Benutzerbild von tina2211

Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem/ Frage:
Seit ca. einem Jahr laufe ich recht regelmäßig (mind. 3x /Woche). Wenn ich am späten Nachmittag (nach der Arbeit) loslaufe, fällt mir das laufen generell leichter als morgens (z.B am Wochenende). Selbst wenn der Arbeitstag noch so stressig war, geht es oft wie von selbst. Düse ich am Wochenende morgens los, klappt irgendwie nix: Die Beine sind schwer wie Blei, die Atmung wild durcheinander und auch sonst ist es mehr eine Qual als Spaß.
Im nächsten Jahr möchte ich wieder in Kassel den Halbmarathon laufen. Doch mir graut jetzt schon vor der Startzeit: 08:30 Uhr.
In einer Läuferzeitung habe ich jetzt gelesen, dass es eben die unterschiedlichen Läufertypen gibt und man sich ruhig darauf einstellen sollte.
Aber es muss doch möglich sein, darauf hinzu trainieren, dass die Läufe morgens besser werden, oder!?
Hat jemand von euch damit Erfahrung??

Bin über jede Antwort dankbar.
Bis dahin ... liebe Grüsse
Tina

Jap

war nie ein Morgentyp und werde keiner werden. Auch nach vier Jahren Laufen ist mein Puls morgens ein paar Schläge höher als nachmittags oder abends, und genauso fühle ich mich auch. Da aber die allermeisten Wettkämpfe morgens liegen, habe ich mir angewöhnt, mindestens einmal, besser noch zweimal die Woche morgens zu laufen (heißt Start zwischen 7 und 8.30 Uhr), vor allem den langen wöchentlichen Lauf (2 Stunden und mehr). Seitdem bessert sich das Problem, allerdings nicht so, dass ich nun zum Morgenläufer mutiere.
Für die Wettkämpfe stehe ich dann halt entsprechend früher auf; allerdings puscht das Adrenalin eh auf, meistens schlafe ich die Nacht vorher sowieso schlecht und bin morgens wach. Aber wenn ich die Wahl habe, laufe ich nach wie vor lieber abends ;-)

Das geht mir...

...ganz genau so. Morgens gerate ich schon ins Schwitzen, wenn ich nur mit dem Hund rausgehe. Nachmittags und abends läufts dagegen fast von selbst. Meine beste Zeit ist ab sieben Uhr abends.

Aber die Forschung weiß ja inzwischen, dass es Früh- und Spätstarter gibt, insofern mache ich mir da keine Sorgen - im Gegenteil: Ich habe mittlerweile meinen ganzen Alltag bewusst auf meinen verschobenen Lebensrhythmus eingestellt und lebe sehr gut damit.

Leider habe ich noch nicht viel Wettkampferfahrung, aber bei einem Halbmarathon, den ich vor vier Jahren mal bestritten habe, war der frühe Start (10 Uhr) wider erwarten kein großes Problem - obwohl mir das im Vorfeld erhebliche Sorgen gemacht hat. Das Adrenalin wohl... Aber auch ich möchte vor dem HM in Köln notgedrungen ein paar frühe Läufe absolvieren, um zu sehen, was schlimmstenfalls passieren kann. Ich denke, dass mir das etwas zusätzliche Sicherheit verleiht. Aber meinen Lebensrhythmus nur für eine geringfügig bessere Zeit ändern? Nee, danke.

Gute Nacht!

Portos

Morgens oder Abends

Hallo,
bei mir ist es genau umgekehrt.
Ich laufe morgens recht locker durch, nachmittags schwitze ich wie ein Stier und die Puste und die Muskeln schwächeln.
Seit einigen Wochen laufe ich aber auch 1 mal die Woche nachmittags.
Letzten Mittwoch sogar 20 Km am Stück.
Du siehst also mit ein wenig Willen geht vieles.
Viel Spaß beim Training umd beim Wettkampf.

Dinobett

Nachteule

Ich bin auch eher eine Nachteule und bin vor meinen ersten Wettkämpfen nie morgens gelaufen. Ja, am Wochenende mal 2-3 Stunden nach dem Frühstück, das war aber schon später Vormittag. Bei den Wettkämpfen (bislang 2 HM und ein paar 10er) war das aber nie ein Problem, rechtzeitig vorher den Wecker gestellt, gefrühstückt und mein Verdauungssystem war sofort in Alarmbereitschaft. Vor dem Wettkampf kurz langsam einlaufen, Dixiklo für's Nervositätswässerchenlassen und dann konnte es losgehen! Jetzt laufe ich auch manchmal morgens, aber nicht so wirklich freiwillig, nur weil es abends noch heißer als morgens ist...

Innere Uhr

Das liegt am Menschlichen Körper. Man kann nicht den ganzen Tag 100 Prozent geben. Aber wir haben über den Tag verteilt Phasen, wo wir Leistungsstärker oder auch Schwächer sind. Bei jedem Menschen ist das unterschiedlich. Außerdem liegt es an der Einstellung. Wenn man z.b. eine Steigung hat, die einem schwer fällt, ist es leichter, sich vorher einzureden: Die Steigung nehm ich mit Links, heute hält die mich nicht auf.
Alles was ihr macht, immer Positiv denken und den inneren Schweinehund besiegen, dann klappt das auch mit dem Nachbarn.

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links