Benutzerbild von rue59

wie gut, daß die Wettkampfstrecken gut augeschildert und auch gut mit Getränken und Essen bestückt sind. (normalerweise wenigstens)
Ich bin gestern los, dachte, na ja so 30km maximal sollens werden, so warm ist es nicht, also müßten 4 große Fläschchen reichen. Nun habe ich wieder eine neue Strecke ausprobieren wollen- und mich im Wald gründlich verlaufen. Das Resultat war, daß ich einen großen Kreis lief. Danach suchte ich wieder meinen Heimweg. Aber, die Ausschilderung der Wanderwege ist sehr dem Zufall überlassen, manchmal finde ich den gleichen Weg, manchmal nicht. Oder die Zeichen sind nicht dort, wo ich sie brauche. Die Wege gleichen teilweise Wildwechseln oder sind trockene Bachbetten- also nicht unbedingt die idealen Laufstrecken.
Das Resultat war jedenfalls, ich war wesentlich länger und weiter unterwegs als geplant, hatte dafür eindeutig zu wenig Wasser dabei und bekam auch Hunger, den ich nur zum Teil mit Brombeeren überdeckte.
Ich habe zwar 2 verschiedene GPS- Systeme, beide haben allerdings den Nachteil, daß sie unter Bäumen nicht funktionieren. Auf den Wanderkarten sind nicht alle Wege eingezeichnet- und immer nur die selben Kreise zu drehen, ist auf Dauer langweilig. (Und da gehe ich gleich lustlos ans Training ran) Die Strecke habe ich zwar in etwa ausgemessen- kann also die Zeiten vergleichen.
Jetzt bin ich nur gespannt, wie sich diese Pfadfinder/OL Läufe auf meine Wettkämpfe auswirken. Ich weiß zumindest, auf was ich achten muß...
Astrid

0

Hi Astrid, ich kenn das. War

Hi Astrid, ich kenn das. War im Frankenwald und wollte nur ein kleines Läufchen machen. Ich hatte mich aber total verfranzt und umso mehr ich mich verlief umso mehr "Schiss" hab ich bekommen.

Sani weit ab von jeglicher Zivilisation, kein Handynetz und nur Wald.......nein Danke, das brauch ich nicht mehr*grusel*

Als ich dann wieder irgendwann heil am Zeltplatz angekommen bin, hat sich heraus gestellt, dass ich ganz nah dran war. Ich hab "nur" die Orientierung verloren und dachte ich bin ganz woanders.

LG Sani

aber wie spannend ....

sich im Wald zu verlaufen.
Das ist doch ein prima Nervenkitzel, wenn die Dämmerung langsam einsetzt, der Nebel über Lichtungen und den Weg kriecht. Wenn das Rascheln im Gebüsch und der Geruch nach Pilzen, Kräutern und wildem Getier einem die Sinne schärft und die Muskeln anspannen lässt. Hier ist sie gefragt: absolute Konzentration, Nervenstärke, Seekraft.
In diesen Situationen sollte man doch eigendlich an Geschwindigkeit gewinnen.

Also der Trainingseffekt ist meines Erachtens nicht zu unterschätzen. Aber wichtiger ist ja eh der Spaß am Abenteuer. Brombeeren zum Überleben, Wasserknappheit - was dich nicht tötet macht dich nur härter.

gruselige Grüße aus dem dunklen Horner Gassiwald
Anja

GPS

Also, dass mein Handy keinen Empfang hat, kenne ich; aber so dicht sind bei uns die Wälder offenbar nicht: Meine Garmin hat noch nie den Sender verloren, jedenfalls nicht im Wald (wohl inmitten von Mainz ;-).
Ich muss allerdings zugeben, dass ich die langen Strecken lieber auf Straße laufe, da gehe ich auf Nummer sicher ;-)

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links