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Ich hab da mal eine Frage. Ich laufe jetzt seit einem Jahr. Bisher ging es mir immer darum eine bestimmte Zeit durch zu laufen. Die Zeit habe ich immer weiter ausgedehnt. Inzwischen kann ich schon mal 1:30h durchlaufen. Da in meinem Hinterkopf schon mal der Wunsch auftaucht einen HM zu laufen, mache ich mir Gedanken, wie ich es denn bis dahin schaffe. Ich habe nicht vor in den nächsten Wochen einen HM zu laufen, aber vielleicht ja im nächsten Frühjahr. Deshalb habe ich genug Zeit, meine Laufumfänge zu erweitern, damit es irgentwann für die 21 km reicht.
Im Netz habe ich den Plan für Debütanten gefunden.
Der Plan für HM-Debütanten sieht vor 20 Minuten laufen und 2 Minuten gehen und dass dann auch während des HM.

Trainiert man nun so, dass man die Zeit durchhält, oder trainiert man gleich so, dass man Laufen und Gehen abwechselt?
Welche Vorteile hätte die Lauf-Geh-Variante?

Normalerweise komme ich nach einer Gehpause meist nur schwer wieder in den Laufrhythmus und ins entsprechend gleichmäßige Tempo.

Bin schon mal auf eure Antworten gespannt.

LG Inumi

Hallo,

keine Ahnung. Ich denke Trainigsplaene sind immer Empfehlungen. Wenn es sich gut laeuft und Du keine Pause brauchst und auch das Training durchhaelst, dann ist das Ok und Du kannst Dir vielleicht sogar einen anspruchsvolleren suchen. Im anderen Fall natuerlich gehen und behalten. In gewisser Weise muss man selbst auch entscheiden ob man unterfordert oder ueberfordert ist. Und mach Dir keine Sorgen mit dem Gehen beim HM, das macht jeder beim ersten Mal, zumindest wir Normalsterblichen :-). Und glaub mir, da geht noch was ...

MfG
pu

Wichtig

ist, finde ich, daß du ganz langsam deine Umfänge steigerst, was die langen Läufe angeht, wie schon vor mir erwähnt wurde gibts da ne Fülle an Plänen und empfehlungen, da du selbst sagst daß für dich die Laufpausen nicht so ideal sind dann mach sie halt in größeren Abständen oder gar nicht.
Ich mache in den Wettkämpfen ab HM immer Gehpausen während der Verpflegung, im Training auch, nach etwa einer std eine trinkpause.

Der Tag geht zu Ende: Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat. Ein paar davon behalte, die anderen wirf weg! Calvin O. John

Guten Morgen!

Soso...Halbmarthon...das sind ja Worte. :)

Nicht, dass ich Dir 'nen SuperTip geben kann, aber ich kenn die Problematik mit der Gehpause: ich komm dann auch schlecht wieder in Gang und 2 Min. wäre für mich gar nichts, viel zu lang.

So'n Trainingsplan ist ja nur 'n Anstoß und muss nicht zwingend eingehalten werden.
Wenn Du für Dich meinst, dass Du längere Strecken ohne Gehpause machen kannst, dann mach dat so.

HM für Debütanten hört sich für mich auch eher so an, als wäre der Plan für Leuts, die bisher noch kaum bis gar nicht gelaufen sind!?

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...gar nicht verrückt, ist auch nicht normal...

HM

Die 1:30 am Stück sind doch eine gute Hausnummer. Mit einem realistischen Trainingsplan ist da ein HM im Frühjahr drin. Warum man dabei Gehpausen machen soll, erschließt sich für mich nicht. Aber Gehpausen sind auch nichts schlimmes. Die macht man in der Regel an den Verpflegungsstellen sowieso.
Gruß Wolfgang
www.laufpark-stechlin.de

Es gibt viele, die die

Es gibt viele, die die Gehpausen in ihr normales Training mit einbauen und auch bei Wettkämpfen diese Gehpausen strikt durchziehen. Es ist Kraft sparender und man verliert gar nicht so viel Zeit, wenn man die Gehpause nicht als Bummelpause versteht, sondern flott geht.

Mir hat es jedenfalls am Anfang geholfen längere Distanzen zu bewältigen (ich bin kein Marathoni! Der HM ist für mich das höchste der Gefühle, jedoch laufe ich keine Wettkämpfe).

Jeff Galloway hat ein Buch geschrieben (Marathon – Das Erfolgsprogramm) und propagiert darin die Gehpausen als Erfolgsrezept. Wenn man sie richtig nutzt und durchführt. Wäre vielleicht mal ein Lesetipp, um sich über diese Art des Trainings zu informieren.

Online-Tipps zu Galloway und zum Thema:

http://www.geo.de/GEO/mensch/medizin/53331.html

http://www.menshealth.de/fitness/ausdauersport/unser-mann-beim-groessten-lauf-der-welt.9391.htm

http://marathon.runnersworld.de/gehpausen-marathon.html

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Es ist nur Sport.

Meine ganz persönliche Meinung...

Auch wenn ich mich hiermit unbeliebt machen sollte:
Meiner Meinung nach haben eingeplante Gehpausen beim Wettkampf nichts zu suchen. Wenn ich eine Wettkampfstrecke nicht durchlaufen kann, melde ich mich für einen solchen erst gar nicht an.

Natürlich kann es vorkommen, dass eine Gehpause auch beim Wettkampf notwendig wird (z.B. wenn man - von der Masse gezogen - sich überfordert hat), aber das ist was anderes.

Im Training sieht das anders aus. Da sind Gehpausen keine Schande. Ziel sollte jedoch sein, diese ständig zu verringern, bis die Distanz ganz am Stück gelaufen werden kann.

Soweit das Grundsätzliche. Zu dir persönlich:
Mit ´nem ordentlichen Training kannst du es schaffen, im Frühjahr einen HM zu laufen - ohne Pausen. Such dir mal ´nen anderen Plan, z.B. hier bei jogmap oder von Steffny. Damit solltest du eigentlich klarkommen.

Gruß
Dirk

Hier unter

Hier unter Wettkampf/Training ist doch ein prima Trainigsplan für den Halbmaharton hast du dir schon mal reingezogen vielleicht ist das ja was für dich.

Gruß Saarthunder

Danke

für eure Antworten.
Die Links werde ich mir mal ansehen.

Die Trainingsweisheit, die Umfänge langsam zu steigern habe ich verinnerlicht. Nur manchmal kommt es vor, wie gestern, als ich unplanmäßig mal weitergelaufen bin, als geplant, dass ich das dann umgehe. Nachdem ich nur die 1:30 h geknackt habe, habe ich mir die 1:45 h als Ziel gesetzt. Die sind gestern auch gefallen. Es geht als Stück für Stück weiter teils geplant, teils überraschend. Alles in einem ruhigen entspannten Tempo bei ca. 75% HFmax.

@Dirk
Ich weiß, dass du in einer anderen Liga läufst als ich. Wenn du deinen HM absolviert hast, werde ich wahrscheinlich noch fast eine Stunde vor mir haben.
Die Pläne von Jogmap sind für schnellere Läufer als mich gedacht. Da würde ich schon in der ersten Woche dran verzweifeln. Eine 6er Pace ist nicht machbar.
Steffny ist mal einen Blick wert.
Du sagst mit einem vernünftigen Training, ist das zu schaffen. Was aber ist vernünftig, zu mindestens aus deiner Sicht?

LG Inumi
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Wenn nicht jetzt, wann dann?

Vernünftiges Training

...ist aus meiner Sicht, die Laufumfänge langsam zu steigern, aber erst dann, wenn du die kürzere Strecke am Stück durchlaufen kannst. Ich würde mich an deiner Stelle nicht (mehr) an der Zeit, sondern an der Streckenlänge orientieren.

Die Pace ist dabei gar nicht wichtig. Wenn du ´ne 8er-Pace läufst, ist das doch nichts verwerfliches. Das wären bei 1h30 schon 11,25 km. Das ist doch auch schon mal ´ne Marke.

Wenn du die tatsächlich durchlaufen kannst, taste dich mal an die 13km, dann an die 15km, usw. heran, ruhig auch etwas langsamer. Wenn du die längere Strecke nicht ohne Gehpause schaffst, probierst du halt ´ne Woche später nochmal (und nochmal und nochmal, bis es klappt)

Nach dieser Methode habe ich das Laufen "gelernt" - ganz ohne Trainingsplan.

Wenn du nach Plan laufen willst, würde ich folgendes vorschlagen:

Die Trainingspläne, die für schnellere Läufer gedacht sind, kannst du auf deine Geschwindigkeit anpassen. (z.B.: wenn der Plan 10km mit 5er-Pace und 15 mit 6er-Pace vorsieht, läufst du halt ´ne 7er und 8er-Pace auf den Strecken). Andere Pläne berücksichtigen die Pace gar nicht und orientieren sich nur an der Herzfrequenz. Vielleicht sind diese eher für dich geeignet.

Wichtig ist halt, dass du regelmäßig und konsequent - aber nicht krampfhaft - dranbleibst. Wenn du das tust, wette ich, dass du im Frühjahr einen HM ohne Gehpausen unter 2h30 schaffst.

okidoki

Danke, dass du noch mal geantwortet hast. Im Prinzip läuft es schon so. Ich versuche Strecke und Zeit im Blick zu behalten. Na klar gibt es Tage, an denen muss ich gehen, meist wenn ich mit Pulsmesser laufe und mir eine Pulsgrenze setze. Da steht der Gedanke dahinter, dass man als Anfänger doch meist zu schnell läuft. Aber im Allgemeinen sind 10-12 km ohne Gehpause drin.
Der Gedanke, der hinter der Zeit steht ist der, dass ich immer höllischen Respekt vor Zeitgrenzen hatte. Erst waren es 30 min am Stück, dann 45 min, eine Stunde. Jetzt steht die 1h45. Ein HM braucht schon so seine Zeit und ich möchte wenn dann auch durchlaufen.
Die Wette mit den 2h30 würde ich allerdings nicht unbedingt eingehen. :-)Wir werden sehen. Die "Zeit", die andere mein ich jetzt, wird mir Antworten bringen.

Alles Gute weiterhin
Inumi
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Wenn nicht jetzt, wann dann?

Das schaffst Du!

Bis im Frühjahr vergeht noch ziemlich viel Zeit und auch viele Trainingseinheiten. Wenn Du jetzt schon 12 Km am Stück laufen kannst, wirst Du noch dieses Jahr die Halbmarathondistanz schaffen und hast dann bis im Frühjahr auch noch Zeit am Tempo zu arbeiten um locker unter 2.5 Std ins Ziel zu kommen.

Wenn du schneller werden wirst, kannst Du auch jetzt schon eine schnellere Einheit pro Woche einbauen. Für Anfänger ist da ein Fahrtspiel ziemlich gut geeignet da man sich nicht an fixe Vorgaben halten muss.

Nur keine Angst

...vor den Zeitgrenzen. Im schlimmsten Fall liegt die Grenze bei 2:30, eher aber bei 2:45 bis zu 3:00. 2:30 bedeutet eine Pace von 7:06min/km. Das packst du jetzt schon - wenn auch auf den kürzeren Strecken. Und du hast ja noch Zeit ("die andere" ;-)) ) genug. Nicht zu unterschätzen ist auch die Wettkampfatmosphäre, die dir ungeahnte Kräfte verleihen wird.

Wenn die 12km jetzt schon i.d.R. klappen, trau dich am WE ruhig mal an die 15 ran...

Sonst hab ich "Superbunny" nichts hinzuzufügen.

Viel Spaß beim Training und berichte ruhig mal, wie´s so läuft.

Gruß
Dirk

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