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Also ich fange mal ganz von vorne an.
Heute morgen ist mein Pulsmesser vom Polar-Servive zurückgekommen. OCh hatte ihn mindestens 4 Jahre nicht benutzt und eignetlich hab ich auch genau so lang nicht mehr ernsthaft trainiert. Das erste worüber ich mich gefreut hab war das ein neuer wearlink beilag. Ich hatte im Serviceauftrag zwar angekreutzt "Sender auf jeden Fall austauschen" hatte aber damit gerechnet das ich wieder so einen alten bekommen würde. Die Gibt es aber mittlerweile nicht mehr. Vorteil beim wearlink: Batterie kann man selbst tauschen und er ist angenehmer zu tragen. Das nächste worüber ich mich gefreut hab war, dass meine Ganzen Einstellungen von früher noch drauf waren. Meine untere Grenze lag bei 155 und die obere bei 175. Damit bin ich früher immer gut zurechtgekommen. Zuerst wollte ich die Werte abändern... man ist ja älter geworden... zwischen 20 und 24 passiert ja schon einiges und ich bin ja auch nicht mehr so fit wie früher. Dann dachte ich aber versuchst du's einfach mal mal sehen wie deine Werte so liegen. Was soll ich sagen... es lief super! Ich komme mir vor als wäre ich die ganze Zeit mit angezogener Handbremse gelaufen. Ich bin auf meiner Hausstecke 10,49 km eine 53:11 gelaufen beim 10km punkt war ich bei 51:07. Mein Durchschnitspuls war 162 und maximal hatte ich 180 drauf. Pro km bedeutet das eine 5:04. Dazu muss ich sagen das die Stecke immerhin +325 / -325 Höhenmeter hat. Die Strecke hat einige knackige Anstiege. (Ihr könnt euch die strecke ja mal ansehen "Hirz Lißb Hillersbach") Ich denke in nem Wettkampf hätte ich locker die 50 geknackt. Nach meinem Gefühl bin ich eigentlich ganz locker gelaufen reden wäre noch gut möglich gewesen. Daran macht man ja eigentlich immer fest ob man zu schnell ist.
In gut 2 Wochen fangen jetzt die heißen letzten 10 Wochen vor Frankfurt an. Ich hab vor die 4 Stunden anzupeilen, wobei ich die ersten 20 erstmal mit einem langsameren Schnitt angehen will und dann entweder ne Schippe zulegen will oder bei dem niedrigeren Schnitt bleiben will. (ist mein erster Marathon) Je nach Form halt. Der Trainingsplan für die letzten 10 Wochen ist jedenfalls auf die 4 Stunden abgestimmt.
Was ich mich jetzt frage ist mit welchem puls man eigentlich so einen Marathon läuft. Ich bin 24 1,73 und wiege 62 kg. So pauschal kann man das ja nicht sagen. Aber vielleicht hat einer von euch einen Tip wie man seine Pulsregionen am besten bestimmen kann. Mein Pulsmesser ist schon etwas älter deshalb hat er diesen ganzen Ownzone kram noch nicht. Man kann nur eine ober und untergrenze manuell einstellen.
Auf jeden Fall, werde ich am Wochenende bei den 15km in Nidda, auch versuchen mit nem 160er Durchschnittspuls zu laufen. Läuft noch jemand von euch am Wochenende in Nidda?

Was sagt ihr zu dem Trainingserlebniss? Würde mich über eine Beurteilung von jemandem neutralen freuen.

LG
Henno

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Puls

Hammerzeit im Training, Gratulation!
Der Puls ist total individuell und nicht größen- bzw. gewichtsabhängig und nur bedingt altersabhängig. Wenn du deinen max. Puls nicht kennst, wäre es gut, diesen empirisch zu ermitteln, z.B. bei einem voll gelaufenen 10er Wettkampf ins Ziel sprinten - da dürftest du dann deinem max. Puls ziemlich nahe kommen.
Beim Marathon sollte man auf jeden Fall deutlich unterhalb der anareroben Schwelle laufen (die liegt so bei ca. 90% des max. Puls) - also etwa bis 85% max. Puls. Da im Verlauf des MT der Puls ansteigt, sollte man nicht gleich mit 85% losrennen.
Die langen Läufe empfiehlt sich mit 70-75% des max. Puls zu laufen, um den Fettstoffwechsel zu trainieren (gegen den Hammermann).

Alles perfekt, was crema da

Alles perfekt, was crema da so schreibt. bezüglich puls ist nichts hinzuzufügen. zu den langen läufen (bzw. bei allen läufen mit niedriger belastung) wollte nur kurz ergänzen, dass ich ganz gute erfahrungen mit dem "nüchtern-laufen" gemacht habe. d.h., man läuft z.b. den 25km-lauf am sonntag morgen vor dem frühstück - wasser zum trinken nicht vergessen. zum 30km-lauf habe ich mir dann immer so nach 20km eine banane eingepfiffen. Du trainierst damit deinen körper auf die fettverbrennung umzuschalten. die ersten km läufst du deinen kohlehydratspeicher leer und dann wird umgeschalten auf fettverbrennung. wenn man das im training schon öfter macht, kommt der mann mit dem hammer eventuell gar nicht. habs entweder bei der pippig auf der webseite oder bei steffny gelesen und komme ganz gut klar damit.
gruß Schalk
PS: puls und tempo legst du am besten erst ein zwei wochen vor dem marathon fest, wenn du weist, wie du wirklich drauf bist.

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