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Hallo zusammen. Jetzt bin ich schon ein Dreivierteljahr dabei und Läufe über 10 KM sind keine Utopie mehr. Zur Zeit trainiere ich nach Steffnys Trainingsplan "Vom Jogger zum Ftinessläufer". Den habe ich in drei Wochen dann fertig. Klappt gut. Doch was mach ich dann? Ich bin mir total unschlüsig, ob ich den Plan 10 KM < 60 Minuten (für mich ist DIESE ZEIT UTOPIE), oder lieber HM- Plan (nur ankommen in 2,5 Std.). Werden durch die langen Läufe im HM-PLan die 10 KM-Zeiten nicht eh schneller, so das es hinterher einfacher wäre was an der Schnelligkeit zu tun ? Es wäre beides die Heruasforderung, die ich brauche. Wettkämpfe über eine dieser Distanzen liegen nicht an (Mach im August bei einem 5 KM Lauf mit). Was meint Ihr?

Lieber länger

Ich würde lieber die längeren Läufe anvisieren, mit der Zeit wirst du eh schneller. So baust du eine solide Grundlagenausdauer auf und dann kannst du auf Tempo trainieren, wenn du willst. Also, wenn du nach einem Plan trainieren willst, würde ich den HM "ankommen" Plan nehmen.

Lange Läufe

sind für dich das richtige.

Die Geschwindigkeit kommt ganz von selbst mit der Zeit.

Also Kilometer schrubben und dem Körper immer genügend Erholungspausen zwischen den Läufen gönnen.

Grüsse
Stefan

ich habe da

Ich habe da andere Erfahrungen. Wenn ich meine Laufumfänge gesteigert habe (bspw. schrittweise von 15 auf 25km den langen Lauf), dann hat das mein 10k Temp gehörig gelitten.

einsteiger

Als Laufanfänger macht man da aber meist andere Erfahrungen, wer schon länger läuft muss sich dann schon irgendwann entscheiden, Spritzigkeit (schnelle 10er) oder Ausdauer (guter Marathon).

Kommt drauf an....

Wenn es dir egal ist und du nicht an dem einen mehr Spass hast als am anderen:

Wenn du die Zeit hast, geh eher in Richtung lange Läufe - ist weniger belastend und das Training geht eher in Richtung Grundlagenausdauer und Fettverbrennung.

Wenn du wenig Zeit hast und die Gräten schon ausreichend stabil sind kannst du auch gleich auf Geschwindigkeit gehen...

Aber du legst dich ja eh nicht fest, probier einfach aus, womit du mehr Spass hast (und Motivation daraus ziehen kannst).

Für mich sind die langen Läufe eher entspannend als ein Intervalltraining, aber das ist natürlich Subjektiv. Nimm dir ein Ziel und erreiche es - und hab dabei Spass.

Matthias

Übrigens: Zu sagen "XY ist Utopie" ist meist falsch - richtiger: "XY will ich nicht genug" oder zumindest "XY ist jetzt Utopie ;-)

Auf den Verdacht hin mich unbeliebt zu machen

von 0 auf HM in einem Jahr ? Ich weiss ja nicht? Versuche doch erst einmal die 10km < 1h zu schaffen. Was bringt es denn nur 21 km an einem Stück zu laufen, nur mit dem Ziel auf 2 Beinen anzukommen ? Schwachsinn in meinen Augen.... Lass Dich hier nicht von den KM-Fressern ( das soll keine Beschimpfung sein Anmerk. d. Red. !)irritieren. Deine Muskulatur hat sich schnell an die Belastung gewöhnt, Dein Bewegungsapparat aber noch lange nicht. Resultat könnten dann massive Probleme sein, die Dir das Laufen vermiesen. Ich erfahre es gerade am eigenen Leib. Ich habe auch vor einem Jahr angefangen und möchte in 10 Tagen meinen ersten HM (01:59:59 Wunschzielzeit) laufen.
Vor allem, wenn Du schreibst <60 min wäre noch Utopie für Dich. Dann erst Recht, nimm Dir das als Ziel...wenn Du Lust hast dann mache einfach ab zu mal einen etwas längeren Lauf. Auch wenn hier die Meinung vorherrscht, daß Geschwindigkeit hauptsächlich durch lange Läufe kommt. Das halte ich grundsätzlich für nicht ganz korrekt. Wer nur 21km am Stück laufen möchte ohne eine Zeit, der ist doch eher schon ein halber Walker....

LG
Spindoc
Der mit dem Hund läuft!

Vielen Dank für Eure Antworten

Ich habe mich jetzt mal ganz spontan fürs Kilometerfressen entschieden. Ich werde den 6 Wochen-Plan mal durchackern. 4 mal die Woche laufen bin ich ja mittlerweile gewohnt. Vielleicht macht es ja so viel Spaß, das ich einfach versuche die HM-Distanz peu a peu zu verbessern, Trainingspläne habe ich ja genug...

Ich werde weiter berichten. Danke noch einmal für Eure Hilfe.

meine Erfahrung...

Ich bin ja auch noch ein "greenhorn" was Laufen angeht, angefangen April 2007 und bin im März 2008 meinen ersten HM gelaufen. Meine Erfahrung ist, wenn man langsam die km-Umfänge erhöht, geht es gut, bei zu schneller Steigerung und auch bei zu ehrgeizigen Tempo-Einheiten kann man sich leicht mal verletzen - gerade als Anfänger. Aber nach einem Jahr einen HM zu laufen halte ich für völlig realistisch! Und nicht jeder muss einen HM unter 2 h laufen oder die 10 k unter 1 Stunde, um glücklich zu sein!

Jeder hat halt

andere Ziele,
vorteilhaft ist es schon wenn man größere Läufe mitmachen kann, bei denen man in der Masse untergeht.
Leider sind die "kleinen HM's" bei uns in der Gegend so, daß man mit einer Zeit über 2h bei den Letzten eintrudelt. Das ist dann relativ frustrierend....und das muß ich nicht unbedingt haben.
Aber wie Du bereits schreibst, jeder definiert sein Glück halt anders und das ist gut so...
;-)
LG
Spindoc
Der mit dem Hund läuft!

ist kein Widerspruch

Wenn man nicht gerade 20 ist, sind 10 km Verbesserung und Halbmarathon kein Widerspruch. Die richtige Mischung machts. Immer nur kurz und schnell kann leicht zu Überlastungen führen. Immer nur lange Läufe im gleichen Tempo führen dazu, daß man sich so einen Schlappschritt angewöhnt, von dem man kaum noch wegkommt. 2 mittlere Läufe pro Woche und einen langen langsamen, dazu 1 Lauf, bei dem man richtig Tempo macht.
Bei gleicher Zeit, die man fürs Training aufwendet, bringt es am meisten, wenn man dem Körper wechselnde Trainingsreize bietet.

Die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt

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