Benutzerbild von dadarun48

Eine fiese Trainingseinheit hatte ich heute. Während 22 km in P 80-84% sollte ich 7mal 5 Min oberhalb von P85% rennen. Da sich das ja nicht richtig lohnt, wenn man sich schon quält, lag ich bei den ersten beiden dieser schnellen Teile bei 90%. Das machte so gar keinen Spaß, und dann kam ich durch eine minimale Reduzierung auf P87% in dieses schöne Gefühl, dass mir das alles gar nichts ausmacht, schnell zu knüppeln das Größte überhaupt ist und man das locker bis ans Ende der Welt durchziehen kann. Ich frage mich natürlich die ganze Zeit, wieso ich bei der Vorbereitung auf einen Ultra solche Dinge tun muss, gegen die die 42 laaangsamen km am Wochenende ein Spaziergang waren. Und dann, wieder zurück, schau ich mir meinen Plan mal genau an, nicht nur so flüchtig im Losrennen und was seh ich: meine ganze Trainingseinheit hab ich eine komplette Belastungsstufe zu hoch gefahren. Wofür das gut ist? Bin ich jetzt beim Ultra eine halbe Stunde schneller?!?

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Ups!

Nu. Einmal ist keinmal, tun wir mal so, als würde das nichts ausmachen, oder?

Ich weiß, dass zusätzliches "Straftraining" kontraproduktiv ist, aber ich muss mir jetzt trotzdem mal vorstellen, wie das bei Dir und Deinen Laufumfängen aussehen würde: Eine doppelt lange Einheit von ... sagen wir mal ... 56km, die Du komplett im Regenerationsbereich laufen musst und darin zwei 10km-Phasen mit einer HF von weniger als 60%.

Das wäre allerdings wirklich eine sehr schwere Strafe für eine so lässliches Sünde... ;)

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de nihilo nihil

Das klingt doch gut

...da kann ich mal drüber nachdenken. Und falls ich im Traben einschlafen sollte, weckst du mich wieder ja?

Leben ist Bewegung

Idee für Biel.

Mit erweitertem Ruhepuls 100km laufen und dabei ausschlafen. Nachts sieht man ja eh nix von der Landschaft... ;)

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de nihilo nihil

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