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Hallo zusammen!

Ich laufe seit Februar diesen Jahres, habe mich auf nunmehr 1h durchlaufen (9km) gesteigert und zittere nun ein wenig vor meinem ersten Wettkampf: Kernberglauf Jena, 15km. Und zwar geht es gleich zu Beginn 4km lang bergauf, 250 Höhenmeter hoch, wenn ich das Höhenprofil richtig gelesen habe.

Mein Problem: ich bin bisher nur in flachem Gelände gelaufen. Nun hab ich ein paar mal ein paar kleinere Berge dazu genommen, und bin jedes Mal tierisch am Kämpfen sie hochzukommen ohne total außer Puste zu kommen.

Meine Frage: Sollte ich als Anfänger bei dem Lauf (in 9 Wochen) einfach den Berg hochgehen? Oder hat jemand ein paar Tipps, wie man effektiv das Berg-Hochlaufen trainieren kann? Wie lange dauerts, bis es nich mehr weh tut? ;-)

Danke schon mal! Sandra

Hallo erstmal, bergauf

Hallo erstmal, bergauf laufen tut immer weh. Ich wohne im Saarland und wir haben hier hügelliges Gelände da geht´s immer berauf bergab selten gerade. Aber es dauert schon ein wenig bis man sich an bergauf laufen gewöhnt hat. Lauf ganz locker den Berg hoch und wenn´s zu schwer wird dann geh halt weiter und lauf wieder wenn du dich erholt hast, genau so hab ich es auch gemacht und es gibt immer noch ein paar Anstiege die ich noch nicht ganz laufend schaffe.

Gruß Saarthunder

Also ich wohne im schönen Bayern

ich laufe gerne Bergstrecken, ich habe mir angewöhnt die Berge auf den Zehenspitzen anzugehen, das läßt den Körper gerade und geht kommischerweise ganz locker.

Gruß Marc

Hallo Sandra, ja das

Hallo Sandra,
ja das passiert dir in Thüringen bei den meisten Läufen, dass immer mal ein knackiger Anstieg dabei ist. Schließe mich meinem Vorredner an, locker den Berg hoch laufen, bzw gehen. Gehen ist absolut keine Schande, und du wirst auch nicht die einzige sein.
Wenn du noch 9 Wochen Zeit hast, dann auch ab und zu mal bei den Trainingsläufen einen Berg mit reinpacken, am Anfang ist es zwar mühselig, aber irgednwann wird es besser ( bilde ich mir zumindest ein)
Bin im Juni hier einen ähnlichen Lauf gelaufen mit Anstieg kurz nach dem Start,(Kirschlauf in dne Fahner Höhen http://www.kirschlauf.de/) oben angekommen hatte ich schon das Schnäuzchen voll und wollte eigentlich garnicht weiter, aber da gab es dann gleich einen Getränkestand und wenn es erstmal wieder eine Weile gerade aus geht, sieht die Welt dann gleich viel besser aus ;-)

bye
murphy

Ich versuche es jetzt auch im hügeligen Gelände.

Bin meine meisten Laufkilometer im flachen Gelände gelaufen.Die höchsten Erhebungen waren die Anstiege zu den Autobahnbrücken. Habe jetzt seit dem ich Laufe von Mai 2005 bis jetzt so um die 4500km hinter mir im flachen Gelände. Bin immer durchgelaufen, ob es mal schnell war oder eine längere Strecke war. Niemals habe ich schlapp gemacht und einen Lauf abgebrochen.
Aber jetzt im hügeligen Gelände mußte ich schon den einen oder anderen Lauf abbrechen. Konnte einfach nicht mehr weiter.Beine versagten den Dienst.
Bei meinem vorletzten Lauf mußte ich 4 Kilometer gehen um zu meinem Auto zu kommen.
Also Flachland und hügeliges Gelände ist ein himmelweiter Unterschied.
Durch Training sind auch die Höhenunterschiede zu schaffen weil die Muskulatur sich mit der Zeit entwickelt und sich daran gewöhnt.
Nach vier Läufen jetzt in den Bergen habe ich es heute geschafft meine 14km ohne eine Gehpause zu bewältigen.
Also durch Training ist alles zu schaffen.
Aber einen Wettkampf würde ich jetzt immer noch nicht bestreiten.

Hallo! Da hab ich es ja

Hallo!

Da hab ich es ja richtig gut hier im Oberbergischen. Egal in welche Richtung ich von zu Hause aus laufe, ich muss immer als erstes einen Berg hoch und auch der Rest der Strecken hält ein paar Anstiege für mich bereit.
Ich variiere meine Schrittlänge und die Körperhaltung bei den Bergen. Wenns anfängt weh zu tun schalte ich in eine andere Laufart, dann klappts wieder ein paar hundert Meter. Ich denke aber egal wie du die Berge läufst oder gehst, ein kleiner Grundschmerz ist immer mit an Bord. Das Gute an der Sache ist das du alles was du hoch läufst auch wieder runter laufen darfst / kannst (solange es ein Rundkurs ist).

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Berge hochlaufen

Hallo Sandra,
ich laufe bis heute keine Berge komplett hoch und bin nun schon seit einigen Jahren als Freizeitläufer unterwegs.
Da du von Jena bist, kannst du dir doch die Strecke in deiner Vorbereitung mal als Trainingslauf vornehmen. So weißt du, wie du dich fühlst, wann du gehen und wann du laufen kannst.
Ich starte Mitte Oktober beim Harzgebirgslauf (mein 10. Start auf der 11km-Strecke). Ganz viele Läufer gehen an den steilen Stellen. Diejenigen, die dich laufender Weise überholen, wirst du dann wahrscheinlich überholen, wenn es wieder flach wird bzw. runter geht. Am steilen Anstieg habe ich mich immer gefragt: "Warum machst du das eigentlich?", wenn du aber dann ins Ziel kommst und die vielen Leute am Rande Beifall klatschen (und nicht nur für die Ersten), dann sagst du dir: "Toll, das mache ich nächstes Jahr wieder!". Von hier aus schon einmal danke an Alle, die in Wernigerode am 11. Oktober an der Strecke stehen. Denen tuen die Hände am Ende mehr weh, als uns die Füße.
Also alles Gute bei deinem Start!
Brockenhexe

ein schöner Landschaftslauf ;-)

Hallöchen =)

ja der Jenaer Kernberglauf ist schon ein harter, aber schöner Brocken. Ich selbst habe da auch schon einmal teilgenommen, trainiere aber auch häufig in den Kernbergen.
Das Schönste ist, dass es nach dem Steinkreuz fast nur noch bergab geht.
Beim ersten Wettkampf am Besten etwas weiter hinten einreihen, da geht man den vielen Drängelein aus dem Weg, wird nicht zu einem zu schnellen Anfangstempo gezwungen und man findet bestimmt noch vor dem Start nette Leute, die den Lauf auch evt. gemeinsam durchkämpfen ;-)
Ein Bergtraining würde ich auf jeden Fall ins Training mit einbauen. Am Berg braucht man Kraft in den Beinen und die sollte man sich vorher antrainieren.
Vllt. kannst du es ja mit 2-5min bergan laufen+ 2min gehen +2-5min bergan laufen....das ganze Programm dann 40min-1h durch ziehen (je nach Trainingszustand). Anschließend versuchen bei den nächsten Trainingsläufen, wenn du merkst, dass es mit der Puste besser wird ;-) , dann die bergan Zeit verlängern und die Pausenzeit verkürzen. Diese Trainingseinheit einmal in der Woche neben den anderen Laufeinheiten (Ausdauer) einbauen.
Oder man bringt in einen 30 min Lauf 5-6 schnellere Berganläufe mit ein.

Vorfußlaufen ist immer am schnellsten, ob es aber einen leichter voranbringt, hängt wieder eher von der Ausprägung der Muskulatur ab.

Also denn ich drücke die Daumen für deine Kernbergvorbereitung und den Lauf!
Und keine Angst vorm Hochgehen, es gibt viele die das machen ;-) auch die stärksten Männer *g*
Und auch das ist nicht schlecht, da man so am Besten die schöne Landschaft genießen kann^^

Viel Glück! Viel Spaß!!!

Lieber langsam und locker mit einem Lächeln ins Ziel!

eIn JeNaErKeRnBeRgLäUfEr

Berge sind Stress

und kosten Kraft. Die musst du aufbauen - entweder durch Berglaufen oder Krafttraining, z.B. Kniebeugen o.ae. Wie viel das in den nächsten Wochen noch bringt musst du schauen, ich würde an deiner Stelle einfach mal schauen, wie du hoch kommst ohne das du dich zu sehr verausgabst und ggf gelegentlich ein Stück gehen, aber andersrum sind 250m auf 4km nicht soooo viel.

Probiers also einfach aus, was für dich das beste ist, beim ersten Mal solltest eh eher den lauf geniessen.

Matthias

Flachlandtiroler

Ich bin auch bekennende Flachlandtirolerin und hasse Anstiege. Aber sie gehen echt besser, wenn man sie bewusst auf dem Vorfuß hoch läuft. Eklig bleibt's trotzdem. Trainieren kannst du, wenn du keine Anstiege hast, z.B. Treppenläufe, das ist auch super. Also eine feine Treppe aussuchen, dann flott hoch, ein paar mal jede Stufe, dann jede zweite ein paar mal, und dann jede dritte. Immer langsam runtergehen, dass sich der Puls beruhigen kann.
Mach' dich am Anfang des Wettkampfes nicht zu fertig, lieber langsam kleine Schritte hochlaufen, den Puls im akzeptablen Bereich halten und dann in der Ebene Gas geben.

Harte Beine

Hallo,

jetzt muß ich als Jenaer auch noch meinen Senf dazugeben. Vorfußlaufen und Variabilität in der Frequenz sind das, was Du üben mußt. Außerdem schwinge ich mich ab und an auch aufs Mtb, denn das macht harte Beine! Ein guter Trainingsanstieg ist, finde ich, der Weg rauf zum Forsthaus. Moderat - aber lang genug. Kann man auch mal schön hinaufbummeln.

tschüß,

Hippias

Dankeschön!

vielen Dank für die vielen Tipps! Da werd ich mich wohl gleich morgen mal auf den ersten Berg stürzen ;-)

Berge sind...

Hi,
kommt darauf an, auf was man abzielt. Ich finde es super lässig, ein paar Höhenmeter einzubauen. Im Appenzeller Land geht es auch kaum ohne, vor allem beim Radeln kommt man unter 500Hm nicht raus :-) macht starke Beine und man lernt "beissen". Problem ist beim Laufen, im Gegensatz zum Radeln, dass man sich nicht mehr so leicht erholen kann, wenn man mal "überzockt" hat, also lieber zu langsam angehen und auch mal eine Gehpause machen, als den Puls hochjagen und zum "Laktator" werden. Man kann sich ja steigern. Kommt eben auch auf die Steigung und den Untergrund an. Aber wie gesagt: "es kommt aufs Ziel an". Wenn Du einen HM oder einen 42k machen willst, der topfeben ist, dann trainierst Du anders als auf einen Trans-Alpine Run oder den Jungfrau Marathon.
Viel Spass am Berg,
Grüsse
Fex

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