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Moin! Ich habe in den vergangenen acht Wochen tapfer mein Laufprogramm intensiviert, um Mitte Oktober endlich mal einen Marathon zu bewältigen. Alles nach Plan mit langsamer Steigerung der Intensität etc. Alles lief auch wunderbar - bis ich jetzt bei einem lockeren 15-km-Lauf plötzlich einen fiesen Druckschmerz im Mittelfuß spürte. Ich hab's auf die zu alten Schuhe mit unzureichender Dämpfung geschoben, die sofort aussortiert - doch heute kam der Schmerz in relativ neuen Schuhen unvermittelt zurück und wollte auch nicht mehr so recht verschwinden. Schon das Gehen macht mir bisweilen Mühe, wenn ich falsch aufkomme. Mit Laufen will ich mir den Fuß erst gar nicht ruinieren. Kann das wirklich ein Ermüdungsbruch sein? Oder was kann im Mittelfuß sonst anbrennen? Äußerlich ist nichts zu sehen, in Ruhelage tut mir auch nichts weh. Ich gehe morgen Früh auch zum Dottore, auch wenn ich mich so recht nicht traue, weil ich ahne, dass ich mir den Marathon zum 2. Mal abschminken kann (im März war's eine schwere Erkältung...).

Kann sein, muss es aber nicht

Rüdiger Hoffmann würde sagen: "Kann ein Ermüdungsbruch sein, muss es aber nicht."

Einen Haarriss im Knochen kann der Arzt in der Regel nur durch Kernspin feststellen, Ultraschall reicht nicht aus, Röntgen oft auch nicht.

Wenn nur ein Nerv geklemmt ist kann der Arzt den Schmerz rausmassieren, und Du kannst nach ein paar Tagen wieder schmerzfrei auf die Piste.

Ich drück Dir die Daumen, damit Du diesmal starten kannst.

mir ist 2001 das gleiche

mir ist 2001 das gleiche passiert. Der Sportarzt war krank also gings zum Orthopäden; Diagnose Ermüdungsbruch. Sechs Wochen Pause mit Bandage und dann langsam wieder anfangen; Resultat beim Anfang: gleiche Schmerzen nach dem loslaufen.
Mittlerweile war September und den Berlin-Marathon konnte ich an den Nagel hängen.
Der Sportarzt meinte dann ich hätte nie auch nichtmal einen Haarriß im Mittelfuß gehabt. Abhilfe: Fußgymnastik! Das Fußgewölbe war seitens der Muskulatur nicht ausreichend ausgebildet. Ich dachte nie, dass das so ist, aber der Kurs bei der Gymnastik war kein rausgeschmissenes Geld. Hat echt geholfen; habe recht schnell Besserung gespürt und nach drei Wochen ging das Laufen Stück für Stück mit imme weniger Beschwerden, womit die km-Umfänge wieder hoch gehen konnten.
Ich hoffe nicht mit so einer blöden krankengeschichte gelangweilt zu haben und drücke dir die Daumen, dass es nur das schwache Mittelfußgewölbe ist und keine Marschfraktur.
Such Dir den Arzt gut aus!!
Wünsche viel Spaß beim Herbstmarathon - wo auch immer.
Gruß Schalk

Habe momentan seit ca. 1

Habe momentan seit ca. 1 Monat das gleiche Problem, beim laufen fängt es an zu schmerzen, vorher auch zeitweise beim gehen, mittlerweile dabei aber eigentlich nicht mehr.
Hatte das auch Anfang 2007 schon mal, ging nach einer längeren Laufpause wieder vollständig weg. Damals hatte ich auch die Angst vor einem Ermüdungsbruch, war aber nichts.
Ich denke bei mir sind es Überlastungserscheinungen, was auch bei dir der Fall sein könnte wenn du dein Training intensiviert hast.

MfG,
Marco

Mach Dir nicht zuviele

Mach Dir nicht zuviele Gedanken. Ich hatte auch Schmerzen im Mittelfuß und mein Physiotherapeut (war dort wegen einer Muskelverhärtung in der Wade) sagte, dass ein Zeh blockiert ist. Er hat ihn mir ausgeknackt und alles war wunderbar bis zum nächsten Lauf.
Was auf Dauer geholfen hat, war die Schnürung der Schuhe an der schmerzenden Stelle ein Loch auszulassen.
Bei mir tritt der Schmerz jedoch immer mal wieder auf und geht dank ignorieren und flexibler Schnürung wieder weg.
Gute Besserung und gutes Laufen ohne Schmerzen :o))

Entwarnung

Danke für die Anteilnahme. Einen Arzttermin bekomme ich erst morgen, also bin ich ins Fitnessstudio geradelt und habe den Fuß dem Leiter (ein ausgebildeter Physiotherapeut) gezeigt. Sein Tipp: Nerv eingeklemmt oder höchstens ein Splitterbruch.

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