Ich habe heute den Rat anderer Läufer angenommen und bin einen ganzen Schwung langsamer gelaufen und fühle mich besser.Klar war mein Ehrgeiz zu groß,wollte meinen Körper halt mal richtig auspauern,das Ende vom Lied,ich war ncht so fit danach.Man ist halt noch ein Anfänger in diesem Punkt.Aber bin froh,daß ich heutzutage laufen gehe,es war Jahrelang nie ein Thema für mich.Man muß erst über 40 sein,um etwas zuerreichen.Mein Ziel ist es nächstes Jahr einen Halbmarathon zulaufen.Ich hoffe es zuschaffen.8km kann ich ja schon in einem durchlaufen,aber da sind es noch mehr.Wer kann mir den Tipps geben,das ich die anderen auch noch schaffe.Bin für jeden Ratschlag offen.lg ILona

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Hi Ilona,

am besten weiter so. Such dir einen vernünftigen Trainingsplan aus, setzt dir ein konkretes Ziel (z.B. HM in Buxtehude am xx.xx.xxxx), am besten gleich anmelden, wenn´s geht, und stur dran bleiben. Dann hast du ein konkretes Zukunftsbild und nicht einfach eine vage Vorstellung, irgendwann mal 21 km. am Stück zu schaffen. Ohne den Coach spielen zu wollen, würde ich sagen, langsame Läufe sind viel besser als "Auspower"-Läufe (nach den man sich super fühlt, dass weiß ich).

Viel Erfolg,

elmasguapodetodos

Auch ü40-Beginner

Ich habe auch erst letztes Jahr im April Ü40 mit dem Laufen angefangen. Bin einfach erst mal 2 mal regelmäßig pro Woche gelaufen, manchmal 3x. Im August dann meinen ersten 10 km Wettkampf - einfach schauen, ob ich das überlebe. Ohne Zeitvorstellung. Ab Oktober bin ich dann 3x/Woche gelaufen, denn ich hatte mir als Ziel einen HM im April gesetzt und ab Dezember dann 4x/Woche. Zwischen 6 und 13 km einfach so nach Gefühl und Laune. Dann habe ich mich doch noch für einen HM Anfang März angemeldet und mich ab Januar dann nach Trainingsplan (Steffny) darauf vorbereitet.
Wichtig für mich war am Anfang erst mal einfach regelmäßig zu laufen. Ohne Stress und Zeitziele. So kann sich der Körper langsam dran gewöhnen. Hatte dennoch das ein oder andere Zipperlein (Sehnenentzündung, ISG-Blockade, Zerrung...). Gerade als Einsteiger ist es wichtig, sich am Anfang zu bremsen, denn die Sehnen und Bänder brauchen einfach länger als die Muskeln und das Herz-/Kreislaufsystem. Und vor allem länger als der Kopf bei so Ungeduldsnasen wie mir ;-)

och...

...das geht auch mit knapp drunter... ;)

Langsam ist immer gut... und auch mit langsam kann man sich steigern...wenn nicht in der Geschindigkeit, dann zumindest schon mal in der Länge der Läufe.

Guck doch mal bei Runnersworld.de nach Trainingsplänen. Da ist für jeden was dabei...

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...gar nicht verrückt, ist auch nicht normal...

Glückwunsch

GLückwunsch Ilona, dass wird schon werden. Ich würde jetzt erst mal ohne Stress die Laufumfänge steigern. Ich würde jetzt noch nicht an Tempo arbeiten. 3 x die Woche laufen und einen etwas längeren bis 10 km. Das wäre erst mal o.k. Da können durchaus auch mal Gehpausen drin sein. Dann suche Dir schon heute einen Termin für einen HM im nächsten Jahr aus und dann kann ich Dir gern helfen bei Deinen Vorbereitungen.
Gruß Wolfgang
www.laufpark-stechlin.de

Weiter so

Langsam die Lauflänge steigern ohne auf das Tempo zu achten.
Langsam laufen ist eh gesünder.

Du wirst sehr schnell die 10 km überschreiten und dich an HM-Distanz heranarbeiten.

Das Problem bei vielen Läufern sind gerade die langen langsamen Einheiten.
Vielen dauert das zu lang oder ist zu langweilig.
Aber ohne geht es nun mal nicht.

Ich suche mir immer wieder neue Strecken aus, um Langeweile zu vermeiden. Gern auch mit Profil.
Das ganze dann 2-3 mal die Woche, je nachdem wie lang die Strecke ist.
Du kannst die länge der Strecken ha hier in etwa außmessen.

Das wär dann auch schon der ganze Trainingsplan für jemanden der Spaß am laufen haben will, ohne sich zu quälen.

Ich empfehle dir vor dem HM-Wettkampf die 21 km bereits ein paar mal im Training zu laufen. Dann gehst viel entspannter in den Wettkampf, da du genau weißt das du es schaffen wirst.

Grüsse
Stefan

Huhu

Hallo Ilona, na alles ok bei Dir?
Also ich bin ja auch ein üvie(übervierzig)und hab auch mein Päckchen zu tragen. Weißte ja, kaputte Knochen und so. Ich laufe nun seit 10 Wochen wieder und nur so wie Familie und Job es zulassen. Meine Pace ist schon spürbar besser geworden und ich fühle mich viel besser. Ich habe gemerkt wenn ich aufs Tempo gehe das mir das nicht gut tut. Also mein Fazit: Lange, langsame Läufe (LLL) und das regelmässig. Intensität steigern (in Sachen Lang) und dann werden a) die Zeiten besser, b) das Wohlbefinden) und c) die Ausdauer (Grundlage)als Basis wird geschaffen. Ich werde bald mal nen 5er mitlaufen und versuche zum Ende des Jahres mal nen 10er mitzumachen. An HM will ich noch garnicht denken. Keinen künstlichen Druck aufbauen. Ahja, und über 40 immer auf den Körper hören :-)

Run with Fun!!

Eigentlich ist alles schon gesagt worden

Ich kann mich nur meinen Vorrednern anschließen. Langsam angehen und ganz allmählich die Km-Umfänge steigern. Das Tempo ist erst mal zweitrangig, denn mit dem regelmäßigen Dranbleiben wird man mit der Zeit ohnehin etwas schneller. Genieße und habe Spaß beim Laufen. Wenn du jetzt schon 8 km am Stück laufen kannst, schaffst du den HM nächstes Jahr locker.

Vielleicht gibt's in deiner Nähe einen Lauftreff. Ein Läufchen mit Gleichgesinnten ist immer wieder schön und man bekommt wertvolle Tipps.

Ich ("genau vie") laufe schon seit etwa 10 Jahren, davon war ich 9 Jahre lang 3 x 10 km/Woche als Schönwetterjogger und Gehpausierer an den Steigungen unterwegs. Ende 2006 wurde unser Lauftreff neu gegründet, was mir dann auch den Zugang zu den Wettkämpfen verschaffte (ich wollte damals einfach nicht allein hingehen). Ich fing letztes Jahr mit 2/3 10ern an und hatte in Stuttgart meinen ersten HM - und das ohne speziellen Trainingsplan. Ich trainierte damals einfach "frei Schnauze" und nach Gefühl.

Auch heute noch gehe ich recht unkonventionell an meine Läufe heran und laufe nach Gefühl. Dennoch stehen bei mir verschiedene Läufe auf dem Programm. Beim Tempotraining und beim langen langsamen Lauf mache ich sogar eine Ausnahme und nehme die Pulsuhr mit! ;-)

Auf Grund meines Alltags kann ich einfach keine Trainingspläne einhalten, bzw. ist es nicht mein Ding, mich in irgend ein Schema F pressen zu lassen. Das, was bisher dabei herausgekommen ist, war bisher dennoch nicht sooo übel! Man darf sich einfach nicht verrückt machen lassen! ;-))

LG

MC

laufend fit und gut drauf!

Halbmarathon als Ziel

Hallo Ilona!

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man als regelmäßiger Läufer viel sensibler auf die Signale des eigenen Körpers reagiert. Ich laufe nun schon etwa 4 Jahre und konnte mir das vorher nicht vorstellen. Nun fehlt mir was, wenn ich einer meiner mind. 3 Trainingseinheiten aus terminlichen Gründen ausfallen lassen muss. Krankheiten (klopf auf Holz) habe ich seit der Lauferei sehr gut im Griff - klar, mal ein Kratzen im Hals, aber eigentlich wars dass denn auch. Eben die Signale...

Anfangs bin ich einfach just vor Fun gelaufen - dann immer wieder mit einem kleinen Ziel (10km, 15km). Im Mai 2006 habe ich dann mit einer Laufpartnerin ein dreitägiges Laufseminar von Herbert Steffny besucht - das hat mir die richtige Motivation verschafft. Ist schon schön, wenn man sich mit Gleichgesinnten austauschen kann. Teilweise besteht der Kontakt immer noch - trotz räumlicher Distanz. Bei dem Seminar wurde auch mein Wunsch nach einer längeren Distanz, einem Halbmarathon größer. Mein Mann startete in Bonn erneut beim Marathon, ich mich also für 2007 für den Halbmarathon angemeldet.

Dann habe ich wirklich mit einem Laufplan von Herbert Steffny trainiert. Mein vorrangiges Ziel war ankommen, gerne unter 2 Stunden. Ich muss sagen, dass es mir hilft, wenn jemand mitläuft. Aber da ist jeder anders. Hilfreich hinsichtlich Zeit waren sicherlich die öden Tempeläufe auf dem Sportplatz. Ansonsten - wie schon mehrfach hier beschrieben - lange läufe.

Beim HM im April 2007 waren die Bedingungen für mich leider nicht die besten. Startzeit irgenwie gegen 11 Uhr (wo ich am liebsten gegen neun frisch geduscht und ausgepowert am Frühstückstisch sitze), sehr warmes Wetter, kein Mitläufer (mein Mann war schon auf den 42 Kilometern unterwegs... )Dennoch ist es toll, wenn man es geschafft hat. Mit guten 02:02:32 bin ich im Ziel angekommen. Freunde haben mich auf der Kennedybrücke nochmal motiviert. Ansonsten ist in Bonn ja streckenweise leider wenig Publikum.

Also - festes Ziel setzen und ein Trainingsplan (Mein Tip: Das Große Laufbuch von Herbert Steffny) sind hilfreich. Man muss sich ja nicht bestrafen, wenn man mal von Plan abweicht, aber als "Laufrichtung" finde ich es schon gut. Man kann nach Zielvorstellung einen Plan heraussuchen und die Infos drumherum sind auch interessant. Die Abwechslung machts - der Körper merkt sich die Standardrunde und stellt sich drauf ein. Einfach mal draufloslaufen mit Zeitvorgabe (was weiss ich 1,5 bis 2 Stunden) - ausmessen hier ja kein Problem. Und auch mal bergige Strecken einbauen, auch wenn der Wettkamp eben ist. Macht einfach fitter!

Ich wünsche Dir viel Erfolg denn:

LAUFEN MACHT DEN KOPF FREI!

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