtlich und dann wieder kämpfend wie ein waidwunder Löwe. Ich wusste es, ich hätte 150 in der Woche laufen sollen in der Vorbereitung, ich hätte die langen Läufe eben doch bis 65 ausdehnen müssen – vorbei. Jetzt laufe ich, mein längster Trainingslauf war knappe 50 km in 5,5 Std. und genau da kommt der Einbruch. Mein Durchschnittspuls sinkt auf 64-65 % maxP, nicht weil mein Kreislauf schlapp macht, sondern weil ich muskulär, vom Bewegungsapparat her, nicht mehr in der Lage bin, schneller zu laufen. Wenn ich mich gut fühle, versuche ich, bis auf 70% zu kommen.
Eine der hässlichsten Erfahrungen aus dieser Periode: Ich laufe gern mit locker geschnürten Schuhen, besonders links. Immer wieder landen darin Steinchen. Mit zunehmender Streckenlänge, Zeitdauer, fällt es mir schwerer, mich zum Schuh öffnen, Stein entfernen, Schnüren zu bücken. Alles Tribut an den Ultramarathon-Gott.
Der Lauf ist einsam, S. bleibt immer wieder zurück, um Fotos zu machen, einmal besichtigt sie auch eine Kirche. Ab 5 Stunden schießen gelegentlich Staffelläufer in einem für mich irrwitzigen Tempo vorbei. Die freundlicheren ihrer Radbegleiter winken mit Daumen empor und rufen mir zu "Super-Leistung". In großen Abständen überhole ich jemanden, jedes Mal ein kilometerlanges Abenteuer, wie das Elefantenrennen der LKWs auf der Autobahn. Du siehst ihn weit vor dir, hast den Eindruck, dich meterweise ranzuschieben, ein Läufer auf der Pirsch, und dann – läuft er an der Verpflegungsstelle einfach weiter, geht nicht pinkeln und ist wieder so weit entfernt, dass du ihn gar nicht mehr siehst. Aber meine Freunde, alle, alle, die ich so vor mir sah, hab ich gekriegt, den letzten 3 km vor dem Ziel. Und wenn der Lauf doppelt so lange gedauert hätte, hätte ich..., na klar, auch Jan Prochaska...
Diese Trance war Wirklichkeit, denn Km-Markierungen gibt es nicht, du verlierst dich im Nebel dieser milchstraßenweiten Distanz und läufst und gehst und läufst und... Der erste Hinweis, den ich sah, war „noch 30,5 km“; und die letzten 5 km waren markiert. Alles wird irgendwann gleichgültig, außer 5:1, außer Verpflegungsstellen, außer Weiterlaufen.
2 km vor dem Ziel habe ich 8:45 auf der Uhr, ich weiß jetzt, ich kann unter 9 Std. bleiben. Ich erreiche Waren,... Strandstraße,... Hafen,... Zielgasse,... Klatschen, auf der Anzeige steht vorne eine 8, eine hilfreiche Hand drückt meinen Arm mit dem Transponder an die Messstation. Ich habe es wirklich geschafft. - Jan Prochaska war übrigens 3:26 Std. schneller als ich.
Eine freundliche Zuschauerin schießt noch ein Siegerfoto von S. und mir. Und hier auch ein herzliches Danke an meine rollende Supporterin, es ist ja auch nicht selbstverständlich, 76,7 km am Stück auf dem Rad zu sitzen.

Fazit:
In 8:58:15 angekommen, Platz 72 von 87 Finishern.
Am ersten Abend Muskelkater im Rücken im Bereich der Lenden und am Übergang vom Fuß zum Schienbein. Nach 1 Tag fast weg, dafür Pieksen an der rechten Kniescheibe (Kühlen hilft). Fußprobleme wie Blasen usw. 0,0. Erschöpfung ist deutlich mehr als ich es vom Marathon gewohnt bin. Marathon ist ein Spaziergang dagegen. Die Leute unter uns, die 100 km gelaufen sind, haben nun meine noch viel größere Hochachtung.
Werde ich’s wieder tun? Ehrlich gesagt, ich weiß es (noch) nicht. Man könnte sich schon jetzt für den Müritz-Lauf 2009 anmelden...

Und zum Schluss: läuferspezifische Hinweise.
- Der Lauf ist empfehlenswert, landschaftlich meist sehr schön, das Wasser sieht man allerdings weniger, als der Name vermuten lässt. Man muss es abkönnen, große Teile allein zu laufen. Zuschauer gibt es auch nur an den Staffel-Wechselpunkten in den größeren Orten. Es lohnt sich, den Lauf mit einem Kurzurlaub zu verbinden.
- Die Verpflegung ist sehr gut (zumindest für meine Ansprüche), man müsste selbst nichts mitnehmen, auch die Abstände der Verpflegungs- und Wasserstellen sind ok.
- Schuhwechsel hat sich als überflüssig herausgestellt, meine NB755 haben mich gut über die Strecke gebracht.
- Ich habe mich hier ja schon öfter als Vertreter einer Trainingsphilosophie mit hohen KM-Umfängen geoutet. Ich bin nun noch mehr davon überzeugt. Falls ich noch einmal einen Ultra angehe, will und werde ich in der Vorbereitung mindestens 2/3 der Strecke im Training mehrfach laufen. Das macht das Vergnügen einfach runder, glaube ich.
- Ernährungsbedarf unterwegs: Wenn’s gab, habe ich Cola oder Iso und Wasser getrunken; gegessen an jedem Verpflegungspunkt 1/2 bis 1 Banane, manchmal einen halben Apfel und ein Stück Schokolade. Selbst dabei hatte ich Kekse (Prinzenrolle), davon habe ich 3 gegessen, den Rest meine Fahrradbegleiterin.

3.42857
Gesamtwertung: 3.4 (7 Wertungen)

Grandios

Hi dadarun 48,
meinen allerherzlichsten Glückwunsch, höchsten Respekt und Achtung, Du hast Dir das alles redlich verdient.
Und obwohl ich selbst Marathonläufer bin, muß ich Dir nach Lektüre Deines Berichtes zustimmen: Marathon scheint dagegen wie ein Spaziergang, vor allem das einsame, mit- und gegen-sich-laufen,ich würde momentan verneinen, ob ich dazu mental in der Lage wäre, und das kommt wohl, wenn überhaupt, nur bei den allerkleinsten der kleinen Marathonveranstaltungen vor.
Großer Spocht.
Gruß, Marco
You´ll never leistegrandioses alone

Wow.

Sehr lebendig und nah geschrieben, ich glaube, ein winziges Bisschen kann ich ein Stückchen Deines großen Laufs nachempfinden - klingt toll, finde ich.

Glückwunsch.

Mal sehen, ob ich es noch als M35 zu einem amtlichen Ultra schaffe. Und so oder so werde ich wohl Deiner Trainingsphilosophie der vielen Kilometer folgen... dann, später...

---
de nihilo nihil

Doppel-Wow!

grandiose Leistung, grandioser Bericht. Sport und Wettkampf hat für mich immer auch etwas mit Demut zu tun. Die mentale Leistung bei Deinem Lauf ist klasse.
danke sehr.

marcus

Demut

Demut - das gefällt mir. Danke!

Leben ist Bewegung

Hut ab!

Hut ab vor dieser Leistung, meine allergrößte Hochachtung. Danke für den tollen, anschaulichen Bericht. Klasse.

Zur Huldigung bin ich eben zum Schrank gegangen und hab mir mal drei Prinzenrolle-Kekse geholt. Ob ich den Rest Deines Unternehmens nachmachen sollte, muss ich mir moch reichlich überlegen. Vorerst reicht die "einfache" Marathondistanz.

Gruß
cherry65

Ganz, ganz grosse Klasse!

Ganz, ganz grosse Klasse!

Wunderbarer Bericht, so richtig zum Mitfuehlen, Mitgeniessen und -leiden, und eine absolut grossartige Leistung. Vielen Dank fuer den Link zum Foto! :)

Ich bin voller Bewunderung. Wenn ich gross bin, will ich auch mal... ;)

Viele Gruesse
s:)

SUPER

Herzlichen Glückwunsch, super Leistung.

___________________
keep on running :-)

Klasse

Klasse Geschrieben.....

Herzlichen Glückwunsch und Respekt!!

Hi dadarun48, ich kann

Hi dadarun48,
ich kann deinem Bericht nur zustimmen. Für mich war es auch mein erster Ultra. Ich hätte ihn mir nicht sooo anstrengend vorgestellt. Den Marathon bin ich schon 15 mal gelaufen, aber nur der erste war so anstrengend wie dieser Ultra. Das läßt hoffen, daß der nächste Ultra nicht so anstrengend wird. Für mich steht so gut wie fest, daß ich nächstes Jahr wieder in Waren laufen werde.
Danke für deinen ausführlichen Bericht!
LG, Karsten

Glückwunsch

Hallo dadarun,
Glückwunsch zu diesem Erfolg. Deine Eindrücke sind klasse geschildert. Finde mich an vielen Passagen erinnert an meinen 100er in diesem Jahr in Biel. Auch ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass ich die langen Läufe noch hätte länger machen müssen. Außer den Rennsteig (72,7) und 2 Marathons habe ich ja nur Läufe um die 35 km gemacht. Aber auch dass sind ja Erfahrungen, die man in seinem Läuferleben machen muss. Da kann man noch so viele Ratschläge bekommen. Also, nochmals herzliche Glückwünsche zu Deinem erfolgreichen Ultra und weierhin viel Spaß.
Wolfgang
www.laufpark-stechlin.de

Respekt...

Ein toller Lauf! Glückwunsch. Nur wenige wagen sich an einen Ultra ran.
Eine mega Leistung!

cu Gitti

SUPER!!!!

Meinen allergrößten Respekt vor deiner Leistung. Und ein toller Bericht!!!!

Hut ab,

reife Leistung, und auch so geschrieben, das man einerseits sich gleich anmelden möchte, aber der Respekt vor der Strecke zumindest mich zögern lässt.

Danke für den Bericht,

Matthias

Super Bericht und klasse Leistung! Glückwunsch!!!

Beim Lesen habe ich richtig "mitgelitten"! Super wie du das durchgezogen hast! Meine Hochachtung vor dieser tollen Leistung!

Frohes Regenerieren wünscht

MC

laufend fit und gut drauf!

Vielen Dank!

Lieber Dadarun48,

vielen, lieben Dank für Deinen hautnahen Bericht und Deine Eindrücke.

Ich habe Deinen Bericht laminiert und an den Beistelltisch meines Bettes gehängt.:-)

Damit Träume Ziele werden!!

Danke dafür, dass Du Deine Erfahrung geteilt hast.

Herzlichen Glückwunsch zu Dieser Leistung
tiefbeeindruckt
Kadea

Stark!

Du hast Dir den allergrößten Respekt verdient, tolle Leistung, toller Bericht! Glückwunsch!
jog on ra1

Glückwunsch

der Weg ist das Ziel, gib nie auf
Auch will dir ganz herzlich zu deinem Erfolg gratulieren. Das ist wirklich eine Superleistung.
Deinen Bericht hast du so authentisch geschrieben, daß man von Anfang bis Ende alles lesen mußte.

lg Ute

Ich war mit der Startnummer 53 unterwegs

Hallo Sportfreunde,
auch ich habe an diesem Wahnsinnslauf teilgenommen. Der Bericht beschreibt den Lauf sehr realistisch. Die Natur hat uns Ultramarathonis gezeigt, dass nicht nur die Streckenlänge einen Ultra ausmacht, sondern auch das Wetter (Regen und starker Wind) ein entscheidender Faktor war. Man hat den Lauf mit allen Sinnen erleben dürfen. Ein Wort zu deinen Trainingsumfängen: Ich laufe zwischen 60-100 km während der Wettkampfvorbereitung und achte dabei auf die Regeneration. Nach jeden langen Lauf über 30 km mache ich min. 1 Tag Pause, meist sogar zwei. Am Ende hatte ich eine Zeilzeit von 7:36 Sunden. Ich glaube nicht, dass immer die gefressenen Trainingskilometer Ausschlag für eine gute Zielzeit sind, sondern eine gesunde Trainingsdosierung. Ein Tipp : "Ultramarathon läuft man am besten mit angezogener Handbremse".
Alles Gute und weiterhin viel Erfolg bei Deinen Läufen, wünscht Dir der Marathonfuchs aus Osterburg

Superzeit

Hallo Thomas,

Gratulation zu deiner Superzeit! Von solchen Regionen kann ich ja im Moment nur träumen *seufz*

Zu deinem Kommentar apropos Training: Ich pausiere auch nach jedem langen Lauf in der Regel einen Tag. Ich weiß einfach aus Erfahrung, dass ich, um bestimmte Ziele zu erreichen, bestimmte Km-Umfänge brauche. Du darfst nicht vergessen, dass du in der M35 läufst und ich in der M60. Ziemlich sicher reagiert der Organismus in deinem deinem Alter schneller auf Trainingsreize.
Mit "angezogener Handbremse", wie du es nennst, bin ich absolut gelaufen, was man, wie beschrieben, daran sieht, dass ich kaum überholt wurde. Die ersten 5 Std. hatte ich immer das Gefühl, weit unterhalb meines Leistungsvermögens zu laufen. Hart wars dann irgendwann aber doch, da brauchte es keine Disziplin, um langsam, sondern um überhaupt noch zu laufen.

Viele Grüße
dadarun

Leben ist Bewegung

Wenn ich mit ü.60 noch

Wenn ich mit ü.60 noch solche Strecken laufe, werde ich sicherlich überglücklich sein. Ich wünsche Dir noch alles Gute und viele aktive Jahre.

Viele Grüße

Thomas

Ich kann dazu gar nix sagen

Ich kann dazu gar nix sagen momentan.

Ich meld mich nochmal wenn ich meine Sprache wieder gefunden habe und meine Gänsehaut verschwunden ist.

Respekt !!!

Auch beim zweiten Lesen

Auch beim zweiten Lesen ein Genuss und einziges Mit-Leiden, gemixt mit Neid und Bewunderung! :)

Und jetzt grad sind Marco, Rue und Henry dabei. Ob die auch Gegenwind haben? Ob's ihnen noch gut geht?

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