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Ja und es darf auch gerne etwas mehr sein! Heute durften wir auf die Tartanbahn, denn es war ja mal nicht zu warm - für 1000 m Intervalle. Knapp unter 10 k Zeit sollten wir laufen. 2-3 Stück. Und möglichst immer gleiches Tempo, wenn dann eher schneller werden, nicht langsamer. Und was mache ich? Laufe die ersten 1000 m in 4'38. Mist, zu schnell. Die zweiten dann in 4'37. Immerhin nicht langsamer geworden. Aber mit einem Pulsmax von 167 - nee, ein drittes Intervall laufe ich nicht. Lieber eine lockere Runde auslaufen. Wieder mal in die Falle getappt, zu schnell losgelaufen zu sein. Wie bitte, kann ich mir das abgewöhnen? Wie fühlt sich ein 4'55-Tempo denn auf dem ersten km an? Ich kann und will ja nicht immer auf meinen Forerunner starren, um ein gescheites Tempo zu laufen. Und meine Knie soll ich auch höher nehmen beim Laufen. Jawoll. Danach gab's noch Übungen mit dem Theraband, die sich muskelkaterverdächtig angefühlt haben... Und zur Entschädigung einen grandiosen Regenbogen auf der Heimfahrt.

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Tempointervalle

Hallo,

ich renne auch immer viel zu schnell los und dann sacke ich nach hinten ein? Ärgere mich immer, weiß aber auch nicht wie man das ändern kann. Ich laufe auch mit dem forunner 305 und immer drauf schauen ist lästig.
Irgendwann werden wir es bestimmt auch mal hinkriegen.

Viele Grüße
Berghase

Wow

Sag mal wieviel trainierst Du denn?
Ich zieh da ehrfürchtig meinen Hut. Schreib schon immer heimlich mit, wenn Du erzählst;-) Da kann man nämlich echt was lernen.

LG Sandra

Traningskollegen

Wenn ich dein Training hier so verfolge (wieviel km machst du eigentlich in der Woche????) bist du doch nie alleine unterwegs. Also Zwischenzeiten aufschreiben, einem Trainigspartner am Rand geben, der kann dann dein Tempo kontrollieren und auch korrigieren. Hat mir auf Anfang auch sehr gut geholfen.
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keep on running :-)

Die 4h-Marke beim Marathon...

...soll dann doch fallen, oder? ;)

Von mir gibt's keinen Tip, wie man den ersten im richtigen Tempo läuft, den laufe ich immer zu schnell. Mein Trick: Ich nehme beim zweiten Intervall Tempo raus (und treffe dann die Zielzeit immer recht genau), definiere diesen als eigentlich ersten und hänge den "verlorenen" Intervall hinten dran.
Ist zwar nicht ganz sauber, aber da wir Langstreckler ja nur 5% Tempo im Training haben sollen, können wir die Intervalle auch nicht so sehr üben, dass wir das sicher hinkriegen, ne?

Naja, ich lass' mir dann halt zu Weihnachten 'ne Suunto T3 mit Footpod schenken, vielleicht wird's ja dann was...

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de nihilo nihil

Ich schreib' nur viel...

km-mäßig bin ich ganz zahm, gerade sind es 40-50.
Gestern HÄTTE ich ja auf die Stoppuhr schauen können, aber ich will es ja lernen, ins Gefühl zu bekommen.

mmmmm

Unser Trainer hat nur leider die Zeiten gleich aufgeschrieben und mir dann mit "zu schnell" um die Ohren gehauen. Ich muss das wohl noch mal alleine üben (sagte ich schon, dass ich Intervalle nicht so wirklich witzig finde...).

Pulsuhr

Intervalle mit Pulsuhr sind schwierig, weil der Puls erst später hochgeht. Heißt: Um 5Min./km zu Laufen ist bei Intervallen der Puls noch niedriger als inmitten längerer Distanzen.

Den Vorschlag von meerunner finde ich gut: Die Runde in Einzeldistanzen einteilen und sich daran orientieren. Jede Minue müssen bei einem 5er Schnitt 200m zurückgelegt werden, bei einem 4'55er-Schnitt wären es genau 59 Sekunden pro halbe Runde.

Wenn Du konstant schneller läufst dürfte das aber auch in Ordnung sein... (persönliche Meinung)

Beim Aschenbahntraining

schnorre ich die Daten bei meinen Lauffreunden und konzentriere mich stattdessen lieber auf mein Training, zumal unsere Aschenbahn teilweise mit Schlaglöchern bewährt ist.

Für z.B. einen 5er Schnitt rechne ich 2 min/Runde, d.h. ich darf 5 min. für 2 1/2 Runden brauchen. Tröste dich, mich muss man auch immer bremsen.

Da Mathematik und technischer Schnickschnack nicht gerade meine besten Freunde sind, brauche ich beim Bahntraining auch immer Hilfe! Ich bewundere euch immer wieder, wie locker leicht ihr mit den Zahlenwerken umgehen könnt! ;-))

laufend fit und gut drauf!

Tempogefühl

Hi cc,
ich dachte eigendlich ich hätte schon einen Kommentar hierzu geschrieben, aber entweder nicht abgespiechert oder er ist sonst im Nirvana verschwunden. Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen. Nochmal meinen Senf...

Der Tip von meerunner ist gut. Ich mache es genauso. Ich laufe meine 1000er und 200er am Kanal mit 200m Steinen und 1000m Schildern. Ich schaue dann immer ob ich die 1. 200m mit ca 1min laufe und dann geht es auch ganz gut mit dem Tempo halten. Wenn man jetzt überzieht kann man noch ganz gut korrigieren und nach den 3. Intervall sitzt das Tempo schon ganz gut. Zu Anfang nützt der Pulsmesser nicht soviel, da der Puls erst bei den letzten Intervallen hochgeht. Nach meiner Erfahrung wird man irgendwann zum Masochist und läuft immer meht Intervalle und mag das Training an der K-Grenze bald mehr als die langen Langsamen Läufe..

War zumindest bei mir so.

Also weiter viel Spaß beim Quälen und liebe Grüße aus dem derzeit trüben und kühlen Franken

Ulli
carpe diem-Nutze den Tag

so...jetzt kommt die Doooooofe...

Wieso muss man denn der/die/das Intervall langsamer laufen, als man's macht?

Ich dachte immer so in meinem untrainierten Läuferleinkleinhirn nur langsamer wäre schlechter...?

Oder kriegt man dann nachfolgende Interwalle nicht mehr auf die Reihe, weil zu sehr verausgabt?

Oder wofür ist das gut... ach menno...nie weiss ich was...

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...gar nicht verrückt, ist auch nicht normal...

Durchhalten

bei 1000 m Intervallen sollte man schon in der Lage sein, 6-8 hintereinander in der gleichen Geschwindigkeit (knapp unter 10 km Wettkampftempo) zu laufen. Es geht dabei ja auch ums Tempo üben. Ich war nach zweien platt, hätte vielleicht noch ein drittes hinbekommen aber kein viertes mehr in dem Tempo. Ist ja auch die Falle, in die ich immer beim Wettkampf tappe, renne los wie bekloppt, nach 1-2 km hat das auch mein Puls gemerkt und ich muss Tempo deutlich rausnehmen, wenn ich nicht kollabieren will. Die besten Wettkampfzeiten erzielt man (laut Laufgurus wie z.B. Steffny) mit gleichmäßigem Tempo oder sogar einer etwas schnelleren zweiten Hälfte. Wenn man am Anfang aber zu schnell macht, übersäuert man zu früh und wird dadurch unnötig viel langsamer als wenn man gleich das richtige Tempo nimmt. So viel zur Theorie... Mein Kleinhirn signalisiert mir in der Praxis halt immer "Flucht!"... ;-)

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