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Hallo zusammen...

...ich hab da mal ne Frage:

Ist für euch auch langsames Laufen so anstrengend??

Ich halte mich momentan an einen Trainingsplan für 10 km in 1 h und laufe nach den angegebenen Herzfrequenzen, was ja eigentlich kein Problem ist. Aber bei den langsamen Einheiten hab ich echt so meine Probleme. Ich will immer schneller laufen und finde es extrem anstrengend, wenn man sich die ganze Zeit bremsen muss. Laufen im Spaziergehtempo. UFFZ... Ausserdem hab ich Sehnen und mUskeln entdeckt, die ich bisher nicht kannte... ;-)

Geht euch das auch so? Kann man evtl. am Laufstil was ändern, um sich nicht ganz so sehr zu quälen? Ich mache relativ kleine "Tippelschritte" & fühle mich dabei immer wie ein Teletubby. Aber Spass macht´s ja.

Freu mich auf die schnelleren Läufe ab nächster Woche...

Grüßle
vom Blubberle.

Nicht tröstlich

Ich kann dich leider kaum trösten; mir geht es nämlich genauso. Ich kann dir nur sagen, es wird besser, weil du irgendwann bei gleichem Puls allmählich schneller wirst.

Hi Blubberle, bin auch kein

Hi Blubberle,

bin auch kein Fan von lang-und-locker aber irgendwie muss man ja die Grundlagenausdauer schaffen.

Kann man übrigens auch schön auf dem Fahrrad machen.

Ich trainiere z.Z. nach dem FIRST-Trainingsplan (http://www.runnersworld.de/print/training/das_first_programm_weniger_ist_mehr.81225.htm)
Da ist jede Einheit sehr schnell - klingt erst hart ist aber die pure Lauffreude. Kann ich wirklich nur empfehlen.

Aber! Der Plan ist nichts für Anfänger. Ohne Grundlagenausdauer ist der Plan sinnlos.

Viel Spaß weiterhin bei Deinen langsamen Läufen.

Experte

Ich bin "Experte" im langsamen laufen :-)
Brauche für 10 km ca. 1:28:00 h.
DAS ist langsam!!!
1 Stunde für 10 km ist für MICH schon superschnell :-)

Lieben Gruß
Hoffi-2

Mein Laufmotto: Dabei ist alles!
Meine Homepage: www.hoffi-2.de.tl

Ja ne iss klar

Hallo Blubberle und Danke für Deinen Beitrag!
Das ist für mich des Rätsels Lösung. Ich habe immer gedacht ich hätte nix drauf und das langsame Laufen wäre daher so anstrengend. Dabei ist das langsame Laufen ansich das was müde macht! Also bin ich eigentlich fit und brauche nur schneller zu rennen!! Klasse!! Na dann klappts ja mit Peking doch noch!! Und ich hab mir schon Sorgen gemacht!!

Spassige Grüße aus Krefeld

Run with Fun!!

habe auch das Problem

Ich glaube es liegt daran, daß man die Schrittfrequenz und -länge ändert. Wenn ich mich zwinge in diesem Tempo zu laufen bekomme ich die gleichen Probleme. Anstatt wie beim gewohnten Tempo die Bewegung nach vorn zu bringen, geht die Bewegung mehr nach oben.
Ich schaue nur auf meine Herzfrequenz und wenn es dann halt schneller ist, ist es eben so.

Gruß
Wonni

Gehpausen?

Wenn es so schlimm ist, langsam zu laufen, versuche es doch mit regelmäßigen Gehpausen (also 1 min laufen 1 min gehen oder 2 min laufen 1 min gehen) - das hält den Puls auch in Schach.
Langsame Läufe können aber auch richtig schön sein, fast meditativ...

Ööhhhh... 10 km in 1 h - das ist das Ziel...

Momentan schaff ich grad mal fast 8 km...

Und langsam laufen heißt für mich bei HF 144 - 157. Ich geh mit 125 die Treppen langsam hoch... Angenehmes Tempo für mich liegt bei HF um die 175 - 180...

Und ich find das langsam laufen ECHT schlimmer als normales Tempo...

Falls ihr denkt, ich will Euch veräppeln (siehe spassige Grüße und des Rätsels Lösung), es ist nicht so, und ich entschuldige mich hierfür, dass ich eine dumme Frage gestellt habe und nicht als Meister vom Himmel gefallen bin.

Blubberle

Was kommt, kommt. Und wenn´s nicht kommt, kommt´s nicht.

Langsam Laufen,

tatsächlich glaube ich, das langsames (wobei langsam individuel sehr unterschiedlich sein kann) Laufen eine andere muskuläre Belastung mit sich bringt. Wenn allein das Tempo eine Rolle bei der Belastung spielt, dann müsste eine Stunde stramm stehen ein reiner Spaß sein. Jeder, der mal das zweifelhafte Vergnügen eines Bundeswehrgelöbnisses hatte, wird euch das gegenteil bestätigen (und nicht nur weil einem das Blut versackt, sondern auch weil die Muskeln bei statischer Belastung weniger durchblutet werden.

Wer also gezwungen langsam läuft, der muß bei jedem Schritt mehr Abdruck nach oben anstatt nach vorne machen. Bei jedem Fussaufdruck wird der Körperschwerpunkt von Muskeln abgefangen, die nur nach oben (also Richtung Streckung) arbeiten, was bei einem flüssigen Lauf anders ist. Auf der Stelle laufen über eine Stunde wäre sicher auch anstrengend und muskulär eine andere Belastung als locker in seinem persönlichen Wohlfühltempo vorwärts zu laufen (wer es nicht glaubt, soll es bitte ausprobieren und hier einen Erfahrungsbericht abgeben!).
Das soll meiner Meinung nicht heissen, dass man nur noch Tempo laufen soll, aber wenn man sich in einem Tempo absolut nicht wohlfühlt, dann würde ich mich nicht sklavisch an einen Trainingsplan halten. Für Marathons halte ich es allerdings für sinnvoll, auch die Muskeln und Sehnen durch langsame Läufe an die längeren Belastungszeiten zu gewöhnen.
Mit sportlichen Grüssen,
Kaiserswerther kenianer

Gute Antwort. Was hab ich

Gute Antwort. Was hab ich das Strammstehen gehasst.

Das mit dem langsam laufen empfinde ich auch so dass es teilweise anstrengender ist, langsam zu laufen.
Meine persönliche Grenze liegt geradeaus bei ca. 6Min/Km was für einen Anfänger wie mich eigentlich schon ein recht hohes Tempo ist. Aber in dem Tempo halte ich eine Halbmarathondistanz durch und in einem langsameren Tempo vermutlich nicht.

Sobald ich versuche zwanghaft langsamer zu laufen ermüdet mich das viel stärker und deshalb mache ich das nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel beim Einlaufen.

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