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Hallo,

ich bin eine Laufanfängerin. Nachdem ich 27 kg abgenommen habe und ein halbes Jahr Walking hinter mich gebracht habe, habe ich habe vor 10 Wochen mit dem Laufen begonnen, das erste Mal in meinem 44jährigen Leben.
Anfangs bin ich mit Gehpausen gelaufen, nach ca. 4 Wochen bin ich dann 30 Minuten durchgelaufen.

Mittlerweile bin ich an dem Punkt, wo mir das Laufen richtig, richtig Spaß macht. Anfangs wars eben nur eine Quälerei.
Ich laufe 3-4 mal pro Woche, Distanzen zwischen 5 und 9 km, bei 6-7 Min/km.

Letzte Woche habe ich an einem 5,5 km Lauf in Duisburg (Citirun) teilgenommen. Es ist mir noch nie so schwer gefallen, diese 5,5 km zu laufen, ich hatte einen vollkommen trockenen Mund, meine Beine schmerzten, mein Duchschnittpuls war bei 160 und habe geschnauft wie ein Walross und das bei einer Zeit von 40:33.
3 Tage danach hatte ich noch Muskelkater - den ich normalerweise nicht kenne - und fühlte mich schlapp.
Da ich mir jedoch vorstellen kann, an weiteren Wettkämpfen teilzunehmen, möchte euch bitten, mir zu erklären, warum der Mann mit dem Hammer an jeder Ecke stand?

Vielleicht erwarte ich auch einfach nur zuviel von mir. Ich war in meinem Leben nie wirklich sportlich und fange nun mit dem Laufen an und das erst vor 9 Wochen.
Ich würde gerne als nächstes Ziel an einem 10km Lauf teilnehmen. Hier möchte ich mir jedoch noch ein bischen Zeit lassen, da ich nicht als Letzte ins Ziel einlaufen möchte.

Ich würde mich sehr über Antworten und Ratschläge über die Vorbereitung/Teilnahme an einem Wettkampf, sowie zu meinen Läufen freuen. Wie gesagt, bin blutige Anfängerin und mir fehlen einfach die Ansprechpartner.

Vielen Dank.

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Nicht übertreiben ...

... ist hier die Devise. Ich denke, du willst zuviel von Dir. Es ist wirklich bewundernswert, aber man darfs auch nicht übertreiben. Dein Körper (sowohl Kreislauf als auch Gelenke und Muskeln) müssen sich doch erst an den Wandel gewöhnen.

Und gerade ein Wettkampf ist (nach meiner Sicht) eine besondere Situation.

Bleib schön am Ball, steigere dich langsam. Dann klappt´s auch mit dem Hammer-Mann.

Viele Grüße
Steph

An einem Lauf teilzunehmen,

An einem Lauf teilzunehmen, bedeutet für einen selbst leider nicht nur Spaß und sich mit anderen messen zu können.

Die Schwierigkeit bei der Teilnahme an einem Rennen besteht sicherlich darin, sein eigenes Rennen und vor allem seine eigene Geschwindigkeit zu laufen, seinen Rhythmus zu finden.
Ich könnte mir vorstellen, das du angesichts anderer (vielleicht schnellerer) Läufer schneller als üblich gelaufen bist und daher einfach nicht deinen Laufrhythmus gefunden hast. Bei meinem ersten Lauf habe ich mich recht häufig an anderen orientiert und musste daher auch im zweiten Teil der Strecke eine kleine Gehpause einlegen, weil mir ganz einfach die Luft fehlte.

Trotz deiner Probleme finde ich es aber super toll, das du mit 44 Jahren so die Kurve gekriegt hast. Hut ab!!!

der Hemeraner

Hut ab!

Hallo Fuerteziege,
Deine Geschichte kommt mir insoweit bekannt vor, als dass ich auch zum ersten Mal in meinem Leben laufe. Aber die 30 min am Stück habe ich erst nach 12 (!) Wochen geschafft! Ich hatte am 1.4. angefangen mit laufen/gehen im Wechsel, und Ende Juni war ich endlich soweit. Jetzt, fast drei Monate später, laufe ich ca. 8 km in über einer Stunde, und ich trainiere für einen 10-km-Lauf, aber ich werde wohl eine der Letzten beim Zieleinlauf sein. Also gegen mich hast Du eine richtig geniale Steigerung hingelegt! Aber vielleicht ging es ja doch zu schnell... Nach den gigantischen Steigerungen zu Anfang merke ich jetzt, dass es doch langsamer "aufwärts" geht.
Also - immer ruhig weitermachen! Nicht zu doll stressen! Du hast schon irres geleistet!
Viele Grüße von Locke

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