Benutzerbild von Placebo49

Als globale Erwärmung bezeichnet man den während der vergangenen Jahrzehnte beobachteten allmählichen Anstieg der Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosphäre und der Meere sowie die erwartete weitere Erwärmung in der Zukunft.

Ja und wo ist nun bitte diese globale Erwärmung? In den letzten 2-3 Wochen habe ich häufiger lange Hosen und Pullover getragen als Shorts und Sonnenbrille. Das ist allerdings nicht das einzige was mich an diesem Schmuddelwetter der letzten Tage nervt. Hatte ich mich darauf eingestellt, nach dem Umzug, hier in der Eifel wieder den einen oder anderen Kilometer auf den Radcounter zu spulen, so war das am Mittwoch und Donnerstag einfach nicht möglich. Denn wie im letzten Blog beschrieben öffneten sich am Nachmittag die Schleusen und Petrus tat was er am besten kann. Ja ja ich bin ein Weichei, aber es gibt echt nichts Ekligeres als 2-3 Stunden bei Regen auf dem Rennrad zu sitzen, patsch nass zu werden und vom Fahrtwind tiefgekühlt zu werden.

Am heutigen Samstag hatte ich eigentlich eine längere Radeinheit geplant, aber nach einem intensiven Studium diverser Wetterportale im Internet, ergab sich nicht annähernd die Möglichkeit ein 4-4,5 stündiges No Rain Fenster zu finden. So machte ich aus der Not eine Tugend und fügte meinem Trainingsplan eine Premiere hinzu, das Koppeltraining. Unter Koppeltraining versteht man in Triathlonbereich die Verbindung aus Rad- und Lauftraining um den Übergang vom Radfahren zum Laufen zu trainieren. Da ich mich im sportlichen Bereich gelegentlich gerne vor ne kleine Herausforderung stelle, nahm ich mir die Rad- und Laufdistanz eines Kurzstreckentriathlon (40km / 10km) als Ziel.

Und hier kommen wir nun zum Titel dieses Blogs. Da ich bei meiner Koppeltrainingpremiere nicht durch die wellige Eifel reiten wollte, entschied ich mich den Rad- und Laufanteil auf die flachste mir hier bekannte Strecke zu verlegen, die 400m Tartanbahn des Sportplatzes. Und so ergab sich dann die Ausgangslage, dass ich 100 Runden per Velo und 25 Runden per Pedes zurücklegen musste. Um einem Drehwurm vorzubeugen legte ich cleverer Weise einen Teil mit dem Uhrzeigersinn und den anderen gegen den Uhrzeigersinn zurück.

Aus Respekt vor dem ungewohnten Übergang fahren – laufen, legte ich die 40 km in entspannten 1,31 Stunden zurück. Nach dem Wechsel in die Laufschuhe, legte ich die nächsten 2-3 Kilometer wie auf rohen Eiern laufend zurück. Ich muss sagen es war ein sehr komisches Gefühl in den Beinen und ein Bild für Götter war es wohl auch nicht. Aber nach dem sich meine Oberschenkel und Waden an die Umstellung gewöhnt hatten, machte es sich bezahlt das ich die Radstrecke in einem moderaten Tempo hinter mich gebracht hatte. Denn am Ende der 25 Runden stand ein für mich sehr sehr gute 10 km Zeit von 57:15 Minuten zu Buche.

Obwohl ich mit meiner Premiere total zufrieden bin, gibt es zwei kleine Punkte die nicht so Rund laufen. Meine Adduktoren melden sich wieder. Hoffen wir mal dass sich das Zwicken mit Voltaren und Icy Hot vertreiben lässt. Der zweite Punkt der mir Gedanken macht ist das mein Schwimmtraining ein wenig zu einem vernachlässigten Stiefkind verkommt. Kennt jemand da draußen einen pensionierten Schwimmprofi, welcher mir Technikstunden angedeihen lassen könnte? Den Rest des Abends werde ich wohl mit Stretching und Pflege meines Laufapparates verbringen. Ne professionelle Massage wäre jetzt was schönes!

Mit dem miesen Wetter habe ich meinen Blog begonnen und so möchte ich Ihn auch beenden. Es sollte nicht unerwähnt bleiben das ich während der Zeit auf dem Fahrrad zwei mal leicht nass wurde und mehrmals meine Oberbekleidung von lang zu kurz wechselte. Beim darauf folgenden Lauf erwischte es mich 2,5 km vor dem Ziel richtig. Ein Platzregen ergoss sich für ca. 10 Minuten über meiner Sportstätte und setzte alles unter Wasser. Von wegen Erderwärmung, für was zahl ich denn die Ökosteuer? Ok der Regen war nicht allzu kalt, danke Treibhausgase

Schönes Wochenende

Ps: Darf ich meiner Pulsuhr Glauben schenken, so habe ich in diesen knapp 2,5 Stunden Sport satte 2250 kcal verbrannt!

0

Danke für den netten Bericht

Ich habe ihn gerne gelesen. Bei uns ist es auch hügelig, aber auf die Idee mit der 400-m-Bahn bin ich noch nicht gekommen.

Baduh
Ich bleib dran!

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links