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Wenn mir das einer früher gesagt hätte!! Ich habe das Fahrrad immer eher als Universal-Fortbewegungsmittel gesehen; von daher besitze ich ein stabiles Rad und Dauer-Kindersitz auf dem Sattel. Da ich ja nun mit meinem ersten Triathlon liebäugele, stand auch wieder die Fahrradfrage im Raum - und dann kamen doch die irrsinnigen Benzinpreise wie gerufen! Der Familienrat tagte und entschied: zwei Autos sind eins zu viel; mein kleiner Stadtflitzer wird abgeschafft, dafür eine Jahresbusfahrkarte erworben. Ja, und dann lachten mich auf der Suche nach einem Laufrad für unsere Jüngste doch die Auslaufmodelle von 2007 so an!!!
Es ist ein Stevens Mirage geworden, heute war die Probefahrt. Und bis auf die Tatsache, dass ich wohl Stoßdämpfer für die Lendenwirbel brauche (oder das Saarland mehr Geld in seine Radwege investieren sollte) und ich noch zu blöd für die Gangschaltung bin: ein neues Leben!!! Steigungen, die gestern noch die Heimfahrt mit Kind und Einkäufen erschwerten, sind plötzlich mit dem flotten Flitzer gar nicht mehr vorhanden!
Hätte mir das nicht irgendwer früher sagen können??? Ich fahr so gerne Rad...

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Ja, kenn ich, der

Ja, kenn ich, der Unterschied zwischen nem Rennrad und nem Lastesel sind einfach Welten. Ich hatte Anfang der 80er Jahre einen sog. "Halbrenner", das waren straßentaugliche Rennräder, etwas breitere Reifen, Beleuchtung, Gepäckträger und Klingel. Mein Peugot hatte ne 10Gang Simplex-Schaltung, welch Unterschied zu der Nabenschaltung, die ich vorher hatte! Dann hatte ich Fußhaken, zu Anfang fuhr ich sie offen, später mit Riemen, ich liebte mein Rad!Als zusätzliches Extra verpasste ich ihm eine Goldlackierung, so fiel ich meinem Herrenrad noch mehr auf....
Nun habe ich seit 2,5 Jahren wieder ein Rennrad, Anfang dieses Jahres leistete ich mir einen Damensattel, der Komfort ist enorm. Leider haben wir hier in Bayern nur ein sehr bescheidenes Radwegenetz, oft wechselt Asphalt mit Schotter ab, wegen meiner armen Felgen weiche ich oft auf verkehrsreiche Bundesstraßen aus. ( Bin in der Hinsicht von Karlsruhe her verwöhnt...)
Jetzt schaue ich, welche Alternative sich mir fahrradmäßig bietet, ich werde wahrscheinlich keine Sprünge oder ähnliche Kunststücke mit dem Rad vollführen, allerdings ist ne Rennradversion mit etwas breiteren Reifen auch nicht das optimale, dann kann ich mein vorhandenes Rad weggeben. Ich schaue mich derzeit bei den Händlern um, fahre Probe- lasse mir aber Zeit (einen unbequemen Lastesel habe ich auch noch, die Rahmengeometrie stimmt nicht für mich- mein Freund fährt meist damit)
Gute Fahrt wünscht Astrid

Herzlichen.....

....Glückwunsch und willkommen im STEVENS Club!
Mein Renner ist ein Stelvio und ich bin seit vier Jahren sehr zufrieden.
Allerdings passen schmale Reifen und schlecht Straßen bzw. Wege nicht zusammen. Und der Rücken braucht ein wenig mehr Stabilisierung, damit es lange Spaß macht. Also ab jetzt noch ein Nacken- und Rückenprogramm für den Radfahrgenuss einbauen....

Viel Spaß..................sausi

Cool!

Hey, das klingt super! Bei mir gab's im Frühjahr auch ein neues Rad - allerdings ein (ebenfalls Stevens) Crossrad, denn unsere Feldwege hier sind ganz schön holprig (und Straße fahre ich fast nie). Aber auch damit habe ich schon ganz neue Tempi beim Radeln kennengelernt als mit dem Drahtesel davor...

Ohrenschmaus

Wo Du gerade schreibst, dass Du mit einem Triathlon liebäugelst: Du musst Dir mal den Sound von diesen teureren Zeitfahrmaschinen anhören. Das ist, mit Verlaub, ein echt geiles Geräusch, wenn so'n Torpedo von hinten ankommt und, zischschsch, mit 40+ vorbeifährt.

Keine Ahnung was da anders ist, aber diese Räder haben einen wesentlich aggresiveren Klang. Vermutlich so ein Effekt wie die Endrohre beim Porsche ;) Nur viel cooler.

Irgendwann wenn ich groß bin kauf ich mir auch mal so eines. Das Dumme ist, gerade hatte ja Achilles beim Hamburg Cityman Tri mitgemacht und in seinem Bericht auf Spiegel Online stellt er die These auf, dass die größten (lies: dicksten) Deppen die chefigsten Bikes haben. Schon aus dem Grund sollte ich noch ein paar Jahre mit dieser Anschaffung warten ;)

Nur mal so meine Gedanken dazu...

Helgman

Welches Rad für schlechte Wege

Um schnell und doch etwas Rücken- und Materialschonender unterwegs zu sein, bleibt die Wahl zwischen Fitness- und Crossbike. Das Crossbike ist gefedert, vorzugsweise mit einer einstellbaren und blockierbaren Gabel und Sattelstütze. Damit ist es etwas schwerer als ein Fitnessbike, beide wiegen mit Alu-Rahmen zwischen 10,5 und 13,0 kg, können mit Rennradschaltung (2x10,3x10) oder MTB-Schaltung (3x8, 3x9) gefahren werden.
Mein Crossrad (3x9) mit großem 48-36-26 Kettenrad und 12-32 Kasette (Shimano-LX) erlaubt mir ein Tempo von > 30 km/h und Spitzen von 40 km/h, natürlich abhängig vom Trainingsstand des Radlers kann es auch schneller gehen.
Für den Urlaub optimal, mit nachgerüstetem Gepäckträger und Trailer fürs Kind waren wir zügig unterwegs, sehr zur Freude meiner Tochter.
Also, beide Typen beim Händler des Vertrauens testen, auf das Gewicht des Radels achten und das Richtige mitnehmen.
Ach ja, die Preise starten bei ca. 600,00 und können für ein Rad mit guter Schaltung und Felgen gern 1000,00 erreichen. Alles was dann mehr kostet ist toll- aber eher was für Profis oder Technikfreaks. mfg jejoewa

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