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Donnerstag, 10.07.08 – Abfahrt 3:30 Uhr mitten in der Nacht – zum Flughafen. Um 3:30 Uhr ist es noch dunkel, viel zu früh! Um 6:25 Uhr ging der Flug nach Zürich um 7:45 Uhr waren wir im Zürich.
Strahlender Sonnenschein, keine Wolke am Himmel und morgens schon recht warm. So standen wir mit drei Radkoffern und einem kaum geeignetem Taxi. Nach einiger Zeit konnten wir einen Taxifahrer überreden seine Bank vom Bus umzulegen, die drei Räder einzupacken und wir verbliebenen fünf mussten sich auf die verbliebene 3,5 Sitzplätze quetschen – 20 Min. später hatten wir es geschafft und waren im Hotel, natürlich konnten wir noch nicht auf die Zimmer. Koffer abgegeben, in den kleinen „Kofferraum“ und der Portier konnte es kaum fassen, dass wir so grosse Koffer mit hatten.
Der erste Ausflug war somit vorprogrammiert. Also durch Zürich geschlendert, das Hotel nur 500m von DER Einkaufsstrasse Zürich’s entfernt und nur ein paar hundert Meter vom Zürichsee entfernt, immer noch blauer Himmel und es wurde wärmer. Ein herrlicher Tag.
Kaffee und Brötchen organisiert und erstmal ein Frühstück.
Da wir massig Zeit hatten, erst nach dem Mittag auf das Zimmer ging es langsam weiter, am Zürich See lang zur Landwiesen, Start- und Zielzone des Ironmans.

An dieser Stelle möchte ich mich von den typischen „Triathleten“ in kurzen zerrissenen „Hot-Pants“ distanzieren auch hatte ich nicht ein einziges Finisher Tee mit, also war ich eher der Antitriathlet :)

Auf dem Wettkampfgelände angekommen, ca. 11:00 Uhr zeigte sich dort schon regsamer Betrieb, auf Grund der zunehmenden Hitze waren auch unsere Hosen schon weit hochgekrempelt. Die Startnummernausgabe war noch geschlossen.
Der gesamte Wettkampfbereich war wirklich toll, eine kleine Insel vor der Wettkampfzone über die uns die Schwimmstrecke führen sollte.
Wir waren dann auch schon mit den Füssen im Wasser, traumhaft, nur die Raubfische (Barsche) im See machten mir Sorgen aber die „Einschwimmer“ hatten anscheinend keine Probleme.
Also langsam zurück zum Hotel, die Frauen haben erst einmal ein Mittagsschläfchen gehalten und wir drei haben uns auf’s Rad geschwungen und haben eine kleine Runde gedreht, zum „Heartbreak Hill“ hoch, kurz und knackig. Ein herrlicher Ausblick von da oben.
Von dort ging es dann wieder runter, Wettkampfunterlagen geholt, einmal über die Messe geschlendert und früh ins Bett. Auf Grund des doch sehr frühen Aufbruches waren alle ein wenig müde und kaputt.

Der Freitag war dann Traumhaft, 22,4° C warmes Wasser am Zürichsee, ein paar Runden geschwommen und die Fische nahmen uns zur Kenntnis, mehr nicht. Geschwommen mit und ohne Neo, um die Insel rum, zu einer Wendeboje raus und zurück, einfach herrlich.
Abends war dann die Willkommenparty, auch nett organisiert und ein vier Gänge Menü für alle Triathleten nebst Anhang (wenn Angemeldet).

Die beiden Tage deuteten ganz klar auf eine Hitzeschlacht am Sonntag hin… es sollte aber anders kommen.

Am Samstag regnete es schon und es kühlte sich ab. Wir hingen irgendwie den ganzen Tag ab, etwas Sightseeing, Nachmittag die Räder abgegeben und noch einen kurzen Lauf und Abends noch einmal gegessen, ein Nudelexperiment beim Chinesen, was schief gegangen ist *lol* und natürlich die Sachen für den näxten Tag gepackt.

Sonntag, der grosse Tag, um 4:30 Uhr klingelte der Wecker, bekloppt – gleich zum Fenster rausgeschaut und immer noch Dauerregen… naja aber windstill :)
Nach dem Frühstück ging es dann um 5:30 Uhr los, es stand ein falsches Taxi vor der Tür fängt ja schon gut an. Trotzdem reingequetscht und zu 5. im 4er Taxi nebst Wettkampfkram war schon eng, die kurze Fahrt.

Den Neo, es war noch dunkel, im Regen angezogen und es war kalt. Zum Glück waren da noch genug Plastikfolien die man sich über den Kopf ziehen konnte, so dass die Wärme am Körper blieb und es einigermaßen erträglich war.
Die ganzen Sachen einzeln in Tüten verstaut, so dass die Sachen zumindest beim Anziehen trocken waren und dann noch die grosse Frage, was zieh ich auf dem Rad an Weste und Armlinge (wie die meisten Tour de France Fahrer am Vortag) oder doch die Regenjacke… egal alles hinlegen und erstmal zum Wasser trotten, mit hunderten anderen Athleten.
Kurze Verabschiedung von meiner besseren Hälfte und von den beiden Kollegen, ins Wasser und zur Startlinie geschwommen, Wasserstart :)
Da trieben wir nun, kurze Ansage und dann der Schuss und los und ich mitten drinnen statt schön am Rand zu starten wie es der Plan war, 5 Reihen vor mir, 6 Reihen hinter mir und links und rechts auch alles voll mit gelben Badekappen.
So fing es dann an, im Pulk los geschwommen, rechts und links und überall andere Schwimmer, gerempelt und gestosse aber das ganz grosse Hauen und Stechen blieb aus.
Und nach 200 – 300m im Pulk kam sie wieder, die Panik, was mache ich hier, Kopf hoch die Boje in ein paar Hundert Meter Entfernung gesehen und beschlossen, da halte ich mich fest und warte auf das Boot… nächster Gedanke, ich kann doch nicht als erster aussteigen, ruhig geatmet, ruhige Züge geschwommen und wieder beruhigt.
An der Wendeboje kam dann eine Unmenge an Schwimmern an und wir trieben mehr oder weniger in einer Riesengruppe um die Boje und alle sind nach der Kurve gemächlich losgeschwommen und der Pulk löste sich schnell auf. Also, Ziel auf die näxte Boje. Auch dort Problemlos angekommen und Kurs Richtung Land genommen, es lief gut.
Die erste Runde war für mich nach ca. 38 Min. um, ich war an der kleinen Insel angekommen, da musste man kurz aus dem Wasser, ca. 50m über die Insel laufen und wieder ins 19° C warme Wasser auf in die 2. Runde. Zum Glück hatte ich mir noch einen Glitschi unter den Anzug geschoben den ich mir beim Lauf reindrücken konnte. Die zweite Runde war problemlos ohne grosses Nachdenken, Zug um Zug und nach 1:22 Std. war ich aus dem Wasser.
Das Schönste Tina und Silke standen direkt am Ausstieg und haben mich angefeuert.

Hier muss man sagen, Zürich ist schon sauber und selbst der See ist sauber, wenn ich 5 Dosen auf dem Boden gesehen habe waren es viele und das Wasser hat nahezu Trinkwasserqualität, zumindest kein würgen bei dem einen und anderen grossen Schluck.

Ich bin ein bisschen rumgeirrt bis ich mein Rad gefunden habe, obwohl ich wusste wo es steht. In der ganzen Aufregung habe ich auch vergessen, dass mir nach dem Schwimmen eigentlich immer schwindelig ist, so dass ich fast ohne Probleme am Rad war und mich langsam umziehen konnte. Ich musste alles aus den Tüten holen und es war noch alles trocken.
Nach kurzem hin und her hatte ich mich für Armlinge und Weste entschieden, also Regenjacke wieder in die Ecke gestopft.

Dann ging es auf die erste Radrunde, bei Regen, und ich war wahrlich nicht der Letzte der auf die Radstrecke gegangen ist. Die ersten 30 km sind relativ Flach, und es lief wie geschnitten Brot :) . Relativ ruhiges Fahren brachte mich voran mit einem Schnitt über 30 km/h. Dann der erste Anstieg, problemlos, nur die erste Verpflegung klappte nicht so, statt reichlich Verpflegung und zwei Trinkflaschen mit Iso bekam ich nur eine Flasche mit Cola, egal, weiter zur ersten Herausforderung, ca. 5 km relativ hart bergauf etwas weiter, nach einer geraden der näxte Anstieg, gefühlt sehr lang, an einer Bahnstrecke entlang und stetig aufwärts, zermürbend für einen Flachländer.
Langsam machte sich mein Magen bemerkbar und / oder das Nudelexperiment vom Vorabend. Egal, weiter coole Abfahrt und wieder auf einer Geraden an der Wechselzone vorbei zum „Heart Break Hill“ fiese kurze harte Steigung aber machbar und eine Bombenstimmung und wieder konnte ich Tina und Silke beim Anfeuern sehen. Von dort ging es zur Abfahrt, kurz auf einem Gullydeckel weggerutscht aber gleich wieder gefangen, so dass mir der schwierige Untergrund wieder ins Gedächtnis gerufen wurde.
Und schwups, nach 90 km und 5 Std. 52 Min. war ich auf der zweiten Runde und ich merkte, dass es Bauch und Beinen nicht mehr wie in der ersten Runde ging.
Also, nach 110 km erstmal eine doch etwas längere Pause (Austreten) :) und weiter. Da dachte ich schon, dass auch noch mein Magen rebelliert aber das blieb zum Glück nur bei dem Gefühl.
Naja, der Tritt wurde schwerer und die beiden langen Steigungen habe ich mich dann auf dem „Rettungsring“ hochgeackert und musste noch einmal pausieren weil das ganze Isozeug, was ich dann bei den weiteren Verpflegungsstationen reibungslos gegriffen habe, raus wollte ;)
Wieder die coole, schnelle Abfahrt, von da noch einmal „Heart Break Hill“, wieder ruhig und stetig hochgefahren, Bombenstimmung, und geschafft, jetzt ging es noch 5 km zur Wechselzone und nach ca. 6 Std. 8 Min. hatte ich es geschafft.

Meinen Platz in der Wechselzone auch relativ schnell gefunden, Weste, Armlinge, Handschuhe und Radhose ausgezogen, so dass es im Einteiler weiter gehen sollte. Radschuhe aus und das Wasser lief aus ihnen raus. Nachgeschaut ob die Füsse noch da sind, gespürt habe ich sie nicht mehr *lol* und die Socken waren klitschnass. Da kam ich wirklich ins Grübeln, hatte natürlich keine trockenen Laufsocken mit – überhaupt keine trockenen Ersatzsocken (das muss auf die Liste!) – laufe ich jetzt ohne Socken oder schlüpfe ich mit den triefenden Socken in die trockenen Laufschuhe.
Die Entscheidung viel auf die Variante: pitschnassen Socken in trockenen Laufschuhe
und los auf die 10,5 km Runde.

Die ersten KM waren auch nicht so schlimm, habe meine Füsse ja auch nicht gespürt ;)
Es ging zwar nur langsam voran aber es „lief“, nach einem KM kam die „Penalty Box“ – da mussten Radfahrer mit einer schwarzen Karte ihre 6 Min. Zeitstrafe absitzen, habe ich natürlich nicht bekommen – und gleich danach der erste Verpflegungspunkt. Gerhard sagt schon, dass es dort Bouillon gibt, warm, salzig und lecker, also zwei Becher zusammen geschüttet und wahrlich ein Genuss nach all dem Powerbar’s, Glitschies und Performance Drinks.
Aber weiter und da war es, das zweite Dixie nach 4 KM - Erleichterung – und weiter. So ging es dann durch die Innenstadt Zürich und fast den ganzen Weg entlang super Stimmung.
Zwei Runden ging das gut und selbst bei KM 18 sagte ich meinem Körper noch, wer zwei Runden laufen kann schafft auch drei – aber mein Körper sagte, lauf doch selber, ich gehe jetzt eine Runde… und so war es dann auch, die ersten zwei Runden (Halbmarathon) in ca. 2 Std. und in der dritten Runde war der Geist willig aber das Fleisch schwach.
Ehrlich, ich habe mir dann vorgenommen die dritte Runde bewusst zu gehen und die letzte Runde wieder zu laufen.
Also gehend auf die dritte „Laufrunde“ und nach einem KM wieder an der „Penalty Box“ vorbei. Gut gelaunt war ich noch also erstmal zur „Penalty Box“ gegangen und den netten Herren gefragt ob nicht zufällig meine Nr. auf seinen Zetteln steht. Er schaute mich verwirrt an und blätterte und fragte ob ich eine schwarze Karte bekommen hätte. Ich verneinte wahrheitsgemäß und sagte dem netten Mann, dass ich nur gerne eine kurze Sitzpause bräuchte – er schickte mich wieder weg *lol*. Ein paar hundert Meter nach der Box war die erste Verpflegungsstelle, auch hier versuchte ich meine Startnummer für eine Runde zu tauschen. Ich bot an, eine Runde Getränke und Verpflegung herauszugeben falls einer der vielen Helfer für mich laufen würde. Alle lachten und verneinten :)
So bin ich dann meine Runde gegangen wurde von vielen Zuschauern ermuntern weiter zu laufen und Gerhard hielt sogar kurz an um mich langsam mitzunehmen. Ich blieb bei meinem Entschluss die Runde zu gehen. Ich habe ein- zweimal versucht das Tempo zu erhöhen (Legionärsmarsch) 100m gehen und dann 100m laufen aber es funktionierte nicht, ich bin gegangen. Die Runde war dann nach 1 Std. 37 Min. zu Ende und ich fing wieder an zu Laufen. Es war nicht gerade Elfengleich aber stetiger Trab und nach der Runde mit ca. 57 Min. bin ich dann nach 12 Std. und 19 Min. über die Ziellinie gelaufen.
Vor ärger habe ich dann meinen Laufschuh genommen und ihn auf den Boden geworfen weil ich mich im Nachhinein darüber geärgert habe, dass ich eine Runde gehen musste.

Tina hat mich nach dem Zieleinlauf auch gleich in Empfang genommen, ich war erschöpft aber glücklich und Tina hat den ganzen Tag mit mir gefiebert :)
Ich weiss bis heute nicht wer von uns beiden die grössere Leistung vollbracht hat.

Noch ein „Kalauer“ nach dem Zieleinlauf. Direkt nach dem Ziel wurde jedem eine Dose Red Bull in die Hand gedrückt. Das war das zweite mal in meinem Leben, dass ich Red Bull getrunken habe. Mit schweren Beinen stand ich neben Tina, schlürfte Red Bull, erzählte Tina, dass es das zweite mal ist, dass ich es trinke und eine Schweizerin neben uns drehte sich zu mir, schaute mich an und fragte in schweizerisch, „…und verleiht es Flügel“ sehr witzig in dieser Situation mit schmerzenden Beinen – achja, es verleiht keine Flügel ;)

Achja, die Variante - nasse Strümpfe in trockenen Schuhen war richtig. Nicht eine Blase, keine Scheuerstelle, mit so wenig Blessuren bin ich noch nie ins Ziel gekommen.

Eine total gelungene Veranstaltung, ich hätte bestimmt noch mehr schreiben können da es so viele Eindrücke und Erlebnisse gab aber ich glaube das würde den Rahmen hier sprengen.

Über die Seite www.ironman.ch ist noch ein link zu den Zieleinläufen, da kann man jeden Athleten suchen und sich den Zieleinlauf anschauen bzw. auf einem anderen Link Bilder von der Strecke anschauen. Meine Nr. war 2349.

Also, wenn jemand damit spekuliert eine Langdistanz zu machen kann ich den Ironman Schweiz nur empfehlen. Sehr gut organisiert, sehr nette Leute in der Schweiz und wenn das Wetter noch mitspielt perfekt.

Am Abend sind wir noch lecker essen gegangen, den ersten Schluck Bier seit 01.11.2007 zu mir genommen und relativ früh ins Bett.

Das waren jetzt, seit 01.11.2007 – 300 Std. Training, fast 80 km Schwimmen, etwas über 2.700 km auf dem Rad und fast 1.200 km gelaufen.
Im nachhinein, es hätten mehr lange Rad- und Laufeinheiten sein sollen, sonst würde ich alles wieder so machen.

Dienstag zum Training, mit Finisher Shirt ;) und ruhige 5 km gelaufen, was erstaunlich gut ging.
Chipse und Bier gibt es diese Woche auch noch und am übernäxten WE wartet die näxte OD auf mich.

Also, Danke für die virtuelle Unterstützung an alle die an mich Gedacht haben,
Bilder lade ich bei Zeiten noch hoch und stelle dann wieder einen Link ein.

Bis denne =:o)

0

Das nenne ich mal

einen ordentlichen Bericht! Vielen Dank. Herzlichen Glückwunsch und meinen tiefsten Respekt. Bis dahin ist es noch ein weiter weg für mich.

Groestjes SZ

Super, toller Bericht, macht

Super, toller Bericht, macht richtig Lust auch sowas mal -langsam- anzugehen. Aber, erst mal muß ich kraulen lernen,....
Astrid

super

Bericht und super Leistung. HERZLICHEN Glückwunsch und viel Spaß beim Relaxen mit Bier und Chipse :-)

___________________
keep on running :-)

Wahnsinn!

Meinen allergrößten Respekt und Glückwunsch zu deiner Leistung!!! Wow, ich hätte wohl nach der dritten Runde nicht mehr loslaufen mögen... Klasse, wie du das geschafft hast!

habe dich sonnntags über

habe dich sonnntags über ironmanlive gatrackt und schon gewundert was in der 3ten laufrunde los war, aber respekt das wetter war ja wirklich schrott und ich war froh die woche zuvor in ffm gestartet zu sein (hatte auch mal mit der schweiz ge-liebäugelt). bin mal auf deine OD gespannt, was sagt dein trainer dazu, glaub mir das grosse Loch steht noch aus. trotzdem gute leistung und nach der regenschlacht kannst du dich stolz ironman nennen

Gruss
Tom

Super Klasse!

Mein allerhöchsten Respekt, habe Deinen Bericht mit Begeisterung und großem Interesse gelesen, wahnsinn, was für eine tolle Erfahrung. Meinen Glückwunsch.
Ich möchte nächstes Jahr auch einen Triathlon ausprobieren, aber erstmal die kleine Distanz. Mal sehen, zur Zeit schwimme ich 2-3 x die Woche. Laufe noch zwei Marathonis dieses Jahr. Wünsche Dir alles Gute.

Gruß
Berghase

:-)

Ich bring Dir meinen größten Respekt entgegen.

Diese Leistung, die Du da gebracht hast, ist der Hammer.
Gerade für mich als Anfänger ist das bombastisch zu lesen und ich hab richtig Gänsehaut bekommen. *Schüttel*

Ich mein, man muss sich die Distanzen mal reinziehen....
Manch einer ist nach einem Halbmarathon schon platt.

Ich kann meine Bewunderung eigentlich nicht in Worte fassen.....

Viel Glück bei der OD.

Sandra

Die eigentliche Leistung finde ich...

Also, klar, schließe mich natürlich dem Respekt für Dich an -- ganz klasse Leistung :)

Ich finde einen ganz anderen Punkt fast noch bewundernswerter: Deine Effizienz. Wenn Du Dich nicht vertippt hast, dann waren es im Schnitt auf die 8 Monate Vorbereitung weniger als 8 Std. Training / Woche.

Hätte gedacht, dass für die Langdistanz eher 15, in den letzten Wochen davor sogar 20 Wochenstunden erforderlich wären.

Liebe Grüsse,

Helgman

*verbeug*

...

---
de nihilo nihil

nochmals Gratulation

tolle Leistung, klassischer Aufwands-Leistungssieger.

In der Familienklasse hast Du einen guten Platz für familienfreundliches Engagement und gutes Triathlonergebnis erreicht.

Und wann kommt die nächste LD?!?
Wann kommt Hawaii?!?

Viel Spass bei Chips, Bier und ner OD.

Ich werde Deinem Vorbild nacheifern, und im Jahr 2015 auch mal so was machen:-)

Danke

Tommi, aber wenn ich deine Leistung sehe, gigantisch.
Ich bin aber auch total froh über meine Leistung und wenn die 8 Std. / Woche wirklich wenig sind, kann ich mir nur auf die Schulter klopfen =:o)

FFM ist ja leider schon ausgebucht und weil wir zum 30.06. Jahresabschluss haben und ich in der Buchhaltung arbeite ist für mich der 12.07.09 für Zürich leider nicht machbar. Selbst dieses Jahr war es schon grenzwertig Familie, Arbeit, Sport und Wettkampf unter einen Hut zu bringen.

Wäre schön wenn wir uns mal irgendwo treffen... evtl. ja Langdistanz Roth, wenn die noch nicht ausgebucht ist, oder hast du näxtes Jahr Lust mit nach Norwegen, Trondheim - Oslo, steht für mich noch auf dem Plan ;)

bis denne

I'm fat and not big boned

Training

Helge, Tommi,

Tommit, ich glaube meinem Trainer habe ich das mit der OD noch garnicht erzählt *lol*. Ist unser Vereinstrainer der uns im täglichen begleitet, uns einen Plan schreibt wenn wir einen möchten und uns auch mal bremst, aber weiss auch, dass wir alle alt genug sind.

Ja das mit dem Training ist sowas, ich habe ohne Plan trainiert, wusste halt, dass ich viel Rad und Schwimm brauche und auch ein paar lange Einheiten und, dass es so 10 Std. die Woche sein sollten.

Im Januar 08 war ich auf einem Höchstpunkt meiner Form, beste Laufleistungen die ich jemals hatte, dann wurde ich krank und habe 5 Wochen relativ wenig (KW 08-08 - KW 12-08) gemacht.
Folgend meine Wochenumfänge seit 01.11.07, falls es interessiert - Insgesamt 294 Std. in 36 Wochen = 8 Std. 10 Min. die Woche :) - reine Trainingszeit.

Woche Zeit Einheiten

KW 45-07 12:13:37 13
KW 46-07 11:40:32 10
KW 47-07 07:35:28 6
KW 48-07 11:20:32 11
KW 49-07 05:04:24 5
KW 50-07 03:38:45 3
KW 51-07 04:52:26 4
KW 52-07 06:21:38 7
KW 01-08 04:56:54 5
KW 02-08 06:24:37 6
KW 03-08 10:52:00 8
KW 04-08 10:23:37 8
KW 05-08 12:12:44 10
KW 06-08 11:34:26 9
KW 07-08 10:20:54 8
KW 08-08 04:49:25 5
KW 09-08 01:05:00 1
KW 10-08 05:19:47 4
KW 11-08 02:14:20 2
KW 12-08 03:45:18 3
KW 13-08 08:19:06 7
KW 14-08 08:43:16 8
KW 15-08 11:06:46 10
KW 16-08 07:41:11 5
KW 17-08 07:15:27 6
KW 18-08 19:25:33 11
KW 19-08 13:19:32 7
KW 20-08 04:06:11 5
KW 21-08 14:28:43 9
KW 22-08 04:02:53 4
KW 23-08 12:31:16 10
KW 24-08 08:21:56 8
KW 25-08 10:02:01 8
KW 26-08 09:06:38 8
KW 27-08 06:15:52 6
KW 28-08 02:28:50 4

I'm not fat, I'm big boned

hey, bin nächstes jahr

hey,

bin nächstes jahr wieder in ffm gemeldet. roth ist aber eh schon dicht, der kram boomt im moment wie wild wenn ich mir überlege das ich jetzt im Juli schon für 2 WK (Kraichgau und IM) gemeldet bin...schon hart.

8 stunden ist ja wirklich recht wenig, besonders fürs radfahren, 2500km rad ist recht wenig, bei mir warens 18 + trainingslager lanzarote und naja trotzdem beim laufen auch ganz schön eingegangen. denke bei Dir ist beim schwimmen und radfahren def. mehr drin, und die frage nach dem Trainer naja meiner findets ja nicht so super das ich am 10.08 den 70.3 in Wiesbaden mitmache ;-. lass es krachen und denk dran youre an ironman !

Gruss Tom

Wirklich hochinteressant

bedankt :) Insofern echt ganz gut zu wissen, um zumindest mal eine Minimalvorstellung zu gewinnen, wie die Umfänge hier ausehen müssen. Träume von einem 70.3 nächstes Jahr.

Und jetzt trink ich ein Bier für Dich mit ;)

Helge

Grandios

Ich bin sprachlos begeistert von dieser Leistung
Gruß, Marco
You´ll never iron alone

gäbe ja noch Alternativen...

... Ostsee, Köln oder warum nicht gleich Nizza oder Lanzarote? England wäre ja auch noch ne Idee...

Also ich merke schon, Interesse ist trotz der Strapazen noch vorhanden, aber die Zeit und die langen Vorbuchungszeiten machen das Unterfangen extrem schwierig. Deswegen sage ich ja auch IM 2015 für mich...

Viel Erfolg bei euren weiteren Vorbereitungen:-) Nachdem ich ja dieses Jahr der Absagekönig bin (Wetter/Familie, Terminprobleme und Krankheit und Urlaub) hoffe ich, dass ich wenigstens einmal olympisch starten kann...

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