Benutzerbild von Dirk Stein

Ich versuche jetzt schon seit ein paar Wochen, mal wieder ´nen ü30-Lauf hinzukriegen. Bisher vergeblich. Das längste waren 27,5km vor zwei Wochen. Auch heute war nach knapp 22km wieder Schluss. Trinkflasche leer und ohne Flüssigkeitszufuhr hätt´ ich nich noch über 8km rennen können.

Ein "sicheres" Versteck für ein Wasserdepot auf der Strecke hab ich nicht gefunden. Da, wo ich das Depot bräuchte, ist zuviel "Verkehr" (hauptsächlich Jugendliche, die so aussehn, als würden sie gern mal "´nen Spaß" machen). Trinkgurt (schon getestet) und Rücksack/Camelbag (noch nicht getestet) stelle ich mir beim Laufen ziemlich unangenehm vor. Leider kann ich ein Camelbag auch nich ausprobieren bzw. testweise ausleihen.

Wie also krieg ich bei den Temperaturen lange Läufe hin oder kann der Berlin-Marathon auch ohne lange Läufe in der Vorbereitung gut funktionieren?

Ich laufe z.Zt. ca. 75km pro Woche, auf 4-5 Einheiten verteilt. Das hab ich vor meiner Marathonpremiere im Mai auch so gemacht, allerdings hatte ich da auch seit November 1 mal pro Monat ´nen 35er im Programm...

Bin für jeden Ratschlag dankbar.

Gruß
Dirk

langer Lauf

Hallo Dirk,
bin mit meiner Tochter auch in Berlin dabei und sind letzte Woche auch erst unseren "ersten" 30er gelaufen. Da es sehr, sehr warm war, haben wir 4x 1,5 l Wasser-Flaschen auf eine 15 km Strecke verteilt und sind dann den selben Weg wieder zurück gelaufen, damit wir insgesamt 8 (war wirklich nötig) Wasserstellen zur Verfügung hatten. Wenn dann mal die eine oder andere Flasche nicht mehr an seinem Ort liegt, ist es auch egal denn bis zur nächsten Wasserstelle ist es ja nicht weit.Sind um 23 Uhr gestartet und haben einen Nachtlauf daraus gemacht. Hat großen Spaß gemacht! Kann ich nur empfehlen.
Weiterhin viel Spaß beim Training und viel Erfolg am 28.09.!
Laufende Grüße von Tame

Ich kann mir...

...'ne M-Vorbereitung ohne lange Läufe nicht vorstellen und lange Läufe ohne Wasser auch nicht. Meinen Trinkgurt finde ich zwar blöd, aber hab' mich dran gewöhnt - das 800ml-Camelbak ist so günstig, dass ich mir das einfach demnächst mal zulegen werde, knapp 0,5l sind mir nämlich zu wenig.

Gute Verstecke habe ich auch noch nicht entdeckt und dazu wäre mir auch der logistische Aufwand zu hoch.

Bei meinen langen Läufen hab' ich häufig nach zwei Drittel oder drei Viertel 'ne Tanke besucht und mir noch einen halben Liter flüssiges geholt - schön, dass Trinkgurte auch noch eine Notgroschen-Tasche haben... :)

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de nihilo nihil

Lange Strecken und Trinksysteme

Also lange Läufe über 30km würde ich in der Marathonvorbereitung schon machen.

Ich mache meine langen Läufe Abends, bin dann zwar meistens erst um 23Uhr zu Hause, aber ich muss zumindest nicht in der Sonne laufen.
Morgens wäre natürlich auch eine Möglichkeit, aber wenn ich sehe wie heiß es schon um 9Uhr ist, dann bevorzuge ich doch lieber den Abend. Ausserdem schlafe ich so gerne aus am Wochenende.

Wasserstellen habe ich mir keine angelegt, ich nehme einen Trinkgurt mit, wo ca. 1 Liter Wasser rein passt. Vorher noch viel Flüssigkeit aufnehmen und dann planen, dass das Wasser über die Distanz auch reicht.

Mal meine Erfahrungen:
-Von Camelbag gibt es auch Hüftgürtel, meiner hat 1,5L sollte also ausreichen. Ich habe mir damals einen zum testen geholt, nachdem ich gemerkt habe, dass ich mit einem Trinkrucksack nicht laufen kann. Allerdings habe ich den Hüftgürtel mitlerweile auch aufgegeben, da ich ihn immer zu früh leer hatte.
-Flasche in der Hand mag ich auch nicht. 3 Stunden laufen und die ganze Zeit ne Flasche in der Hand kann ich mir auch nicht vorstellen.
-Große Trinkflaschen am Gürtel habe ich noch nicht ausprobiert, aber wenn ich sehe wie die bei anderen wackeln, dann will ich das auch gar nicht testen.
-Ich nutze jetzt einen Trinkgurt mit 4 kleinen Flaschen, pro Flasche ca. 0,3L. Ich finde die kleinen Flaschen von Vorteil, weil man sein Wasser besser haushalten kann. So mache ich 2km vor Ende immer die letzte Flasche leer und komme genau über meine langen Distanzen.

Sonst viel Spaß in der Vorbereitung und viel Erfolg bei deinem Marathon.

Wasser- Wasser-Wasser

Hallo Dirk,

einen Marathon ohne lange Läufe würde ich nicht bestreiten - außer du hast ein hohes Masochismus-Potential, denn Spaß machen wird der Lauf dann nicht. Meine Erfahrung ist: je mehr und intensiver ich die langen Läufe trainiert habe, desto besser waren die Zeiten und desto lockerer konnte ich alles absolvieren, bis hin zu fast 0 Muskelkater.

Zum Wasserproblem: Ich bin eine Zeit lang mit Trinkgurt gelaufen, 6 kleine Ampullen à 0,2 l. Das reicht normalerweise und ist mittelprächtig nervend, was den Tragekomfort betrifft. Ein zweiter Gurt mit 4 Pullen à 0,25 l wurde recht bald aussortiert, weil der Gurt nicht gut einzustellen war und meine wertvollen Funktionsshirts aufscheuerte *grummel*.
Inzwischen laufe ich mit einer 0,5-l-Pulle (Isogetränk o. ä.) in der Hand los. Wenn es nicht allzu warm ist, reicht mir das für 35 km. Wenn es warm ist, lege ich meine Strecken so, dass ich mehrfach an Tankstellen oder Supermärkten vorbeikomme zum Nachschub kaufen.
Und wenn meine Freundin Lust hat, mitzukommen, ist eh alles gelöst. Hier bleibt nur die Frage: Wie motivierst du deine Freundin/Frau zum Mitkommen?!

LG
Rainer

Leben ist Bewegung

Also ich bin grade mit nem

Also ich bin grade mit nem Radrucksack (der sich Klasse zum Laufen eignet) mit 2l-Camelbak-Wasserblase bis zu 4,5 Std lang unterwegs und es bereitet mir keine Probleme. Große Runden in der freien Mittelgebirgslandschaft sind so ohne weiteres möglich, das Einrichten von Wasserstellen an Wendepunkt- oder Mehrrundenstecken fände ich ausgesprochen umständlich und dazu noch reizlos.

Strecken in der Ebene bis 28/30km kann ich mittlerweile auch bei der derzeitigen Witterung ohne zu Trinken laufen, allerdings nicht in der prallen Mittagshitze sondern eher am späten Nachmittag/Abend.

Wenn man nicht gerade zur Elite gehört oder seine Trainingsmöglichkeiten völlig ausgereitzt hat, ist der Gesamtumfang an Trainingskilometern übrigens entscheidender als die langen Läufe für sich. So gesehen wäre es durchaus möglich, auf die Dreißiger zu verzichten und nur max. 25km zu laufen - diese aber etwas flotter, bis hin zum Marathontempo. Es gibt durchaus Marathontrainingspläne, bei denen die längsten Einheiten so aussehen. Tja, Jeder muss halt für sich rausfinden, was ihm gut tut. Ich persönlich vertrete die Auffassung, daß man sich sowohl an Rucksack wie auch Hitze gewöhnen und den Mangel trainieren kann/muss.

Gruß Marcus

Hmmm...

Also als Noch-Nicht-Marathoni kann ich dir zu ü30-Läufen ja oder nein nichts aus Erfahrung raten. Aber die Wasserproblematik kenne ich gut, da ich immer und gerne viel (Wasser!) trinke. Meinen Camelbak Hüftgurt mit 0,8 l hatte ich am Anfang auch schnell leergenuckelt - man sieht halt nicht wieviel noch drin ist. Seit ich mich diszipliniere (alle x km 2 Schlucke) klappt das gut. Habe Samstag mittag 2,5 Std damit gut überstanden. Den Rucksack habe ich noch nicht getestet, werde ich aber auch noch machen. Gestern kam mir beim Radeln ein Läufer mit Trinkrucksack entgegen, und der sah ganz fröhlich aus...

Trinkflaschen deponieren

Habt Ihr die leeren Flaschen hinterher wieder eingesammelt?

Uwe

Verpflegungsstelle

Hallo,

wenn ich bei uns in den Wäldern einen langen Lauf mache, dann fahre ich mit dem Auto einen der Wanderparkplätze an und deponiere im Wagen meine Verpflegung (Wasser und Tupperdose mit geschnittenen Bananen). Ich achte dann darauf, dass mich mein Lauf immer regelmäßig an dem Parkplatz vorbeiführt, sodass ich dann Zugriff auf meine Verpflegung habe. Zusätzlich habe ich am Gürtel die kleinen Trinkampullen. Die sind nicht so lästig wie die großen Trinkflaschen und reichen für die Abschnitte zwischen den Parkplatzbesuchen aus und ich fülle sie dann auch bei meinem "Boxenstopp" immer wieder auf.

Im Urlaub habe ich mal einen 30er gemacht, da habe ich die Verpflegung auf der Terasse der Ferienwohnung deponiert und dafür gesorgt, dass ich alle 10 km daran vorbei komme. Hat auch gut funktioniert.

LG
Der Szossi
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Kölner Halbmarathon "Die Generalprobe" 2007: 1:57:50
Berlin-Marathon 2007: 4:40:07
Halbmarathon Bonn 2008: 1:54:19

Schade, dass Du so

weit weg wohnst, denn sonst wuerd ich Dir meinen 3l-Deuter Wasserrucksack sehr gerne mal zum Testen ausleihen.

Da ich eine ziemlich durstige Schnecke bin und immer ziemlich lang unterwegs, um meine Kilometer zu schaffen, brauche ich einfach genug zu trinken.

Ich hab viel ausprobiert und der Rucksack ist fuer mich immer noch das Beste. Passen bis zu 3l Wasser rein, die dann nicht rumschwappen und gewichtsmaessig immer guenstig verteilt sind.

Ausserdem finde ich, dass so ein Rucksack im Gegensatz zum Guertel praktisch gar nicht scheuert. Mit dem Guertel hatte ich immer Scheuerstellen, was ich vom Rucksack gar nicht kenne.

Nicht zuletzt kann man bei drohendem schlechten Wetter auch mal vorsorglich die Jacke reinpacken, ein paar Blasenpflaster dabei haben, Muesliriegel, Badeanzug/-hose, etc. Dann kann's auch ruhig mal ungeplant laenger und/oder weiter werden... ;)

Mag sein, dass es bisschen merkwuerdig aussieht, aber es ist ein gutes Gefuehl, auf jeden Fall genug zu trinken dabei zu haben. Ich hab die Ausgabe bisher nicht bereut.

Probier so ein Ding doch mal in einem Sportgeschaeft auf dem Laufband aus. Die guten haben sogar so Saeckchen, mit denen der Rucksack befuellt werden kann, damit man ihn auch mal mit Gewicht erlebt.

Gruesse
Susanne

--
"Gut abgerichtet kann der Mensch der beste Freund des Hundes sein."
Corey Ford

Wasser Wasser

Na logo!

Laufende Grüße von Tame

Lange Läufe

Lange Lufe Ü30 braucht man nicht notwendiger Weise zur Vorbereitung. Ich laufe selten übe 20km und kam auf den Marathonstrecken trotzdem gut zurecht. Im sommer ist bei mir aufgrund der Wasserproblematik bei 10km Schluss.

Falss du aber totzdem länger laufen willst, üerlege Dir einfach einen Rundkurs und parke dein Auto so, dass du regelmässig daran vorbekommst. Dann hast du genügend Reserven auf der Strecke.

Danke!

für die vielen Antworten hier!!

Die sympatischste Lösung finde ich, die Freundin/Frau mitzunehmen (vielleicht könnte sie sogar auf´m Fahrrad langsam neben mir herfahren). Nur: wo krieg ich sowas her? Mein Laufladen hat Freundinnen leider nicht im Angebot ;-)

Auch nicht schlecht, das Auto als Depot zu nutzen. Nur: Autos sind auch recht teuer... (Isch aaabe garr gein Auto...)

Nach all euren Erfahrungsberichten tendiere ich im Moment zum Camelbak-Hüftgurt. Werd morgen oder übermorgen mal wieder meinen Laufkonsumtempel konsultieren...

Nochmals danke, mit soviel Antworten in so kurzer Zeit hatte ich nicht gerechnet.

Gruß
Dirk

Kenne ich auch.....

das Problem lieber Dirk. Ich bereite mich auch auf Berlin vor und laufe auch in der Mittagssonne. Die Hitze ist nicht mein Problem sondern eher die Flüssigkeitsversorgung wie bei Dir. Ich habe auch die Variante 6x 200ml bei mir, nervt aber absolut wegen der hin und her Wackelei. Ich wollte auch mal den Camel- back versuchen aber ich organisiere mir auf der Ü30 Strecke immer einen Zwischenstopp wo Freund/ Freundin wartet und ich auftanke. Der Vorteil bei der 6x 200 Variante ist der Mix. Ich habe in ein paar Flaschen nur Wasser und die Anderen mit ISO etc. Und meist beansprucht man Freund oder Freundin nur einen halbe Stunde.
Was die langen Laufeinheiten angeht, ist eher so eine persönliche Trainingskiste. Meinen erster M. hat so bei Kilometer 30 doch die eine oder andere Reservelampe geblinkt. Deshalb habe ich jetzt schon viele ü30 dabei. Aber genauso gut habe ich ein Laufpartner der die Ü30 nicht macht und den M. ebenso souverän läuft. Der Trick liegt wohl dann eher in den wöchl. Gesamtkilometern.

Viel Glück und einen erfolgreichen M.

Mattes

Ich nehm meistens meine Frau

Ich nehm meistens meine Frau mit Fahrrad und jeder Menge Getränke mit.

Wenn Du an einer Stelle läufst wo wie Du sagst viel Verkehr herrscht kannst Du auch einfach ein paar € in die Tasche stecken und unterwegs was kaufen. Bestimmt hat es irgendwo eine Tankstelle, einen Kiosk oder einen Laden.

Ich lauf zwar nicht in bewohnten Gebieten, mit ein paar Kilometer Umweg kann ich aber von jeder meiner Laufstrecken zu einem Laden kommen. Etwas Kleingeld hab ich aus diesem Grund immer dabei, auch wenn ich mal einen kürzeren Lauf mache und denke auf Getränke verzichten zu können.

Trinken

Ich könnte Dir ja den Laufpark Stechlin empfehlen. Da findest Du in den Ortschaften Wasserstellen und die liegen so alle 5 km auseinander. Schilder weisen darauf hin. Da aber nicht jeder hier her kommen kann, muss man eigene Lösungen finden. Ich laufe grundsätzlich ohne Flasche und versorge mich unterwegs. Ich habe auch immer Euros in der Tasche und laufe Gaststätten an. Die kurze Pause wirkt sich keineswegs negativ auf das Training aus, im Gegenteil. Ansonsten bleiben nur Bekannte oder das Auto. Hier muss man dann aber eine Runde mehrfach drehen.
Wolfgang
www.laufpark-stechlin.de

Hallo ! Kenne das Problem !

Hallo !
Kenne das Problem ! Da ich auf dem Land wohne hab ich das jetzt so gelöst das ich nach jeweils ca. 8 daheim vorbei laufe und dort Wasser deponiert habe.
Was allerdings auch geht ist(man sollte 0,5 l Flasche schon irgendwo dabei haben;hand,gurt ect.) diese Flasche dann einfach auf einem Friedhof wieder auffüllen. Zumindest die Friedhöfe in Ortschaften sind an das Regionale Wassernetzt angeschlossen, somit das selbe Wasser was man zum Kochen nimmt(die Idee hab ich von Wigalt Bonning geklaut, Bekentnisse eines Nachtläufers , muß man gelesen haben).

Gruß
Gänseblümchenpflücker

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